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Nordamerika, First Nations

  • DKKW
  • 11. Juli 2025 um 09:38
  • DKKW
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    9.055
    • 9. September 2025 um 13:36
    • #21

    Hallo zusammen,

    bevor ich auf die "moderne" Geschichte der Diné eingehe noch etliche Karten zum Alltagsleben. Trifft so sicherlich auch nicht mehr zu, die Karten dürften eher das Alltagsleben vor ca. 50 Jahren zeigen.

    Den Auftakt macht eine ungelaufene Karte die laut handschriftlichem Vermerk auf der Rückseite Mitte der 1950er Jahre entstanden ist. Sie zeigt laut Kartentext:

    Navajo Family at the Entrance of their Hogan

    Die Diné bewohnten keine Tipis wie sich das vielleicht Indianer-Romantiker vorstellen sondern in achteckigen Holzhäusern mit Lehmabdeckung. Der Eingang weist immer nach Osten zum Sonnenaufgang hin. Die Hogans blieben im Sommer kühl und im Winter (mit eingehängter Tür) warm. Im Dach unter dem zentralen Herdfeuer war ein Rauchabzug.

    Die Diné wohnten früher nicht in Siedlungen sondern vereinzelt über das Stammesgebiet verstreut. Ironische Aussage in einem der Hillerman-Romane: Wir Navajo mögen keine Indianer als Nachbarn

    Viele Grüße
    DKKW

    Bilder

    • Dinétah, AK, Navajo family in front of their hogan, ungelaufen, 1950er Jahre.jpg
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      • 33
  • DKKW
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    9.055
    • 11. September 2025 um 08:24
    • #22

    Hallo zusammen,

    das Getreide Amerikas ist der Mais. Die Urform, nach der die Biologen lange vergebens gesucht haben, stammt aus Mittelamerika. Es ist noch gar nicht so lange her, dass Biologen die Tiosinte aus dem Rio Balsas Regenwald in Mexico als Urform des heutigen Maises identifizierten. Siehe auch Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Mais

    Die Diné übernahmen den Maisanbau von den Pueblo.

    Hier sieht man eine Frau der Diné beim traditionellen Mahlen des Maises mit sogenannten Mahlsteine. Sicherlich eine mühselige Arbeit. Die Aufnahme stammt vermutlich auch aus den 1950er Jahren. Die Karte wurde vom Tourismusbüro in Salt Lake City, Utah vertrieben.

    Viele Grüße
    DKKW

    Bilder

    • Dinétah, AK, Mahlen von Maismehl, ungelaufen.jpg
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      • 23
  • heckinio
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    8.517
    • 11. September 2025 um 14:26
    • #23

    Hier mal etwas Philatelistesches zum Thema:

    Häuptling Joseph war der Anführer einer Gruppe des Nez-Percé-Stammes, bekannt für seine strategische Flucht über 1.500 Meilen durch die Rocky Mountains, um im Jahr 1877 vor der US-Regierung zu entkommen. Er führte über 700 Männer, Frauen und Kinder auf einer epischen und gefahrvollen Reise durch mehrere Staaten, oft in Gefechten, bevor er nur 40 Meilen vor der Grenze zu Kanada zur Aufgabe gezwungen wurde. Sein berühmter Abschiedsspruch, "Ich werde nicht mehr kämpfen" ("I will fight no more forever"), prägte seinen Ruf als Friedensstifter und wurde zu einem Symbol für den Widerstand der amerikanischen Ureinwohner

    .

    Gruß heckinio

  • Jean Philippe
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    7.344
    • 11. September 2025 um 14:34
    • #24

    heckinio

    Ist ja nett, aber das Thema steht unter Ansichtskarten.

    Gruss,

    Jean Philippe

    Nutzt die Funktionen des Forums, wie insbesondere die Hilfe, die Suche, das Inhaltsverzeichnis und die Linkliste.

