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Ungewöhnliche Privatganzsache DS Burgen und Schlösser

  • frimer14
  • 2. Juli 2018 um 11:50
  • frimer14
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    522
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    24. August 1956 (70)
    • 2. Juli 2018 um 11:50
    • #1

    Hallo Forumskollegen!

    Meine letzte Neuerwerbung enthielt den beigefügten Beleg. Ich vermute, es handelt sich um eine Privatganzsache. Ungewöhnlich ist aber die hohe Frankierung dieser Privatganzsache, die ich in dieser Form bisher noch nicht gesehen habe, und die Tatsache, dass es sich um eine Mischfrankierung zwischen der Privatganzsache mit Berliner Freistempeln und bundesdeutscher Zusatzfrankierung für ein Einschreiben handelt.

    Vielleicht gibt es unter Euch Spezialisten, die dem Forum und mir etwas aus Ihrem Erfahrungsschatz zu diesem Beleg mitteilen können. Schon jetzt herzlichen Dank für jeden Hinweis.

    Gruß frimer14

    Bilder

    • DS__20180702_0001.jpg
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      • 404
  • jmh67
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.286
    • 2. Juli 2018 um 16:08
    • #2

    Freistempel sind das nicht, sondern Wertzeicheneindrucke. Das muss man auseinanderhalten.

    Postwertzeichen der BRD und Westberlins galten jeweils auch im anderen Gebiet, und Ganzsachen konnte (und kann) man auf Bestellung drucken lassen. Insofern ist die Mischfrankatur und auch das Hildesheimer Bild auf einer Ganzsache mit Berliner Wertzeichen nicht weiter aufregend, allerdings ist die originale Wertstufe von 240 Pf für eine Ganzsache eher wenig gebräuchlich. Wahrscheinlich war sie auch schon ein paar Jahre alt, denn wenn die Zusatzfrankatur nötig war, dann waren wohl die Gebühren inzwischen gestiegen. Aber das wissen andere sicher genauer als ich.

    -jmh

  • Christoph 1
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    4.820
    • 2. Juli 2018 um 18:45
    • #3

    Hallo,

    das Ungewöhnliche an dem gezeigten Beleg ist aus meiner Sicht, dass hier offensichtlich die Vorderseite einer Privatganzsache auf einen größeren (brauen) Umschlag geklebt wurde. Wer weiß, ob dabei nicht ein weiterer Wertstempel "weggeschnitten" wurde? Zum Beispiel, weil dieser bereits gestempelt war? Die gepunktete Linie am oberen und am rechten Rand des Ganzsachenausschnitts kommt mir irgendwie seltsam vor.

    Ansonsten ist ja bekannt, dass es bei philatelistisch motivierten Privatganzsachen oft die seltsamsten Wertstempel-Kombinationen gab. Ganz häufig gibt es dafür auch keine passende Portostufe. Siehe Anhang...

    So auch hier: Die Ganzsache muss nach 1981 erschienen sein - und da gab es keine Portostufe von 240 Pfennig.

    Aber philatelistisch motiviert ist sie vermutlichl: Das "Auktionshaus Utermöhle" hat diese (und andere) Privatganzsachen herstellen lassen, um seine Kunden zu erfreuen. Klaus Utermöhle war übrigens Autor philatelistischer Bücher, in denen man Anleitungen zum Nachzähnen von Briefmarken finden konnte. Also ein ganz liebenswürdiger Zeitgenosse :- )))

    Viele Grüße

    Christoph

  • Schildescher
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.501
    Geschlecht
    Männlich
    • 2. Juli 2018 um 18:47
    • #4

    Hallo zusammen,

    sieht aus wie eine private Ganzsache die ausgeschnitten und auf einen Brief der 2. ten Gewichtsstufe (20-50 Gramm = 130 Pf.) aufgeklebt und als Einschreiben (200 Pf.) versandt wurde.

    Mich irritieren nur die Schnittlinien.

    Schildescher

    Ich mag Vollstempel (keine Versandstellenstempel) folgender Gebiete;

    Bund (bis zum Mauerfall)
    Berlin (u.a. Berliner Bauten , Mi.- Nr. 42- 60)
    DR /Dt. Kolonien / DSWA

    Keulen/ Cöln/ Coeln/ Köln bis 1940

    rote besondere AFS/PFS

  • nzimpfer
    neues Mitglied
    Beiträge
    1
    Geburtstag
    29. September 1961 (64)
    • 24. September 2022 um 19:26
    • #5

    Hier ist das Teil in seiner ganzen Pracht

    Bilder

    • Faltbrief.jpg
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  • Christoph 1
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    4.820
    • 24. September 2022 um 19:59
    • #6

    nzimpfer

    Sehr interessant! Eine Privatganzsache als Faltbrief. Noch nie in dieser Form gesehen.

    In dem vor vier Jahren von frimer14 gezeigten Fall wurde offensichtlich nur die "Schauseite" dieser Ganzsache ausgeschnitten und auf einen Briefumschlag mit Zusatzfrankatur geklebt.

    Danke fürs Zeigen!

  • thjohe
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.175
    • 25. September 2022 um 05:21
    • #7

    Hallo,

    die Anzeigen, an die ich mich erinnere, liegen schon Jahrzehnte zurück.

    In der DBZ etc. gab es Verkaufsangebote für B&S "Blocks".

    Die Herkunft erklärt sich aus dem gezeigten Bild von NZ. Bedruckte, ungeschnittene Bogen

    wurden ausgeliefert und entsprechend zugeschnitten.

    Evtl. taucht auch hier mal so ein Stück auf.

    Thomas

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