@ dietbeck:
den Ausführungen von Pete ist nichts hinzuzufügen. Alles richtig. Der Stempel Landsberg ist rückdatiert.
Gruß
cihs
@ dietbeck:
den Ausführungen von Pete ist nichts hinzuzufügen. Alles richtig. Der Stempel Landsberg ist rückdatiert.
Gruß
cihs
Nachtrag:
Im Scan einmal ein Beispiel für eine echte Halbierung der Nr. 4H, Stempel von Oppeln **c; Briefstück Kurzbefund Gruber BPP.
Gruß
Pete
Hallo zusammen,
ich forsche beim Abstimmungsgebiet Oberschlesien und suche Mitstreiter die mit mir die Forschung, im Bereich Philatelie und Geschichte, voranbringen. Ich stelle mir einen losen Zusammenschluß von OS-Sammlern vor, die alle ein Ziel verfolgen. Die neuen Erkenntnisse, Meldungen, Fragen und mehr werden in einem Rundbrief bekanntgegeben. Hierbei sind auch schreibende Mitarbeiter sehr willkommen.
Bei Interesse meldet Euch per PN oder direkt bei mir (Ich glaube, ich dürfte so manchem auf dem Gebiet bekannt sein
ich sage nur BPP)
Vorstellung der Interessengemeinschaft Abstimmungsgebiet Oberschlesien 1920-1922
Liebe Sammlerfreunde,
ich schreibe hier die ersten Zeilen für den ersten Rundbrief der Interessengemeinschaft Abstimmungsgebiet Oberschlesien, genau 20 Jahre und einen Tag nach der Auflösung der Arbeitsgemeinschaft Oberschlesien am 31.12.1988.
Aus den letzten Rundschreiben der damaligen Arbeitsgemeinschaft Oberschlesien entnahm ich, daß der 1.Vorsitzende, Rolf Ritter, keinen Nachfolger als 1.Vorsitzenden fand und sich unter anderem aus diesem Grund die Arbeitsgemeinschaft auflöste. Einige Mitglieder traten der Arge Deutsche Ostgebiete und andere der Barge Polen bei.
Bei der Arge Dt.Ostgebiete wurde zum Thema Abstimmung Oberschlesien nur noch sporadisch etwas veröffentlicht. Bei der Barge Polen sieht es mit Veröffentlichungen noch schlechter aus.
Nachdem ich 1997 zum Prüfer für das Abstimmungsgebiet Oberschlesien bestellt wurde, befaßte ich mich immer mehr und intensiver mit der Geschichte Oberschlesiens und der oberschlesischen Philatelie. Mein Vorhaben wurde durch das Internet sehr stark gefördert, so daß ich heute, wie auch eigentlich Niemand mehr ohne Internet sein kann. Durch die Globalität des Internets, ist es ab Mitte der 1990er Jahre viel einfacher geworden, an neues, bisher unbekanntes Briefmarkenmaterial - in unserem Fall von Oberschlesien - zu kommen. Was ich bis heute an neuem Material gesehen und bekommen habe, ist einfach phänomenal.
Bei der Durchsicht alter Rundbriefe kam ich auf den Gedanken, die weitere Erforschung des Abstimmungsgebietes Oberschlesien durch einen eigenen Rundbrief intensiver zu gestalten und neue Mitstreiter und Interessenten für das Vorhaben zu finden.
Meine ersten Versuche, Mitstreiter zu finden, blieben leider erfolglos. Da entschloß ich mich dieses Vorhaben alleine zu bewerkstelligen.
Der Rundbrief wird Meldungen / Fragen / Antworten, neue Literatur, Fälschungen, Forschungsbeiträge und einfach alles Neue und alles Wissenswerte aus Oberschlesien beinhalten. Es soll aber nur ausschließlich der Zeitraum der Abstimmung behandelt werden. Als Ausblick für die kommenden Jahre kann ich schon berichten, daß ich angefangen habe das „Handbuch vom Abstimmungsgebiet Oberschlesien 1920-1922“ neu zu schreiben und auf den heutigen Wissens-stand zu bringen. Auch hierfür suche ich noch Mitstreiter.
