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Württemberg 1 bis 5 - Hilfe bei Signaturen, Prüfzeichen, Typen

  • BI-Z 100 I - 4 ?
  • 1. Juni 2022 um 13:00
  • BI-Z 100 I - 4 ?
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    741
    • 1. Juni 2022 um 13:00
    • #1

    Hallo Zusammen,

    irgendwo muss ich anfangen.

    Signaturen / Prüfzeichen

    Nachfolgend Rückseiten der Marken Hauptnummer 1, 2I, 2II, 3a, 3b sowie 5

    Nummer 1

    Jeweils 2 Buchstaben über-/ineinander?

    Privat oder bekannter, anerkannter Prüfer?

    Hauptnummer 2I und 2II

    Hauptnummer 3a

    Oben links ON.

    Private Signatur?

    Hauptnummer 3b

    Hauptnummer 5

    Falls es sich um anerkannte Prüfer handelt, sind die Stempel / Signaturen echt?

    Die Kennzeichnung von 2I und 2II nach Type sowie 3b nach Farbvariante ist offensichtlich.

    Die eingekreiste 4 bei Nummer 1 sowie das ON. auf Nummer 3a mir aber nicht.

    Allgemein die Frage

    Gibt es eine entsprechende Datenbank / Stempelsammlung wo ich (auch für andere Gebiete) nachschlagen könnte?

    Und ja, die "Mauseecke" sehe ich.

    Danke & Grüße

    Jo.

    Bunt ist die Welt, aber nicht rund.

    Einmal editiert, zuletzt von BI-Z 100 I - 4 ? (1. Juni 2022 um 13:17)

  • BI-Z 100 I - 4 ? 1. Juni 2022 um 13:04

    Hat den Titel des Themas von „Württemberg 1 bis 5 - Signaturen, Prüfzeichen, Typen“ zu „Württemberg 1 bis 5 - Hilfe bei Signaturen, Prüfzeichen, Typen“ geändert.
  • DKKW
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    9.998
    • 1. Juni 2022 um 13:27
    • #2

    Moin BI-Z I-4,

    das Thema Stellung der Prüfzeichen bzw. Prüfsignaturen hatten wir gefühlt schon 100 Mal in diesem Forum.

    Zwei wichtige Links zum Thema:

    https://www.bpp.de/ueber-uns/pruefordnung/#Signierung

    https://www.filatelia.fi/experts/index.html

    Im oberen Link werden die Stellungen der Prüfsignaturen der Prüfer die dem BPP angeschlossen sind erklärt

    Im unteren Link findest Du eine sehr umfangreiche aber sicherlich nicht vollständige Liste der vorkommenden Signaturen. Da hast Du dann auch Vergleichsmaterial für Deine Signaturen.

    Wenn Du bei den Signaturen 100%ig sicher gehen willst, dann musst Du sie nachprüfen lassen.

    Viele Grüße

    DKKW

  • BI-Z 100 I - 4 ?
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    741
    • 2. Juni 2022 um 11:05
    • #3

    Auch Moin und Danke DKKW,

    von meinem(r) Gefühl / Suche über alle Gebiete her, hier im Forum sogar öfters.

    Da waren aber die obigen, fraglichen Prüfstempel (Nr. 1 und 5) nicht dabei.

    Ist bei meinen Marken für mich nur ein Nebenschauplatz womit ich zwecks sicherem Vergleich für meine Typenbestimmung anfangen wollte.

    Die Vorderseiten mit "meiner" Typeneinschätzung folgend.

    Hier das Forum war die erste Anlaufstelle meiner Suchen.

    Die Prüfordnung BPP und auch die aktuellen Listen der angeschlossenen Prüfer war mit das erste was ich im Katalog gelesen haben.

    Auch in anderen Foren das (heute) auch 4 Augen Prüfungen bei bestimmten Marken / Gebieten üblich, da durchaus sinnvoll sind.

    Besonders falls die erste Prüfung von einem nicht mehr aktiven BPP-Prüfer durchgeführt wurde.

