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  5. Feldpost

Marketender Post

  • Tacitus
  • 30. Oktober 2020 um 03:44
  • Tacitus
    aktives Mitglied
    Beiträge
    277
    Geburtstag
    5. Juni 1984 (41)
    • 30. Oktober 2020 um 03:44
    • #1

    Sagt Euch "Marketender Post" etwas? Insbesonders in Bezug auf den Deutsch-Französischen Krieg 1870/71?

    Für mein Projekt geschriebene-geschichte.de bin ich in meinem Archiv gerade täglich auf der Suche nach Zitaten aus dem Krieg und wühle mich durch Unmengen an alter Feldpost, Tagebüchern und Erinnerungen zum Deutsch-Französischen Krieg 1870/71.

    Die Marketender waren in Frankreich für die deutschen Soldaten wichtige Zulieferer, was Nahrungsmittel und Dinge des täglichen Bedarfs angeht. Nun habe ich auf einer Feldpostkarte (ungestempelt) auf der Adressseite den handschriftlichen Vermerk "Marketender Post" entdeckt.

    Ist dazu mehr bekannt? Im Netz kann ich dazu nichts finden. Scheinbar gab es unter einen (wenigen? einigen?) Marketendern eine Art Privat-Post-Versand in die Heimat?

    Wie ich gerade sehe, wird das sogar im Text der Feldpostkarte beschrieben:

    Zitat

    "Wollen Sie Metz und seine Forts von der schönsten Seite sehen, so schließen Sie sich dem Ueberbringer, meinen Marketender, an. Ich werde Sie mit freuden begrüßen und in meiner Hütte einquartieren."

    Vermutlich handelte es sich um einen Marketender aus der direkten Heimat des Soldaten, der dann die Nachricht persönlich überbringen konnte? Wahrscheinlich eine Ausnahme? Oder gab es so etwas vielleicht im größeren Umfang?

  • Winnir
    Stamm Mitglied
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    22. Oktober 1958 (67)
    • 30. Oktober 2020 um 12:06
    • #2

    Hallo ,


    ich kenne den Ausdruck Marketenderinnen , das wahren

    Huren im Tross .

    Lg winnir

    Winnir

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    Lg winnir

  • heckinio
    Stamm Mitglied
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    8.508
    • 30. Oktober 2020 um 12:47
    • #3

    Denkt man oft:)

    Die Aufgaben einer Marketenderin umfassten aber auch die Betreuung von Soldaten im Lager, für die sie kochte oder auch Kleidung reparierte, sie kümmerte sich um Kranken und Verwundeten. Viele Soldaten verdankten nicht zuletzt der heilkundigen Pflege einer Marketenderin ihr Leben. Jeder Grundlage jedoch entbehrt die Behauptung, Marketenderinnen seien ausschließlich Prostituierte gewesen.

    Gruß heckinio

  • Winnir
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    22. Oktober 1958 (67)
    • 30. Oktober 2020 um 13:04
    • #4

    Hallo ,

    Ja ,das ist richtig . Sie hatten diese Aufgaben .

    Ein Tender ist doch auch im Bereich Zug / Lok zu finden .

    Lg winnir

    Winnir

    Suche Tauschpartner für Berlin, DDR , BRD gestempelt . 


    Lg winnir

  • Heliklaus
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    3.789
    • 30. Oktober 2020 um 13:38
    • #5

    Ich bekam Marketender-Ware als Soldat im Ausland ;)

    Gruß, Klaus

  • kartenhai
    Stamm Mitglied
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    Männlich
    • 30. Oktober 2020 um 13:43
    • #6

    Der Begriff Marketenderpost ist mir auch unbekannt. Kann sein, daß manche Marketender in Frankreich, wenn sie nach Deutschland zurückfuhren, um neue Ware zu besorgen, Briefe von Soldaten an die Angehörigen mitnahmen als besonderen Kundendienst, und sie bei einem Postamt zur Weiterbeförderung abgaben.

    Gruß kartenhai

  • Filli
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.898
    • 30. Oktober 2020 um 13:58
    • #7

    Mein Speziallexikon kennt den Begriff nicht. Es dürfte sich deshalb (Bleistiftnotiz!) um eine persönliche Bemrkung handeln. In der Sache wird es wohl - wie oben bereits beschrieben - benutzt worden sein.

    Der eigentliche Begriff für eine Art des inoffiziellen "Mitnahmetransports" ist übriegens "Forwarder". Das waren Reisende oder Boten die gegen eine Gebühr den Mitnahme-Transport gewährleiteten.

    Suche alle Ausgaben der "USA-Freimarken mit Plattennummern" (nur 4er-Stücken und größer)  nach Absprache. Dito.  diverse "USA- Fiskalausgaben" - oder auch USA-MH jeglicher Art bis zu MI 140 - zum Kauf. Basis: MI-Katalog (bzw. Scott-Katalog)

  • Tacitus
    aktives Mitglied
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    Geburtstag
    5. Juni 1984 (41)
    • 30. Oktober 2020 um 16:47
    • #8

    Vielen Dank für die Rückmeldungen. Ja, dass das kein offizieller Transport war, dachte ich mir auch. Diese Bemerkung auf der Postkarte ist wohl vom Marketender selbst aufgebracht worden, denn die Handschrift ist eine andere als die des Soldaten. Aber allein, dass dieser Vermerk mit drauf geschrieben wurde, macht das schon äußerst interessant.

    Mal sehen ob im Laufe der Zeit noch ähnliche Belege auftauchen in dieser Form. Aber wahrscheinlich war das eine Ausnahme, was auch damit zu tun hat, dass der Empfänger (und wohl auch der Marketender) aus Saarbrücken ist und die Postkarte aus Metz kam, also die Entfernung war eine andere als nach Hannover, Berlin, Breslau oder Königsberg.

    Achja worauf ich gerade aufmerksam gemacht wurde: Die Feldpost war für die Soldaten zur damaligen Zeit bereits kostenlos. Von daher gab es eigentlich keinen Grund für den Soldaten, diese Postkarte auf diesem Weg zu befördern. Es war wohl mehr eine witzige Aktion für den Soldaten, die Postkarte über den Marketender ausliefern zu lassen...?

    Einmal editiert, zuletzt von Tacitus (30. Oktober 2020 um 16:55)

  • Wolffi 13. September 2021 um 08:50

    Hat das Thema aus dem Forum Altdeutschland nach Feldpost verschoben.

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