1. Dashboard
  2. zum Forum
    1. Unerledigte Themen
  3. Mitglieder
    1. Letzte Aktivitäten
    2. Benutzer online
    3. Team
    4. Mitgliedersuche
  4. Ratgeber
  5. Hilfe
  • Anmelden oder registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Artikel
  • Forum
  • Seiten
  • Erweiterte Suche
  1. PHILAFORUM.COM Briefmarkenforum
  2. Forum
  3. Community
  4. Allgemeines Forum - Café

Postsparkasse - Quadrillionär

  • abrixas
  • 18. Juli 2022 um 07:05
  • abrixas
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    2.781
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    22. Februar 1949 (77)
    • 18. Juli 2022 um 07:05
    • #1

    Zum Thema "Postsparkasse" habe ich noch etwas:

    Im Web fand ich folgende interessante Rechenaufgabe (Hier auszugsweise dargestellt):

    Angenommen: Vor genau 2000 Jahren hat der Vater Josef dem (damals 14-jährigen) Jesus für seine Mithilfe in der Werkstatt ein Taschengeld von 1 Euro geschenkt.

    (Klar, dass es damals noch keine Euro gab. Aber: angenommen!) Und Jesus hat diesen 1 Euro auf ein neues Sparbuch bei der Bank einbezahlt.

    Ihr wisst ja, dass sich das Leben von Jesus dann ganz anders entwickelt hat. Also wurde dieses Sparbuch mit dem Guthaben von 1 Euro einfach vergessen.


    Nun die Frage: Wenn es immer genau 3 Prozent Zinsen gab (also für 1 Euro Guthaben gibt´s dann 3 Cent Zinsen im Jahr!), auf wie viel Euro wäre dann bis heute in den 2000 vergangenen Jahren dieser 1 € angewachsen?


    47 Quadrillionen € (= 47 000 000 000 000 000 000 000 000 €)

    Die unglaubliche Lösung:

    Aus einem einzigen Euro würden in 2000 Jahren bei läppischen 3 Prozent Zinsen unvorstellbare 47 Quadrillionen Euro!!!

    Das heißt, dass jeder heutige Erdbewohner (6,7 Milliarden = 6 700 000 000) ein Super-Reicher wäre. Jeder Erdbewohner hätte 7 000 000 000 000 000 Euro = 7 Billiarden Euro !!!


    Klar, dass die Christen sagen: Was uns Jesus hinterlassen hat, ist mehr wert als das viele Geld. Aber trotzdem ist das doch ein schönes Rechenbeispiel für die großen Zahlen, die sich beim Potenzieren ergeben!


    Soweit so gut. Ich habe meinem Vater nicht in der Werkstatt geholfen, aber ich bekam Anfang der 60er Jahre ein Sparbuch von meiner Oma geschenkt. Sie zahlte ab und zu etwas ein, und auch ich legte einiges an Geld an. Während meiner Studienzeit legte ich das Geld, welches ich in den Ferienjobs verdiente auch auf diesem Konto an. So konnte ich damals für Studenten wichtige Dinge kaufen als da war ein Plattenspieler oder ein Campingzelt und auch einen Schüleraustausch im Ausland etwas "aufmotzen". (Tschulligung, aber dieser Sprachgebrauch war bei uns 68ern gang und gäbe.)


    Dieses Sparbuch (ziemlich geplündert) geriet allmählich in Vergessenheit; konnte man doch mit EC-Card und Credit-Card weltweit leicht Alles bezahlen.

    Letztes Jahr fand ich beim Aufräumen ein Post-Sparbuch wieder, und ich stellte fest, dass noch ein Restbetrag vom DM 20,57 seit 1982 darin eingetragen war. Nun wollte ich es wissen! Auf wieviel war dieser Restbetrag angewachsen? Ich fuhr bei nächster Gelegenheit zur Postbank - es war ein Postsparbuch der Deutschen Bundespost - und erkundigte mich, was man damit anfangen konnte. Nun der Schalterbeamte (oder Angestellte) zog die Augenbrauen hoch und sagte: "So etwas habe ich noch nie gesehen. Das Sparbuch ist ja älter als ich!"


    Nach dem schulischen Lösungsweg hätte sich in der Zeit vom 1.1.1982 bis 1.6.2011, bei einem Zinssatz von 1%, ein Betrag von 27,56 DM oder 14,09 € "angehäuft". Tatsächlich beschied mir die Postbank, dass ein Betrag von -9,51 € vorläge. Warum, fragte ich den Schalter Beamten. Lächelnd erklärte er mir, dass dies Kontoführungskosten sind, die angefallen sind. Und das obwohl keine Einzahlung oder Abhebung statt gefunden hat!.


    Das Thema Postbank ist daher für mich ein absolutes NOGO!

    Letztes Jahr fand ich beim Aufräumen dieses Sparbuch wieder, und ich stellte fest, dass noch ein Restbetrag vom DM 20,57 seit 1982 darin eingetragen war. Nun wollte ich es wissen!

    Auf wieviel war dieser Restbetrag angewachsen? Ich fuhr bei nächster Gelegenheit zur Postbank - es war ein Postsparbuch der Deutschen Bundespost - und erkundigte mich, was man

    damit anfangen konnte. Nun, der Schalterbeamte (oder Angestellte) zog die Augenbrauen hoch und sagte: "So etwas habe ich noch nie gesehen. Das Sparbuch ist ja älter als ich!"