  • DKKW
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    9.055
    • 11. September 2025 um 14:40
    • #25

    Hallo zusammen,

    also mich stört der Beitrag von heckinio überhaupt nicht, keine Ansichtskarte hin oder her. Aber ich bin ja auch kein Angehöriger des Stammes der Hair Splitter People ;)

    Viele Grüße
    DKKW

  • DKKW
    Stamm Mitglied
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    9.055
    • 12. September 2025 um 09:59
    • #26

    Hallo zusammen,

    bevor es ins Wochenende geht noch ein paar Beiträge von mir. Hier eine Mutter mit Kleinkind im Papoose, auch Cradleboard genannt, die Diné sagen awéétsʼáál dazu. Wenn die Kleinkinder in den ersten Monaten noch nicht laufen können nimmt die Mutter sie im Cradleboard auf dem Rücken mit zum Vieh hüten oder zur Feldarbeit. Diese Cradleboards sind unter den First Nations in Nordamerika weit verbreitet. Aber auch die Sami im Norden Skandinaviens kennen sie. Nicht dass die Sami als das indigene Volk Europas mit den First Nations Nordamerikas verwandt wären aber das gleiche Problem führt zu vergleichbaren Lösungen.

    Kartentext: Navaho Woman and Papoose, Arizona
    Druckvermerk: Fred Harvey

    Die ungelaufene Karte dürfte aufgrund der Gestaltung der Adressseite aus den 1920er oder 1930er Jahren stammen.

    Viele Grüße und schon mal ein schönes Wochenende
    DKKW

    Bilder

    • Dinétah, AK, Mutter mit Kleinkind im Papoose, ungelaufen.jpg
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  • DKKW
    Stamm Mitglied
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    9.055
    • 16. September 2025 um 11:33
    • #27

    Hallo zusammen,

    sobald die Kinder laufen konnten wurde das Cradlebord durch ein Tragetuch ersetzt. Wenn die Kleinen sich müde getobt hatten dann wurden sie auf dem Rücken ins Tragetuch verfrachtet. So konnten die Mütter weiterhin den Herden folgen bzw. der Feldarbeit nachgehen.

    Ob der/die Kleine das Photoshooting zu ermüdend fand ist leider nicht überliefert. Die Karte ist ungelaufen, das Hoto stammt wohl aus der zeit um die Jahrhundertwende, die Karte ist deutlich später produziert worden.

    Viele Grüße
    DKKW

    Bilder

    • Dinétah, AK, Mutter mit Kleinkind im Tragetuch, ungelaufen.jpg
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  • DKKW
    Stamm Mitglied
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    9.055
    • 17. September 2025 um 10:58
    • #28

    Hallo zusammen,

    wirtschaftliche Grundlage der Diné war die Viehzucht, Schafe, Ziegen und Pferde. Hierzu findet man immer auch entsprechende Ansichtskarten. Ansichtskarten zum Thema Ackerbau, vorwiegend Mais, Bohnen und Kürbisse und insbesondere dem Obstanbau (Pfirsiche) suche ich seit Jahren vergeblich. Es gibt entsprechende Photos in Büchern und auch im Netz aber wie gesagt. Ansichtskarten dazu suche ich noch. Als ich zum ersten Mal ein Farbphoto der uralten Pfirsich-Sorte sah die von den Diné angebaut werden fielen mir sofort die Mosel-Weinbergpfirsiche ein die noch von wenigen Enthusiasten im Moseltal angebaut werden. Den Anbau von Pfirsichen hatten die Diné von den Pueblo übernommen die ihn sich ihrerseits von den Mexikanern abgeguckt hatten.

    Zurück zur Viehzucht, die Herden waren nicht nur Grundlage der Ernährung sondern auch, insbesondere die Pferdezucht, Statussymbol. Außer bei Dressurvorführungen reitet niemand mehr als ein Pferd. Ich glaube heckinio hat mal ungarische Pusztahirten im Unterwegs und draußen-thread gezeigt die stehend auf zwei Pferden ritten. Nun, wir kennen die Entwicklung auch von anderen Hirtenvölkern. Es kam zur Überweidung und Bodenerosion,. Peter Iverson schreibt in seinem Buch "The Navajos" darüber und den Lifestock reduction act durch den in den 1930er und 1940er Jahren die Viehbestände drastisch reduziert wurden.

    Hier eine ungelaufene Karte mit jungen Mädchen die ihre Ziegen melken. Auch diese Karte dürfte wieder aus den 1950er bzw. 1960er Jahren stammen.

