Druckabweichungen Bundesrepublik
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Das "Beste" nun zum Schluss - Bund 2154
Na wer sieht es ohne weiter zu scrollen?
KEINE Punkte zuviel / zuwenig

Hier mal ein Detail
Zum einen ist das T leicht nach links gekippt und berührt wie auch das D den vorgestellten Buchstaben.
Alls Besonders sehe ich aber die FETTE schwarze Schrift. Auch unten die Jahreszahl ist fetter gedruckt.
Gefällt mir sehr, insbesondere mit dem einigermaßen annehmbaren Abschlag.
Grüße Jo.
PS - Mein 5´tes Exemplar (postfrisch) zeige ich Euch nicht! Denn das scheint mir einwandfrei und ihr entdeckt dann etwas, was ich nicht sehen möchte. Guts Nächtle.
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Hallo,
heute stelle ich einen partiellen Druckausfall der schwarzen Farbe bei MiNr 776 vor, der in ähnlicher aber nicht gleicher Form in Pospi's Welt dokumentiert ist:
Auf den ersten Blick sieht es so aus, als ob der helle Punkt das Ende der Stange darstellt. Tatsächlich ist er aber auf fehlerfreien Marken so nicht vorhanden.
Viele Grüße
Thomas
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Zurück zum allseits beliebten "Mückenschiss" mit einer Bund 2110
tobi125 deinen Fleck habe ich nun unter meinen 9 Exemplaren nicht gefundenDafür eine mit einer Passerverschiebung von Blau nach oben und rechts (die in Beitrag #498 gezeigte hat eine nach rechts) welche wohl bei Blau (bei mir, nicht bei anderen Farben) öfters vorkommt. Die erkennt man gut am fehlenden oberen weißen Abschluss vom Flachdach links sowie den fehlenden weißen Schatten, rechts an den Stelen der Rheinkniebrücke.
Weiterhin sind einige beim Druck aufgebrachte Fusel zu erkennen.
Das sich bei anderen Exemplaren dieser Nummer die Spannseile der Rheinkniebrücke* "verabschieden" / abplatzen und so Brüche bilden ist ja der Natur der Dinge geschuldet.
Real, hängen die seit nunmehr 54 Jahren und 8 Tagen wie sie sollen.* Die Rheinkniebrücke ist eine asymetrische Schrägseilbrücke (6-spurig mit Rad- und Fußwegen) mit einer größten offenen Spannweite von 319m (insgesamt 1519m lang) und wurde vom wohl bedeutesten und quasi letztem großen (meine Meinung) deutschen Baumeister "Fritz" Leonhardt (Dr. Dipl. Bau-Ing. 1909-1999) Anfang der 1960´ger Jahre entworfen. Bauzeit 1965 bis 1969.
Sie gehört zusammen mit der Oberkasseler sowie der Theodor-Heuss Brücke zur ursprünglichen Düsseldorfer Brückenfamilie. Diese damals weltweit einmaligen (von F. Leonhardt federführend entwickelten) Schrägseilbrücken / Schrägkabelbrücken mit der verwendeten orthotopen Fahrbahnplatte (Stahlplatte mit unterseitig aussteifenden, rechtwinklig zur Fahrbahn angebrachten Queraussteifungen) haben jahrelang und weltweit den Bau und Weiterentwicklung von Schrägseilbrücken beeinflusst.Die Brücke ist wegen der Hochwasserbereiche asymetrisch und ursprünglich waren die Stelen / Pylone von Leonhardt in reiner Stahlbetonbauweise (Spezialgebiet Leonhardt) geplant, was aber im Konsens mit den anderen verantwortlichen Beteiligten verworfen wurde. Diese sind nun rein aus Stahl.
Vielleicht zum Glück, den wie die meisten seiner Brücken ist diese noch in Nutzung und ein Abriss wegen baulicher Mängel bis Heute nicht notwendig.
Auf der anderen Seite, so ein Mückenschissfetischist wie er bei der Kontrolle der Bauausführung (Hörensagen von Zeitzeugen) hat es wohl selten gegeben und da hätte meiner persönlichen Meinung auch Stahlbeton so lange gehalten.Dr. Dipl. Bau-Ing. Leonhardt hat sehr viele Auszeichnungen für seine Arbeit / Lebenswerk erhalten und hat bis ins hohe Alter auch (Sonder-)Vorlesungen an Technischen Hochschulen und Universitäten abgehalten und selbstständig in seinem Ingenieurbüro gearbeitet.