    Nach dem Lösungsweg hätte sich in der Zeit vom 1.1.1982 bis 1.6.2011, bei einem Zinssatz von 1%, ein Betrag von 27,56 DM oder 14,09 € "angehäuft". Tatsächlich beschied mir die Postbank,

    dass ein Betrag von -9,51 € vorlägen. Warum, fragte ich den Schalter-Beamten. Lächelnd erklärte er mir, dass dies Kontoführungskosten sind, die angefallen sind. Und das obwohl keine Einzahlung oder Abhebung statt gefunden hat. Hätte ich das Geld in der Bettmatraze aufbewahrt, hätte ich immer noch die DM 20,57. Und ich hätte die Möglichkeit, ohne betragliche und zeitliche Begrenzung sowie ohne Gebührenerhebung Banknoten und Münzen der Bank deutscher Länder (BdL) - mit Ausnahme der 50-Mark-BdL-Note II (grün), Ausstellungsdatum 1948 (Einlösung eingestellt am 15.03.1951), Banknoten der Deutschen Bundesbank (Banknotenserien BBk I/Ia und III/IIIa) und auf Deutsche Mark oder Pfennig lautende Bundesmünzen - mit Ausnahme der 2-DM-Münze I. Ausgabe (1951, außer Kurs gesetzt seit 01.07.1958) bei allen Filialen der Deutschen Bundesbank während der Schalteröffnungszeiten einzulösen. Der amtliche Umtauschkurs beträgt 1 Euro für 1,95583 DM.



    Haben wir bei der Lösung dieser Aufgabe etwas fürs Leben oder für die Schule gelernt?

    Learn to laugh abut your problems - everybody else does!

  • Wolffi
    Moderator
    Beiträge
    5.603
    • 18. Juli 2022 um 07:41
    • #2

    Sparen lohnt selbst bei kleinsten Beträgen...

    Bis denne sagt Wolfgang
    Meine Literaturliste - September 2023
    Linkliste im Philaforum - Stand 17.02.2026

  • kartenhai
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    29.155
    Geschlecht
    Männlich
    • 18. Juli 2022 um 08:19
    • #3

    Habe auch mal vor einigen Jahren ein altes Bank-Sparbuch aus dem Nachlaß meiner Tante gefunden, die Beträge lauteten aber noch auf Reichsmark und wurden nie bei der Währungsumstellung umgerechnet. Als ich es bei der Bank einreichte, hieß es, das sei alles schon lange verjährt und das Sparbuch somit wertlos.

    Gruß kartenhai

  • Wolffi
    Moderator
    Beiträge
    5.603
    • 18. Juli 2022 um 09:25
    • #4

    Immer Zinsen nachtragen lassen, schmunzel. :)

    Bis denne sagt Wolfgang
    Meine Literaturliste - September 2023
    Linkliste im Philaforum - Stand 17.02.2026

  • Heliklaus
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    3.844
    • 18. Juli 2022 um 09:32
    • #5
    Zitat von Wolffi

    Immer Zinsen nachtragen lassen, schmunzel. :)

    :D Zinsen, der ist gut.

    Gruß, Klaus

  • abrixas
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    2.781
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    22. Februar 1949 (77)
    • 18. Juli 2022 um 09:34
    • #6
    Zitat von Wolffi

    Sparen lohnt selbst bei kleinsten Beträgen...

    Und wieviel Sparzinsen bekommst Du?

    Learn to laugh abut your problems - everybody else does!

  • Jean Philippe
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    7.762
    • 18. Juli 2022 um 09:52
    • #7

    Auch Sparbücher kann man sammeln. Auf ebay gibt es genügend alte im Angebot. Vielleicht bringt der Verkauf mehr als die Zinsen.

    Gruss,

    Jean Philippe

    Nutzt die Funktionen des Forums, wie insbesondere die Hilfe, die Suche, das Inhaltsverzeichnis und die Linkliste.

  • Wolffi
    Moderator
    Beiträge
    5.603
    • 18. Juli 2022 um 10:57
    • #8

    Es geht nur darum, die Frist der Verjährung wieder neu anzustoßen. :)

    Bis denne sagt Wolfgang
    Meine Literaturliste - September 2023
    Linkliste im Philaforum - Stand 17.02.2026

  • Online
    rama
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    3.113
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    1. April
    • 18. Juli 2022 um 12:03
    • #9

    Das schöne alte Postsparbuch.im Qurtal einr

    Hab es damals zur Geburt mit 5 DM bekommen.

    Irgendwann waren 10 DM an Zinsen aufgelaufen und ich bekam einen Verrechnungsscheck.

    Während der Studienzeit habe ich es dann wieder genutzt.

    Als dann 2008 die Postbank für die alten Sparbücher eine Gebührenordnung einführte, wollte ich das alte liebgewonnene Stück nicht aufgeben und habe einen Dauerauftrag mit 5 € im Quartal eingerichttet. So entfallen die Gebühren und ich kann in Erinnerung an mein altes Postsparbuch schwelgen.

    Sparbücher anderer Banken habe ich auf 1€ runtergefahren, da man für die Auflösung 5-10 € haben wollte.

    viele Grüße

    rama

  • Vichy
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    9.462
    • 18. Juli 2022 um 20:55
    • #10

    abrixas

    dein Rechenbeispiel ist auch bei Andreas Eschbach zu finden. Manche Romane von ihm genial und einige wenige so lala.

    Gruß

    Stempel aus PEINE gesucht bis 1963

Registrierung

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!

Benutzerkonto erstellen

Benutzer online in diesem Thema

  • 1 Besucher
  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
  3. Kontakt

Partnerprogramm / Affiliate Disclaimer

Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen. Mit * markierte Links sind Affiliate-Links (Werbung). Nur auf diese Weise können wir dieses großartige Forum finanzieren, wir bitten um euer Verständnis!

Community-Software: WoltLab Suite™