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  1. PHILAFORUM.COM Briefmarkenforum
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Briefmarken Cuba in eBay verkaufen, verboten?!

  • Heliklaus
  • 19. Oktober 2020 um 16:52
  • Heliklaus
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    3.845
    • 19. Oktober 2020 um 16:52
    • #1

    Hi,

    Hab da mal ne Frage.

    Ich hab ne heiden Arbeit hinter mir (Marken zusammenstellen, einscannen, beschreiben usw) und wollte jetzt viele Lots mit Cuba-Marken in eBay einstellen zum verkaufen.

    Beim Angebot einstellen, kam dann eine Blockiernachricht von ebay:

    Es scheint ein Problem mit diesem Angebot zu geben.

    • Wichtiger Hinweis für Verkäufer:

      Das Anbieten von Briefmarken, Münzen und Geldscheinen aus Kuba ist unzulässig. Der Verkauf, der meisten aus Kuba stammenden Artikel, ist aufgrund von US- Handelsbeschränkungen bei eBay verboten. Wenn Sie einen solchen Artikel einstellen und damit gegen diesen Grundsatz verstoßen, werden wir das Angebot entfernen und Sie möglicherweise von der Nutzung unserer Serviceleistungen ausschließen.

      Weitere Informationen zu den konkreten Artikeln, die unter die Handelsbeschränkungen für Artikel aus Kuba fallen, finden Sie hier:

      http://www.treasury.gov/resource-cente…pages/cuba.aspx

      Den eBay-Grundsatz zu Gütern, die einem Handelsembargo unterliegen, finden Sie hier:

      http://pages.ebay.de/help/policies/embargo.html

    Ich hab die Marken doch selbst in ebay gekauft (Verkäufer Deutschland). Kann mir von euch jemand was dazu berichten? Ist es wirklich verboten? Ich führe doch keine Ware nach Cuba ein, noch kaufe ich was aus Cuba. X(

    Hat von euch schon mal Briefmarken von den sanktionierten Länder in ebay eingestellt?

    Hier noch ein Auszug:

    • Folgende Aktivitäten sind verboten:
      • Artikel auszuführen, für die Ausfuhrverbote bestehen.
      • Artikel nach Iran, Kuba, Nordkorea, Syrien, Krim-Region der Ukraine (wie in den geltenden Sanktionen definiert) zu verkaufen oder von dort einzuführen. Da eBay nicht nachvollziehen kann, wann ein Artikel aus einem der genannten Länder exportiert worden ist, sind Artikel auch dann verboten, wenn im Angebot angegeben wird, dass sie aus der Zeit vor Erlass des Embargos stammen.
      • Artikel an Personen, Organisationen oder Einrichtungen zu verkaufen, für die ein Embargo besteht.
    • Organisationen, Unternehmen oder Individuen, die auf einer Sanktionsliste der Europäischen Gemeinschaft oder der US Specially Designated Nationals Liste (SDN) aufgeführt sind ist es untersagt, ein eBay-Konto zu unterhalten oder zu registrieren.
    • Rein informative Angebote wie z. B. Bücher, auch Reiseführer, Filme, Kunst, Fotos, Musik oder ähnliches Material aus einem Land, zu dem Handelsbeschränkungen bestehen, sind erlaubt.

    Ich hab mal Abschnitt rot markiert. In dem steht nix von Briefmarken, aber oben von ebay, das Briefmarken, Münzen und Geldscheine verboten sind.

    Ich verstehs nicht. :/X(

    Gruß, Klaus

  • Sammler70
    aktives Mitglied
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    117
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    Geburtstag
    28. September
    • 19. Oktober 2020 um 17:04
    • #2

    Das kann ich mir gut vorstellen, da man mit paypal oder anderen amerikanischen Diensten auch kein Geld in Länder senden kann, die den USA nicht in den Kram passen.

    Komisch ist nur, wenn ich bei ebay unter Briefmarken Kuba eingebe erscheinen bei mir 181 Angebote. Bei Cuba 40. Aber was ich gesehen habe nur private Verkäufer

  • kartenhai
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    29.157
    Geschlecht
    Männlich
    • 19. Oktober 2020 um 17:09
    • #3

    Diesen Schwachsinn hat Ebay schon seit einigen Jahren. :cursing:

    Hier ist dazu noch mehr zu lesen:

    https://community.ebay.de/t5/A…n-Briefmarken/td-p/454703

    Es haben sich wohl schon viele Sammler und Händler darüber beschwert, aber da bleibt Ebay stur. Dafür darf man bei Ebay USA viele Artikel aus dem 3. Reich verkaufen, die bei uns streng verboten sind. Da misst Ebay immer mit zweierlei Maß! Saftladen!

    Gruß kartenhai

  • Heliklaus
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    3.845
    • 19. Oktober 2020 um 17:15
    • #4

    Ich hab mich mal etwas schlau gemacht. Im eBay-Forum wird das Thema auch ausgiebig besprochen. Tatsache ist, das sich ebay absolut lächerlich macht, sich nicht mit sich reden lassen, alles abschmettern, ohne Sinn und Verstand. Sie reden sich raus, das ebay ein US-Unternehmen ist und sie deren Gesetze einhalten müssen.

