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Inflamarken Stempelqualität

  • eidechse82
  • 21. Dezember 2015 um 11:43
  • eidechse82
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    12. Oktober 1982 (43)
    • 21. Dezember 2015 um 11:43
    • #1

    Hallo Ihr Sammler und Jäger,

    nach längerer Sammelpause bin ich wieder eingestiegen in die wunderbare gezackte Welt. Gereift an Jahren und Erfahrung bewerte ich meine Sammeltätigkeit neu und da ringe ich mit ein paar Grundsätzen.
    Besonders die Marken der Jahrgänge 1921 bis 23 haben mich in Ihren Bann gezogen. Grundsätzlich ist es ja eine individuelle Entscheidung, was Sammelwürdig ist oder nicht. Aber ich Frage mich, wie sieht es mit der Sammelwürdigkeit von Stempelqualitäten von Marken speziell der Hochinflation aus? hier sind ja die Qualitäten der Stempel oftmals mehr als Bescheiden. Gibt es da einen Konsens seitens der Inflasammler, was als Sammel- und Zeigewürdig gilt und was nicht.
    Über das zeigen von individuell empfundenen Untergrenzen der Stempelqualität würde ich mich sehr freuen.

    Mit freundlichem Gruß

    Alex

  • saeckingen
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    • 21. Dezember 2015 um 18:36
    • #2

    Hallo Alex,

    da die meisten Infla-Marken gestempelt wesentlich teurer sind als ungebraucht, gibt es sehr viele Falschstempel.

    Die Marken sollten also möglichst kompetent geprüft sein - um einen Stempel auf losen Marken prüfen zu können, muß er lesbar sein. Damit ist, was die Stempelqualität angeht, schon mal eine Grundvoraussetzung gegeben.

    Grüße
    Harald

    Meine Sammelgebiete:
    Deutsch Ostafrika, Britisch Ostafrika, Britisch Ostafrika & Uganda, Ostafrikanische Gemeinschaft, Kenia, Tanganjika, Tansania, Uganda, Kionga, Zanzibar, Deutsches Auslandspostamt Lamu

  • eidechse82
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    • 22. Dezember 2015 um 21:31
    • #3

    Das mit den Falschstempeln ist eine ärgerliche Sache und das Prüfen von Stempeln über Stempeldatenbank mittlerweile zur Routine geworden. Aber ist aus der Sicht der mehrheit hier ein verschmierter aber noch leserlicher Stempel sammelwürdig?

  • Wolffi
    Moderator
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    • 23. Dezember 2015 um 06:58
    • #4

    Hallo eidechse,

    ich war 'früher' nie ein Freund gestempelter Marken, weil ich genau diese Frage nicht befriedigend für mich beantworten konnte. Mittlerweile bin ich ein Freund schöner Stempel, wenn auch im Gebiet klassischer Dänemarkmarken (oft Nummernstempel) und Altdeutschland Schleswig Holstein.

    Das Beurteilen eines Stempels hängt, und das macht es etwas komplizierter, von verschiedenen Faktoren ab. Zuerst muss er mir gefallen. Zudem muss man man einiges Fachwissen haben oder sich erarbeiten, um zu erkennen, dass auch ein vermeintlich schlechterer Stempel gut ist, weil er selten ist oder nur schlechtere Abschläge bekannt sind. Häufiger schon wurde ein Stempel für sehr gut empfunden, der bei meiner ersten Beurteilung durchgefallen wäre. Oft höre ich auch, dass ein bestimmtes Postamt/Poststation einen für schöne Stempel bekannten Menschen hatte.

    So nehme ich heute Marken mit Stempeln, die einer gewissen Grundqualität entsprechen, stelle die immer wieder mal hier vor, um eine Meinung dazu zu hören, und versuche parallel, diese gegen bessere Exemplare zu tauschen oder um diese zu ergänzen.

    Insgesamt wird es immer eine subjektive Einschätzung bleiben.
    Mir ist 'überdurchschnittlich' wichtig, weil ich weiss, dass ich diese immer wieder eintauschen oder zu vernünftigen Preisen wieder verkaufen kann.

    Bis denne sagt Wolfgang
    Meine Literaturliste - September 2023
    Linkliste im Philaforum - Stand 27.01.2026

    2 Mal editiert, zuletzt von Wolffi (23. Dezember 2015 um 07:00)

  • eidechse82
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    • 23. Dezember 2015 um 15:56
    • #5

    Danke Wolfgang,
    das besrätigt meine Empfindung was die Beurteilung von Stempeln angeht. Es muss einem selbst gefallen. Nur werde ich langsam im Bereich Infla gestempelt schon zynisch. Wenn man einmal eine klaren und voll lesbaren Stempel findet und die Marke ist nicht geprüft gehen sofort die Alarmglocken an. Fälschung... Fälschung.... Fälschung. So stehe ich oft auf Flohmärkten und überlege ob nicht der verschmierte Stempel sammeltechnisch eine Versicherung sein könnte. Weil da denke ich mir... schlechte Stempel wird wohl kaum jemand fälschen?!

