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Nachlass - Tipps zum richtigen Verkauf

  • fritzek
  • 14. Dezember 2022 um 11:55
  • fritzek
    aktives Mitglied
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    16. Oktober
    • 14. Dezember 2022 um 11:55
    • #1

    Hallo Zusammen,

    vor ein paar Monaten bin ich zur einem Nachlass gekommen.

    Ein Guter Tauschpartner und Sammlerfreund ist leider anfang des Jahres verstorben.

    Sein Sohn, der es mitgekriegt hat das wir viel miteinander philatelistisch zu tun hatten, hat mich dann gefragt ob ich mich um den Phila-Nachlass kümmern kann.

    Als Danke schön teilen wir uns den Gewinn und ich darf aus den Sammlungen das behalten was ich für mich interessant ist.

    Und Da wir ein gemeinsames Hauptsammelgebiet hatten (Polen), passt es ganz gut.

    Hier ein Foto von dem Ganzen:

    Ich habe mich die letzen Wochen/Monate so langsam dran gemacht, eingies gesichtet, fotografiert und nach Länder bzw. Motive vorsortiert.

    die Sammlungen sind sehr schön und ordentlich in div. Sammelalben/Bindern etc. geführt worden, das muss man sagen.

    Länder:

    San Marino, Vatikan, GB, Luxemburg, Malta, Lichtenstein, Gibraltar, Guernsey, Isle of Man, Jersey, Berlin, DDR, Deutsche Bundespost...

    Motive:

    Kirche und Co, Rotes Kreuz, Olympische Spiele, Eisenbahn, Schiffe, Wappen...

    Das meiste ist auch nach Jahrgängen sortiert und mit Michelnummern beschriftet, die Michel-Werte stehen auch teilweise bei.

    Die meisten Marken sind Postfrisch, aber auch ein paar Gebiete teils zusätzlich gestempelt.

    Jahrgänge sind so ziwchen 1920 - 2012, aber das Meiste ist so von 1960-2000.

    Ich weiß dass es Jahrgänge sind, die nicht die Höchspreise erzielen.

    Die Jahrgänge sind eher nicht komplett, dafür aber meistens die Sätze.

    Jetzt meine konkrete Frage, wie verkaufe ich es am besten?

    Ich stelle es mir so vor, dass ich nach Sammelgebiete bei Ebay als Auktionen reinsetze.

    Sieht Ihr das auch so?

    Oder sollte ich die Marken/Blöcke/Serien die etwas höherwertig sind (ab 2-3-Stelligen Betrag?) separat reinstellen?

    Zusätzlich zur Sammelgebieten, wäre nach Jahrgängen meiner Meinung nach nicht optimal, da die Jahrgänge selten vollständig sind, oder?

    Wäre Ebay die optimale Plattform für den Verkauf? Alternative Delcampe, Ebay-Kleinanzeigen,...

    Bei den Plattformen wo man sowas zum Festpreis einstellt,

    hätte ich ein wenig Probleme mit den Schätzen der einzelnen Lots und wüßte gar nicht so genau zum welchen Preis ich die einstellen könnte.

    Gerne zeige ich euch hier die komplette Sammlung, ordentlich sortiert.

    Lasst euch Zeit beim anschauen, es sind wirklich sehr schöne Sachen bei.

    Ansonsten wenn Ihr was spezielles sehen wollt oder euch ist was besonderes aufgefallen dann bescheid geben.

    Ich selber habe auch schon das Eine oder Andere gesehen wo ich speziellere Fragen dazu haben werde, aber alles mit der Zeit.

    Ich habe kein Streß und bin auch nicht unter Zeitdruck.

    Freue mich auf einen Austausch mit Euch.

    Als Beispiel hier ein paar Fotos aus den verschiedenen Gebieten:

    Gruß Fritze

  • Nimrod
    Gast
    • 14. Dezember 2022 um 13:30
    • #2

    Zuerst die Sammlung nach Besonderheiten durchsehen (z.B.: geschnitten, statt gezähnt), die Kataloge kurz screenen, ob etwas über 1000.-- katalogisiert ist. Dann zwecks Preisfindung bei philasearch in der passenden Kategorie nachschlagen und in einem Verein paketweise anbieten. Vielleicht findet sich ein Schlumpf der so etwas sammelt. Ebay kannst natürlich auch probieren, bei neumodischem Material wird es aber eher ein frustrierend großer Aufwand bei wenig Gewinn werden.

  • asmodeus
    Moderator
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    • 14. Dezember 2022 um 17:09
    • #3

    Habe eine Privatnachricht bezüglich zu GB geschickt!