    Das liegt ja nun auch insbesondere an der Sache.

    Auch das bei noch aktiven Prüfern eine (wohl dann kostenfreie) Anfrage bezüglich eigener Prüfstempel üblich und kein Problem sein sollte, da diese teilweise auch wechselnden Prüfstempel nirgends "gebündelt" für einen Vergleich einsehbar sind. Habe ich zumindest auf der BPP Seite nicht gefunden.

    Den zweiten von dir aufgezeigten Link kannte ich auch schon, da ist aber auch keines meiner "Kürzel" vorhanden / aufgeführt.

    Einmal drüber schauen, ob jemand erfahrenen wie hier im Forum ja nun vertreten, eine offensichtliche Manipulation oder etwas ungewöhnliches ins Auge springt.

    Für mich und meine (im Vergleich wohl nicht große) Sammlung reicht mir, bei in meinen Augen augenfälligen Stücken, "ein Forumsblick"! - Ohne Gewähr natürlich!

    Welche Stücke daraus dann später meine Frau / Kinder als "Verwerter", vor einem Verkauf unbedingt prüfen lassen sollten, vermerke ich deutlich in meinen Bestandslisten, incl. Hinweis auf zuständige Prüfer.

    Stand Heute wären diese Kosten dann, für diese Prüfungen zu 100% steuerlich absetzbar.

    Und unter dem Aspekt der Wertermittlung eines Gesamtnachlasses, können diese Kosten sicher auch den späteren individuellen Verkaufserlös der Postwertzeichen übersteigen.

    Und ich gehe mal davon aus, dass sich das in Zukunft auch nicht ändern wird.

    Auch aktuelle Nachprüfung sehe ich von den Kosten prinzipiell nicht als Problem an!

    Insbesondere falls einzelne Stücke/Sätze aus verschiedenen verzweigten Sammelgebieten, im Rahmen der Verdichtung meiner Sammlung, nun absehbar mittelfristig und vorzugsweise als Tauschmaterial benutzen möchte.

    Dann möchte ich bei meinen Stücken keine Diskussionen über Echtheit.

    Nur würde ich da nur ungern mit offensichtlichen Fälschungen aufschlagen, welche "jeder" andere außer mir auf ersten Blick erkennt.

    Deswegen würde ich mich freuen, falls mir jemand etwas postives / negatives zu meiner nachfolgenden Typenbestimmung der Hauptmarken 1 bis 5 sagen, bzw. etwas helfen könnte.

    Württemberg - Hauptnummer 1 - Vorderseite

    Einsortiert wurde die damals unter auch meinem Verständnis passenden Variante b. sämisch, was ich nach aktuellem Katalog mit gelbweiß bis mittelchromgelb bezeichnen würde.

    Die Nachdunklungen füre ich lt. Hinweis Michel auf ölige Stempelfarbe zurück.

    Typenbestimmung nach Michel Spezial I - 2020

    Zuerst bin ich zu Type I tendiert. Dann aber für Type III entschieden.

    "linke senkrechte Line des OS nach außen gebaucht, untere waagerechte Linie links verdickt, Punkt wie Type II"

    Dann habe ich im Kleingedruckten weiter gelesen und mir dann noch einmal den Scan der Rückseite angeschaut.

    Kann das hier die Papierabart 1ya oder 1yb (früher im Michel Nummer 1ax) sein?

    Hier noch einmal die augenscheinlich durchscheinende Rückseite der Nummer 1

    Danke und Grüße

    Jo.

    Bunt ist die Welt, aber nicht rund.

    Einmal editiert, zuletzt von BI-Z 100 I - 4 ? (2. Juni 2022 um 11:25)

  • DKKW
    Stamm Mitglied
    Beiträge
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    • 2. Juni 2022 um 12:27
    • #4

    Moin Jo,

    eine Abbildung der Prüfzeichen durch den BPP wird es nicht geben denn damit würde den Fälschern ja die Arbeit ungemein erleichtert.

