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Ermittlung der Häufigkeit von Belegen

  • Briefmarkentor
  • 10. Juli 2020 um 08:23
  • Briefmarkentor
    Stamm Mitglied
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    • 10. Juli 2020 um 08:23
    • #1

    Hallo in die Runde,

    vorweg, Mathematik ist nicht meine Stärke. Vielleicht kann mir jemand aus den Reihen des Forums helfen, den Prozentwert für die Häufigkeit eines Beleges zu ermitteln. Dabei sollen folgende Sachverhalte berücksichtigt werden:

    1. Es handelt sich insgesamt um 5 Belege.

    2. Drei davon sind Fernbriefe bis 20 g, einer ist ein Fernbrief bis 250 g, eines ist eine Postkarte

    3. Drei der Belege laufen innerhalb der gesammelten OPD, einer geht nach Berlin, einer in die Britische Besatzungszone

    4. Auf vier Belegen wurde das Postwertzeichen mit einem Zweikreisstegstempel entwertet, bei einem Beleg wurde ein Kreisstegstempel mit Bogen oben und unten verwendet.

    Alle in den Punkten 2 bis 4 genannten Sachverhalten sollen einfließen. Für das Aufzeigen des Rechenweges wäre ich sehr dankbar.


    Viele Grüße

    Marko

    https://www.dropbox.com/scl/fo/831ungh…t=zbkbzwpv&dl=0

  • labarnas
    Stamm Mitglied
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    3.814
    • 10. Juli 2020 um 08:44
    • #2

    @Briefmarkentor, ist dabei der Zeitraum ohne Bedeutung? Denn es waren ja am Anfang nur Karten erlaubt. Diese aber ohne "bildliche Darstellung auf der Rückseite" (Ansichtskarte). Es gab auch Zeiten mit Militärzensur oder Gebiete, in die nicht geschrieben werden konnte (oft mit Zurück-Stempel). Und die Portoperiode, also vor dem 1.03.46 oder danach?

    Grüße

    labarnas

    Forschungsgemeinschaft DDR Plattenfehler - Koordinator im Philaforum - Web-Seite der FG

    Literaturliste (Stand Januar 2022)

  • Briefmarkentor
    Stamm Mitglied
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    • 10. Juli 2020 um 08:56
    • #3

    Hallo labarnas,

    ich möchte nur den Rechenweg für die im Beitrag #1 aufgeführte Konstellation.


    Viele Grüße

    Marko

    https://www.dropbox.com/scl/fo/831ungh…t=zbkbzwpv&dl=0

  • uli
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    • 10. Juli 2020 um 10:11
    • #4

    Wenn ich dich richtig verstehe ....

    "Drei davon sind Fernbriefe bis 20 g, einer ist ein Fernbrief bis 250 g, eines ist eine Postkarte"

    60% Fernbriefe bis 20 g

    20% Fernbrief bis 250 g

    20% Postkarte

    "Drei der Belege laufen innerhalb der gesammelten OPD, einer geht nach Berlin, einer in die Britische Besatzungszone"

    60% innerhalb OPD

    20% nach Berlin

    20% nach BBZ

    "Auf vier Belegen wurde das Postwertzeichen mit einem Zweikreisstegstempel entwertet, bei einem Beleg wurde ein Kreisstegstempel mit Bogen oben und unten verwendet."

    80% Zweikreisstempel

    20% Kreisstegstempel

    Die Wahrscheinlichkeit des Auftretens einer Kombination ("Häufigkeit") ergibt sich durch simple Multiplikation der einzelnen Wahrscheinlichkeiten.

    Bsp.: Postkarte innerhalb OPD mit Kreisstegstempel

    = 20% * 60% * 20%

    = 0,2 * 0,6 * 0,2

    = 0,024

    = 2,4%

    Gruß

    Uli

    Suche Bund-Marken mit Stempel aus Düsseldorf! 
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    Einmal editiert, zuletzt von uli (10. Juli 2020 um 11:33)

  • Briefmarkentor
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    Männlich
    • 10. Juli 2020 um 11:34
    • #5

    Hallo Uli,

    herzlichen Dank für die schnelle Hilfe.