  • uli
    Stamm Mitglied
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    • 14. Dezember 2022 um 18:22
    • #4

    Hallo Fritze,

    ich habe mir die Bilder zu den Ländern angesehen, zu denen ich mich gut oder zumindest einigermaßen auskenne. Meine Einschätzung aufgrund dessen, was ich gesehen habe:

    DDR: Das ist nur ein winziger Bruchteil des Sammelgebiets und beinhaltet keine gefragten Marken.

    Berlin und Bund: Schon etwas mehr, anscheinend abschnittsweise komplett, aber das vorhandene ist nicht gefragt. Die notierten Katalogwerte sind bei einem Verkauf fern jeder Realität. Wer pro vollständigem(!) Jahrgang 1 Euro erhält, sollte jubeln.

    Zwei kleine Ausnahmen:

    Die paar gültigen Marken mit EURO-Nominale solltest du selber verbrauchen oder separat anbieten.

    Der letzte Jahrgang von Berlin kann ein paar Euro mehr erzielen.

    Schweiz: Alle postfrischen Marken ab 1964 sind noch frankaturgültig. Dafür kann man 70% der Nominale bekommen. Auf jeden Fall separat anbieten.

    Insg. sieht das nach einer Sammlung ohne viel Struktur und Ziel aus. Auf Vollständigkeit, Spezialitäten / Besonderheiten oder "Wert" wurde hier anscheinend wenig bis kein Augenmerk gelegt. Marken mit dreistelligen Katalogwert müssen sich in den Teilen verstecken, in denen ich mich nicht auskenne. Vielleicht ist Luxemburg etwas interessanter, das müssen aber andere beurteilen. Einzig Vatikan sieht für mich nach einer Sammlung mit so etwas wie Vollständigkeit über viele Jahre aus - schau mal bei ebay, was solche Sammlungen beim Verkauf in der letzten Zeit erzielt haben.

    Ich glaube, dass du bei vielen Dingen überhaupt nur eine Chance auf Verkauf hast, wenn du die einzelnen Teile jeweils mit 1 Euro Startpreis bei ebay einstellst, weil sich dort die mit Abstand meisten Leute tummeln. Auf jeden Fall machst du nichts kaputt, wenn du die Sachen nicht komplett anbietest, sondern in "interessanten Häppchen", Ausnahmen siehe oben. Wirklich interessante Stücke, die ggf. einen separaten Verkauf lohnen könnten (Katalogwert > 500 Euro), habe ich nicht entdeckt. Bei den noch gültigen schweizer Marken kannst du einen vergleichsweise höheren Erlös sicher erzielen; ggf. lohnt sich hier auch ein Verkauf an einen der professionellen Aufkäufer, die man leicht über Google findet.

    Ebay-Kleinanzeigen ist meiner Erfahrung nach keine aussichtsreiche Plattform für den Verkauf. Weil dort sehr viel Mist angeboten wird, ist die Menge der Interessenten klein, so meine Vermutung.

    Gruß

    Uli

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    Einmal editiert, zuletzt von uli (14. Dezember 2022 um 18:29)

  • Jean Philippe
    Stamm Mitglied
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    7.361
    • 14. Dezember 2022 um 18:34
    • #5

    Bei Liechtenstein (mit ie bitte) und Luxemburg sind durchaus einige schöne Sätze dabei (je älter desto besser) und auch bei den neueren noch frankaturgültige. Allerdings wird das alles häufig angeboten und ist nur mit viel Geduld verkäuflich.

    Gruss,

    Jean Philippe

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    Einmal editiert, zuletzt von Jean Philippe (14. Dezember 2022 um 18:48)

  • uli h.
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    • 14. Dezember 2022 um 20:50
    • #6

    So und jetzt meinen Senf dazu:

    Das Ganze ist ein paar Euro Wert - reich wirst du damit nicht. und zu den frankaturgültigen Marken wurde ja schon geschrieben.

    Ich an deiner Stelle würde alles andere als eine einzige Auktion bei ebay reinstellen. Du bekommst dann zwar weniger als beim Einzelverkauf aber die 12,50 Euro Stundenlohn erreichst du nicht durch die Extraerlöse bei einem aufwändigen Verkauf der einzelnen Posten mit allem damit verbundenen Frust.... ist nur meine Meinung.

    LG

    Uli

  • fritzek
    aktives Mitglied
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    • 15. Dezember 2022 um 08:48
    • #7

    Moin Zusammen,

    vielen Dank für Eure Einschätzungen und eure Tipps.

    Ich versuche das mal kurz zu sortieren:

    - Marken in 4-Stelligen Bereich habe ich keine gesehen gefunden. Wenn dann einige einzelne in 3-Stelligen Bereich. Die werde ich mir genauer mal anschauen und eventuell einzeln anbieten.