So starte ich einen Aufruf an alle Oberschlesiensammler und die, die es noch werden wollen, sich bei mir zu melden und die Oberschlesien Forschung wieder voranzutreiben.
Der erste Rundbrief ist fertig und kann beim Herausgeber für 10,--€ incl. Verpackung und Versand bestellt werden.
Der Rundbrief beeinhaltet:
Inhaltsverzeichnis
Vorstellung der Interessengemeinschaft Abstimmungsgebiet
Oberschlesien 1920-1922 Seite 3
Inhaltsverzeichnis Seite 4
1) In eigener Sache Seite 5
2) Neue Literatur Seite 5
3) Meldungen / Fragen / Antworten Seite 8
Meldung 1 Neuer, unbekannter
französischer Feldpoststempel?? Seite 8
Meldung 2 Neuer Stempel Abstimmungsge-
biet Oberschlesien Seite 9
4) Fälschungen Seite 10
5) Vermischtes Seite 11
Forschungsbericht 1 Seite 13
1. Die italienischen Truppenformationen in Oberschlesien
2. Die italienischen Formations- Dienst- und Absenderstempel
3. Die Post der italienischen Truppen in OS
Forschungsbericht 2 Seite 26
Die verborgenen, unentdeckten Überraschungen in Briefen
Forschungsbericht 3 Seite 28
Der Bahnpoststempel „BP EXP KAT 2 (Datum)“ ???
Literaturangebot Seite 32
Mit freundlichen Sammlergrüßen
Ihr
Gunnar Gruber
Herausgeber: Gunnar Gruber, Fritz-Reichle-Ring 4, D-78315 Radolfzell
Tel. 0049(0)7732-52412
Fax. 0049(0)7732-929741
Email. os-gruber@web.de
Bevor keiner antwortet, versuche ich es mal.
Vorweg: Ich sammel nicht Oberschlesien. Mein Plaisir gehört aber einem nicht minder seltenen Gebiet: Sudetenland.
Von daher weiß ich, wie schwierig es ist, Kollegen zu finden, die das gleiche Interesse für kleine Gebiete intensiv pflegen. Nach zwei schwierigen Jahren habe ich immerhin drei
Sammelfreunde gefunden, die sich auch für die Forschung interessieren.
Ich wünsche Herrn Gruber viel Glück. Ein Tip: Versuchen Sie mal mit Pete hier im Forum Kontakt aufzunehmen. Den habe ich auf der letzten Messe Essen kennengelernt. Er ist ein leidenschaftlicher OS-Sammler.
@ Max und Moritz
Vielen Dank für den Hinweis. Ich bin für alles offen.
Gruß
cihs
Hallo Gunnar,
wie du weist, ich sammele kein OS, bin aber jederzeit bereit Dich und Dein Vorhaben zu unterstützen, wenn ich kann ![]()
Wenn du also mal etwas aus dem KOS Archiv benötigst, melde dich, scanns kommen unverzüglich und kostenlos ![]()
Gruß
Hallo Dieter,
gratuliere zu Deinem tollen Ergebnis für die Gotwin Zenker Stiftung. Echt klasse.
Vielen Dank für Deine Unterstützung, vielleicht komme ich gerne einmal darauf zurück. (Ich denke aber es ist eher umgekehrt
)
Gruß
Gunnar
PS: Habe übrigens eine Postkarte von Marklowitz (Kr.Rybnik) gefunden, mit KOS aus dem Jahre 1911??
Hallo Forumteilnehmer!
