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Deutsches Reich Inflation, Posthorn Ausgabe, Wz. 2 Waffeln, 2 Mk., Mi. Nr. 191

  • DKKW
  • 18. März 2025 um 11:32
  • DKKW
    Stamm Mitglied
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    9.316
    • 18. März 2025 um 11:32
    • #1

    Hallo zusammen,

    heute beginne ich mit der Posthorn Ausgabe Wz. 2 Waffeln. Für diese Marken bestand postalischer Bedarf, demzufolge wurden sie offenbar in großer Stückzahl produziert und man kann sie in allen Erhaltsformen günstig erwerben.

    Den Auftakt macht natürlich der 2 Mk. Wert. Die Marken wurden sowohl im Platten- als auch im Walzendruck produziert. Sie kommen sowohl als Bogen als auch in Rollen vor. Wie immer ist ein konkretes Frühdatum nicht bekannt, Kohl-Handbuch, PHILA-DB und Michel Spezial 2016 nennen übereinstimmend den Januar 1922. Da sechs HAN katalogisiert sind und die Marken auch im Walzendruck (1'4'1/1'5'1) produziert wurden, muss die Gesamtauflage sehr hoch gewesen sein, allerdings sie unbekannt. Bernd Klemm nennt allein für die H 6762.21 2 Mio. Marken. https://www.philadb.com/?site=list&catid=&catuid=484&id=2282

    Im Michel Spezial 2016 wird folgende Farbfamilie genannt: dunkelbraunviolett (Töne)/hellbräunlichlila

    Im Michel Spezial wird folgende Abart katalogisiert: Unterdruck scheinbar über Markenfarbe. In Anbetracht des Katalogpreises ist diese Abart offenbar recht häufig. erron zeigt sowohl diese Abart als auch einen stark verschobenen Unterdruck (mind. 1mm) in der PHILA-DB.

    Ich kann die Marke gestempelt und inflageprüft zeigen. Außerdem drei postfrische Marken mit unterschiedlichen Farbtönen. Bei einer könnte es sich um die Mi. 191I Unterdruck scheinbar über der Markenfarbe handeln. Obwohl OR-Marken und HAN recht günstig zu haben sind fehlen sie in meiner Sammlung.

    Viele Grüße
    DKKW

    Bilder

    • DR 191, 2 Mk. Posthornausgabe Wz. 2 Waffeln, gestempelt, inflageprüft.jpg
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    • DR 191, 2 Mk. Posthornausgabe Wz. 2 Waffeln, Farbtöne, postfrisch.jpg
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    • DR 191, 2 Mk. Posthornausgabe Wz. 2 Waffeln, evtl 191 I, Unterdruck scheinbar über Markenfarbe.jpg
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  • Mech3
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    22. September
    • 18. März 2025 um 12:52
    • #2

    Hallo DKKW,

    bei deiner vorgestellten Marke handelt es sich um die 191 I

    Gruß Ronald

    Forschungsgemeinschaft DDR Plattenfehler

  • DKKW
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    • 19. März 2025 um 09:27
    • #3

    Hallo zusammen,

    Mech3
    Vielen Dank für die Bestätigung!

    Im ersten Beitrag hatte ich ja geschrieben, dass die 2 Mk. Posthorn in allen Erhaltungsformen günstig ist, das gilt auch für die Verwendung auf Beleg, egal ob EF, MeF oder MiF.

    Im Inlandspostverkehr habe ich folgende Verwendungsmöglichkeiten als EF gefunden:
    PP7: Drucksache 3. Gew.stufe, Nachnahme-Drucksache, eingeschr. Drucksache 2. Gew.stufe, Inlandspostkarte bei Einwurf in den Straßenbahnbriefkasten (nur Hamburg), Ortsbrief 2. Gew.stufe, Inlandsbrief, Warenprobe, Geschäftspapiere
    PP8: Inlandspostkarte postlagernd, Ortsbrief 2. Gew.stufe
    PP9: Drucksache postlagernd, Grußpostkarte postlagernd, Ortsbrief

    Auslandspostverkehr:
    PP7: Brief im Grenzrayon

    Ich kann hier die höchstwahrscheinlich häufigste Verwendung als EF auf Inlandsbrief der PP7 zeigen. Ein Brief aus Elmshorn nach Füssen vom 10.4.22.

