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Benin - Großer vaterländischer Krieg

  • dietbeck
  • 20. Mai 2020 um 05:51
  • dietbeck
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    • 20. Mai 2020 um 05:51
    • #1

    Benin hat die angehängte Marke 1985 wohl explizit in Erinnerung an den Sieg der Sowjetarmeen im 2. Weltkrieg verausgabt.

    Im Michel firmiert die Marke als "A398"

    Warum hat die Marke eine A-Nummer und warum wertet sie deutlich höher (Scott wohl mit $80) als vergleichbare Marken des Landes zum gleichen Zeitraum ?

    Bilder

    • benin_kriegsende.jpg
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    Postkrieg, Zurückgezogene Marken, Territoriale Konflikte, Aland
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    Es kommt nicht drauf an wie alt man wird, sondern wie man alt wird.

    Die einzige Konstante im Leben ist die Veränderung

  • kartenhai
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    • 20. Mai 2020 um 10:54
    • #2

    2018 bei einer Auktion für 11,- EUR versteigert (Los-Nr. 7005). Einziger Hinweis: Im Abo nicht ausgelieferte Marke

    https://stampauctionnetwork.com/iCatalog3.cfm?…RF&SrchSale=165

    Gruß kartenhai

  • kartenhai
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    • 20. Mai 2020 um 11:04
    • #3

    Hier noch ein Schalterbogen dieser Marke bei Delcampe. 185,- EUR im Kauf, noch 3 1/2 Tage Laufzeit:

    https://www.delcampe.net/de/sammlerobje…-988877564.html

    Bei einer gestempelten Marke las ich: Cotonou (Hauptort des Landes) Februar 91, die Marke war also noch 6 Jahre nach Ausgabe frankaturgültig.

    Gruß kartenhai

  • dietbeck
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    • 20. Mai 2020 um 16:19
    • #4

    Tja, bleibt immer noch zu fragen:

    1. Warum wertet die Marke in Michel und Scott mit 80 €/$ ?

    2. Warum ist die im Abo nicht ausgeliefert worden ?

    3. Warum hat die eine "A"-Nummer ?

    Ich hatte auch mal an Michel geschrieben, kam aber nie was zurück...

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  • Jean Philippe
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    • 20. Mai 2020 um 16:33
    • #5

    Wie wir kürzlich bei Ghana gesehen haben, kommen “A-Nummern” immer wieder bei Ländern vor, deren Marken der Michel-Redaktion erst nach längerer Zeit vorliegen. Die Marken müssen dann rückwirkend in den Katalog eingefügt werden. Bei Ländern die ihre Marken über Agenturen vermarkten, klappt das mit den Abos und der Auslieferung an Händler wohl auch nicht immer reibungslos.

    Gruss,

    Jean Philippe

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  • dietbeck
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    • 22. Mai 2020 um 05:35
    • #6

    @Jean-Philippe

    Da folge ich Dir natürlich. Die A-Nummer wird der Tatsache geschuldet sein, dass die Marke dem Michel später vorlag, sprich als Nummer "eingefügt" werden musste. Da stellen sich mir immer noch folgende Fragen

    1. Wie ist denn die Nummerierung in anderen Katalogen (nur zum Vergleich) ?

    2. Warum wird die Marke mit 80 $/€ in den Katalogen gewertet (auch wenn die Marktpreis natürlich andere sind, wie meistens) sie scheint ja ganz normal im Umlauf gewesen zu sein ?

    Ich hatte mal in der Vergangenheit die Post von Benin angeschrieben aber nie eine Antwort erhalten...

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  • dietbeck
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    • 31. Mai 2020 um 05:27
    • #7

    Was hat es damit auf sich ? Habe ich nicht im Michel gesehn, dass es da einen Überdruck gibt ?

    Bilder

    • benin.png
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  • Jean Philippe
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    • 31. Mai 2020 um 10:06
    • #8

    dietbeck

    Es gibt zwar unzählige Ueberdruckmarken von Benin, aber diese habe ich im MOK nicht gefunden. Von Deiner Fragestellung her hättest Du sie aber im Michel gesehen ?

