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FDC Mi 1142

    • Wertermittlung
  • igel
  • 11. April 2017 um 12:47
  • Erledigt
  • igel
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    1. Mai 1957 (69)
    • 11. April 2017 um 12:47
    • #1

    Anfänger

    Ich habe verschiedene FDC's mit waagerechten Paaren (siehe Scan)

    Michel Junior sagt unter dem kompletten Satz über FDC 22 €? Was ist damit gemeint? Ein FDC mit allen 5 Werten. So geht es durch den gesamten Katalog von Posthorn bis ins Jahr 2017.

    Der Michel Spezial 2006 schreibt FDC 7 Euro und unter weitere FDC-Bewertungen 8 Euro. Und unter "Waagerechte Paare" - aber nicht als FDC Brief 20 Euro.
    Der Michel-Brief von 2004 schreibt zum FDC nix, aber zu waagerechten Paaren auf Briefen zu dieser Nummer als MeF 90 Euro.

    Wie ist die Wertschätzung Eurer Ansicht nach vorzunehmen?

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    - Schönen Tag noch wünscht Igel
    alias Peter W. aus Köln
    red-azul@directbox.com

    2 Mal editiert, zuletzt von igel (11. April 2017 um 14:49)

  • linos203
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    26. Oktober 1966 (59)
    • 11. April 2017 um 17:01
    • #2

    Also, als FDC bezeichnet man einen Beleg (kann Maximumkarte, echt gelaufener Brief, Schmuck-FDC - wie hier gezeigt), der am Erstausgabetag gestempelt wurde (bei der Versandstelle kann man ihn auch noch bis einen Monat später mit dem richtigem Datum stempeln lassen). Unter kompletten Satz versteht man die unter einer Überschrift vorgestellten Marken, das sind also manchmal nur 2 oder eben mehr. Die Marken müssen dazu nicht auf einem Beleg sein, was wohl bei dir der Fall ist. Das ist aber nicht so schlimm. Eine Briefbewertung zählt nur bei einer portogerechten Versendung, was bei deinem FDC nicht stimmt. Ich würde vielmehr hier als Wert das waagerechte Paar gestempelt sehen.

  • igel
    aktives Mitglied
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    1. Mai 1957 (69)
    • 11. April 2017 um 18:53
    • #3

    Fast begriffen - aber nur fast

    Nehmen wir ein Beispiel - Für die Wohlfahrt 1982 - Blumen Michel 1150 - 1153

    Da steht nach den einzelnen Marken ** und gestempelt der Satzpreis ** und gestempelt. Hier in meinem Beispiel in meinem DNK Leuchttiúrm Katalog bei beiden Wert 4,55. Darunter FDC 10 Euro.

    Für was zählen jetzt die 10 Euro für einen FDC mit allen vier Marken ? Oder für einen FDC mit irgendeiner Marke

    Der Brief ist ab auch als Einschreiben echt gelaufen - Einschreibezettel ebenfalls vorhanden. Könnte fast Portogerecht gewesen sein 1982 Brief bis 50 Gramm 90 Pf. plus 200 Pf. Einschreibgebühr = 290 Pf. Preis der Marken 120+80+60+50 = 310 Pf. Gibt es in der Definition portogerecht eine Toleranz? Oder muss es auf den Cent damals Pfennig stimmen? Siehe scan
    Was ist das jetzt? Ein FDC für 10 Euro? oder ein Brief Mischfrankatur für 3,50?

    Oder anderes Beispiel: Mi 1134-1138 Industrie und Technik (III) - Ergänzungswerte - der Preis für jede Marke, der Satzpreis ** 15 und Gestempelt 5,25 und der FDC 22 Euro

    Ein FDC mit allen 5 Werten 22 Euro? Ich habe zwar alle 5 Werte, aber auf einzelnen FDC's. Wie setze ich die preislich ins Verhältnis - oder ist der Mi-Wert (was mir am Liebsten wäre :-)) 5x 22 Euro für jeden einzelnen der 5 Werte?:-) Naja, glaube ich eher nicht!

    Die "Regeln" scheinen nicht so einfach und klar zu sein, oder ich bin zu blöde;.)