    Viele Grüße
    DKKW

    Bilder

    • Dinétah, AK, Mädchen beim Melken der Ziegen, ungelaufen, ca. 1950er Jahre.jpg
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  • DKKW
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    9.055
    • 18. September 2025 um 09:04
    • #29

    Hallo zusammen,

    mit Ansichtskarten mit dem Motiv "Navajo Rug weaving" könnte man Zimmer tapezieren. Das Weben von Decken war und ist eine wichtige Einnahmequelle für die Frauen der Diné. Das Weben eines handgefertigten "Navajo Rug" nahm und nimmt Wochen in Anspruch, das hat natürlich seinen Preis. Anfangs waren die Muster recht einfach gehalten. Diese alten, ursprünglichen "Navajo Rugs" sind heute bei Sammlern besonders begehrt. Später wurden die Muster immer ausgefeilter.

    Dies ist eine gute Gelegenheit auf die Rolle der Frau bei den Diné einzugehen. Die traditionelle Gesellschaft der Diné ist matrilinear geprägt. Das heißt die Frau ist Eigentümerin des Hogans, der Herden (ich meine mich zu erinnern dass die Pferde den Männern gehörten). Vererbt wurden die Besitztümer an die Töchter. Das war den Weißen natürlich ein Dorn im Auge. Von einem frühen irischstämmigen Händler ist der Spruch einer "Petticoat Herrschaft" überliefert.

    In den frühen Mythen fand ich die bemerkenswerte Geschichte wie Changing Woman der Sonne die sie umwarb aber mal so richtig Bescheid sagt was Sache ist zwischen Mann und Frau.

    Die hier gezeigte Karte zeigt eine Photographie von Edward S. Curtis die um 1900 entstanden sein sollte. Die Karte ist natürlich jüngeren Datums, 2001 in Tucson, Arizona abgestempelt.

    Viele Grüße
    DKKW

    Bilder

    • Dinétah, AK, Frau beim Weben einer Decke, 2001 gelaufen.jpg
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  • DKKW
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    • 19. September 2025 um 09:54
    • #30

    Hallo zusammen,

    hier eine zweite Ansichtskarte mit dem Kartentext The Story of the Navajo Rug. Das Motiv ist sauber durchkonstruiert. Im Hintergrund eine Herde Schafe und Ziegen. Zumindest die Schafe als Wolllieferanten. Rechts ein Angehöriger der Diné als Hüter. Das Mädchen auf der rechten Seite kämmt die Wolle. In Europa wurden dafür früher die reifen Samenstände der Kardendistel verwendet, die kommt aber in Nordamerika ursprünglich nicht vor. Das Mädchen im Vordergrund verspinnt die Wolle zu Garn und schließlich die Frau beim Weben der Decke.

    Auch diese Karte ist ungelaufen, sie dürfte in den 1950er Jahren entstanden sein.

    Viele Grüße
    DKKW

    Bilder

    • Dinétah, AK, The story of the Navajo Rug, ungelaufen, ca. 50er Jahre.jpg
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  • DKKW
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    9.055
    • 20. September 2025 um 14:52
    • #31

    Hallo zusammen,

    damit auch die Puristen unter den Forumsteilnehmern wieder ruhig schlafen können und nicht von Beleg-Alpträumen geplagt werden hier eine Ansichtskarte von Chief Joseph von den Nez Percé.

    Einer seiner indianischen Namen war Hinmuuttu-yalatlat bzw. Donner der den Berg hinunterrollt. Die Nez percé (franz. Durchbohrte Nasen) nennen sich selbst Nimi'ipuu (iin etwa: Wir, das Volk). Das Bild zeigt Chief Joseph als jungen Häuptling der Wallam Watkain Stammesgruppe. Siehe auch Wikipedia: https://en.wikipedia.org/wiki/Chief_Joseph
    (Die englische Version ist deutlich ausführlicher als die deutsche)

    Viele Grüße
    DKKW

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    • First Nations, Chief Joseph, Nez Percé, ungelaufen.jpg
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  • DKKW
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    • 23. September 2025 um 11:18
    • #32

    Hallo zusammen,

    zurück zu den Diné. Hier ein letztes Beispiel aus der schier unendlichen Zahl an Ansichtskarten zum Thema "Navajo Rug"

    Die ungelaufene Karte zeigt eine Frau mit ihren Kindern vor dem Hogan. Das Muster der Decke die sie gerade webt ist schon sehr ausgefeilt. Im Hintergrund die Wolllieferanten, eine Schafsherde.

