Betriebsarten der Maschinenserienstempel
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Weiter geht's mit den Betriebsarten der Maschinenserienstempel.
Bei der Betriebsart E steht der Ortsstempel in der Mitte und links und rechts vom Ortsstempel zwei unterschiedliche Maschinenserienstempel. Der Stempel links vom Ortsstempel determiniert die Einordnung im Bochmann Katalog.
Solche Belege zu finden, ist nicht so einfach. Sie kommen nur bei einem guten Dutzend der MS vor.
Ein paar davon kann ich zeigen:
Geschäftsbrief von Erfurt, UB * 3 k, nach Freital in Sachsen vom 10.10.1928 mit MS 70 "Vergiß nicht Straße und Hausnummer anzugeben." auf der linken Seite. Auf der rechten Seite MS 78 "Nimm Dir einen Fernsprechanschluß. Er spart Zeit und Geld": klassiert bei Bochmann als MS 70 E (MS 78)
Postkarte von Ingolstadt, UB * 1 *, nach Regensburg vom 17.3.1934 mit MS 147 "Übt nationale Solidarität! Gebt! Helft!" auf der linken Seite des Ortsstempels und rechts MS 140 "Luftschutz ist nationale Pflicht. Werdet Mitglied im Reichsluftschutzbund." Bochmann Nr. MS 147 E (MS 140)
Brief von Berlin, UB * 11 k, nach Leipzig vom 15.1.1930 mit MS 70 "Vergiß nicht Straße und Hausnummer anzugeben" links vom Ortsstempel und MS 103 "Werdet Rundfunkteilnehmer" auf der rechten Seite:
Bochmann Nummer MS 70 E (MS103)Postkarte von Ingolstadt , UB * 1 *, nach München vom 3.10.1934 mit links MS 161 "Saarabstimmung 13. Januar 1935" und rechts (mit leider etwas schwachem Abdruck) MS 140 "Luftschutz ist nationale Pflicht. Werdet Mitglied im Reichsluftschutzbund" . Bochmann Nummer MS 161 E (MS 140)
Gruß
mpiodi
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Maschinenserienstempel: Betriebsart F:
Diese Betriebsart kombiniert einen Maschinenserienstempel mit einem lokalen Gelegenheitsstempel.
Dabei steht der Tagesstempel in der Mitte. Links vom Tagesstempel befindet sich der Gelegenheitsstempel mit der lokalen Werbung, rechts vom Tagesstempel befindet sich der Maschinenserienstempel.Drucksache vom 23.1.1935 von Ingolstadt, UB * 1 *, nach Bischofswerda mit Gelegenheitsstempel "INGOLSTADT DIE ALTE DONAUFESTE" links (Bochmann Nr. 2 Ingolstadt) und rechts Maschinenserienstempel " Übt nationale Solidarität! Gebt! Helft!" (Bochmann Nr MS 147 F)
Ansichtskarte von Bad Wörishofen, UB * * *, nach Berlin Tempelhof mit links Gelegenheitsstempel "Bad Wörishofen Sebastian Kneipp Herz u. Nerven" (Bochmann-Nummer 3 Bad Wörishofen) und Maschinenserienstempel "Kämpft mit gegen Hunger und Kälte" rechts vom Ortsstempel (Bochmann-Nummer MS 146 F) .
Als Verwendungsdatum identifiziere ich im Kartentext den 11.4.34, was zur Verwendungszeit des MS 147 passen würde, wobei das Datum im Tagesstempel etwas mysteriös bleibt.Ansichtskarte vom 29.9.1933 von Ingolstadt, UB * 1 *, nach Mittenwald mit Gelegenheitsstempel "INGOLSTADT DIE ALTE DONAUFESTE" (Bo 2 Ingolstadt) links und MS 140 "Luftschutz ist nationale Pflicht. Werdet Mitglied im Reichsluftschutzbund" rechts vom Tagesstempel (Bo MS 140 F)
Gruß
mpiodi
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Die Betriebsart G verbindet zwei unterschiedliche Stempelarten miteinander, nämlich den Maschinenserienstempel (MS) mit einem Postfreistempel (PFS).