  • Wolffi
    Moderator
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    • 23. Dezember 2015 um 16:25
    • #6

    Hallo Alex,

    die Gefahr mag etwas geringer sein. :)

    Aber nutze doch die Möglichkeit dieses / der Foren und hinterfrage Deine Errungenschaften.
    Bessere Werte würde ich nur mit entsprechdendem Wissen und Prüfung erwerben, wobei es wohl auch gefälschte Prüfzeichen gibt.
    Wenn ich als Nichtkenner der Materie mitlese, spüre ich, dass das ein schwierigeres Thema mt der Echtheit ist.

    Bis denne sagt Wolfgang
    Meine Literaturliste - September 2023
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  • uli
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    • 23. Dezember 2015 um 16:43
    • #7
    Zitat

    So stehe ich oft auf Flohmärkten und überlege ob nicht der verschmierte Stempel sammeltechnisch eine Versicherung sein könnte


    Wieso nicht? Es könnte Absicht sein mit dem Ziel dich zu täuschen (scheint funktionieren zu können), es könnte ein schlechter Abschlag sein (Fälscher machen ebenso Fehler wie Postbeamte), ... .

    Es gibt nur eine sichere Herangehensweise, um selber Fälschungen erkennen zu können: Wissen aufbauen! Alle anderen Methoden sind hochgradig unsicher.

    Gruß
    Uli

    Suche Bund-Marken mit Stempel aus Düsseldorf! 
    Meine Tausch- und Verkaufsangebote im Philaforum --->  Ulis Flohmarkt

  • eidechse82
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    • 23. Dezember 2015 um 18:00
    • #8

    Da hast du recht Uli....
    Unsicher ist das ebenso. Aber halt meine Gedankengänge. Ambitioniert sammeln ist erst seit einem halben Jahr bei mir angesagt. Und da liegt der Hund begraben. Mittlerweile bin ich auf einem wissenstand der nicht mehr Anfänger aber noch nicht Kenner entspricht. Hab mir schon überlegt eine kleines Notizbuch zu machen, in dem ich Marken mit nachweislich gefälschten Stempeln hab um dies auf Märkte mit zu nehmen. Aber Stempelfälschungen erkennen ist eine Stufe der Erkenntnis der ich noch hinterher rennen muss. Gibt es da Empfehlungen in richtung Literatur?
    Da ich sehr ländlich wohne und keinen realen Kontakt zu anderen Sammlern habe ( leider!) fällt der Erfahrungsaustausch mit Kenner flach.

    Vielleicht gibt es ja hier jemandem aus dem Oldenburger ... oder OsnabrückerRaum der sich nervige Fragen von mir antun möchte?

    Wolfgang: ja das ist ein grosses Problem bei den Inflamarken...aber nur geprüfte Marken erwerben wiederstrebt meinem Jagdtrieb. Deshalb ja die unsicherheit bei Flohmarktbesuchen. Aber du hast recht. Ich werde, wenn ich zu Hause bin nach den Weihnachtsferien mal ein paar Kandidaten zur Begutachtung ins Forum stellen.

    Gruss Alex

    Einmal editiert, zuletzt von eidechse82 (23. Dezember 2015 um 18:06)

  • Totalo-Flauti
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    • 23. Dezember 2015 um 21:55
    • #9

    Liebe Sammlerfreunde,

    ich kann zu diesem Thema die Bände 13 und 48 - 1 bis 3 der Infla-Bücherei empfehlen. Die bilden hierfür die beste Hilfe und stellen das notwendige Grundwissen zusammen.

    Mir lieben Sammlergrüßen

    Totalo-Flauti

  • Kermet
    aktives Mitglied
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    • 23. Dezember 2015 um 22:19
    • #10

    Hallo Sammlerfreunde,

    ein höchstinteressantes Thema!!! Absolut diskussionswürdig.

    Zum einen möchte ich mich Totalo-Flauti anschließen: Die Infla Bücher sind der für mich absolut wichtigste Grundstock gewesen, um die Stempel beurteilen zu können.

    Als Zweites ziehe ich die Stempeldatenbank (unter stampsx.com zu finden) heran. Dort sind wirklich fast unendlich viele Stempel hinterlegt.

    Unser Forum hier gibt auch gute Informationen und hat vor allem auch die Stempelspezialisten unter den Usern, die sich wirklich auskennen.

