1. Dashboard
  2. zum Forum
    1. Unerledigte Themen
  3. Mitglieder
    1. Letzte Aktivitäten
    2. Benutzer online
    3. Team
    4. Mitgliedersuche
  4. Ratgeber
  5. Hilfe
  • Anmelden oder registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Artikel
  • Forum
  • Seiten
  • Erweiterte Suche
  1. PHILAFORUM.COM Briefmarkenforum
  2. Forum
  3. User hilft User (Briefmarken, Stempel und mehr)
  4. Inhaltsdeutung von Briefen

Adresse identifizieren

  • 241264hsv-fan
  • 14. November 2015 um 16:39
  • 241264hsv-fan
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    3.731
    • 14. November 2015 um 16:39
    • #1

    Hallo zusammen,
    kann mir jemand die Adresse identifizieren?
    Monsieur de ... - Ministre du culte ... - á ...

    Bilder

    • U 10 Kop. braun - VI 1112 a - Kopie.jpg
      • 104,57 kB
      • 1.000 × 311
      • 513

    Suche Kaiserreich Russland - insbesondere Punkt-Nummernstempel und Postzensuren 1. Weltkrieg.

  • kartenhai
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    29.064
    Geschlecht
    Männlich
    • 14. November 2015 um 17:06
    • #2

    Der Ort müßte Troppau (Opava in Mährisch-Schlesien) sein. Bei "ministre du culte" spuckt Google translate den Namen "Geistlicher" aus. Offo könnte die Abkürzung von "ex officio" sein und "von Amtswegen" bedeuten. Leider ist der Name des Geistlichen nach "culte" sehr schlecht zu lesen.

    Gruß kartenhai

  • FloNumi
    aktives Mitglied
    Beiträge
    410
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    12. Februar 1990 (35)
    • 14. November 2015 um 18:24
    • #3

    Hallo

    das nach "Monsieur de" kann ich leider auch nicht entziffern

    weiter unten denke ich mal besser

    Ministre du culte Protestant - Minister des protestantischen Gottesdienstes

    á Tropau - also auch das was kartenhai gelesen hat

    Gruß

    Florian

    SUCHE:

    Deutsches Reich - Altdeutsche Gebiete - Elefanten - Idar-Oberstein

  • kartenhai
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    29.064
    Geschlecht
    Männlich
    • 14. November 2015 um 18:59
    • #4

    Protestant könnte es heissen, ich dachte erst an den Namen des Geistlichen, aber der fehlt dann ganz, wenn offo von Amtswegen bedeutet. Der Empfänger war wohl der oberste evangelische Geistliche von Troppau, leider findet man im Internet nichts über ihn. Ist irgend ein Jahr bekannt, vielleicht findet man dann mehr?

    Gruß kartenhai

  • 241264hsv-fan
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    3.731
    • 14. November 2015 um 20:32
    • #5

    Der Brief ist von 1875. Da dieser über Oppeln lief, könnte das mit Troppau (hier steht ja auch nur Tropau) passen. Mich irritierte die Anschrift in französisch. Aber das war für geistliche die Amtssprache?

    Suche Kaiserreich Russland - insbesondere Punkt-Nummernstempel und Postzensuren 1. Weltkrieg.

  • ADRI
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    681
    Geschlecht
    Weiblich
    • 14. November 2015 um 22:49
    • #6

    Guten Abend,
    ich bin mir nicht sicher ob ihr mit die Übersetzung dieses Anschrift richtig liegt, da ich kein Französisch kann ist es mir sehr beschwerlich zum beurteilen..
    Persönlich bin ich noch nie auf einen Brief gestoßen, welchen Anschrift nach Opava in französisch geschrieben worden ist.
    Wie auch immer, wünsche dir das voran kommst.
    Hier ein Link welches dich interessieren könnte. Beinhaltet teilweise auch deine Frage. Wie gewöhnt die Amtssprache in diesen Gebiet, wahr mit Zeitliche Entwicklung die Geschichte beeinflusst – Tschechisch/Deutsch. Nur frühere Briefe sind mir lateinischen Anschrift und Inhalt bekannt.
    LG A

    Ein frei denkender Mensch bleibt nicht da stehen, wo der Zufall ihn hinstößt.