Mich beschäftigt zur Zeit folgendes Problem: Sind die Oberschlesien C.I.H.S. Handstempelaufdrücke auf meinen Briefmarken echt oder falsch? Würde mich gerne an Experten auf diesem Gebiet wenden. Hat jemand Kontaktdaten zu einem anerkannten Prüfer, der meine Zweifel klären könnte? Habe nämlich Zweifel, da Signaturen von
M. Haertel heute nicht mehr anerkannt werden sollen? Und so sehen die Briefmarken aus meiner Sammlung aus:
Grüße
And43
Der hierfür zur Zeit zuständige Prüfer ist unser Mitglied cihs, also Herr Gunnar Gruber.
Du findest die Kontaktadresse und alle weiteren nötigen Informationen unter:
@ and43:
die 2. Marke von links in der oberen Reihe ist definitiv falsch. Die Marke (Deutsches Reich Mi-Nr. 83) mit Aufdruck konnte bisher nicht mit echtem Handstempelaufdruck belegt werden, siehe dazu die Info im Michel-Katalog.
Auf dem ersten Blick handelt es sich hier um die typische Satzware, hergestellt mit der Handstempelaufdrucktype II, die heute als Aufdruckfälschung gilt. Diese kommen vergleichsweise massenhaft u.a. aus dem Nachlass von und mit Signum Max Haertel vor. Die Aufdruckstellung des C.I.H.S.-Aufdruckes entspricht für gewöhnlich auch eher einer Fälschung.
Ich gehe davon aus, dass es sich bei deinem Marken allemsamt um Aufdruckfälschungen der Type II handelt und nicht dem Originalaufdruck Type I. Unterschiede zu beiden Typen finden sich in älteren Michel-Deutschland-Spezial-Katalogen, u.a. jene aus den 80er Jahren (z.B. bei ebay günstig zu haben).
Gruß
Pete
Nachtrag @ and43:
Die Oppelner Notausgabe war bereits einige Male ein Thema:
Gruß
Pete
Hallo Forumteilnehmer!
Mich beschäftigt zur Zeit folgendes Problem: Sind die Oberschlesien C.I.H.S. Handstempelaufdrücke auf meinen Briefmarken echt oder falsch? Würde gerne mit jemandem Kontakt aufnehmen der meine Zweifel klären könnte. Habe Zweifel, da Signaturen von
M. Haertel heute nicht mehr anerkannt werden sollen? Wie kann ich mich evtl. selbst informieren? So sehen die Briefmarken aus meiner Sammlung aus:[Blockierte Grafik: http://www.andy44100.de/Shop/C.I.H.S.%201920_24.09.09.jpg]
Grüße
And43
@ And43
Hallo,
es sind höchstwahrscheinlich alle Aufdrucke falsch. Du kanst gerne einmal anrufen.
Gruß
cihs
@ and43:
Antworten zu deiner Frage siehe hier (ab 24.09.2009 um 21:34Uhr):
Gruß
Pete
Schönen guten Morgen,
auch ich bin hier auf einige Oppelner Notausgaben gestoßen. Die meisten tragen den Haertel-Prüfaufdruck, deshalb habe ich diese schon als Fälschungen bzw. Nachdrucke "abgeschrieben".
Einige sind jedoch ohne Prüfzeichen. Ich habe diese Ausgaben mal eingescannt und hier angehängt. Was sagen die Fachleute? Wie ich aus dem hier im Forum bisher gelesenen schließe, scheint die "1" im Datum des Stempels "problematisch" zu sein, da sie einen geraden Aufstrich hat.
Schon mal vielen Dank im Voraus für alle Meinungen!