Die Stempelfarbe ist, wie bei Freistempeln vorgeschrieben, rot. Der Maschinenserienstempel steht links vom Ortsstempel und der Postfreistempel rechts.Dafür drei Beispiele:
Drucksache vom 27.9.1930, von Weiden (Opf.) , UB * * *, nach Lüttchendorf (Sa.). Auf der linken Seite MS 102 " Fernsprecher spart Zeit und Geld" und rechts Postfreistempel Typ D-4 (vgl. Dürst/Eich, Die Deutschen Post- und Absenderfreistempel, Neue Schriftenreihe der Poststempelgilde Heft Nr. 90), d.h. es handelt sich um MS 102 G.
Streifband aus Berlin SW, UB a 11 b, vom 12.12.1930 nach Riga/ Estland. Auf der linken Seite des Ortsstempels der Maschinenserienstempel MS 117 " Weihnachtssendungen rechtzeitig aufgeben" und auf der rechten Seite ebenfalls Postfreistempel Typ D-4 , ergibt zusammen MS 117 G.
Auf dem folgenden Beleg aus der Kriegszeit ist die Druckerfarbe etwas schwach, der Stempel aber trotzdem noch gut erkennbar.
Nachnahmezettel vom 9.12.1943 aus Saarbrücken 2, UB ?, nach Hayingen/ Diedenhofen/ Westm.(ark): Links MS 396 mit einer typischen Naziparole "Spart Strom u. Gas - alle Energie für den Endsieg!" , rechts der ominöse PFS D-6, dem noch mehrere andere Themen in diesem Forum gewidmet sind.Zusammen bilden sie MS 396 G.
Gruß
mpiodi
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Die Betriebsart H ist das Pendant zur Betriebsart G. Sie verbindet ebenfalls zwei unterschiedliche Stempelarten miteinander, nämlich den Maschinenserienstempel (MS) mit einem Postfreistempel (PFS).
Die Stempelfarbe ist, wie bei Freistempeln vorgeschrieben, rot. Der Maschinenserienstempel steht jedoch rechts vom Ortsstempel und der Postfreistempel links.Brief von Ludwigshafen (Rhein) 1 nach Bamberg vom 9.10.1928 mit Maschinenserienstempel "NIMM DIR EINEN FERNSPRECHANSCHLUSS ER SPART ZEIT UND GELD" rechts und Postfreistempel Typ D-4 links vom Ortsstempel: MS 79 H.
PS: Die Betriebsart H kommt seit Einführung der Maschinenserienstempel bis zum Kriegsende nach heutigem Forschungsstand nur bei 4 Maschinenserienstempeln vor. Da nach postalischen Regeln der Wertrahmen bei Postfreistempel rechts vom Tagesstempel zu stehen hat, ist bei dieser Betriebsform davon auszugehen, dass sie das Resultat eines Fehlers in der Bedienung der Stempelmaschine ist.
Gruß
mpiodi
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Ein "Problemfall"
Der folgende Beleg bereitet mir Kopfzerbrechen:
Brief (Drucksache) von Weiden (Oberpf) 2 nach Mutzschen in Sachsen. Vom Verwendungsdatum ist nur die Jahreszahl 1944 einigermaßen klar lesbar.Der Postfreistempel D-6 steht auf der linken Seite des Ortsstempels. Rechts vom Ortsstempel sind Stempelspuren zu erkennen.
Die Position des sichtbaren Stempel(teils) fast in der Mitte des Briefes lässt darauf schließen, dass sich wahrscheinlich rechts vom Ortsstempel ein Stempelkopf mit einem Werbestempel befand, der allerdings nicht abgedruckt wurde.Wenn diese These stimmt, könnte es sich bei dem vorliegenden Stempel um einen Maschinenserienstempel in der beschriebenen Betriebsart H handeln, und zwar, so vermute ich, um MS 111 H "Rechtzeitig Postreisescheck besorgen!".
