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Internethandel: Umsatzsteuer

  • Carolina Pegleg
  • 9. Januar 2007 um 22:53
  • Carolina Pegleg
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    30. September 1967 (58)
    • 9. Januar 2007 um 22:53
    • #1

    Auch mir ist es nicht entgegangen, dass in Deutschland die Mehrwertsteuer erhoeht worden ist. Eine Steuerart, die hier im wesentlichen unbelkannt ist. Aus diesem Anlass einmal eine Frage an Forumsmitglieder, die auch (neben-)gewerbliche online Haendler, zB. ueber Ebay, sind.

    Bei Angeboten von gewerblichen Haendlern ueber Ebay oder sonstigen online Handel ist die Umsatzsteuer enthalten. Meines Wissens nach faellt jedoch bei nachgewiesenem Auslandsgeschaeften mit einem Drittstaat, nicht-EU, z.B. USA, keine Umsatzsteuer an. Es kann, soweit ich weiss, netto fakturiert werden. Vielleicht kann das jemand, der damit Erfahrung hat, einmal pruefen / bestaetigen und vielleicht auch einen Paragraphen zitieren(?).

    Ich bin der Meinung, ich schulde die Umsatzsteuer nicht, wenn ich was aus Deutschland von einem gewerblichen online Haendler kaufe. Wenn ich was bei ebay.de verkaufe, werden mir die Einstellgebuehren z. B. auch immer netto in Rechnung gestellt.

    Ich bin wegen der unverschaemten Auslandsgebuehren der Deutschen Post bei einem Kauf in Deutschland schon genug bestraft. Die sind wenigstens dreimal so hoch wie das Porto der amerikanischen Post fuer den umgekehrten Weg ueber den Atlantik. 19% Umsatzsteuer an den Fiskus zu schenken, wenn tatsaechlich kein Steuertatbestand besteht, wuerde ich gerne vermeiden. Leider konnte ich diese Frage mit Anbietern bislang nicht einvernehmlich klaeren. Auslaendische Bieter werden da oftmals als Aergernis angesehen. Ich halte das fuer kurzsichtig. Wenn tatsaechlich keine Umsatztsteuer fuer den Verkauf ausserhalb EU anfaellt, sollte das im Angebot im Gegenteil vielleicht deutlich herausgestellt werden. Das ist ja fuer den Bieter kein unwesentlicher Faktor. Es handelt sich ja nur um einen durchlaufenden Posten, oder berechnet ebay die Verkausprovision von dem Bruttobetrag?

    Vielleicht gibt es auch im Katalog eines guten, international taetigen Auktionshauses in den Verkaufsbedingungen etwas zu dem Thema Umsatzsteuer und Auslandsverkauf. Ist mir nur so als Idee gekommen.

  • Lacplesis
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    • 9. Januar 2007 um 23:29
    • #2

    Wenn's so einfach wäre, wäre es nicht Deutschland...

    Nicht jeder Gewerbetreibende ist Umsatzsteuerpflichtig!
    Das muß man nachfragen, oder den AGB's entnehmen. Sollte jedoch in der AGB angegeben sein, das der Betrag MwSt. enthält, muß der Verkäufer diese für den Export herausrechnen. Wobei er jedoch das Problem hat, das er dies wiederum nur machen kann, wenn er in der Lage ist einen Exportnachweis zu erbringen, was für die meisten kleinen Händler zu kompliziert sein dürfte. Sonst muß er die MwSt. trotzdem abführen und bleibt darauf sitzen. Also weigert er sich logischer Weise die MwSt. beim Export abzuziehen.

    Was das Porto anbelangt... Da liegt meißt nur daran, das der Verkäufer zu doof ist um die preiswerteste Versandart zu finden. Aber das ist bei den Amis genau so. Deshalb habe ich auch immer das Gefühl US Postal ist dreimal so teuer wie zurück...

    Noch mal ein kleiner Gag zur Bestimmung des MwSt. Satzes:

    Beide Angebote umfassen die selbe Sammlung im selben Vordruckalbum:

    Angbotstext 1:
    "Briefmarkensammlung in gebrauchtem Vordruckalbum"

    Angebotstext 2:
    "Gebrauchtes Vordruckalbum mit ein paar Marken"

    1 = 19% MwSt.
    2 = 7% MwSt.

    Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.

    Voltaire

  • Carolina Pegleg
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    30. September 1967 (58)
    • 10. Januar 2007 um 00:50
    • #3

    Vielen Dank, Lacplesis, das hilft ja schon mal. Ich habe hier die Internet-Haendler im Sinn, die als gewerbliche Haendler bei ebay gemeldet sind und ausdruecklich darauf hinweisen, dass die Umsatzsteuer in den Preisen enthalten ist.

    Was den Exportnachweis betrifft, so sollte dieser doch durch den Versand ins Ausland eindeutig belegt sein? Oder welche Anforderungen werden an einen Exportnachweis gestellt? Wenn ich als Kaeufer da irgendeinen Schein beibringen muss, tue ich das gerne.

    Im uebrigen kann ich schon verstehen, wenn das fuer einige gewerbliche Haendler Neuland ist. Deshalb informiere ich mich ja hier als Kaeufer, damit ich da einem Verkaeufer, der vielleicht nicht richtig weiss was zu tun ist, auf die Spruenge helfen kann. Andererseits ist es aber auch wieder so, dass bei dem Vorliegen des Exporttatbestandes keine Umsatzsteuer berechnet werden darf und ich fuehle mich da schon bescheiden, wenn ich Steuer bezahle, die ich nicht schulde. Wenn ich als Handelsgewerbe Artikel weltweit anbiete und auch noch ausdruecklich darauf hinweise, dass da Steuer enthalten ist, dann muss ich mich auch an die Vorschriften halten, und kann nicht sagen, mir ist das zu umstaendlich. Das gehoert nach meiner Meinung eben dazu, wenn man ein Gewerbe eroeffnet.

    Aus Verkaeufersicht ist es doch so, dass die 19% die runter gehen --ohne dass damit fuer den Verkaeufer irgendein Schaden verbunden waere--, den Artikel international wettbewerbsfaehig machen, weil sie fuer den Kaeufer die erhoehten Versandkosten auffangen. Ich denke daher, dass jeder gewerbliche Verkaeufer sich aus Anlass der letzten Steuererhoehung mal mit dem Thema vertraut machen und den Steuerabzug, soweit die Voraussetzungen vorliegen, werbemaessig in den Vordergrund stellen sollte.

    Thema Porto: Der Standardbrief nach Deutschland zu 1 Unze, ca. 30g, kostet derzeit US$0,84 (ca EUR 0,65). Derselbe Brief von D nach USA EUR 2,00. Ein Global Priority Mail Umschlag, d.h. Express, bis zu vier US Pfund (ca 1,8kg) nach Europa, kostet US $9,50 (ca. EUR 7,30). Umgekehrt, mit normaler Luftpost, d.h. nicht als Eilsendung, kostet es EUR 24,00. Dafuer bringt die Post dann den Brief zum Flughafen in Frankfurt . . .

  • shqip
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    • 10. Januar 2007 um 01:37
    • #4
    Zitat

    Thema Porto: Der Standardbrief nach Deutschland zu 1 Unze, ca. 30g, kostet derzeit US$0,84 (ca EUR 0,65). Derselbe Brief von D nach USA EUR 2,00. Ein Global Priority Mail Umschlag, d.h. Express, bis zu vier US Pfund (ca 1,8kg) nach Europa, kostet US $9,50 (ca. EUR 7,30). Umgekehrt, mit normaler Luftpost, d.h. nicht als Eilsendung, kostet es EUR 24,00.

    Zum Thema Steuern kann ich nicht allzuviel sagen, da ich keine Händlerin bin, es leuchtet mir aber ein, dass für den Käufer aus einem Nicht - EU - Land keine Umsatzsteuer berechnet werden dürfte.

    Ich habe es bei vielen früheren ( auch einkaufsträchtigen ) Reisen nach Schweden immer genossen, die seinerzeit dort gültigen 25 % ( Umsatz ? Mehrwert ? - Steuer :ups: ) bei der Ausreise erstattet zu bekommen.