    Viele Grüße
    DKKW

    Bilder

    • DR 191, 2 Mk. Posthornausgabe Wz. 2 Waffeln, Inlandsbrief, PP7, 4.1922.jpg
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  • DKKW
    Stamm Mitglied
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    9.316
    • 20. März 2025 um 09:55
    • #4

    Hallo zusammen,

    auch die Möglichkeiten einer Mehrfachfrankatur mit der 2 Mk. Posthornausgabe Wz. 2 Waffeln waren vielfältig. Ich möchte hier stellvertretend den eingeschriebenen Inlandsbrief in der PP7 und den Eilboten-Ortsbrief in der PP8 mit jeweils zwei 2 Mk. Marken bzw. den Inlandsbrief der PP9 mit drei 2 Mk. Marken nennen.

    Heute zeige ich einen eingeschriebenen Inlandsbrief aus Berlin nach Meerane vom 24.5.22, also PP7.

    Viele Grüße
    DKKW

    Bilder

    • DR 191, 2 x 2 Mk. Posthornausgabe Wz. 2 Waffeln, eingeschr. Inlandsbrief, PP7, 5.1922.jpg
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  • erron
    Moderator
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    2.494
    • 20. März 2025 um 19:37
    • #5

    Hallo,

    eine MeF der Nr 191 auf Fernbrief vom 12.3.1923 (PP 13) von Oeslau nach Nürnberg.

    Verwendet wurden 60 Marken um diesen Fernbrief bis 100 Gramm portogerecht mit 120 Mark zu frankieren.

    Solche Belege aus der Frühzeit der Inflation fallen immer unter die Bezeichnung, Massenfrankaturen.

    Der 1. Vorsitzende von INFLA-Berlin, der damalige Gustav Kobold, wertete solche Belege mit über 50 bis 99 gleichen verklebten Marken immer als Seltenheiten.

    Natürlich muß man bei solchen Massenfrankaturen bezüglich der Erhaltung und der Art der Verklebung Abstriche machen.


    mfg


    erron

    http://www.philadb.com

  • DKKW
    Stamm Mitglied
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    • 21. März 2025 um 11:17
    • #6

    Hallo zusammen,

    erron
    Vielen Dank fürs zeigen dieser Massenfrankatur. Mit so etwas kann ich leider nicht aufwarten.

    Auch im Auslandspostverkehr waren natürlich Mehrfachfrankaturen möglich. Zum Beispiel als Auslandsbrief in der PP7 mit zwei 2 Mk. Marken.

    So einen Brief zeige ich heute, ein sehr dekorativer Geschäftsbrief aus Grossenhain nach Kopenhagen vom 3.3.1922 frankiert mit einem senkrechten Paar der 2 Mk. Posthornausgabe Wz. 2 Waffeln.

    Viele Grüße
    DKKW

    Bilder

    • DR 191, 2 x 2 Mk. Posthornausgabe Wz. 2 Waffeln, Auslandsbrief, PP7, 3.1922.jpg
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  • DKKW
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    • 26. März 2025 um 19:04
    • #7

    Hallo zusammen,

    für einen eingeschriebenen Auslandsbrief der PP7 waren dann schon 6 Mark fällig, die man, so wie hier, mit einem Dreierstreifen der 2 Mk Posthornausgabe Wz. 2 Waffeln darstellen konnte.

    Von Flensburg nach Odense gelaufen, am 5.5.22 in Flensburg abgestempelt, von der örtlichen Valutakontrolle geöffnet und mit Banderole plus Stempel verschlossen. Am 6.5.22 in Odense angekommen.