Hier ein Beispiel von MS 111, allerdings in Betriebsart G, von Münster aus dem Jahr 1934 :
Meine Vermutung fußt auf folgenden Überlegungen:
Normalerweise steht der Wertrahmen der PFS D-6 bei korrekter Verwendung immer rechts vom Ortstempel.
Wie ich im vorhergehenden Post schon erläutert habe, kennt der Katalog nur bei vier Maschinenserienstempels die Betriebsform H , nämlich MS 63, MS 77, MS 79 und MS 111, wobei nur beim letzteren noch kein Belegexemplar dokumentiert ist.
Von diesen vier wurde nur MS 111 bis ins Jahr 1944 verwendet. PFS D-6 Reichsadler/Hakenkreuz wurde jedoch erst 1939 eingeführt, kann also nicht vorkommen in Kombination mit MS 63 (letztes Verwendungsjahr 1928), MS 77 (letztes Verwendungsjahr 1928) oder MS 79 (letztes Verwendungsjahr 1929).
Von der Firma Witt/Weiden sind relativ viele Belege von kombinierten MS mit PFS dokumentiert, allerdings in Betriebsform G. Die Verwendung des MS 111 in Weiden ist bisher jedoch nicht dokumentiert.
Gruß
mpiodi
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Hallo mpiodi
finde dein Thema sehr interessant, werde mich da reinlesen, vielen Dank dafür.
viele Grüße
stempelsammler
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Vielen Dank an rama fürs Posten (#28) von MS 31 Bd.
Da kann ich doch prima anschließen und weitermachen mit der Vorstellung der Betriebsart K.
Denn bei dieser Betriebsart handelt es sich ebenfalls um einen Bandstempel, allerdings mit zwei unterschiedlichen Werbeteilen abwechselnd mit dem Ortsstempel jeweils dazwischen
Im folgenden Beispiel besteht er aus dem von rama geposteten MS 31 "Benutze die Luftpost" und MS 37 "*IM POSTAUTO* *DURCHS ALLGÄU!*" .Brief von Augsburg, UB * 2 *, nach München vom 7.5.1925: MS 31 K (MS 37)
Aus der gleichen Zeit ein weiteres Beispiel:
Brief von Würzburg, UB * 2 *, nach Wickbold/Tharau/ Ostpreußen vom 16.9.1926 mit MS 42 " Im Postauto von Bad Kissingen nach Bad Brückenau und Bocklet!"
und MS 41 "Im Postauto von Bad Kissingen in die Rhön!" : MS 42 K (MS 41)PS. : einen ähnlichen Beleg habe ich schon mal im Thema "Maschinenserienstempel aus der Weimarer Zeit" gepostet, dort #126
Und ein letztes Beispiel aus späterer Zeit:
Brief vom 23.12.1940 von Ludwigshafen (Rhein) 1, UB ax, nach Lahr im Schwarzwald mit MS 201 "Zu Festen u. Feiern Schmuckblatt-Telegramme" und MS 193 "Postgut Ermäßigte Gebühr Zustellung frei!" :
MS 201 K (MS193).Das Besondere an diesem Beleg ist natürlich, dass MS 193 kopfstehend eingebaut wurde
Gruß
mpiodi
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Die oben vorgestellte Betriebsart K, bei der sich links und rechts vom Ortsstempel unterschiedliche Werbestempel befinden, ist nicht die einzige Betriebsform K.
In einer weiteren Betriebsform K ist einer der Werbestempel durch 6 waagerechte Striche ersetzt. Diese Anordnung der Stempelköpfe tritt verstärkt ab den 40er Jahren in den Postorten Augsburg, Ingolstadt, Leipzig, München und Halle auf.Brief von Leipzig C 2, UB h, Reichsmessestadt nach Rochlitz/ Sachsen vom 3.2.1944 mit MS 408 "Überall in GROSSDEUTSCHLAND EIN- und RÜCKZAHLUNGEN mit dem POSTSPARBUCH", abwechselnd mit 6 waagrechten Strichen: MS 408 K (6Str.)