    Viele Grüße

    DKKW

  • BI-Z 100 I - 4 ?
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    741
    • 2. Juni 2022 um 20:15
    • #5

    :/:huh:

    Zu kurz gesehen. Zuviel Schlechtes in der Welt. Dann brauche ich nach so etwas (in guter Absicht) nicht weiter zu suchen.

    Danke!

    ...

    Typenbestimmung

    4x Hauptnummer 3 - Vorderseite

    Ganz rechts, mit dem Reifstempel KÜNZELSAU ist die Farbvariante b auf mittel- bis lebhaftgrün [blaugrün].

    Die ersten drei Marken sollten alle Farbvariante a auf (dunkel-)gelblichgrün [(gelb)grün] sein.

    Bei der ersten Marke (geprüft a) von links mit dem RAVENSBURG Zweikreisstempel bin ich mir unsicher in Bezug auf die Type.

    Da der Punkt nach "Postverein" nicht genau über, sondern etwas unter der zweiten Spitze der unteren Zackenlinie steht, würde ich diese nicht direkt als Type I einordnen. Obwohl ansonsten alles andere am besten passen würde.

    Zu genau hingeschaut - die Waagerechte gezogen?

    Wanderfehler?

    Ist die schwarz umrandete Spitze/Dorn zwischen US und mittlerer, unterer Waagerechten Umfassungslinie eine Art des zur Marke in Katalogen (immer ohne Bild) beschriebenen Wanderfehlers?

    Dann sollte die Marke Type I sein.

    Seht Ihr das auch so?

    Druckzufälligkeiten?

    OS - Gebrochener Fuß des W sowie Bruch der oberen Kastenlinie über dem W. Verstümmeltes ü.

    Schwarzer Punkt zwischen RS und rechter mittlerer Senkrechten unterhalb des g von Vertrag.

    In meinen Unterlagen (Plattenfehler auf den Marken von Württemberg 1851-1925 - Hiller-Schaub) ist dieses nicht gesondert als Auffälligkeit / Plattenfehler erwähnt. Wobei dieser Katalog Stand 2001.


    Typenbestimmung zweite Marke von links, mit Reifstempel MERGENTHEIM

    (Marke mit rückseitiger handschriftlicher Signatur & ON.)

    Trotz etwas darüberliegendem Stempel würde ich den Punkt nach „Postverein“ doch schon deutlich unterhalb der Spitze von Zacke 2 verorten. Farbe Stempel und Markendruck zumindest für mich deutlich unterscheidbar.

    Der Punkt nach „6“ empfinde ich (mit nicht viel Vergleichsmöglichkeiten) normal dran.

    Bruch der unteren Linie nach „April“ sicher, aber „stark“? Eventuell aber Type I Da die Merkmale für Typen II & III gar nicht passen (linke Senkrechte OS ist bündig)

    => Type I

    Die doch im Vergleich markanten Auffälligkeiten (Brüche und angenagte Umfassungslinien) sind in obiger Literatur nicht erwähnt. Hat sich da zwischenzeitlich etwas geändert?

    Typenbestimmung dritte Marke von links, abgeschlagen mit blauen Zweizeiler

    Am ehesten passt für mich Type IIb – Wäre ja nett, aber sicher bin ich mir da nicht!

    OS: „linke Senkrechte geht nur oben ein wenig über die Waagerechte hinaus.“

    Passt relativ in der Gesamtflucht. Optisch steht es für mich links über!

    "Beide Waagerechten berühren die Senkrechte.

    Untere Waagerechte verdickt sich sichtbar, aber kaum nach rechts."

    Hier nur 2 von 3 möglichen Treffern=> Die untere Waagerechte berührt wegen einem „Lupenpunkt“ (Druckzufälligkeit?) eben nicht die Senkrechte.

    Dafür passt deutlich: „rechte obere Ecke seitlich offen“ sowie LS: Punkt zwischen 2. Und 3. Spitze der Zackenlinie und US: (Kasten) „vollständig geschlossen“!

    Gar keine Unterbrechung sowie Zahlen deutlich. Punkt von „6“ für mich eher weit weg. Aber nicht so weit wie bei geprüfter 2 II.