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  • Schildescher
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    • 11. April 2017 um 19:39
    • #4
    Zitat

    Original von igel

    Für was zählen jetzt die 10 Euro für einen FDC mit allen vier Marken ? Oder für einen FDC mit irgendeiner Marke

    Nach Micheldefinition, der Satzpreis für alle vier Werte abgestempelt auf einem/ mehreren Brief(en) oder Karte(n). Egal ob portogerecht oder nicht. 1/3 oder 2/2 oder 1/1/1/1 oder 4. Es muss nur der komplette Satz sein.

    Sammler sehen das naturgemäß anders.

    Schildescher

    Ich mag Vollstempel (keine Versandstellenstempel) folgender Gebiete;

    Bund (bis zum Mauerfall)
    Berlin (u.a. Berliner Bauten , Mi.- Nr. 42- 60)
    DR /Dt. Kolonien / DSWA

    Keulen/ Cöln/ Coeln/ Köln bis 1940

    rote besondere AFS/PFS

    Einmal editiert, zuletzt von Schildescher (11. April 2017 um 19:51)

  • Schildescher
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    • 11. April 2017 um 19:43
    • #5
    Zitat

    Original von igel
    Gibt es in der Definition portogerecht eine Toleranz? Oder muss es auf den Cent damals Pfennig stimmen?

    Das muss jeder für sich selbst bestimmen. Die Briefekataloge bewerten die Briefe ohne Tolerenz. Deswegen ist ja auch so schwierig bestimmte Portostufen zu sammeln. Die meisten Briefesammler müsssen sich dem zwangsläufig anschliessen.

    Schildescher

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  • Schildescher
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    • 11. April 2017 um 19:49
    • #6
    Zitat

    Original von igel

    Oder anderes Beispiel: Mi 1134-1138 Industrie und Technik (III) - Ergänzungswerte - der Preis für jede Marke, der Satzpreis ** 15 und Gestempelt 5,25 und der FDC 22 Euro

    Vielleicht ist es für dich wichtig. Ich rate nur davon ab sich reich zu rechnen. Der tatsächliche Handelswert dieses Satzes liegt -selbst bei einer Bewertung von über €20,-- deutlich unter 5,-.

    Schildescher

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    Ich mag Vollstempel (keine Versandstellenstempel) folgender Gebiete;

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  • igel
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    • 11. April 2017 um 20:40
    • #7

    Hallo Schildescher,

    ich will mich nicht reich rechnen, Es geht darum zu verstehen, wie die Werte ermittelt werden. Ich habe da bei manchen Sachen Verständnisschwierigkeiten.

    Anderes Beispiel: MH ist Markenheft. Was ist aber dann ein H-BL. Die Blätter mit den Marken? Werden MH und H-BL getrennt gehandelt? Die Kataloge machen es nicht gerade einfach, da sie sich mit Erläuterungen sehr zurückhalten :)

    Gruss
    Igel

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  • Schildescher
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    • 11. April 2017 um 20:50
    • #8
    Zitat

    Original von igel

    Anderes Beispiel: MH ist Markenheft. Was ist aber dann ein H-BL. Die Blätter mit den Marken? Werden MH und H-BL getrennt gehandelt?

    Ich wollte dich auch nicht angreifen.

    Ansonsten hast du das o.g. gut erkannt. Im Markenheftchen befinden sich in der Regel mehrere Heftchen-Blätter. Diese werden getrennt gesammelt und gehandelt. Meist fängt man mit Zusammendrucken an und später kommen die H.-BL. hinzu. Seltener dann noch die MH oder MH-Bogen.

    Schildescher

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  • uli
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    • 12. April 2017 um 09:54
    • #9
    Zitat

    Ich habe da bei manchen Sachen Verständnisschwierigkeiten.


    Das Thema Briefe ist auch schwierig zu verstehen. Mein Tipp, so widersprüchlich das auch für dich jetzt klingen mag: Vergiss die Katalogwerte für Briefe (FDC). Es gibt so viele unterschiedliche Kriterien, die den Wert eines Briefes beeinflussen, dass die Angabe EINES pauschalen Katalogwert so gut wie niemals der Realität nahe kommen kann. Die von Schildescher gezeigten Schmuck-FDC werden meiner Erfahrung nach für max. 0,50 EUR pro Stück gehandelt.
    Gruß
    Uli

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