Feldpostansichtskarte von Ingolstadt 1, UB o, , vom 8.7.1940 nach Feldkirchen bei München mit MS 193 "Postgut Ermäßigte Gebühr Zustellung frei!" abwechselnd mit 6 waagrechten Strichen: MS 193 K (6Str.)
Überfrankierter Ortsbrief von Halle (Saale) 8, UB b, Ortsstempel aptiert mit ergänzter neuer Postleitzahl 10, vom 12.8.1944
Vereinzelt taucht diese Betriebsart auch schon an wenigen anderen Postorten in früheren Zeiten auf:
Drucksache von Schweinfurt , UB * 1 *, nach Berlin-Charlottenburg vom 19.8.1935 mit MS 42 " IM POSTAUTO VON BAD KISSINGEN NACH BAD BRÜCKENAU UND BOCKLET!" mit 6 Streifen: MS 42 K (6Str.)
Gruß
mpiodi
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Die Betriebsform K existiert auch mit 6 steigenden Wellenlinien. Dafür wiederum drei Beispiele:
Feldpostbrief von Berlin-Charlottenburg 2, UB r, vom 5.4.1941 nach Hannover mit MS 374 "Spendet für Soldatenheime! Postscheckkonto Berlin Nr.3898 Bank der Deutschen Arbeit" mit steigenden Wellenlinien: MS 374 K 6stW. In Berlin-Charlottenburg wurde relativ häufig in dieser Betriebsart gestempelt.
Feldpostbrief von Würzburg 2, UB i, vom 11.12.1944 nach Trubenhausen mit MS 396 "Spart Strom u. Gas - alle Energie für den Endsieg!" (Abdruck leider etwas schwach geraten) : MS 396 K 6stW
Und schließlich ein Ortsbrief aus Mannheim 2, UB V, vom 29.2.1944 mit MS 409 " 10 Jahre WHW 1933-1943"
Gruß
mpiodi
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Hallo Vichy . Da ist wohl nichts draus geworden...? Schade!

Upps, ja habe ich tatsächlich vergessen. Aber danke für das erinnern….
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Die vierte Version der Maschinenserienstempel in der Betriebsform K ist ebenfalls ein Bandstempel mit Werbeteil und diesmal fallenden Wellenlinien.
Meine drei Beispiele für diese Betriebsform stammen alle aus dem Postamt Berlin-Charlottenburg 2, UB r, und aus dem Jahr 1941.Drucksache vom 11.1.1941 nach Bautzen mit MS 185 "Nimm Dir einen Fernsprecher er spart Zeit und Geld": MS 185 K 6faW
Feldpostbrief vom 23.2.1941 nach Paris mit MS 369 "Reichsmesse in Leipzig Frühjahr 1941 2.III.-7.III.": MS 369 K 6faW
Brief vom 17.4.1941 nach Aurich (Ostfriesland) mit MS 374 "Spendet für Soldatenheime ! Postscheckkonto Berlin Nr. 3898 Bank der Deutschen Arbeit": MS 374 K 6faW
Gruß
mpiodi
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Liebe Freunde der Maschinenserienstempel
Ich schließe diese kleine Vorstellungsserie der Betriebsarten der Maschinenserienstempel ab mit der letzten im Bochmann-Katalog gelisteten Betriebsart Ro, ein Handrollstempel mit Maschinenserienstempel zwischen den Ortsstempeln:
Drucksache von Leipzig C 1, Reichsmessestadt, UB b, vom 2.7.1942 nach Lund/ Schweden mit MS 60 Ro "Vergiss nicht Strasse und Hausnummer anzugeben"
Den folgenden MS habe ich, glaub ich, schon mal an anderer Stelle gezeigt. Ich weiß aber nicht mehr wo. Deshalb hier nachmal:
Postkarte von Stadtoldendorf nach Marburg/Lahn vom 12.(?)8.1936 mit MS 97 Ro "Vergiß nicht Straße und Hausnummer anzugeben!"