    - Über Vereine versuchen zu verkaufen ist bestimmt genauso aufwendig wie bei Ebay reinzustellen. Und da ich ja eh alles Fotografiert und vorsortiert habe, ist der Aufwand nach einzelnen Gebieten zu verkaufen da nicht mehr so groß

    - Ich sehe da keine $-Zeichen in meinen Augen und rechne nicht in Stundenlohn um. Aber ich will schon versuchen so optimal wie nur möglich die Sachen zu veräußern, auch wenn es etwas Arbeit und Zeit kostet.

    - So wie ich verstanden habe, werde ich auf jeden Fall die noch frankaturgültigen Marken separat anbieten. Kann ich da pauschal die 70% der Nominale ansätzen? Oder sollte ich da auch ab 1€ reinstellen?

    - Es sind auch einige Markenhäftchen dabei, sollte ich die auch separat verkaufen, oder mit der jeweiligen Sammlung anbieten?

    - Wie uli auch geschrieben hat, könnte ich schauen das ich die in Teilstücken verkaufe, aber da müsste ich noch überlegen wie aufteilen...

    Jean Philippe danke für den Hinweis mit Liechtenstein, wurde korrigiert^^

    - Eine Frage noch, würdest du die beiden Länder so als Ganzes anbieten, oder auch teilen?

    Hier noch ein Umschlag mit Markenhäftchen gefunden:

    Gruß

    Fritze

    Einmal editiert, zuletzt von fritzek (15. Dezember 2022 um 08:56)

  • Jean Philippe
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    7.361
    • 15. Dezember 2022 um 08:52
    • #8

    Jedes Land für sich.

    Gruss,

    Jean Philippe

    Nutzt die Funktionen des Forums, wie insbesondere die Hilfe, die Suche, das Inhaltsverzeichnis und die Linkliste.

  • uli
    Stamm Mitglied
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    • 15. Dezember 2022 um 10:34
    • #9

    Ohne alles gesehen zu haben, würde *ich* es so machen:

    - alle Länder- und Motiv-Sammlungen jeweils als Ganzes einzeln bei ebay mit 1 EUR Startpreis anbieten; nichts rausnehmen, das ist ggf. sogar kontraproduktiv

    - frankaturgültige Marken aus der Schweiz als Posten anbieten, Startpreis bei ca. 50% der Nominale ansetzen

    - frankaturgültige Marken Bund würde ich selber aufbrauchen

    - Daumen drücken

    Gruß

    Uli

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  • fritzek
    aktives Mitglied
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    16. Oktober
    • 15. Dezember 2022 um 11:45
    • #10

    Und danke für den Tipp mit Philasearch @Nimrod.

    Ich wußte nicht dass man da speziell nach Michelnummern suchen kann.

  • Nimrod
    Gast
    • 15. Dezember 2022 um 13:00
    • #11

    Keine Ursache. Man kann übrigens nicht nur nach Michel, sondern auch nach allerlei anderen Katalog-Nummern suchen. Voraussetzung ist allerdings, daß der Anbieter die entsprechenden Katalog-Nummern verwendet. Abseits davon, gibt es noch allerlei Suchfunktionen (z.B. Preisspanne). Ist man fündig geworden, sollte man aber auch hinterfragen, warum offensichtlich "gleiche" Marken unterschiedlich hoch angeboten / gekauft wurden. Meist sind es Qualitätsgründe, oft aber auch ein niedrigerer Ausrufungspreis + höhere Provision, oder der Umstand, daß der Auktionator eben in einem anderen Land beheimatet ist, wo seine Kunden für einheimische Marken mehr bereit sind zu zahlen. Anders gesagt, man muß sich mit Auktionen schon ein paar Monate / Jahre auseinandersetzen, um ein Gefühl zu bekommen, was günstig / zu teuer angeboten wird, bzw. was liegen bleibt / gefragt ist. Bei Massenware, * und ** ist´s relativ einfach, bei gestempelten Marken und Belegen, aber oft sehr schwierig, wenn man sich in dem jeweiligen Gebiet nicht gut auskennt. Jedenfalls immmer wieder eine spannende Sache philasearch zu screenen.

  • nagel.d
    aktives Mitglied
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    5. Januar 1972 (54)
    • 16. Dezember 2022 um 19:41
    • #12

    Ich hätte an Luxembourg, Togo, Großbritannien und Vatikan interesse, sofern der Preis stimmt. Ich könnte mir auch eine Gesamtabnahme vorstellen auch hier sofern die Preisvorstellung stimmt

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