    Die Karte stammt vermutlich aus den 1940er Jahren.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • Dinétah, AK, Home in Navajo-Land, ungelaufen.jpg
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    • 24. September 2025 um 10:28
    • #33

    Hallo zusammen,

    nochmals zurück zum Thema "Mutter und Kind"

    Die Aufnahme dürfte nach der Jahrhundertwende entstanden sein. Die ungelaufene Karte selbst ist jüngeren Datums. Man kann aber einiges anhand der Aufnahme erkennen.

    Zum einen ist die Kleidung der Frau eindeutig mexikanisch beeinflusst. Zum zweiten: Die Decke (Navajo Rug) zeigt ein klassisches Muster, so eine Decke würde heute auf einer Auktion richtig Geld kosten. Drittens: Die Diné waren Photographen nicht gewohnt, insbesondere das Mädchen guckt nicht sehr begeistert. Aber Photoapparate waren damals noch richtige Ungetüme.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • Dinétah, AK, Frau mit Tochter, ca. 1900, ungelaufen.jpg
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  • DKKW
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    • 26. September 2025 um 10:51
    • #34

    Hallo zusammen,

    ein Handwerk das von den Männern des Diné gerne ausgeübt wurde und wird ist die Silberschmiedekunst. Es gibt in der Gegend zwar Silbervorkommen aber ich habe noch nie gelesen, dass die Diné Bergbau betrieben haben. Statt dessen schmolzen sie Silber-Pesos und Silber-Dollar ein und verarbeiteten das so gewonnene Metall zu Schmuckgegenständen für die die Diné bekannt sind, häufig auch in Kombination mit Türkisen.

    Die ungelaufene Karte mit dem Kartentext: Navajo Indian Silversmith stammt sicherlich aus den 1940er oder 1950er Jahren.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • Dinétah, AK, Navajo Indian Silversmith, ungelaufen, ca. 1940.jpg
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  • DKKW
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    • 30. September 2025 um 13:23
    • #35

    Hallo zusammen,

    hier eine weitere Ansichtskarte mit einem Silberschmied bei der Arbeit. Die Aufnahme zu dieser ungelaufenen Karte stammt vom Photographen C.A. Vroman aus dem Jahr 1901. Die Karte selbst wurde Ende der 1980er Jahre produziert.

    Kartentext: Navajo Silversmith
    Druckvermerk: AZUSA Publishing Inc., Eaglewood, Colorado

    Ich habe einen Photoband mit Aufnahmen von C.A. Vroman, leider (im Bezug auf die Diné) fast ausschließlich Aufnahmen von den benachbarten Pueblo.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • Dinétah, AK, Navajo silversmith, A.C. Vroman 1901, ungelaufen.jpg
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  • DKKW
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    • 2. Oktober 2025 um 12:46
    • #36

    Hallo zusammen,

    heute zeige ich Euch eine Ansichtskarte nach einer Photographie von Ben Wittick (1845-1903). Diese Aufnahme einer Jagdgesellschaft der Diné mit einem erlegten Bären (vermutlich ein Schwarzbär) dürfte in den 1880er oder 1890er Jahren entstanden sein. Die ungelaufene Ansichtskarte ist natürlich jüngeren Datums. In der internationalen Bucht habe ich einen Bildband mit Photographien von G.B. (Ben) Wittick entdeckt und bestellt. Als Titelbild fungiert genau dieses Bild der Jagdgesellschaft. Wird aber wohl brauchen bis das Buch bei mir ankommt. Alle Bücher über die First Nations aus Nordamerika habe ich übrigens, obwohl korrekt ausgezeichnet, unverzollt bzw. ohne EUSt. erhalten

    Interessant an dem Bild mit insgesamt sechs Männern und drei Frauen der Diné. Nur ein Jäger hat ein Gewehr, zwei haben offensichtlich Pistolen, einer einen Bogen und zwei tragen Speere.
    Auch interessant, der Mann mit Büchse hat einen Oberlippenbart. Das war bei den Diné selten, kam aber vor. Gerade wenn man zum Teil mexikanische Vorfahren (Nakai) hatte. Nur bei den First Nations der Pazifikküste Canadas und Alaskas finden man häufiger bärtige Männer. Zwei Frauen tragen aufwändigen Silberschmuck.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • Dinétah, Indian Hunting Party, verm. um 1900, ungelaufen.jpg
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  • DKKW
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    • 5. Oktober 2025 um 14:07
    • #37

    Hallo zusammen,

    zum Thema "Alltag bei den Dinè" ist eine Ansichtskarte mit einer Töpferin noch unterwegs aus den USA. Eine Karte mit dem Motiv eines bzw. einer Korbflechterin ist mir noch nicht untergekommen.