Und schließlich, zum Abschluss, eine Karte von Leipzig C2, nach Zschopau in Sachsen, adressiert an den hochgeschätzten Altvater der Stempelkunde Julius Bochmann mit MS 263 Ro "Unversiegelte Wertpakete bis 500RM Volle Haftung für 10Rpf"
Es handelt sich um eine Nachverwendung des Stempels vom 16.6.1948.Gruß
mpiodi
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Wenn du deine erste Erwähnung der mittleren Karte wiederfinden willst, brauchst du nur Stadtoldendorf in die Suche zu geben. Es war im Serienstempelthema.
Zur dritten Karte : der Ort in Sachsen heisst Zschopau.
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Wenn du deine erste Erwähnung der mittleren Karte wiederfinden willst, brauchst du nur Stadtoldendorf in die Suche zu geben. Es war im Serienstempelthema.
Zur dritten Karte : der Ort in Sachsen heisst Zschopau.
Vielen Dank Jean Philippe für den Hinweis auf die Suche und die Korrektur.
Dass Dein Hinweis auf die Forumsuche und die Korrektur eines Schreibfehlers der wahrscheinlich letzte Kommentar in diesem Thema sein werden, ist für mich allerdings doch etwas ernüchternd und eher wenig motivierend für weitere Posts zu diesem Thema. Wahrscheinlich ist mein Sammelgebiet doch zu exotisch.Danke jedenfalls für die Beiträge und Likes: Matjoff , thjohe , Christoph 1 , stempelsammler , DKKW , rama
Gruß
mpiodi
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Die klassischen Betriebsarten der Maschinenserienstempel, die der zu Beginn als Referenz genannte Bochmannkatalog aufzählt, wurden mit den vorstehenden Posts dargestellt.
In einem weiteren Abschnitt bietet derselbe Katalog noch eine Auflistung der Maschinenserienstempel, die in Verbindung mit einem Tarnstempel (stummem Stempel) verwendet wurden.
Dabei handelt es sich um Aptierungen des Ortsstempels, wobei der Aufgabeort (und UB) aus dem Ortsstempel entfernt wurde. Es liegt in der Natur der Sache, dass solche Stempel insbesondere in Kriegszeiten verwendet wurden, um den Herkunftsort einer Postsendung zu verschleiern.
Der Werbetext des MS bleibt dabei unverändert, die Stellung kann variieren, entsprechend der oben genannten Betriebsarten.
Drei Beispiele:1) Feldpostbrief nach Elmshorn (hallo DKKW !) vom 26.6.1944 mit aptiertem Ortsstempel (Einkreisstempel) und MS 412 C 6stW "NUR GENAUE ANSCHRIFTEN sichern gute Überkunft".
2) Feldpostbrief nach Wulzeshofen vom 13.6.1944 mit aptiertem Ortsstempel (Einkreisstempel) und MS 410 A "Verpackt FELDPOSTPÄCKCHEN gut und dauerhaft!".
3) Feldpostbrief nach Neustadt/ Weinstraße vom 11.9.1941 mit aptiertem Ortsstempel (Zweikreisstegstempel) und sehr häufigen MS 268 A "EIGENE VORSICHT BESTER UNFALLSCHUTZ"
Gruß
mpiodi
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Eine letzte Variante der Maschinenserienstempel soll hier noch gezeigt werden, die allerdings (noch) nicht offiziell als Betriebsform gilt.
Einige Beispiele dazu habe ich im Thema "Kopfsteher" schon gezeigt.
Hier drei weitere:
Brief von Bremerhaven nach Bremen, UB h, vom 26.6.1939 mit kopfstehendem MS 263 A "Unversiegelte Wertpakete bis 500RM Volle Haftung für 10 Rpf":
Feldpostansichtskarte von Teplitz-Schönau 2, UB mb, vom 2.4.1942 nach Altenberg/ Erzgebirge mit kopfstehendem MS 268 A "Eigene Vorsicht Bester Unfallschutz":
Künstlerkarte von Hirschberg (Riesengebirge) , UB q, vom 7.2.1944 nach Wilhelmshaven mit kopfstehendem MS 409 A "10 Jahre WHW 1933-1944".
Grüße
mpiodi
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