  • kartenhai
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    29.064
    Geschlecht
    Männlich
    • 15. November 2015 um 09:22
    • #7

    Früher im 18. und 19. Jahrhundert war Französisch die Amtssprache des europäischen Adels, auch in Russland, woher dieser Brief wohl kommt.

    Aus Wikipedia:
    Ab dem 17. Jahrhundert wird Französisch die Lingua franca des europäischen Adels, zunächst in Mitteleuropa, im 18. und 19. Jahrhundert auch in Osteuropa (Polen, Russland, Rumänien);


    Tropau mit einem "p" war wohl nur ein Versehen nach dem Motto: Wie sich ein Name anhört, so schreibe ich ihn auch. Bei französischen Orten gibt es da noch viel schlimmere Schreibweisen.

    Die Amtssprache bei den Geistllichen war wohl mehr Lateinisch, da sieht man auch öfters sehr alte Briefe mit lateinischen Amtsbezeichnungen bei der Adresse.

    Gruß kartenhai

    Einmal editiert, zuletzt von kartenhai (15. November 2015 um 09:23)

  • Zackenzaehler
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    694
    Geschlecht
    Männlich
    • 15. November 2015 um 09:38
    • #8

    Hallo,

    Minister kann auch eine Übertreibung sein.
    Wahrscheinlich ist da eher der Vorstand gemeint.

    So habe ich beispielsweise eine alte Ganzsache aus Russland, welche an die "Postregierung" in Berchtesgaden gerichtet ist...

    MVG Z

  • kartenhai
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    29.064
    Geschlecht
    Männlich
    • 15. November 2015 um 10:16
    • #9

    Habe jetzt doch noch einen lutherischen Theologen gefunden, auf den der Name "Otto" im Anschreiben passt. Von Troppau ist nirgends die Rede, er lebte aber in der Gegend und hat wohl von dort seine Karriere gestartet:

    Unterstützt wurde er von Leopold Martin von Otto, einem radikalen Vertreter des polnischen Evangelizismus. Otto war von 1866 bis 1875 Pfarrer an der Gnadenkirche und nutzte diese herausgehobene Position, um die deutsch gesinnten Schlonsaken, das sind wasserpolnisch sprechende Teschener Schlesier, zu Polen umzuerziehen.

    Gefunden in:


    Gruß kartenhai

    Einmal editiert, zuletzt von kartenhai (15. November 2015 um 10:26)

  • 241264hsv-fan
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    3.731
    • 15. November 2015 um 10:51
    • #10

    Der Brief wurde von einer/-m Adeligen geschrieben. Mit französisch passt also.
    Hier zeige ich das rückseitige Siegel und einige Informationen dazu.

    Wenn es dann tatsächlich Leopold von Otto ist, welcher hier gemeint war, dann kann dieser für einige Zeit in Troppau verweilt haben. Teschen und Troppau liegen nur rund 80 Kilometer auseinander. Vielleicht hatte er dort sogar von Amts wegen zu tun.

    Ich danke euch für die großartige Hilfe.

    Bilder

    • U 10 Kop. braun - VI 1112 b - Kopie.jpg
      • 189,15 kB
      • 750 × 673
      • 201

    Suche Kaiserreich Russland - insbesondere Punkt-Nummernstempel und Postzensuren 1. Weltkrieg.

Registrierung

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!

Benutzerkonto erstellen
  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
  3. Kontakt

Partnerprogramm / Affiliate Disclaimer

Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen. Mit * markierte Links sind Affiliate-Links (Werbung). Nur auf diese Weise können wir dieses großartige Forum finanzieren, wir bitten um euer Verständnis!

Community-Software: WoltLab Suite™