    Was mich aber ( und auch ) ebenso ärgert - wie offenbar Dich - sind die unverschämt hohen Portokosten für Sendungen ins Ausland. Alles, was nicht innerhalb von :brd: verschickt wird , kostet Unsummen. Oft habe ich Dokumente in die USA schicken müssen ( meine Tochter hat in IOWA ein Jahr lang die high school besucht und ist auch weiterhin regelmässig für mehrere Wochen dort - aus Gründen von :love: ) und habe da meine Erfahrungen machen müssen. Ich denke, dass die Preise hier masslos überzogen sind und ich wünsche mir schon aus diesem Grund einen baldigen Wegfall des deutschen Postmonopols. Denn der Service lässt ja auch zu wünschen übrig, da etliche, sogar eingeschriebene Sendungen, verloren gehen. Ich habe mir schon überlegt, ob ich wichtige Sendungen einfach in einem "Trauerbrief" versende, in der Hoffnung, dass " Klemm und Klau" ( Umgangssprache für Kleptomanen inner - und ausserhalb der Post ) hierin keinen wertvollen Inhalt vermuten :psssst:

    Ich kann Deinen Ärger ( bezüglich beider angesprochener Problembereiche ) sehr gut nachvollziehen und würde mir da auch etwas mehr internationale Seriosität wünschen.

    Aber tröste Dich, selbst innerhalb von Deutschland gibt es gewerbliche Händler, die "Traumpreise" :stutzig: für einen kleinen einfachen Brief oder ein kleines Päckchen verlangen...

    Gruss Shqip :rolleyes:

    Einmal editiert, zuletzt von shqip (10. Januar 2007 um 01:39)

  • Rondo
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    • 10. Januar 2007 um 02:49
    • #5
    Zitat

    Vielleicht kann jemand einen Paragraphen zitieren(?).


    Carolina Pegleg
    Betreffs MwSt, hier ist ein Paragraph: “Steuerfreie Ausfuhr ins Drittland nach §4 Nr.1a in Verbindung mit § 6 UstG.”
    Quelle:

    Möchte nur wissen was mit die Mehrwertsteuer gemacht wird – wohin fliesst das Geld, für wem ist es bestimmt?

  • Nicolaus
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    • 10. Januar 2007 um 07:19
    • #6

    Zu der Steuerdiskussion können wir nur soviel beitragen:

    - Eine Einfuhr aus Drittländern (nicht EU) nach Deutschland ist bei Ankunft MWST-steuerpflichtig - Nachversteuerung

    - Eine Einfuhr aus EU-Ländern unterliegt der Versteuerung im Herkunftsland


    Der MWST-Satz für (gebrauchte) Briefmarken liegt bei 7%.

    Viele Grüße von den Nicoläusen!


    Wir sammeln Bund, Berlin, Australien und Gebiete. Fehllisten gibts hier: http://www.philatausch.de

  • Lacplesis
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    • 10. Januar 2007 um 12:48
    • #7
    Zitat

    Original von Carolina Pegleg

    Was den Exportnachweis betrifft, so sollte dieser doch durch den Versand ins Ausland eindeutig belegt sein?

    Ja, bei Versand mit DHL Paket gilt der Paketschein als Exportbestätigung.

    OK, das kostet bis 5 Kg 32.- Euro nach USA, das ist wirklich teuer...

    Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.

    Voltaire

  • rolin
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    • 10. Januar 2007 um 12:53
    • #8

    Ich frage mich, ob es in Amerika wirklich keine Umsatzsteuer gibt, wie im Eröffnungspost hier angedeutet wurde.

    VAT also value added tax, sollte dort eigentlich auch bekannt sein... Dennoch muss ich zugeben, dass wenn ich in Übersee einkaufe, ich mir die jeweilige MWSt. spare, bzw. sie mir abgezogen wird. Dafür muss ich beim Zoll (bzw. über das Zollpostamt) dann die (in Österreich nicht 19 sonder 20%) Einfuhrumsatzsteuer bezahlen.

    mit freundlichen Sammlergrüßen
    rolin

  • Afredolino
    Philatelie Experte
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    2.875
    • 10. Januar 2007 um 14:13
    • #9

    Hallo shqip

    .......Ich habe mir schon überlegt, ob ich wichtige Sendungen einfach in einem "Trauerbrief" versende, in der Hoffnung, dass " Klemm und Klau" ( Umgangssprache für Kleptomanen inner - und ausserhalb der Post ) hierin keinen wertvollen Inhalt vermuten