    Der Aufdruckwert deutet darauf hin dass sie kaum vor ca. 2009 erschienen sein kann. Die Lagerhallen in Cotonou müssen wohl überquellen von alten Beständen.

    Benin muss für Dich ein Eldorado sein : die nicht ausgegebenen Marken stehen inzwischen bei der römischen Nummer LXIV aus dem Jahr 2009. Schon 64 Ausgaben für Deine Netzseite ! Übrigens hast Du das mit der später eingefügten Nummer A398 noch nicht angepasst.

    Gruss,

    Jean Philippe

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    Einmal editiert, zuletzt von Jean Philippe (31. Mai 2020 um 10:12)

  • kartenhai
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    • 31. Mai 2020 um 13:59
    • #9

    Vom Benin gibt es unzählige Überdruckmarken, da wurden wohl immer alle alten Marken, die nicht mehr gebraucht wurden, auch von Dahomey, wie früher der Benin hiess, durch einen Überdruck mit einer neuen Nominale noch verramscht, um sie nicht zu vernichten und Geld zu sparen.

    Der Michel zeigt diese Überdrucke ja nicht immer komplett mit Abbildungen an, vielleicht eine Marke pro Satz. Die Überdruckmarke zum Weltkrieg deshalb im Michel zu finden, ist ziemlich schwer. Man müßte eine Marke mit der Nominale 1.000 auf 100 finden in einem längeren Überdruck-Satz, normalerweise schreibt der Michel dann daneben in Klammern die Michel-Nummer der Urmarke ohne Überdruck mit dazu. Aber das ist wohl eine endlose Sucherei bei allen Ausgaben nach 1985, und das sind wohl Hunderte bis Tausende von Marken bei der inflationären Ausgabepolitik dieses Staates.

    Die Überdruckmarke habe ich im Netz auch nicht gefunden, sie ist sicher ein Teil eines solchen Satzes. Es wundert einen auch, daß die Post auch eine Marke, die zurückgezogen wurde, nicht vernichtet hat und sie später mit Überdruck wieder neu verwendet hat. Die Auflage könnte dabei wesentlich höher sein als bei der Urmarke.

    Als Beispiel dieser Mengen an Überdruckmarken hier eine Webseite von StampWorld, die diese Sätze auch abbildet, den Weltkriegs-Überdruck habe ich aber auch hier nicht gefunden.

    https://www.stampworld.com/de/stamps/Benin/


    (Bei Jahrgang rechts ab 2009 eingeben!)

    Gruß kartenhai

  • kartenhai
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    • 31. Mai 2020 um 14:20
    • #10

    Benin - Großer Krieg

    Auch bei den Franzosen findet man keine größeren Hinweise auf diese Marke. Nur die Michel-Nr. wird genannt, und daß sie nicht im Katalog von Yvert und Tellier zu finden ist:

    https://www.ebay.fr/itm/POLITI…d0a63e:g:Ff4AAOSwSQFaKM2W (Affiliate-Link)

    Gruß kartenhai

  • Jean Philippe
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    • 31. Mai 2020 um 15:48
    • #11

    kartenhai

    "Man müßte eine Marke mit der Nominale 1.000 auf 100 finden in einem längeren Überdruck-Satz, normalerweise schreibt der Michel dann daneben in Klammern die Michel-Nummer der Urmarke ohne Überdruck mit dazu." Genau so bin ich vorgegangen und habe die Ueberdruckmarke nicht gefunden.

    "Es wundert einen auch, daß die Post auch eine Marke, die zurückgezogen wurde, nicht vernichtet hat und sie später mit Überdruck wieder neu verwendet hat." Soweit wir wissen, wurde die Urmarke nicht zurückgezogen.

    Gruss,

    Jean Philippe

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  • dietbeck
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    • 1. Juni 2020 um 13:44
    • #12

    Ja, bisher keine wirklichen Hinweise (außer "Behauptungen"), dass die Marke zurückgezogen worden wäre. Einzig komisch ist der "hohe" Katalogwert im Michel und im Scott. Und keine Katalogisierung im Yvert. Also hat wohl keiner so eine richtige Erklärung/Einschätzung zu dieser Marke.


    Der Überdruck ist denn eben wahrscheinlich ein Aufbrauch von vorhandenen Beständen, wie hier geschrieben...

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