    Viele Grüße
    DKKW

    Bilder

    • DR 191, 3 x 2 Mk. Posthornausgabe Wz. 2 Waffeln, eingeschr. Auslandsbrief, PP7, 5.1922.jpg
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  • DKKW
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    • 27. März 2025 um 11:10
    • #8

    Hallo zusammen,

    mit einer reizvollen Mischfrankatur möchte ich das Thema 2 Mark Posthornausgabe Wz. 2 Waffeln vorläufig abschliessen,

    Es handelt sich um eine eingeschriebene Auslandspostkarte aus München nach Skejby in Dänemark vom 20.9.1922.

    Mit einer 150 Pfg. Arbeiterausgabe Wz, 2 und zwei 2 Mk. Posthornausgabe Wz.2 frankiert, zusammen 5,50 Mark. Das entspricht dem Porto für eine Auslandspostkarte 3,50 Mk und der Auslandseinschreibegebühr 2 Mk. der PP8.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • DR 189, 2 x 191, MiF, eingeschr. Auslandspostkarte, PP8, 9.1922.jpg
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  • erron
    Moderator
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    • 1. April 2025 um 21:45
    • #9

    Hallo,

    um die Abarten bei der Nr 191, Unterdruck scheinbar über Markenfarbe, verschobener Unterdruck und scheinbarer Doppeldruck hier auch einzupflegen,

    füge ich einen Auszug aus einem Thread während der Corona-Pandemie hier nochmals ein.

    " Die Bildmitte und das ovale Schriftband zeigt bei den postfrischen Marken das typische wächserne, verschwommene Schleierbild.

    Bei den gestempelten Marken, die im Wasserbad von der Unterlage abgelöst wurden, ist dieser verschwommene Schleier auch noch gut zu sehen.

    Habe mal eine gestempelte Marke mit dem vorhandenen Schleierbild gescannt.

    Linke und rechte Marken in dem normalen ovalem Schriftband, mittlere Marke mit dem wachsänlichem Schleier und der etwas rötlicheren, hervortretende Farbe im ovalem Schriftband.

    Die Übergänge von einer normalen Marke zu der wachsänlichen Marke im Schriftband sind fließend.


    Und dann gibt es von dieser Markenausgabe noch der "stark verschobenen Unterdruck" von mindestens 1 mm und die oberen vollständig sichtbaren beiden weißen Dreiecke ohne den Unterdruck.


    Und der scheinbare Doppeldruck des Markenbildes."


    mfg


    erron

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  • rama
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    1. April
    • 17. April 2025 um 23:12
    • #10

    hier zeige ich die HAN 6825-21 und HAN 7681-21.

    viele Grüße

    rama

  • DKKW
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    • 21. November 2025 um 09:25
    • #11

    Hallo zusammen,

    hier noch eine interessante Mischfrankatur (MiF) als Neuzugang in meiner Sammlung. Eine Nachnahmekarte (Drucksachenporto) mit Zusatzgebühr für wiederholte Vorlage aus Schwerin nach Liebenwerda vom 25.9.22, aslo PP8.

    Vorderseitig mit einer 2 Mk. Posthornausgabe Wz. 2 Waffeln frankiert.
    Drucksachenporto PP8: .. 50 Pfg.
    Nachnahmegebühr: .......150 Pfg., zusammen 200 Pfg.

    Rückseitig ist dann ein senkrechtes Paar der 75 Pfg. Ziffernausgabe Wz. 2 Waffeln verklebt, also 150 Pfg. Dies entspricht der Zusatzgebühr für wiederholtes Vorzeigen in der PP8

    Da die Marken auf der Rückseite in Liebenwerda abgestempelt wurden wurde der Auftrag für wiederholte Vorlage offenbar nachträglich erteilt als die erste Vorlage erfolglos war.

    Viele Grüße
    DKKW

    Bilder

    • DR 2 x 185, 191, MiF, Nachnahmedrucksachenkarte, wiederholte Vorlage, PP8, 7.1922, Vorderseite.jpg
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