    Da kannst Du aber auch Pech haben. In solchen Trauersendungen wird oftmals Geld beigelegt für die Trauernden, um damit Grabschmuck oder später für Blumen zu verwenden. Da spreche ich aus Erfahrung. Solche Sendungen sind nicht vor kleptomanischen Briefträger'n sicher, leider. [Blockierte Grafik: http://smiliestation.de/smileys/Sauer/107.gif]

    Gruss
    Afredolino

    Beginn den Tag mit einem lächeln und du hast ihn schon gewonnen

  • Carolina Pegleg
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    • 10. Januar 2007 um 16:02
    • #10

    Das ist ja eine ganz lebhafte Diskussion geworden mit vielen Facetten.

    @ Rondo

    Vielen Dank. Dein Link beantwortet die Frage erschoepfend. Die verschiedenen akkzeptabelen Ausfuhrbelege sind dort aufgefuehrt. Zusammenfassung: Fuer die Masse der Faelle die hier interessieren, tut es ein Posteinlieferungsbeleg. Details siehe dort. Diesen Link werde ich bei Bedarf an Haendler weiterleiten und hoffe dann von der Steuerberechnung verschont zu bleiben.
    Die Umsatzsteuer geht ins normale Steueraufkommen des Bundes, denke ich. Auch hier wird ja im immer mal wieder diskutiert eine "national sales tax" auf alle Waren und Dienstleistungen einzufuehren. Vorgeschlagen sind 23%, die dann aber die Einkommenssteuer komplett ersetzen soll. Ich glaube allerdings nicht, das das kommt.

    @ Rolin

    Mehrwertsteuer, Umsatzsteuer, VAT o. ä. gibt es hier nicht. Dementsprechend gibt es auch keine Einfuhrumsatzsteuer. Einfuhrzoll muss ich natuerlich bezahlen. Die "personal use exemption" ist allerdings US$200, Zoll ist hier also nicht das Problem.

    @ Nicolaus

    Du behandeltst den umgekehrten Fall des Verkaufs von USA nach Deutschland. Wie auch rolin sagt, bezahlt ihr Europaer beim Kauf aus dem Nicht-EG-Ausland Einfuhrumsatzsteuer nach den nationalen Saetzen. Dazu kommt dann gegebenenfalls noch Zoll. Hier ist es wichtig, die Freibetraege zu kennen. Ich glaube dies sind EUR 22 fuer gewerbliche Waren und EUR 45 fuer Geschenksendungen. Das soll aber lieber nochmal jemand pruefen. Bei kleineren Auslandsbestellungen habt ihr also keine Problem. Briefmarken und einzelne Belege gehen darueberhinaus als normaler Brief oft auch so durch die Post.

    @ shqip

    Das auch bei Sendungen innerhalb Deutschlands manche Haendler bei den Versandkosten abzocken ist in der Tat nur ein kleiner Trost. Ist ein anderes, trauriges Thema.

    Ob der Wegfall des Postmonopols hilft, glaube ich nicht. Im Gegenteil, je mehr Liberalisierung, desto teuerer wurde der Auslandsversand. Im uebrigen: Nur die Post ist "Post" ("Weltpostvereinsmitglied"). Die anderen Anbieter sind im internationalen Verkehr Speditionen. Das wird im amerikanischen Sprachgebrauch auch von Puristen unterschieden: mailing (Post, DPAG oder USPS) bzw. shipping (UPS etc.). Speditionen ziehen fuer die Abwicklung der Zollformalitaeten vom Empfaenger Gebuehren ein, da ja die Spedition die Pakete als Service fuer den Empfaneger durch den Zoll bringen muss. Dies im uebrigen auch, wenn gar kein Zoll zu zahlen ist, weil unter dem Freibetrag. Also: Vorsicht. Auch hierzu mag jemand anderes gerne ergaenzen.

  • philnum
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    651
    • 10. Januar 2007 um 22:38
    • #11
    Zitat

    Original von Carolina Pegleg
    Ob der Wegfall des Postmonopols hilft, glaube ich nicht. Im Gegenteil, je mehr Liberalisierung, desto teuerer wurde der Auslandsversand. Im uebrigen: Nur die Post ist "Post" ("Weltpostvereinsmitglied"). Die anderen Anbieter sind im internationalen Verkehr Speditionen.


