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  4. Stempel

DDR 243 echt gelaufen 1956

  • narnia2009
  • 26. Februar 2020 um 10:11
  • narnia2009
    Gast
    • 26. Februar 2020 um 10:11
    • #1

    Guten Morgen

    Habe hier einen Brief mit einem 5er Streifen 243 und einem Paar der 10Pf der 453. Stempeldatum ist Juni 1956.

    Nimmt man die 243 isoliert müsste man streng genommen ja von einer Stempelfälschung sprechen aber auf einem offensichtlich echt gelaufenen Brief? Allerdings auch nicht portorichtig frankiert wobei allerdings die 243 als Portoergänzung zu den 20Pf nötig gewesen sind. Also ist hier doch einerseits Unkenntnis des Postlers und Naivität des Absenders zu unterstellen oder wie seht ihr das - und wie ist dieser Brief aufgrund der angegebenen Katalogwerte unter Berücksichtigung der Abstempelung zu bewerten ?

    Bilder werde ich gleich einstellen wenn ich zu Hause bin

  • narnia2009
    Gast
    • 26. Februar 2020 um 11:09
    • #2

    hier sind die Bilder dazu (1. Stempel- identisch mit Vorderseite- 2. Brief Vorderseite 3. Brief Rückseite

    Einmal editiert, zuletzt von narnia2009 (5. März 2020 um 22:03)

  • narnia2009
    Gast
    • 27. Februar 2020 um 16:33
    • #3

    Guten Abend,

    es gibt bestimmt jemand, der DDR- Belege sammelt. Ich wäre dankbar für Eure Meinung

    Gruß

    Wolfgang

  • hd82hd
    Stamm Mitglied
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    11. Januar 1982 (44)
    • 27. Februar 2020 um 17:30
    • #4

    Hallo Wolfgang,

    bitte mache bessere Bilder. Dann kann man dir helfen.


    Gruß

    Henrik

    Forschungsgemeinschaft DDR Plattenfehler

  • hd82hd
    Stamm Mitglied
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    11. Januar 1982 (44)
    • 27. Februar 2020 um 17:32
    • #5

    besser ein Scan...

    Forschungsgemeinschaft DDR Plattenfehler

  • Schnuffel
    Gast
    • 8. März 2020 um 19:11
    • #6

    wenn ich hier meinen Senf dazu abgeben darf (bin drauf gestoßen weil ich selber n paar Briefe von Bekannte hier rumliegen hab). 60g Brief 95PF (35PF normal +2x 20g für je 30Pf)

    Plausibel aber trotzdem nich portorichtig. Die Nummer 243 ist aber nur gültig bis 31.12.1951.

    Denke einfach die auf dem Postamt haben geschlafen...

    Einmal editiert, zuletzt von Schnuffel (8. März 2020 um 19:29)

  • Schildescher
    Stamm Mitglied
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    Männlich
    • 8. März 2020 um 20:37
    • #7

    Übertrieben gesagt: Ein stinknormaler Brief der ersten Portostufe zu 20 Pf. als Inlandstarif nach Regensburg/ Bayern.

    Der Fünferstreifen diente als Verschlussvignette auf der Rückseite. Vielleicht war der Empfänger auch Sammler....

    Manche Briefe geben halt Rätsel auf, machen aber auch Spaß.

    Schildescher

    Ich mag Vollstempel (keine Versandstellenstempel) folgender Gebiete;

    Bund (bis zum Mauerfall)
    Berlin (u.a. Berliner Bauten , Mi.- Nr. 42- 60)
    DR /Dt. Kolonien / DSWA

    Keulen/ Cöln/ Coeln/ Köln bis 1940

    rote besondere AFS/PFS

    Einmal editiert, zuletzt von Schildescher (8. März 2020 um 20:51)

  • Schnuffel
    Gast
    • 8. März 2020 um 20:52
    • #8
    Zitat von Schildescher

    Übertrieben gesagt: Ein stinknormaler Brief der ersten Portostufe zu 20 Pf. als Inlandstarif nach Regensburg/ Bayern.

    Der Fünferstreifen diente als Verschlussvignette auf der Rückseite. Vielleicht war der Empfänger auch Sammler....

    Manche Brief geben halt Rätsel auf, machen aber auch Spaß.

    Schildescher

    und wird dann dieser 5er

    Streifen gewertet - meine der Stempel is ja dann wohl falsch somit hat Narnia Recht in es is ne Fälschung ; betrachtet man DIESE marken getrennt

  • Schnuffel
    Gast
    • 8. März 2020 um 21:01
    • #9

    und wieso Inlands-Brief?

  • jmh67
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.267
    • 9. März 2020 um 06:09
    • #10
    Zitat von Schnuffel

    und wird dann dieser 5er

    Streifen gewertet

    Gar nicht, denn es ist eine "Verwendung" außerhalb der Gültigkeitszeit. Keine Fälschung, kein Betrug, denn der Brief war ja mit den Fünfjahrplanmarken frankiert.

    Zitat von Schnuffel

    und wieso Inlands-Brief?

