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Germania Ausgabe des DR mit Wz, 20 Pf., Mi. 87I

  • DKKW
  • 24. Januar 2023 um 11:56
  • DKKW
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    9.067
    • 24. Januar 2023 um 11:56
    • #1

    Hallo zusammen,

    wie versprochen steige ich heute in das Thema 20 Pf. Germania m. Wz, Friedensdruck ein. Wie immer der Hinweis, dass meine Beiträge als Ergänzung zur PHILA-DB gedacht sind: http://www.philadb.com/?site=list&catid=&catuid=483&id=490

    Über Mitstreiter, die bereit sind ihre Schätze zu zeigen, würde ich mich sehr freuen.

    Zunächst ejnmal gab es wie bei den anderen Marken dieser Ausgabe kein offizielles Ersttagsdatum, die Marken durften erst nach dem Ausverkauf der vorherigen Marken ohne Wasserzeichen an das Publikum abgegeben werden.

    Germaniafan nennt in der PHILA-DB noch den 09.04.1906, im Michel-Spezial 2016 wird der 20.01.1906 als Früheste bekannte Verwendung (FD) genannt, hier sind immer noch Entdeckungen möglich.

    Die Farben sind eine etwas kompliziertere Geschichte. In den ganz alten Michel-Katalogen wurde nicht zwischen Friedens- und Kriegsdruck unterschieden. Ich habe einen Michel-Spezial aus dem Jahr 1972/73, da werden

    87Ia ultramarin

    87Ib hellblau und

    87Ic preussischblau genannt

    Im Michel-Spezial 1993 heißt es dann

    87Ia ultramarin, ultramarinblau

    87Ib hellblau

    87Ic (entfällt)

    87Id violettblau

    Im Michel-Spezial 2016 erhalten die Farben nochmals neue, dem Michel-Farbführer entsprechende, Bezeichnungen:

    87Ia (lebhaft)ultramarin

    87Ib mittel- bis lebhaftviolettultramarin

    87Id helllilaultramarin

    Die Umstellung erfolgte vermutlich 1978, ich deute eine Aussage von Michael Jäschke-Lantelme in seinem Germania-Handbuch (Seite 3) so: Erst mit der Neubearbeitung des Gebietes  Jahre 1978, mit der die neueren Forschungsergebnisse berücksichtigt wurden, kommt es zu größeren Veränderungen.

    So, dass soll für heute reichen. Ich kann alle drei Farben zeigen (alle farbbestimmt bzw. geprüft Jäschke-Lantelme). Bei der 87Ia kann ich verschiedene zur Farbfamilie gehörende Farbtöne präsentieren.

    Viele Grüße

    DKKW

    Bilder

    • DR 87I, a, b, d, Farben.jpg
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  • DKKW
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    9.067
    • 25. Januar 2023 um 12:09
    • #2

    Hallo zusammen,

    Germaniafan zeigt in der PHILA-DB einige wenige und bis auf das unten gebrochene E in REICH wenig spektakuläre Druckabweichungen. ( Germaniafan unterscheidet hier nicht zwischen Friedens- und Kriegsdruck) Die Durchsicht meiner Dubletten brachte aber auch nichts besonderes an Tageslicht.

    Hier eine Marke mit einer Delle in den beiden Außenrahmen oben links (mit Kreis hervorgehoben)

    Viele Grüße

    DKKW

    Bilder

    • DR 87I, Druckabweichung.jpg
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  • DKKW
    Stamm Mitglied
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    9.067
    • 27. Januar 2023 um 10:24
    • #3

    Hallo zusammen,

    obwohl es vielfältige Möglichkeiten gab die 20 Pfg. Germania m. Wz., Friedensdruck als Einzel- Mehrfach oder Mischfrankatur einzusetzen, bin ich hier bislang sehr dünn besetzt. Vielleicht ergeben sich ja im März bei der Philatelia in München Chancen dem Mangel abzuhelfen.

    Einzelfrankatur Inlandspostverkehr:

    Inlandsbrief 2. Gewichtsstufe

    Inlandsdrucksache 4. Gewichtsstufe

    Warenproben 2. Gewichtsstufe

    Auslandspostverkehr

    Auslandsbrief

    Brief 2. Gewichtsstufe im Grenzrayon

    Auslandsdrucksache 4. Gewichtsstufe

    Geschäftspapiere 1. Gewichtsstufe

    Warenproben 3. Gewichtsstufe

    Ich kann bislang nur Auslandsbriefe zeigen. Hier der erste.

    Es handelt sich um einen Brief aus Hamburg nach El Paso/USA aus dem Jahr 1914.

    Maschinenstempel Hamburg 1 20.10.14 7-8N. Obwohl der 1. Weltkrieg schon ein Vierteljahr früher begonnen hatte trägt der Brief keinerlei Zensurvermerke. Vermutlich wurde er über neutrale Nachbarländer in die USA geleitet, trotzdem seltsam.

    Viele Grüße

    DKKW

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    • DR 87I, Auslandsbrief in die USA, 1914.jpg
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  • Jean Philippe
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    • 27. Januar 2023 um 12:12
    • #4

    DKKW

    Kann es daran liegen dass die USA zu dem Zeitpunkt noch gar nicht am Krieg beteiligt waren ?

    Gruss,

    Jean Philippe

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  • lickle
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    • 28. Januar 2023 um 04:00
    • #5

    DKKW

    Mit Einzelfrankaturen der 20 Pfennig kann ich dienen. Es müßten so 5-7 Dutzend sein.

    Jean Philippe

    Alle Briefe ins neutrale Ausland mussten über Postüberwachungsstellen geleitet werden. Es wurden jedoch längst nicht alle zensiert.

