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Germania Ausgabe des DR mit Wz, 50 Pf., Mi. 91I

  • DKKW
  • 28. Februar 2023 um 11:37
  • DKKW
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    9.239
    • 28. Februar 2023 um 11:37
    • #1

    Hallo zusammen,

    auch bei der 50 Pfg. Marke gab es keinen offiziellen Ersttag. Zunächst mussten die marken der Vorgängerausgabe verbraucht werden bevor die neuen Marken auf Wasserzeichenpapier verkauft werden durften. Auch hier haben es die Erkenntnisse von Germaniafan nicht bis zur Redaktion des Michel geschafft. Das FD in der PHILA-DB lautet 6.1.1906 http://www.philadb.com/?site=list&catid=&catuid=483&id=506 im Michel Spezial 2016 wird der 5.4.1906 genannt.

    Die Farbfamilie wird im Michel Spezial als (dunkel)graulila bis dunkelbräunlichlila / Schwarz auf

    x) weiß- bis mittelchromgelb bzw.

    y) orangeweiß (ab April 1912 bekannt) bezeichnet.

    Ich kann beide Papiertypen zeigen, beim x-Papier verschiedene Tönungen. Wie man sieht hat sich bei den Papierfarben ein Vorbesitzer getäuscht, Bleistiftnotiz Iy, Ergebnis der Prüfung durch Jäschke-Lantelme: 1x

    Germaniafan zeigt in der PHILA-DB einige mehr oder weniger markante Druckabweichungen, ich bin bei der Durchsicht meiner Dubletten nicht fündig geworden.

    Zu den Versendungsformen komme ich beim nächsten Mal.

    Viele Grüße

    DKKW

    Bilder

    • DR 91Ix, y, 50 Pfg. Germania m. Wz., Friedensdruck, Farbtöne.jpg
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  • DKKW
    Stamm Mitglied
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    9.239
    • 2. März 2023 um 09:58
    • #2

    Hallo zusammen,

    die Verwendungsmöglichkeiten der 50 Pfg. Germania Friedensdruck als Einzelfrankatur sind recht übersichtlich und oft auch sehr ausgefallem.

    Inlandspostverkehr:

    Wertbrief 250 - 600 Mk bis 75km (siehe PHILA-DB)

    Gebühr für Postausweiskarte (siehe PHILA-DB)

    Eingeschriebene Drucksache 5. Gewichtsstufe

    Eingeschriebene Geschäftspapiere 3. Gewichtsstufe

    Auslandspostverkehr:

    Brief im Grenzrayon 5. Gewichtsstufe

    Eingeschriebener Brief 3. Gewichtsstufe im Grenzrayon

    Eingeschriebener Brief 2. Gewichtsstufe

    Auslandsdrucksache 450- 500g, 10. Gewichtsstufe

    Ich kann nur einen eingeschriebenen Auslandsbrief der 2. Gewichtstufe aus Lübeck nach Dänemark vom Dezember 1914 zeigen. Absender ist die Firma Lüders & Stange, die 50 Pfg. Marke ist mit Perfin L&S versehen. Der Brief trägt vorder- und rückseitig den Zensurstempel des IX. Armeekorps Lübeck, rückseitig zusätzlich Unterschrift und Rang des Zensors. Vielleicht kann ja noch jemand einen weiteren Beleg mit der 50 Pfg. Marke aus seiner Sammlung zeigen (EF, MEF oder MiF)

    Trotz Zensur wurde der Brief am folgenden tag in Kopenhagen zugestellt. Das schafft die Post selbst ohne Zensur nicht.

    Viele Grüße

    DKKW

    Bilder

    • DR 91Ix, 50 Pfg. Germania Friedensdruck auf Einschreiben 2. Gewichtsstufe nach DK, 1914.jpg
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  • lickle
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    Männlich
    • 2. März 2023 um 12:51
    • #3

    DKKW

    Mir fallen sofort einige Klassiker ein für eine EF im Inland:

    Brief mit Einschreiben und Rückschein (10+20+20)

    Brief mit Postzustellungsurkunde in der zweiten Gewichtsstufe (20+20+10)

    Wertbrief bis 75km mit Wert 1501-1800M (20+30)

    Wertbrief über 75km mit Wert bis 600M (40+10)

    Pakete bis 5kg und über 75km kosteten einheitlich 50 Pfennig

    Im Auslandsverkehr hast Du schon was gezeigt. Einschreiben in der zweiten Gewichtsstufe ist eine gängige Frankatur.