    Viele Grüße

    Marko

    https://www.dropbox.com/scl/fo/831ungh…t=zbkbzwpv&dl=0

  • labarnas
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    • 10. Juli 2020 um 11:37
    • #6

    @uli, die Rechnung ist nicht so eindeutig. Wenn man die Portokosten einrechnet ist eine Postkarte doch viel häufiger anzutreffen (mir nicht klar ob Orts- oder Fernpostkarte). Demnach müsste diese ein abwertendes Gewicht aufgrund der Häufigkeit zusätzlich erhalten. Weiterhin ist zu prüfen ob denn der Fernbrief bis 250 g mit 48 Pfg. ohne Zusatzleistungen nicht einen Zuschlag, höheres Gewicht, bekommen müsste. Man kann ja mal auf einen Stundenlohn in der damaligen Zeit schauen. Wenn es nur um das reine mathematische Gewicht von 5 Stücken geht, dann ist das auch etwas ... doch so etwas, was dann auch bei der Preisfindung hilft, war wohl nicht gemeint.

    Grüße

    labarnas

    Forschungsgemeinschaft DDR Plattenfehler - Koordinator im Philaforum - Web-Seite der FG

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  • saeckingen
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    30. Juni 1970 (55)
    • 10. Juli 2020 um 11:56
    • #7

    Wie kann etwas eine Häufigkeit von 2.4% haben, wenn es nur 5 Stück gibt? Da ist die kleinste Anteil 20%. Man darf doch nicht einfach die Häufigkeiten verschiedener Aspekte miteinander verrechnen.

    Sollten die 5 Stück nur ein Teil des existierenden Bestandes sein, dann ist diese Stückzahl zu gering um belastbare statistische Berechnungen vorzunehmen.

    Meine Sammelgebiete:
    Deutsch Ostafrika, Britisch Ostafrika, Britisch Ostafrika & Uganda, Ostafrikanische Gemeinschaft, Kenia, Tanganjika, Tansania, Uganda, Kionga, Zanzibar, Deutsches Auslandspostamt Lamu

  • Kontrollratjunkie
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    • 10. Juli 2020 um 12:41
    • #8
    Zitat von labarnas

    Wenn man die Portokosten einrechnet ist eine Postkarte doch viel häufiger anzutreffen (mir nicht klar ob Orts- oder Fernpostkarte). Demnach müsste diese ein abwertendes Gewicht aufgrund der Häufigkeit zusätzlich erhalten. Weiterhin ist zu prüfen ob denn der Fernbrief bis 250 g mit 48 Pfg. ohne Zusatzleistungen nicht einen Zuschlag, höheres Gewicht, bekommen müsste. Man kann ja mal auf einen Stundenlohn in der damaligen Zeit schauen. Wenn es nur um das reine mathematische Gewicht von 5 Stücken geht, dann ist das auch etwas ... doch so etwas, was dann auch bei der Preisfindung hilft, war wohl nicht gemeint.

    Offenbar geht es hier nur um eine statistische Berechnung innerhalb eines (kleinen) Bestandes dieser Belege, bezogen auf die insgesamt vorhandene Anzahl Belege, die naturgemäß nicht definierbar ist.

    Eine Wertigkeit oder Häufigkeit kann man daraus mithin nicht ableiten.

    Aber aus meiner Erfahrung mit diesen Gebieten kann ich sagen, dass Postkarten deutlich seltener anzutreffen sind, als Briefe der ersten Gewichtsstufe. Und Ortspostkarten muss man schon gezielt suchen, das ist keine Massenware ! Wenn man dann noch nach Ortspostkarten der zweiten Portoperiode sucht, wird es aber ganz finster ! Da kommen selbst Einschreibbelege deutlich häufiger vor.


    Gruß
    KJ

  • Briefmarkentor
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    • 10. Juli 2020 um 12:58
    • #9

    Hallo Zusammen,

    Kontrollratjunkie hat es treffend auf den Punkt gebracht. Aus meinem Bestand von 600 - 700 Belegen will ich für mich Kennzahlen entwickeln, um zukünftig noch gezielter nach solchen Belegen suchen zu können von denen ich nach heutigem Stand meiner Sammlung denken würde, dass sie selten sind.

    Und vor neuen Erkenntnissen ist man aus einer solchen Aktion ja auch nie sicher.


    Viele Grüße

    Marko

    https://www.dropbox.com/scl/fo/831ungh…t=zbkbzwpv&dl=0

  • uli
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    • 10. Juli 2020 um 14:13
    • #10

    Marko: Ich gebe zu, auch ich fand deine Frage missverständlich, und musste dreimal überlegen, was du denn da für Probleme hast. Das nächste Mal gibst du dir bitte etwas mehr Mühe, dann brauchen die Kollegen nicht Dinge reininterpretieren, die dich nicht interessieren. ;)

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