Viele Grüße
Philipp
PS: Übrigens super Forum hier, aus irgendwelchen Gründen war ich bisher nicht auf die Idee gekommen, im Internet nach Briefmarken-Informationen und Sammler-Foren zu suchen... Aber jetzt bleibe ich erstmal hier! ![]()
@ beherenow:
Ich gehe davon aus, dass es sich bei allen von dir gezeigten Stücken um Fälschungen (Aufdrucktype II und Falschstempel) handelt, Sammlerware, so wie diese gern von Briefmarkensammlern gesammelt wurde und wird - Marken mittels sauberem Vollstempel entwertet und aus diesem Grund seinerzeit für Sammelzwecke produziert. Einer der zivilen Mitglieder der interalliierten Kommission in Oppeln war vom Beruf Briefmarkenhändler und Kataloghersteller. Wenn nicht er, wer sonst wusste, wie man mit seltenen Marken (Bsp. Oppelner Notausgabe) und Aufdruckfehlern Geld verdienen konnte *g*
Ich gehe davon aus, dass sich deine Marken früher einmal auf Briefstück befanden und darauf rückseitig möglicherweise eine Signatur, z.B. von Haertel. Eventuell (!) lagen diese bereits einer BPP-Prüfung vor und wurden auf dem Briefstück als Fälschung signiert. Anhand einer irgendwann einmal abgeweichten Briefmarke lässt sich dies normalerweise nicht mehr nachweisen.
Bei vielen echten Oppelner Notausgaben sitzt der Aufdruck (Type I) nah am Landesnamen "Deutsches Reich" und der zur Entwertung verwendete Tagesstempel von Oppeln wurde meist nicht ganzflächig über den Aufdruck sondern nahe dem Aufdruck abgeschlagen. Es existieren aber auch echte BPP-geprüfte Ausnahmen.
Gruß
Pete
Ich sammele 1933-1945 seit 30 Jahren, seit Januar 2010 sammele ich
auch 1919-1932 und habe eine Frage über Abstimmungsgebiet
Oberschlesien und den Aufdruck Volksabstimmung von März 1921.
Es gibt keinen 5 Pf Wert mit diesem Aufdruck, daher glaube ich, dass meine 5 Pf Marke
eine Falschung ist und die zweite Marke mit dem gleichen Aufdruck halte
ich ebenfalls für falsch... ich denke, die dritte Marke ist echt.
Was ist Eure Meinung?
Danke für Hilfe, William.
Hallo William,
die 5 Pfennig grün mit Aufdruck gibt es im Katalog nicht. Im Michel-Deutschland-Spezial-Katalog sind echte und falsche Aufdrucke dieser Überdruck-Marken abgebildet. Am besten zu erkennen sind die Aufdruck-Fälschungen an der "9" in "1921". Bei den echten Aufdrucken berührt der Endbogen der "9" den Kreis oben oder fast, bei den Fälschungen nicht, da ist der Abstand größer bis zum Kreis. Eine Prüfung der Marken ist wohl unbedingt notwendig.
Frag mal bei folgender Adresse nach, die Arge-Ost hat auch Spezialisten für Oberschlesien, die können Dir genauer Bescheid geben.
Gruß kartenhai
@ Wiliam:
die erste und zweite Marken zeigen schlechte Aufdruckfälschungen; die 3. Marke zeigt einen Aufdruck, welcher für die Originalausgabe verwendet wurde. Da von den Originaldrucklettern auch Aufdruckfälschungen existieren, kann die Echtheit von Aufdrucken dieser Serie nur anhand einer Originalvorlage bestimmt werden. Aufdruckfälschungen sind z.B. erkennbar an anderen Markendruckfarben, -papier, -gummierung (allesamt aus Nachauflagen nach dem 20.03.1921) bzw. anhand einer anderen Aufdruckfarbe.
@ kartenhai:
ZitatOriginal von kartenhai
... Im Michel-Deutschland-Spezial-Katalog sind echte und falsche Aufdrucke dieser Überdruck-Marken abgebildet. Am besten zu erkennen sind die Aufdruck-Fälschungen an der "9" in "1921". Bei den echten Aufdrucken berührt der Endbogen der "9" den Kreis oben oder fast, bei den Fälschungen nicht, da ist der Abstand größer bis zum Kreis. Eine Prüfung der Marken ist wohl unbedingt notwendig.
...
Gruß kartenhai
Deine Info bezieht sich auf die häufigste Aufdruckfälschung, die optisch bis auf einen deutlichen Unterschied ("9" in "9121") gut gemacht ist, Bsp. siehe im ersten Scan von Beitrag 2 im nachfolgenden Link:
Gruß
Pete