    Mir erschließt sich nur noch nicht, warum Du, Alex (eidechse82) ein Problem mit bzw. auf Flohmärkten hast. Ich für meinen Teil gehe auf Flohmärkte, suche und wenn ich was finde wird verhandelt. Ich bin dabei immer in guter Hoffnung, den ein oder anderen kleinen Schatz zu finden, gehe aber in erster Linie von "Allerweltsware" aus. Meist ist doch für ein paar Euronen ein Album aus einer Sammlung von Opa / Oma oder sonstwem zu bekommen - da werfe ich einen kurzen Blick rein und gut ist.

    Mir persönlich sind einige Plattenfehler bei einem Flohmarktgeschäft (5 Euro) in die Finger gefallen und einige meiner Prachtstücke (T+T Nr. 1-4, gestempelt und inzwischen natürlich auch geprüft). Aber so was passiert in Zeiten von Ebay und ähnlichen Plattformen heute kaum mehr. Das war noch zu DM-Zeiten ;);)

    Sammler und Leute die den Wert Ihrer Marken kennen, werden sich kaum auf einen Flohmarkt stellen und sagen: "Hey Leute... ich hab die Mi-Nr. 0815, die hat einen Katalogwert von 500 Euro und jetzt verhandeln wir mal über Verkaufspreis.

    Herzliche Weihnachtsgrüße
    Kermet

    ______________________________________
    Lebe Dein Leben - Du hast nur eins.
    Und mit Briefmarken ist es interessanter!

  • eidechse82
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    • 23. Dezember 2015 um 22:38
    • #11

    @ Kermet. Da sehe ich mich bestätigt hier die Frage gestellt zu haben und danke für die Literaturempfehlung! Die Stempeldatenbanken nutze ich schon. Zum Thema Flohmarkt hab ich leider Erfahrungen gesammelt die eben genau in die Richtung deiner scherzhaften Beschreibung gehen. Wie gesagt ich lebe in sehr ländlichem Raum wo Flohmärkte oft von zugereisten Händlern dominiert werden. Da steht dann einer da und hat vorher ein bissel gegoogelt und seiss das gestempelt bei Infla preisaufschlag bedeutet. Dann stehe ich da und überlege wie weit es sich lohnt zu gehen. Vielleicht bin ich auch einfach nur ein schlechter Verhandler. Aber schöne klare Stempel sind bei solchen Jagdzpgen wenn gefunden nicht drin für mich. Was mich zu meiner Frage führte.
    Aber ohne die Literatur gesichtet zu haben, wie würdet ihr eine ungeprüfte gestempelte Inflamarke auf dem Flohmarkt auf echtheit beurteilen?

    Gruss Alex

  • erron
    Moderator
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    2.490
    • 23. Dezember 2015 um 23:57
    • #12
    Zitat

    Original von eidechse82
    Aber schöne klare Stempel sind bei solchen Jagdzpgen wenn gefunden nicht drin für mich. Was mich zu meiner Frage führte.
    Aber ohne die Literatur gesichtet zu haben, wie würdet ihr eine ungeprüfte gestempelte Inflamarke auf dem Flohmarkt auf echtheit beurteilen?

    Gruss Alex

    @eidechse
    schöne klare, saubere Abstempelungen, die du auf Flohmärkten oder bei Onlineportale siehst, sind zu 99 % nach Ende der Inflationszeit angebracht worden und somit Falschstempel.

    Marken mit Abstempelungen, die schon sichtbare Abnutzungserscheinungen im Stempelgerät haben, ölige Stempelabschläge, Marken mit Abschlägen von Maschinenstempel usw. sind zu 99 % echt.
    Um ein "Auge" für Stempelfälschungen zu bekommen, hilft nur diverse Infla Berlin Literatur über bekannte Falschstempel, Vergleichsmaterial von Falschstempel, erkennen der typischen Stempelfarbe zur Zeit der Inflation und Wissen über Ausgabedatum und Gültigkeitsdauer der jeweiligen Marke.

    @eidechse: ein Test; Haben die Marken im Anhang echte oder falsche Stempelabschläge?

    Siehe auch:

    mfg

    erron

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    http://www.philadb.com

  • eidechse82
    neues Mitglied
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    Geburtstag
    12. Oktober 1982 (43)
    • 24. Dezember 2015 um 10:04
    • #13

    Na das ist ja mal eine Herausforderung! Soweit ich das auf Smartphone sehe und ohne Stempeldarenbank würde ich die Mehrzahl ams echt ansehen. Die zweite Marke erscheint mir jedoch als zu dunkel gestempelt. Aber nun im Druck der "Prüfungssituation" ist meine Unsicherheit in dieser Sache noch deutlicher für mich. Aber vlt. mag sich noch jemand versuchen?
    Spannend auf jeden Fall.

    Frohe Weihnachten

    Alex

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