    Damals galt zwischen DDR und BRD noch der Inlandstarif, man hoffte wohl noch auf eine rasche Einigung.

    -jmh

    PS: Ungültige Briefmarken als Verschlussetiketten habe ich mehrfach auf Briefen aus den späten vierziger und frühen fünfziger Jahren gesehen, das schien sich damals irgendwie eingebürgert zu haben.

  • hd82hd
    Stamm Mitglied
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    • 9. März 2020 um 06:46
    • #11

    Hallo,

    zumindest hat die ganz linke 243 noch einen Wert für die Plattenfehler Forschung ( 243 j ).

    Gruß

    Henrik

    Forschungsgemeinschaft DDR Plattenfehler

  • Jean Philippe
    Stamm Mitglied
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    • 9. März 2020 um 08:52
    • #12

    Die Frage war also eigentlich nur, ob der Postler die ungültigen Briefmarken auf der Rückseite stempeln musste / sollte / durfte. Musste er den Brief überhaupt umdrehen ?

    Gruss,

    Jean Philippe

    Nutzt die Funktionen des Forums, wie insbesondere die Hilfe, die Suche, das Inhaltsverzeichnis und die Linkliste.

  • jmh67
    Stamm Mitglied
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    1.267
    • 9. März 2020 um 12:38
    • #13

    Stempeln musste der Postler die ungültigen Marken nicht, er sollte es auch nicht, denn sie waren ja keine Frankatur, und ums Dürfen kann man sich streiten.

    Wenn ich mich zu einer Vermutung versteigen darf: Der Stempelabschlag sieht nach einem Hammerstempel aus, die Uhrzeit dürfte kurz vorm abendlichen Postabgang gewesen sein, vielleicht kam der Brief aus der Kastenleerung und lag mit der Anschriftseite zuunterst auf dem Tisch. Jemand hat die zusätzlichen Marken durch Zufall gesehen, in der Eile gedacht "Hoppla, da klebt noch was ohne Stempel", noch dreimal draufgehauen, und dann war's passiert. Ein Irrtum also und damit keine Fälschung, denn letztere setzt Absicht voraus.

    -jmh

  • narnia2009
    Gast
    • 10. März 2020 um 18:00
    • #14

    Der PLF ist an labanas weitergeleitet. Vielen Dank- er ist mir selber nicht aufgefallen.

  • hd82hd
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    • 10. März 2020 um 18:02
    • #15

    Kein Problem, dafür gibt es Spezialisten ;)

    Gruß

    Henrik

    Forschungsgemeinschaft DDR Plattenfehler

  • Schnuffel
    Gast
    • 10. März 2020 um 18:03
    • #16
    Zitat von jmh67

    Stempeln musste der Postler die ungültigen Marken nicht, er sollte es auch nicht, denn sie waren ja keine Frankatur, und ums Dürfen kann man sich streiten.

    Wenn ich mich zu einer Vermutung versteigen darf: Der Stempelabschlag sieht nach einem Hammerstempel aus, die Uhrzeit dürfte kurz vorm abendlichen Postabgang gewesen sein, vielleicht kam der Brief aus der Kastenleerung und lag mit der Anschriftseite zuunterst auf dem Tisch. Jemand hat die zusätzlichen Marken durch Zufall gesehen, in der Eile gedacht "Hoppla, da klebt noch was ohne Stempel", noch dreimal draufgehauen, und dann war's passiert. Ein Irrtum also und damit keine Fälschung, denn letztere setzt Absicht voraus.

    -jmh

    darf ich die Frage stellen was ein Hammersrempel ist, ist das außergewöhnlich und woran erkennt man den?

    Würd mich über ne Antwort freuen

    Ralf

  • hd82hd
    Stamm Mitglied
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    • 10. März 2020 um 18:06
    • #17

    philaforum.com/attachment/343881/ Ein Hammerstempel sieht aus wie ein Hammer.

    Gruß

    Henrikphilaforum.com/attachment/343881/

    Forschungsgemeinschaft DDR Plattenfehler

  • narnia2009
    Gast
    • 10. März 2020 um 18:47
    • #18

    @Schnuffel: hast PN

  • jmh67
    Stamm Mitglied
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    1.267
    • 11. März 2020 um 06:04
    • #19
    Zitat von Schnuffel

    darf ich die Frage stellen was ein Hammersrempel ist, ist das außergewöhnlich und woran erkennt man den?

    Der vorigen Antwort von Henrik wäre noch hinzuzufügen, dass mit einem solchen Gerät nach etwas Übung sehr flott gearbeitet werden kann. Zu Grundschulzeiten hat uns das mal der örtliche "Postmeister" (ich weiß nicht, welchen Rang der Leiter eines Kleinstadtpostamts hatte) gezeigt, so schnell konnten wir gar nicht gucken ;)

    Die Abschläge erkennt man meist daran, dass sie recht scharf sind, oft etwas ins Papier eingeprägt (kein Wunder bei den hohen Kräften), aber auch auf einer Seite stärker ausgeprägt, weil der Stempel selten genau senkrecht aufkam.

    -jmh

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