    Für einen Wertbrief ins Ausland zahlte man als Grundgebühr die eines entsprechenden Einschreibebriefes, also 40 Pfennig

    Dazu kamen je 240M 5 Pfennig Versicherungsgebühr, aber mindestens 10 Pfennig.

    Wertbrief ins Ausland bis 480M (40+10)

    Auslandsbrief 4.Gewichtsstufe

    Gruß

    lickle

    PS. Ich habe einige Frankaturen ab Mitte 1915, aber ich fürchte das sind alles Kriegsdrucke.

    Einmal editiert, zuletzt von lickle (2. März 2023 um 13:02)

  • erron
    Moderator
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    2.493
    • 2. März 2023 um 13:46
    • #4

    Hallo,

    einen Fernbrief in der zweiten Gewichtsstufe bis 100 Gramm als Zustellungsurkunde von Breslau nach Leipzig.

    Abgestempelt in Breslau am 4.7.1907.

    Fernbrief bis 100 Gramm = 20 Pfg . Zustellgebühr = 20 Pfg. Gebühr für die Rücksendung der Urkunde = 10 Pfg.

    Ergibt die erforderliche Gebühr von 50 Pfg.

    mfg

    erron

    http://www.philadb.com

  • DKKW
    Stamm Mitglied
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    9.239
    • 2. März 2023 um 16:27
    • #5

    Hallo zusammen,

    lickle vielen Dank für Deine Ergänzungen, da war ich etwas zu oberflächlich beim Durchsehen der Portotabellen

    @ erron, vielen Dank fürs zeigen des Briefes mit Zustellurkunde

    Viele Grüße

    DKKW

  • DKKW
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    9.239
    • 8. Juni 2023 um 11:32
    • #6

    Hallo zusammen,

    noch eine Neuerwerbung aus Essen, eine mit je einer 5 Pfg., 25 Pfg. und 50 Pfg. Germania m.Wz., Friedensdruck frankierte Paketkarte in die Schweiz aus dem Jahr 1906. Paketkarten in die Schweiz sind wahrlich nichts besonderes. Diese hier ist aber mit einem grünen Paketaufkleber versehen, die offenbar nur in Württemberg verwendet wurden. Meine erste Vermutung war, es handelt sich um Restbestände aus der Zeit vor 1902. Aber sowohl die einzige mit württ. Briefmarken frankierte Paketkarte in meiner Sammlung als auch die bei philasearch aktuell angebotenen württ. Paketkarten vor 1902 tragen weiße Paketaufkleber, Weiß jemand näheres?

    Viele Grüße

    DKKW

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    • DR 85I, 88I, 91I auf Pekstkarte in die Schweiz, 1906.jpg
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  • lickle
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    • 16. Juni 2023 um 09:56
    • #7

    Vor dem 1. April 1902 gab es gar keinen Grund grüne Paketzettel für Pakete ins Ausland zu verwenden. Erst mit der Einführung gemeinsamer Freimarken durch die württembergischen Post und der Reichspost wurde das notwendig. An der Grenze wurden nämlich die Pakete gezählt, die aus den unterschiedlichen Postgebieten des Wechselverkehrs stammten. Das waren das Reichspostgebiet, Bayern, Württemberg und Österreich. Diese haben die gemeinsamen Fahrposteinnahmen unter sich aufgeteilt. Vor dem 1. April 1902 konnte man die verschiedenen Postgebiete anhand der Freimarken gut unterscheiden. Danach wurde zwischen Reichspost und württembergischer Post mittels der grünen Paketzettel unterschieden. Irgendwann (1908-1909) wurde dann das Verfahren obsolet, als man festgestellt hatte, dass das Verhältnis zwischen dem Paketaufkommen der Reichspost und der württembergischen Post ziemlich konstant war hat man sich die Zählerei gespart. Die restlichen grünen Paketzettel wurden dann noch aufgebraucht - in Schwaben auch nicht anders zu erwarten - und kommen bis in die Inflationszeit auch auf Inlandspaketkarten noch vor.

    Gruß

    lickle

  • DKKW
    Stamm Mitglied
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    9.239
    • 16. Juni 2023 um 10:30
    • #8

    Moin lickle,

    vielen Dank für diese aufschlussreichen Informationen, Loddar Maddäus würde sagen: Again what learned. :thumbup:

    Viele Grüße

    DKKW

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