    Knobele auch noch ein wenig über den blauen Stempel. Auch das der für mich, ohne direkte Vergleichsmöglichkeit, zumindest in Teilen "nachgemalt" ausschaut. Oder ist der in Ordnung?

    Was meint Ihr?

    Die Marke ganz rechts sollte die (geprüfte) Variante 3b sein.

    Demnach Bild oben Nummer 3 von links nach rechts Type a I (?)- Type a I (oder ?) - Type a IIb (?)- Type b

    Danke und Grüße

    Jo.

    Bunt ist die Welt, aber nicht rund.

  • lickle
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    • 3. Juni 2022 um 14:53
    • #6
    Zitat von DKKW

    Moin Jo,

    eine Abbildung der Prüfzeichen durch den BPP wird es nicht geben denn damit würde den Fälschern ja die Arbeit ungemein erleichtert.

    Viele Grüße

    DKKW

    Wieso nicht? Bei jeder signierten Marke geben doch die Prüfer freiwillig - aber gegen Entgelt - einen Abschlag ihres Prüfzeichens her. Prüfzeichen sind das Einfachste, was man an einer Briefmarke fälschen kann. Die sind manchmal so gut, dass sogar die Prüfer sie nicht unterscheiden können.

    Gruß

    lickle

  • lickle
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    • 3. Juni 2022 um 15:07
    • #7
    Zitat von BI-Z 100 I - 4 ?

    Demnach Bild oben Nummer 3 von links nach rechts Type a I (?)- Type a I (oder ?) - Type a IIb (?)- Type b

    Danke und Grüße

    Jo.

    Für mich sieht es nach Type I, Type I, Type IIb und Type III aus. Für die b-Farbe ist die Type III zwingend. Die Type I Marken sind meist blau gestempelt. Schwarze Stempel sind weniger häufig. Die IIb ist optisch gut erhalten.

    Gruß

    lickle

  • BI-Z 100 I - 4 ?
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    • 3. Juni 2022 um 18:43
    • #8
    Zitat von lickle

    Für mich sieht es nach Type I, Type I, Type IIb und Type III aus. Für die b-Farbe ist die Type III zwingend. Die Type I Marken sind meist blau gestempelt. Schwarze Stempel sind weniger häufig. Die IIb ist optisch gut erhalten.

    Gruß

    lickle

    Vielen Dank für die Typen-Einschätzung und Infos.

    Im Michel S 2020 wird nur die farbliche Variante b als Unterschied zu Farbvariante a Type I & IIa/b aufgeführt. Logisch das dieses dann die Type III ist.

    Frei nach *, tritt erst mit der 5. Auflage auch der blaugrüne Ton in Erscheinung.

    Neue, leider etwas ältere, dafür sehr interessante Literatur bei mir angekommen:

    * Handbuch der Württemberg-Philatelie - Kreuzerzeit (1851-1875) II-1

    Leider Stand 1975

    Welche aktuellere Literatur wäre empfehlenswert?

    Und ja, die mögliche (da ungeprüfte) IIb macht optisch schon was her. Wäre da nicht der Stempel.

    Da bin ich aber auch etwas weiter!

    Falls dieser echt ist, sollte das gemäß Ausführung * und daraus Tabelle VII. & VIII., ein Stempel aus RAVENSBURG sein, da keine andere Buchstabenkombination passt.

    Dieser wurde (Stand 1975), bei der ersten Auflage bis Dez.-Jan. 52/53 sowie bei der 6. Auflage der Marke (1856) verwendet.

    Ist der denn eurer Meinung nach echt oder (nach-)gemalt?

    Danke & Grüße

    Jo.

    Bunt ist die Welt, aber nicht rund.

    Einmal editiert, zuletzt von BI-Z 100 I - 4 ? (3. Juni 2022 um 19:06)

  • BI-Z 100 I - 4 ?
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    • 3. Juni 2022 um 19:45
    • #9

    Zur Hauptnummer 1 - mögliche Papierabart

    Gemäß * ist für einen Teil der 3. Auflage der Marken von der Postkommision ausdrücklich ein qualitativ schlechteres Papier ("porös-dünn-durchscheinend") aus einer Baumwoll-/Leinenmischung (1:2), anstatt dem üblichen Postpapier (100% Leinen) gewünscht worden.

