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Aufbau und Entwicklung meiner Preußen Sammlung

  • JulesWe
  • 21. Oktober 2024 um 01:15
  • der_Stempelfritze
    neues Mitglied
    Beiträge
    19
    • 7. November 2024 um 05:48
    • #21

    JulesWe die Unterscheidung der Nachdrucke 1 und 2 ist, wie von dir erwähnt, nicht gerade einfach. Da die Nachdrucke von eben den gleichen Druckwerkzeugen hergestellt wurden, wie schon die Erstausgabe(n). Ich schreibe extra nicht von "Originalen", sondern Erstausgaben. Da ja alles durch die Reichsdruckerei hergestellt wurde.

    Folgende Unterschiede kann man ausmachen:

    - Unterschiede bei den Druckbildern, da die einzelnen Werte untereinander einige Abweichungen im Druckbild haben, dazu benötigt man eine Aufstellung der Druckbilder im Zusammenhang der einzelnen Druckplatten. M.E. sehr gut im Handbuch der preußischen Freimarken von Bayer und Stautz beschrieben.

    - Anhand der Gummierung 1. ND dicke, weiße, brüchige Gummierung

    - Anhand des Papiers 2. ND Papier grau weiß und Markenbild etwas kleiner, da das Papier nach dem gesamten Druckprozess etwas geschrumpft ist. Außerdem ist das Papier rauer als dass der ersten Drucke.

    - Anhand der Farben, diese unterscheiden sich zu den Erstausgabe(n) anhand der zum einen leicht geänderten Farben. 1. ND stärker Farbgebung, 2. ND etwas brüchiger und mattere Farben.

    - Echt gelaufene Nachdrucke dürften nicht vorkommen, da die Herstellungen viel später vorgenommen wurden und somit keine zeitgerechte Entwertung vorgenommen werden konnte. Falls doch eine dabei sein sollte, handelt es sich um eine Verfälschung.

    Am besten geht es jedoch, wenn Vergleichsmaterial vorhanden ist. Dann sind die Unterschiede doch um einiges auffälliger, also im direkten Vergleich.


    Verwende bitte erstmal eine schwarze, nicht reflektierende Unterlage, wenn du Weißlicht oder UV-Licht nutzt. Schwarzes Tonkartonpapier geht da sehr gut. Die Papierunterschiede erkennt du besser von der Rückseite. So zum Beispiel die Struktur des Papiers. Eine gute Vergrößerungsoptik hilft und ein Fadenzähler ist auch sinnvoll, um zu bestimmen welches Papier verwendet wurde. Außerdem lenkt Wilhelm nicht so sehr ab.


    Die beiden Streifen die auf den Marken sichtbar sind, sind mit hoher wahrscheinlichkeit Federzugentwertungen (was nicht unbedingt bedeuten muss mit Tinte). Es kann sich auch um einen 4er Block aus einem Revisionsbogen handeln. Diese wurden häufig zur Überprufung der Druckqualität gemacht. Um einer nicht bestimmungsgemäßen Verwendung vorzubeugen, wurden diese mit zwei sogenannten Federzügen entwertet. Diese können mit Feder und Tinte oder aber auch mit Rötelstift in rot, blau oder grau vorkommen.


    Dann hoffe ich mal, jetzt noch etwas mehr Dunkel ins Licht gebracht zu haben und alle bisherigen Klarheiten beseitigt zu haben ;)

    Viele Grüße der_Stempelfritze :S

    Einmal editiert, zuletzt von der_Stempelfritze (8. November 2024 um 05:24)

  • JulesWe
    neues Mitglied
    Beiträge
    22
    Geburtstag
    21. August
    • 8. November 2024 um 12:12
    • #22

    der_Stempelfritze Vielen Dank. Deine Ausführungen sind Gold wert.


    Ich bin auch ein Stück weiter gekommen.

    Erstmal die 3 einfachen. MiNr. 2 - 4. Die Papierunterschiede sind hier enorm. Farbe und Papierstärke bzw Haptik sind deutlich anders als bei den Erstdrucken. Dafür sind die 3 nicht ganz so schmal wie die Neudrucke der MiNr. 1 und 5. Was vermutlich daran liegt, dass das Papier innerhalb des NDII von 2-4 und 1+5 ebenfalls unterschiedlich ist.

    Bei der 1 und 5 war es wie vorher ja schon Anklang etwas schwieriger. Schlussendlich konnte ich die finale Zuordnung über den Fadenzähler erreichen (was sehr fummelig war, ich brauche dringend einen besseren. Vor allem mit größerem Fuß. Wer Empfehlungen hat gerne her damit.) Die Marke unten im Bild diente mir da als Vergleich. Dies ist ein BPP geprüfter 1873er Druck. Aufgrund der Verfärbung wird er kein Dauergast sein aber er hat seinen Dienst getan. Darüber lies sich dann auch feststellen dass der 4er Block ein Erstdruck ist. Was es da mit der Federzugentwertung auf sich hat und eine genauere Bestimmung steht da noch aus. Das es eine Federzugentwertung ist war ein guter Hinweis. Die Möglichkeit hatte ich völlig außer acht gelassen.