    Wenns nicht so traurig wäre, könnte man sich über ebay nur noch kranklachen. Solche Argumente, die von ebay kommen, stammen von gehirnlose Steuerer. Ebay macht sich nicht mal die Arbeit, das Thema anzugehen. Sie bleiben bei ihrer Aussage "Briefmarken sind verboten". :cursing:

    PS:

    Bin im Moment sowas von Stinksauer :cursing:

    Kann garnicht soviel essen, wie ich ko.... könnte :cursing:

    Gruß, Klaus

    Einmal editiert, zuletzt von Heliklaus (19. Oktober 2020 um 17:22)

  • Heliklaus
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    3.845
    • 19. Oktober 2020 um 17:42
    • #5

    Eine andere Idee,

    von den über 200 Cuba-Marken hab ich mir meine Exemplare schon rausgenommen, da fast alle doppelt bis fünffach vorhanden waren.

    Wäre es ne Möglichkeit, das ich die 23 Lots (je Lot ca 10 Marken) hier einstelle? Es sind überwiegen Marken aus den 70er, 80er, 90er und 2000er. Ich will nix daran verdienen, vielleicht hätte jemand an einzelne Interesse und könnte mir im Gegenzug was zum Tauschen anbieten.;)

    Gruß, Klaus

  • Filli
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.929
    • 19. Oktober 2020 um 18:25
    • #6

    Sie reden sich raus, das ebay ein US-Unternehmen ist und sie deren Gesetze einhalten müssen.

    Ist im Prinzip so. Die USA-Gesetzeslage hat bestimmte Staaten mit Beschränkungen belegt, an die sich amerikanische Unternehmen zu halten haben um nicht abgestraft zu werden.

    Hat mich bei "Nordkorea" vor einiger Zeit auch getroffen - bis hin zur Androhung der Sperrung:(. Ich habe mich dann bei der Wahl des Landes vertan und "fälschlicherweise unter Südkorea" eingestellt;). Ging problemlos:(.

    Suche alle Ausgaben der "USA-Freimarken mit Plattennummern" (nur 4er-Stücken und größer)  nach Absprache. Dito.  diverse "USA- Fiskalausgaben" - oder auch USA-MH jeglicher Art bis zu MI 140 - zum Kauf. Basis: MI-Katalog (bzw. Scott-Katalog)

  • thjohe
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    1.176
    • 19. Oktober 2020 um 20:12
    • #7

    Das Problem ist einfach - willst du mit US-Dollar handeln schreibt dir die USA vor was du zu tun hast.

    Punkt.

    Das doofe ist - die können ihr Geld selbst drucken und jeder muss sie wohl nehmen (Ich glaube leider nicht das der Euro den Dollar in dem Ausmass verdrängen kann das die USA davon abgehalten werden).

    Eine andere Alternative ist wohl kaum in Sicht (glaubt wirklich jemand das Ch*** oder wer auch immer eine Alternative darstellen wird?

  • Wandervogelgelb
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    • 19. Oktober 2020 um 22:21
    • #8

    Vor ein paar Jahren habe ich mir nach der Bezahlung einer kubanischen Briefmarke (1 €) eine Embargo-Überprüfung durch Paypal eingehandelt. Auf Ebay wurde mir der Verkauf einer alten Aktie der "Cuban Raylway Compagny" unter Hinweis auf die US-Embargobestimmungen blockiert, wohlgemerkt einer US-amerikanischen Gesellschaft, die vor der Revolution Eisenbahnen in ihrer kubanischen Halbkolonie betrieben hat. Beschwerde geht natürlich nicht. Das ist Absurdistan. Die USA nehmen für sich mit ihrer extraterritorialen Sanktionsgeltung in Anspruch, machen zu können, was sie wollen. Freunde gewinnen sie damit nicht. Der Spuk wird erst dann ein Ende haben, wenn die übermächtigen Tech-Giganten zerschlagen worden sind und die USA genauso kollabiert sind, wie die einstmals die so mächtige Sowjetunion. Leider werden wir dann alle chinesisch lernen muessen.

  • phila4ever
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    • 20. Oktober 2020 um 05:39
    • #9

    Heliklaus - jetzt kommt es ggf noch darauf an wie Du die Marken deklariert hast. Was sind das denn für Cuba-Marken? Motivsätze oder eher die älteren Generationen?

    Ich habe kürzlich einige Motivsammlungen via ibää an den Mann (bzw Frau) gebracht und da war ja auch CUBA enthalten. Verkauf es halt als Mittelamerikanische Kolonien ;)

    Die wollen ja beschissen werden bei dem Verein - ich habe da auch umlernen müssen, was früher ein NoGo war geht heute problemlos und andere Dinge die früher kein Thema waren beschwören heute gleich ein Drama heraus. Verrückte Welt.