    Dieses gröbere, aber dünnere "Seidenpapier" sollte das entfernen der Stempelfarbe erschweren, bzw. verhindern.

    In Vergrößerung und im Vergleich mit den anderen Marken dieses Satzes meine ich schon eine durchweg gröbere / inhomogenere Papierstruktur zu erkennen. Andere Papiermischung.

    Würdet ihr mir da zustimmen?

    Durch unterschiedliche Größe der Bestandteile wird i.d.R. (allgemein) ja die Zugfestigkeit erhöht.

    Damit konnte das Papier "dünner" und in Folge durchscheinend hergestellt werden. Bei gleicher Reißfestigkeit.

    Erklärt für mich das Ergebnis.

    Im Michel wird diese Abart ja bei der Nummer 1 noch in zwei Farbvarianten des Papiers unterteilt.

    Da würde ich eher Richtung hellgraugelb (1ya), als mittelgraugelb (1yb)"tippen".

    Leider keine Vergleichsmöglichkeit im Netz gefunden.

    Kann mir bitte hier jemand mit Scan oder Link aushelfen?

    Stempel ... die übliche Frage? Zeitgerecht echt?

    Danke und Grüße

    Jo.

    ...

    Die Frage die sich mir aber nun stellt und auch in meiner Literatur nicht beantwortet wird:

    Das technische Ziel (entfernen der Stempelfarbe verhindern) wurde ja nun zu 100% mit solchem Papier erreicht. Warum wurde das dann nicht weiterverwendet?

    Zu "unschön"?

    Wurde anstatt dessen die Stempelfarbenzusammensetzung geändert?

    Bunt ist die Welt, aber nicht rund.

  • BI-Z 100 I - 4 ?
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    • 3. Juni 2022 um 22:09
    • #10

    Hauptnummer 4 - 6 Kreuzer

    Farbe würde ich als a. rosaweiß bis rotweiß [mattrosa] einordnen.

    Type II sollte stimmen.

    Der Stempel ist leider etwas undeutlich. Ich meine sicher STUTTGART sowie "adhoc", aber unsicher 1857 als Jahreszahl zu erkennen.

    Hauptnummer 5

    Farbe violettgrau bis mattblauviolett [bläulichviolett]

    Type

    Kein Punkt nach "6" sowie Punkt über "a" in "Freimarke" => Type II !?

    Auch hier finde ich kein Vergleichsmaterial im Netz.

    Ist der Punkt über "a", zwischen der oberen Waagerechten US und mittleren unteren, waagerechten Umfassungslinie?

    Stempel könnte LUDWIGSBURG sein. Beim Datum unsicher mit 12 3 56

    Seht ihr das auch so oder etwas anderes?

    Schade um die "angenagte" Mauseecke. Da aber nur rund 60% einer Gesamtauflage von "nur" 600.000 Stück (diese Marke einzig in der 2. Auflage aufgelegt) offiziell verausgabt und der Rest unter amtlicher Aufsicht verbrannt, freue ich mich auch über dieses Stück mit einem, in meinen Augen recht schönen Stempel.

    Sofern letzterer echt sein sollte.

    Der Vollständigkeit halber die wohl eindeutigen Type I und Type II der Hauptnummer 2a im Anhang beigefügt.

    Würde mich wie immer über Richtigstellungen sowie Hinweise bezüglich aktueller Literatur freuen.

    Danke und Grüße

    Jo.

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    Bunt ist die Welt, aber nicht rund.

  • lickle
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    • 4. Juni 2022 um 05:10
    • #11
    Zitat von BI-Z 100 I - 4 ?

    Vielen Dank für die Typen-Einschätzung und Infos.

    Im Michel S 2020 wird nur die farbliche Variante b als Unterschied zu Farbvariante a Type I & IIa/b aufgeführt. Logisch das dieses dann die Type III ist.