    Für die MiNr. 5 habe ich leider kein Vergleichsmaterial aber die Breite stimmt mit der 1 überein. Außerdem ist sie gummiert und diese weißt hier, meines Erachtens nach, die Merkmale der für 1873 beschriebenen Gummierung auf.


    Damit wäre mein NDII Ausflug erstmal abgeschlossen und das Set soweit komplett (abgesehen von der 5 NDII W mit kopfstehendem Wasserzeichen). Bei der 1 würde ich glaube ich anstelle des Bogenrandstückes ein Zentriertes haben wollen. Das findet sich mit der Zeit sicherlich.

    Weiter gehen wird es dann wohl mit ungebrauchten Erstdrucken und die Suche nach weiteren Bänden zur Literatur. Interessanterweise sind mir bisher noch keine NDI Marken untergekommen. Die kleine Auflage von max. 15000 pro Stück macht sich da wohl bemerkbar.


    Sammelgebiete:

    1840 - 1922 (Preußen, Germania, Penny Red)

  • DKKW
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    9.067
    • 10. November 2024 um 17:23
    • #23

    Moin JulesWe

    schön, alle vollrandig. Allerdings ist die Sechs Pfennig Marke oxidiert. Das kommt aufgrund falscher Aufbewahrung leider bei den alten Marken häufiger vor. Ich habe zum Glück immer die Folienblätter von Leuchtturm verwendet da habe ich diese Probleme nie gehabt. Zur Folienproblematik hat Peter Feuser sehr viel geschrieben, auch in diesem Forum.

    Du kannst eventuell mit einem Bad in 3% Wasserstoffperoxid-Lösung (z.B. aus der Apotheke) etwas Linderung herbeiführen. Auch dazu gibt es im Netz Anleitungen.

    Viele Grüße
    DKKW

  • guy69
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    11. Dezember 1965 (60)
    • 11. November 2024 um 07:49
    • #24

    Hallo JulesWe

    mit den Nummern Michel 22-26 hast du dich noch nicht genau geäußert. Da wird es dann schwierig mit den Stempeln. Habe eine kleine Nebensammlung und versuche erstmal theoretisch aufzunehmen was da überhaupt möglich ist. Immer wenn ich Zeit habe arbeite ich an der Datenbank weiter. Dauert vielleicht noch Jahre ;)

  • guy69
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    11. Dezember 1965 (60)
    • 11. November 2024 um 08:07
    • #25

    Eine Seite aus dem Album.

  • JulesWe
    neues Mitglied
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    Geburtstag
    21. August
    • 12. November 2024 um 01:22
    • #26

    DKKW Ich weiß. Wie erwähnt wird die auch die Sammlung vermutlich verlassen. Die Wasserstoffperoxid Möglichkeit ist mir bekannt, führt am ende aber doch genauso zu einer defekten Marke?


    guy69 Was ein schönes Projekt. Mega. Ich arbeite mich aktuell so von vorne nach hinten durch. Ich habe 14-26 auch hier. Allerdings noch nicht aufgearbeitet. ich hab mich da an 1-5 ein bisschen fest gebissen gehabt in der letzten Woche. Aktuell habe ich, um die Übersicht zu behalten, alles beiseite geschoben und konzentriere mich darauf erst einmal ungebraucht MiNr. 1-26 in vollrandigen, möglichst guten Ausführungen zusammen zu klamüsern (Was das Budget so hergibt und ich für mich optisch als Sammelwürdig erachte). Einen ungebrauchten 22-26 Satz habe ich hier auch bereits liegen.

    Die Stempelthematik ist so riesig. Da ich mich auch kenne und weiß wie sehr ich darin versinken kann, steht das erst für demnächst mal an. Ich bin aktuell natürlich schon parallel am lesen und herausfinden was da so alles möglich ist. ich bin mir da auch noch sehr unschlüssig. Alle diversen Stempel zusammen zu bekommen, pro Marke, ist natürlich ein Projekt. Ich überlege auch noch ob ich dann bei den Orten Einschränkungen mache. Alle 4 Ringstempel als 1 oder so Späße. Seltene Stempellungen (Rot, Feldpost etc.) jucken natürlich auch in den Fingern. Aber kommt Zeit kommt Rat und in meinem Fall vor allem erstmal Wissen.


    Um einen kurzen Einblick zu geben wo ich so stehe:

    MiNr 1 - 5 als Erstdruck und ND I 1864 stehen als nächstes auf der Agenda. MiNr 6 - 8 glatter Markenhintergrund und MiNr 11 - 13 stehen ungebraucht an genau wie MiNr 16 - 18. Wie es dann weitergeht mal gucken. Eventuell wird dann ein erster Stempel Exkurs für MiNr 1 - 5 eingeschoben um dann MiNr 6 - 13 genauer zu begutachten was ND's angeht. So oder so ähnlich ist der Fahrplan. Nebenher natürlich alles an Infos und Literatur aufsaugen.

    Sammelgebiete:

    1840 - 1922 (Preußen, Germania, Penny Red)

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