    Das stimmt so nicht ganz, denn beispielsweise bietet der private Briefdienstleister PIN AG auch einen preisgünstigen Auslandsversand an (Tarife Übersee siehe hier International Mail der PIN AG ). Ich habe es schon öfter innerhalb Europas, nach Kanada und USA genutzt - Laufzeit aus meiner Erfahrung: wie mit Deutsche Post AG (Europa: ein paar Tage; Übersee ca. eine Woche). Übrigens wird mit eigenen Briefmarken von PIN AG frankiert.

    Was das Thema Einfuhrzoll angeht: Ich kaufe öfter über ebay Briefmarken von Anbietern in Nicht-EU-Ländern und hatte noch nie Probleme, auch wenn der Warenwert/Verkaufspreis über der Freigrenze von 21 EUR (?) lag. Bei anderen Warensendungen (dickere Briefe/Päckchen) aus Nicht-EU-Gebiet schlägt der deutsche Zoll hingegen schon gern mal zu (Zolltarif je nach Warengruppe x % + Einfuhrumsatzsteuer auf Gesamtwert [Rechnungswert + Zoll] 19 %).

    Zum Thema Mehrwertsteuer bei Ausfuhr in Nicht-EU-Länder: In allen Auktionskatalogen steht in den Geschäftsbedingungen, dass die Mehrwertsteuer bei Kunden außerhalb der EU nicht berechnet wird. Gewerbliche eBay-Verkäufer sind da vielleicht entweder etwas engstirnig oder streichen den Differenzbetrag sogar selbst ein (Rechnungsstellung bei Auslandsversand zum Bruttopreis ohne Ausweis von Mehrwertsteuer, z. B. eBay-Verkaufspreis [inkl. 19 % MwSt.] € 119,- => eigentlich Netto-Umsatz eBay-Händler € 100,- + MwSt. € 19,-; bei Auslandsfakturierung Brutto- = Nettopreis: Zusatzeinnahme von € 19,-). Aber wie man ja weiß, sind bei eBay alles nur ehrliche Gewerbetreibende, die so etwas natürlich nie tun würden ... ;)

  • Bayernphilatelie
    neues Mitglied
    Beiträge
    10
    • 18. Februar 2008 um 08:50
    • #12

    Guten Morgen.

    Ich bin gewerblich im Briefmarkenverkauf über das Internet tätig und habe etwa 100 - 150 Sendungen monatlich, die ins Ausland verschickt werden. Die Rechnungsbeträge liegen zwischen 3 und 2000 Euro pro Sendung, im Durchschnitt bei 30 Euro.

    In der Praxis ist es nicht durchführbar, für diese 100 - 150 Sendungen die umfangreichen Zollformalitäten durchzuführen. Sonst müsste ich eine weitere Vollzeitkraft nur für diesen Zweck einstellen und dürfte Insolvenz anmelden.

    Der Aufwand pro Zollerklärung beträgt weit mehr als eine Stunde. Dabei ist der eMail-Verkehr mit dem Käufer enthalten, die Zeit für das Heraussuchen der Sendung aus dem Postauslauf, das Ausfüllen der Zoll-Formulare, Berichtigung der Rechnung sowie die notwendigen Erläuterungen für meinen Steuerberater. Mein Konto ist per DATEV mit dem Steuerbüro vernetzt. Es ist dann also erforderlich, den Steuerberater darüber zu informieren, dass der Geldeingang vom ?? über Euro ?? ohne Mehrwertsteuer ist und eine entsprechende Ausfuhrerklärung eingereicht wird, die er dann verarbeiten muss.

    Da ist es einfacher, dem Finanzamt die Umsatzsteuer abzuführen.

    Beste Grüße - Frank

  • Concorde
    Gast
    • 18. Februar 2008 um 17:22
    • #13

    Habe mich heute selbst angezeigt,um den Liechtenstein-Jägern zuvorzukommen-aber irgendwie scheint keiner daran Interesse zu haben-meine Beträge wären zu niedrig oder so....

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