    Frei nach *, tritt erst mit der 5. Auflage auch der blaugrüne Ton in Erscheinung.

    Neue, leider etwas ältere, dafür sehr interessante Literatur bei mir angekommen:

    * Handbuch der Württemberg-Philatelie - Kreuzerzeit (1851-1875) II-1

    Leider Stand 1975

    Welche aktuellere Literatur wäre empfehlenswert?

    Und ja, die mögliche (da ungeprüfte) IIb macht optisch schon was her. Wäre da nicht der Stempel.

    Da bin ich aber auch etwas weiter!

    Falls dieser echt ist, sollte das gemäß Ausführung * und daraus Tabelle VII. & VIII., ein Stempel aus RAVENSBURG sein, da keine andere Buchstabenkombination passt.

    Dieser wurde (Stand 1975), bei der ersten Auflage bis Dez.-Jan. 52/53 sowie bei der 6. Auflage der Marke (1856) verwendet.

    Ist der denn eurer Meinung nach echt oder (nach-)gemalt?

    Danke & Grüße

    Jo.

    Alles anzeigen

    Es gibt keine aktuellere Literatur für die Marken als das Handbuch von 1975. Für die Stempel gibt es von Thomas Heinrich eine aktuellere Ausgabe des Kreuzerzeithandbuchs. Generell brauchst Du Dir bei den normalen Württemberg-Stempeln keine Gedanken um Fälschungen machen.

    Fälschungsgefährdet sind nur die hochpreisigen stummen Stempel oder es wird ein Beleg mal etwas aufgehübscht.

  • lickle
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    • 4. Juni 2022 um 05:14
    • #12
    Zitat von BI-Z 100 I - 4 ?

    Wurde anstatt dessen die Stempelfarbenzusammensetzung geändert?

    Von blau nach schwarz

  • BI-Z 100 I - 4 ?
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    • 5. Juni 2022 um 13:09
    • #13
    Zitat von lickle

    ... Generell brauchst Du Dir bei den normalen Württemberg-Stempeln keine Gedanken um Fälschungen machen.

    Fälschungsgefährdet sind nur die hochpreisigen stummen Stempel oder es wird ein Beleg mal etwas aufgehübscht.

    Das ist ja mal eine positive Überaschung, mit der ich nun hier nicht gerechnet hätte!

    Nun gut, das sind nun lt. Stempelkatalog* auch unter den "sprechenden", keine hochpreisigen Abstempelungen.

    Wobei der "blaue" Zweizeiler für mich, ohne direkten Vergleich, an sich nicht falsch aussieht.

    Zitat von lickle

    Von blau nach schwarz

    :thumbup:

    Alleine der Russ im Schwarz ist generell so gut wie nicht ohne Beschädigungen des Untergrunds zu entfernen.

    Wobei der Wechsel von blau nach schwarz wohl kein generelles Dogma war, das direkt & konsequent von allen auf Kommando umgesetzt wurde.

    Laut meiner Literatur muss bei entsprechendem Interesse, teilweise sehr differenziert (Datum-Ort-Markennummer) betrachtet werden.

    Die obigen Stücke scheinen dahingehend Standard und keine Ausnahme zu sein.

    Soweit die aktuellste Literatur ... das freut.

    Ist ja nun auch recht umfassend in die Tiefe gehend und angenehm geschrieben.

    Zur möglichen Papierabart der Nummer 1 oben eventuell eine zusätzliche Meinung.

    Danke & Grüße

    Jo.

    Bunt ist die Welt, aber nicht rund.

  • lickle
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    • 6. Juni 2022 um 08:08
    • #14

    Die Michel 1 sieht nach Seidenpapier aus. Das Datum und die Type passt. Mir scheint die Marke an mindestens einer Ecke -unten links - repariert zu sein.

    Man erkennt das Seidenpapier schon daran, wenn man die Marke anfasst. Das Papier fühlt sich weich an. Marken der Type I sind alle auf glattem und festem Papier gedruckt.

    Gruß

    lickle

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