    Es folgen einige Karten mit Landschaftimpressionen. Den Anfang macht eine ikonische Aufnahme von Edward S. Curtis aus dem Jahr 1904: Navaho Indians in the Canyon de Chelly.
    Der Canyon de Chelly bildet praktisch das Herzstück des Dinétah. Bevor die Dinè sich hier niederließen war es auch Heimat der Anasazi.

    Diese ungelaufene Karte entstand natürlich sehr viel später.

    Ach ja, hallo heckinio der Reitertrupp wird von einem Hund begleitet.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • Dinétah, Navaho in the Canyon de Chelly, Edward S. Curtis, 1904, ungelaufen.jpg
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  • DKKW
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    • 7. Oktober 2025 um 12:04
    • #38

    Hallo zusammen,

    nochmals der Canyon de Chelly und wieder mit einem Reitertrupp. Diesmal aber ohne Hund. Die Karte ist nicht gelaufen. Es handelt sich, wie auch schon bei einigen früher gezeigte Karten um eine sogenannte linen postcard. Ich habe dem bislang keine sonderliche Beachtung geschenkt aber ich bin ja immer bereit dazuzulernen. Es handelt sich hierbei um eine bestimmte Herstellungsform die in der Zeit von Anfang der 1930er bis Ende der 1950er Jahre gebräuchlich war. Siehe auch: https://leahtams.org/omeka/exhibits…/material/linen

    Kartentext: H.3120 - Navajo Horsemen in Canyon de Chelly, Arizona
    Vertriebsvermerk: Fred Harvey - Hotels-Shops / Restaurants

    Viele Grüße
    DKKW

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    • Dinétah, Navaho Horsemen in Canyon de Chelly, ungelaufen.jpg
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  • DKKW
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    • 8. Oktober 2025 um 12:26
    • #39

    Hallo zusammen,

    eine Ansichtskarte aus dem Canyon de Chelly zeige ich noch. Der Canyon teilt sich nur wenige Kilometer nach der Mündung in den Chinle Wash (flussaufwärts betrachtet) in den Canyon del Muerte (nördlich) und den Canyon de Chelly (südlich). Ein ganzes Stück weiter östlich im Canyon de Chelly erheben sich zwei hohe Sandsteinsäulen, der Spider Rock. Oben auf der Mesa befindet sich ein Aussichtspunkt von dem aus vermutlich die Aufnahme zu dieser Karte gemacht wurde. Die höhere der beiden Felsnadeln erreicht ca. 240m Höhe.

    In der Mythologie der Diné befand sich am Spider Rock die Wohnhöhle von Spider Woman. Als die beiden Heldenzwillinge auszogen um ihren Vater zu suchen trafen sie dort Spider Woman die ihnen half und verriet, dass die Sonne (bei den Diné männlich) ihr Vater sei und gab ihnen Ratschläge wie sie ihren Vater finden können und wie sie sich verhalten sollten.

    Darüber hinaus soll Spider Woman den Diné die Webkunst beigebracht haben. Allerdings diente Spider Woman auch als Kinderschreck. Es heißt, Spider Woman fraß ungezogene Kinder der Diné, die weiße Kalkplatte an der Spitze des Spider Rock bestünde aus den Knochen der gefressenen Kinder. Ob's gewirkt hat? :oneien:

    Die Karte ist 1968 gelaufen.

    Viele Grüße
    DKKW

    Bilder

    • Dinéth, Spider Rock, Canyon de Chelly, 1968.jpg
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  • DKKW
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    • 14. Oktober 2025 um 13:00
    • #40

    Hallo zusammen,

    wenn es schon um Landschaften im Dinétah geht, dann darf natürlich eine Karte aus dem Monument Valley nicht fehlen. Die ungelaufene Karte stammt sicherlich aus den 1950er oder 1960er Jahren, Im Vordergrund hat der Photograph dekorativ eine Familie am Lagerfeuer platziert.

    Kartentext: Navajo Indians in Monument Valley, Northern Arizona.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • Dinétah, Monument Valley, ungelaufen.jpg
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