    Viel Erfolg

    p4e


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  • saeckingen
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    • 20. Oktober 2020 um 09:30
    • #10

    Das Problem ist, dass bei eBay keine Menschen über die Auktionen urteilen, sondern Computer. Da wird dann halt alles was "Cuba" enthält und den in betroffenen Gruppen eingestellt wird einfach blockiert. Deswegen wird Kuba oft mit "Spanische Antillen" umschrieben oder der Sudan mit "Süd-Ägypten" oder "Nord-Ostafrika"

    Mich wurde vor einiger auch eine Auktion wegen Verstoß gegen die Embargorichtlinien gelöscht und mir im Wiederholungsfalle eine Sperre angedroht.

    Angeboten hatte ich ein Briefstück mit einer 7 1/2 Heller Marke von Deutsch Ostafrika mit dem Stempel Kondoa-Irangi. Wer kommt darauf, wo mein Verstoß lag?

    Grüße

    Harald

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    Deutsch Ostafrika, Britisch Ostafrika, Britisch Ostafrika & Uganda, Ostafrikanische Gemeinschaft, Kenia, Tanganjika, Tansania, Uganda, Kionga, Zanzibar, Deutsches Auslandspostamt Lamu

  • Heliklaus
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    • 20. Oktober 2020 um 09:40
    • #11

    Harald, das Lösungswort lautet: Iran :P

    Ich würde auch umschreiben, hab Auktionen gelesen, die ne Zahl voransetzen wie zB 1Cuba.

    Ehrlich gesagt hab ich aber Angst, das sie mich sperren.

    Ich kauf/verkauf immer mal etwas über ebay, und da iss mir das zu gewagt.

    Gruß, Klaus

  • Filli
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    1.929
    • 20. Oktober 2020 um 09:45
    • #12

    Ganz enfach, Ebay-Computer suchen nach Wort(Stücken) gem. Ihren Embargo-Richtlinien. In "IRANGI" ist nun einmal der böse "IRAN" enthalten:unfair:.

    Suche alle Ausgaben der "USA-Freimarken mit Plattennummern" (nur 4er-Stücken und größer)  nach Absprache. Dito.  diverse "USA- Fiskalausgaben" - oder auch USA-MH jeglicher Art bis zu MI 140 - zum Kauf. Basis: MI-Katalog (bzw. Scott-Katalog)

  • phila4ever
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    • 20. Oktober 2020 um 09:52
    • #13

    Das mit der vorangestellten Zahl kannst Du Dir sparen da die BOTS (die Suchmaschinen der Anbieter) alles rausfiltern und i.d.R. wie andere auch schon geschrieben haben, keiner mit GMV (gesunder Menschenverstand) handelt.

    Nach 20 Jahren Bucht-Erfahrung hab ich es aufgegeben mich mit denen rumzuschlagen, ist mir die Zeit zu schade - ich kaufe/verkaufe was geht und Spaß macht. Wenn sie meinen das passt nicht, denen entgeht der Umsatz ... ganz einfach.

    Bei der Umschreibung also das Wort Cuba/Kuba irgendwie vermeiden.

    saeckingen - das ist dann echt Pech wenn hier nicht im Nachgang korr. wird - aber typisch US-Konzerne...

    Zackige Grüße aus dem Untergrund

    p4e


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  • Wolffi
    Moderator
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    5.603
    • 20. Oktober 2020 um 10:21
    • #14

    Ich habe es nicht gefunden, und so 100%ig weiß ich nicht mehr, wie es genau war.... aber es gab mal Probleme für Antenne Bayern.... ich weiß nicht mehr, ob da jemand antennebayern als Usernamen wollte, oder es ein Mailadresse in gleicher Schreibweise war.... auf jeden Fall durfte das Wort "ebay" nicht drin vorkommen.

    Bis denne sagt Wolfgang
    Meine Literaturliste - September 2023
    Linkliste im Philaforum - Stand 17.02.2026

    2 Mal editiert, zuletzt von Wolffi (20. Oktober 2020 um 11:52)

  • saeckingen
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    • 20. Oktober 2020 um 11:15
    • #15

    Richtig - eBay hat mein gutes DOA Stück in den Iran verordnet!

    Wie ich inzwischen mitbekommen habe, sperren Sie Auktionen mit Beschreibung Kondoa-Irangi nicht mehr, aber diese Auktionen werden übr die Suche in der Regel noicht gefunden.

    Habe ich gerade erst kürzlich bei einer Postkarte aus Kondoa-Irangi nach Esslingen ausprobiert, die ich in unter "andere Auktionen des Anbieters" gefunden habe. Sowohl "Kondoa-Irangi" als auch "Esslingen" standen im Titel, aber weder bei der Suche nach "Kondoa-Irangi" wurde sie gefunden - die ergab 0 Treffer, noch bei der Suche nach "Esslingen" wurde die Karte angezeigt.

    Grüße

    Harald

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