Selber kam ich Ende der 1980´ger Jahre in Genuß einer dieser Vorlesungen. Vom Körper her vielleicht alt, vom Kopf her fitter als mindestens 98% der damals anwesenden Jungspunde.Technische & handwerkliche Grüße
Jo.
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Bund 2154 die Dritte
Rechter unterer Stern im inneren Bildrahmen rechts gebrochen und tiefer als bei den Vergleichsstücken.
Grüße Jo.
Vielleicht könnte dieses Exemplar ein Geschwister von Ihnen sein:
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Hallo,
heute stelle ich einen partiellen Druckausfall der schwarzen Farbe bei MiNr 776 vor, der in ähnlicher aber nicht gleicher Form in Pospi's Welt dokumentiert ist:
Auf den ersten Blick sieht es so aus, als ob der helle Punkt das Ende der Stange darstellt. Tatsächlich ist er aber auf fehlerfreien Marken so nicht vorhanden.
Viele Grüße
Thomas
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Die Nummer 776 ist ja spektakulär! Sieht toll aus! War wohl eine dicke Mücke und der Schiss hat rote Wellen geschlagen

Auch wenn das wohl "nur" eine Putze ist. Aber eine Schöne!
Meine sieht dagegen mau aus, leider auch nicht der Ort wie bei opti oder auch pospi
Dafür hat meine noch einen schwarzen Strich durch das S von DEUTSCHE und der Abschlag ist einigermaßen.
Zu deiner Geschwisterfrage #505 Nummer 2154
Meiner Meinung ja.
Kein Zwilling, eher älteres Geschwister, da der Strich ja noch vorhanden und wohl gerade den Abgang macht. Passt doch!? Der Weg zum endgültigen Fehler auf der Druckvorlage muss auch irgendwo nachvollziehbar sein. Vielleicht findet sich ja ein komplett fehlender Arm.Grüße Jo.
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Da bei pospi auf der Homepage mehrmals in Buchstaben erwähnt, Bund 776 weiße Kerbe, hier Bruch im linken Bogen S von BUNDES
Zusätzlich leichte Delle auf 13 Uhr im inneren weißen Kreis
Grüße Jo.
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Bund 776
Da bei den älteren Bund besonders 111 bis ... oft vorhanden. Sowie dann insbesondere noch bei Nummer 478 (Seenotrettungskreuzer) auftauchend und tlw. dort als Plattenfehler bezeichnet.
In meinen Augen weder Plattenfehler, noch Druckabweichung, noch Abplatzung, noch Putze sondern entweder sehr verschmutzter oder fehlender Schutz"nüppel" (früher Leder, dann Kunststoff) des Bogengreifers aus Metall nach Ende oder während des Druckvorgangs.
Bei den alten Maschinen mit Lederschutz hat der auch gerne Farbe angenommen und hat so dicke Punkte mit Verschmutzungen auf die noch nicht ganz trockene Marke gebracht. Da dann kein Durchschlag bis auf das Papier.In meinen Augen typisches Erscheinungsbild rechts oben am äußeren roten Kreis
Hier oberhalb des Ohres
Zusätzlich noch eine Druckabweichung in Form eines kleinen weißen Bogen oben rechts der Mitte im Bildrand.
Grüße Jo.
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Hallo,
die 776 hat es ja ganz schön in sich ! Jetzt mach ich ein neues Fass auf mit der MiNr 805. Hier fand ich einen Rasterfehler. Teilweise sind Strukturen in der FEhlstelle noch vorhanden, wie man bei ausreichender Vergrößerung erkennen kann.
Hoffentlich konnte das "Nierenproblem" der Dame gelöst werden
.Viele Grüße
Thomas
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heute geht es weiter mit der MiNr 567 (Adenauer), die wohl viele ähnliche Fehler aufzeigt, wie ich ihn heute zeige:
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Weder diesen noch ähnliche Druckabweichung (weiße Brüche/Kerben) an meinen 567 an den Buchstaben gefunden.
Dafür der weiter oben in Beitrag #511 erwähnte "Maschinenfehler" mit dem Blattgreifer. Von der "Fehlerart" her, vergleichbar mit einem Passerfehler.
Hier einmal wohl meiner Meinung nach eine 567, mit feuchter Druckfarbe zu sehr verschmutztem "Schutzkappe" an der "Fingerkuppe" des Greifers
Ausdrücklich hier noch einmal der Hinweis:
Insbesondere diese Erklärung für solche punktuell begrenzten Farbverschmutzungen bzw. meist in Markenfarbe nur leicht angehauchte Abplatzungen (nicht weiße Punkte/Flecken) ist meine eigene These.