    Dieser Brief wurde von der Prüfungsstelle für Geschäftsbriefe in Hamburg zensiert und dort verschlossen.

    Ein Privatbrief wäre in Cöln-Deutz zensiert worden

    Gruß

    lickle

  • Online
    rama
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    1. April
    • 28. Januar 2023 um 10:32
    • #6

    Hallo lickle

    gibt es noch Vermerke auf der Rückseite des gezeigten Briefes?

    viele Grüße

    rama

  • lickle
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    • 28. Januar 2023 um 10:42
    • #7

    rama

    Die Hamburger Prüfungsstelle hat das am Anfang nicht einheitlich praktiziert. Ich habe zwei Briefe aus dem September 1914 registriert, wo der Prüfungsstempel auf der Vorderseite abgeschlagen wurde.

  • DKKW
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    • 29. Januar 2023 um 19:38
    • #8

    Hallo zusammen,

    auch ich habe einen mit einer 20 Pfg. Germania m. Wz., Friedensdruck, frankierten Auslandsbrief nach Kopenhagen. Auch dieser Brief stammt aus der Anfangszeit des 1. Weltkriegs und obwohl auch Dänemark nicht Kriegspartei war, wurde er zensiert.

    Geschäftsbrief der Dresdner Bank in Berlin an die Kjöbenhavns Handelsbank in Kopenhagen. Die Marke ist mit Perfin "Dr. B." für Dresdner Bank versehen. Am 22.10 14 in Berlin abgestempelt, am 24.10,14 in Kopenhagen angekommen. Zensurstempel (rückseitig): Überwachungsstelle 3 D.S. Gardekorps Berlin. Außerdem der Namensstempel des Zensors mit Zusatz: Überwachungsoffizier.

    Viele Grüße

    DKKW

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    • DR 87I, Auslandsbrief nach Dänemark, 1914, Zensur, Perfin.jpg
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  • lickle
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    • 29. Januar 2023 um 20:13
    • #9
    Zitat von DKKW

    Auch dieser Brief stammt aus der Anfangszeit des 1. Weltkriegs und obwohl auch Dänemark nicht Kriegspartei war, wurde er zensiert.

    ... Überwachungsstelle 3 D.S. Gardekorps Berlin ...

    Es mußte jegliche Korrespondenz ins neutrale Ausland der Zensur vorgelegt werden. Der Postverkehr mit feindlichen Staaten war eingestellt. Kriegsgefangenenpost wurde noch über Drittstaaten ausgetauscht.

    Schöner Brief mit gar nicht so häufiger Firmenlochung. Der Text im Zensurstempel lautet "ÜBERWACHUNGSSTELLE 3 DES GARDEKORPS BERLIN"

    Ich habe hier noch eine hübsche MeF aus dem August 1914.

    Gruß

    lickle

    Einmal editiert, zuletzt von lickle (29. Januar 2023 um 20:48)

  • DKKW
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    • 30. Januar 2023 um 11:05
    • #10

    Hallo zusammen,

    jetzt habe ich doch glatt vergessen meine Mischfrankaturen einzustellen und schon mit dem 25 Pfg. Wert angefangen. Egal, dann müssen die Fans der 25 Pfg. Marken sich etwas gedulden bis es weitergeht.

    Hier ein eingeschriebener Ortsbrief aus Leipzig aus dem Jahr 1914. 5 Pfg. Ortsbriefporto und 20 Pfg. Einschreibegebühr. Dementsprechend mit je einer 5 Pfg und 20 Pfg. Germaniamarke frankiert. So liebe ich Mischfrankaturen.

    Abgestempelt mit Steggitterstempel "Leipzig 13 1.2.14 11-12V"

    Viele Grüße

    DKKW

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    • DR 85I und 87I auf Orts-Einschreibebrief aus Leipzig, 1914.jpg
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  • erron
    Moderator
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    • 30. Januar 2023 um 11:56
    • #11

    Hallo zusammen.

    Von der Nr 87 auf Beleg kann ich diese Farbvariante beisteuern.

    Eine Auslandseinzelfrankatur in der Farbvariante "b", abgestempelt in Bonn am 15.12.1907, versendet nach New York.

    mfg

    erron

    http://www.philadb.com

  • DKKW
    Stamm Mitglied
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    9.067
    • 31. Januar 2023 um 10:18
    • #12

    Hallo zusammen,

    hier nun eine 5 Pfg. Ganzsachenpostkarte mit Zusatzfrankatur bestehend aus je einer 5 Pfg. und 20 Pfg. Germania-Marke mit Wz. als Eilbotenkarte aus Bederkesa nach Lehe (heute Teil Bremerhavens) aus dem Jahr 1909.

    5 Pfg. Postkartenporto und 25 Pfg. Eilbotengebühr.

    In Bederkesa war ich im Januar 1979 mit der Bundeswehr während des Rekordschneefalls im Katastropheneinsatz. Die Häuser waren teilweise bis zum Dach zugeweht.

    Viele Grüße

    DKKW

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    • DR 85I und 87I auf 5 Pfg. Ganzsachenpostkarte als Eilboten-Karte, 1909.jpg
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    rama
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    1. April
    • 11. März 2023 um 20:09
    • #13

    mit den Germaniabelegen sieht es bei mir sehr spärlich aus.

    Dieser Beleg mit einet Mehrfachfrankatur der Mi Nr 87 I

    vom 23.12.1909 aus Neustadt/Schwarzwald nach Strassburg/Elsass

    als Zustellungsurkunde.

    viele Grüße

    rama

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