Für mich eine (die einzige) insgesamt logische Erklärung.
Verschmutzungen Gummituch/Platte oder Verdickungen in der Farbe schließe ich nach meinen Überlegungen hier bei dieser aus.
Das diese "Punkte" auch an verschiedenen Stellen (aber augenscheinlich nicht zufällig verteilt) auf einer Nummer auftritt, liegt m.E. daran, das es bei Druckmaschinen unter Umständen mehrere Bogengreifer mit mehreren Fingern gab.
Für mich hergeleitet habe ich das von mehr oder minder zeitgenössischen Zeichnungen /Fotos von den damaligen Druckmaschinen.
Ich meine ich hätte manchen von diesen Zeichnungen hier schon mal gezeigt.
Auch im Buch von Krüger, O. F. W. (1949). Die lithographischen Verfahren und der Offsetdruck. (3., vollständig umgearbeitete Auflage), Leipzig (F. A. Brockhaus) sind dort welche abgebildet.=> ROLAND - Die neuzeitliche Gummidruckpresse - einer der Gründe weswegen ich Briefmarken sammele.
Grüße Jo.
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Einen plakativen, überzähligen schwarzen Punkt bei der 567 habe ich auch gefunden.
Im D von BUNDESWeiterhin halte ich die "veränderten" Buchstaben C von DEUTSCHE sowie S von BUNDES erwähnenswert.
Das C ist im oberen Bogen innen und außen mit Versatz / unrund. Mit Lupe erkennbar, kein Fehler durch den Scan.
Die rechte Serife vom S von BUNDES ist schmaler, der linke Bogen runder als bei meinen Vergleichsstücken.DETAIL
Gesamt
Grüße Jo.
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Mal eine Narbe rechts auf der Stirn bei einer 567
Da diese unten in der Verlängerung am Auge, weiß und oben in Druckfarbe schwarz über die Stirn weitergeführt wird, für mich eine Druckabweichung und kein Schwarz des Abschlags.
Wobei wie immer die Frage bei mir, wie kommt den so etwas (auch mechanische Beschädigung) während des Druckes zustande?
Grüße Jo.
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Bevor ich mich hier ein paar Nummern zurück "beame" noch ein wenig von der 567
Wie im Handwerk oft üblich, ist der Augenschein wichtiger als der 1/10mm.
Falls es zu schwierig ist, alles akkurat wie mit der Schablone auszurichten bzw. gleich darzustellen, kann u.a. alles etwas etwas unruhig / unregelmäßig gemacht werden. Dann sieht das meistens insgesamt stimmig aus. Bei Schrift hier auch im Vergleich zu einigen frühen Nummern der BRD.
Es ist in meinen Augen eine sehr große Kunst, alles ganz genau gleichmäßig zu gestalten. Besonders weil dann eventuelle Ausreißer mehr oder weniger direkt dem Betrachter ins Auge fallen. Wobei gerade bei der Betrachtung solch gleichmäßiger Dinge, oft die Gefahr von optischen Täuschungen besteht.Hier mal ein direkter Vergleich einer wohl mit dem "Lineal" gezogenen Buchstabenreihe. Auch wenn der Scan etwas geneigt ist, sind beide gezeigten untereinander in Flucht bzw. die jeweiligen Buchstaben in Flucht zu ihrem Bildrand.
Meiner Meinung nach ist bei der linken 567, daß T von DEUTSCHE leicht nach links gekippt.
Auch das HE der linken 567 sieht im Vergleich nebeneinander doch etwas anders aus.
Habe 3 untersschiedliche Scans gemacht und komme da immer zum selben Ergebnis.Bei der rechten 567 ist der Bogen unterhalb der linken oberen Serife nicht so ausgerundet wie bei meinen anderen Vergleichsstücken.
Leider konnte ich diese Kombination auf der Homepage von nugman nicht suchen, da im Gegensatz zu frühen Nummern Bund, bei dieser Nummer kein Zoom angeboten wird. Oder ich war zu blind, den zu finden!
Hier mal die Gesamtansicht, leider nur schlecht selber verkleinert.
Grüße Jo.
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Leider konnte ich diese Kombination auf der Homepage von nugman nicht suchen, da im Gegensatz zu frühen Nummern Bund, bei dieser Nummer kein Zoom angeboten wird. Oder ich war zu blind, den zu finden!
BI-Z 100 I - 4 ? Scans und Zoom sind jetzt verfügbar für die 567...
Gruß Jens
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