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Große Hermesköpfe

  • miasmatic
  • 25. Oktober 2015 um 17:16
  • miasmatic
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    • 3. Dezember 2016 um 19:38
    • #141

    Moin MIKLAS,
    moin "Hermesfans",

    leider kann ich die Signatur/ das Besitzer- oder Händlerzeichen immer noch nicht deuten :rolleyes: :unsicher:

    Heute zeige ich (hoffentlich :D) eine gebrauchte Hellas Nr. 31 ("Special Printing", 1870 von Leipziger Druckern hergestellt). Merkmal dieser Ausgabe sind einerseits die auffallend hellen Ecken des Markenbildes, die fast den Eindruck stark abgenutzter Platten vermitteln, andererseits die ganz feinen Wangenschatten. Ich hatte zunächst den Eindruck, dass in den besagten Markenecken Papierverletzungen vorliegen, ein Blick unter mein "Lidl-Elektronenmikroskop" ;) und die Tatsache, dass sich zumindest im rechten Bereich Teile des Stempel befinden, lassen mich aber weiterhin an eine 31 glauben ;)
    Weiterhin zeigt die Marke den Plattenfehler "Weiße Linie hinter dem Nacken" (allerdings sehe ich kleine Differenzen bei dessen Position im Vergleich zur Abbildung im Karamitsos).

    Schönen Abend,

    miasmatic

    Bilder

    • Hermesköpfe 20 Lepta-Wert special printing 1870 Hellas 31 mit PLF.jpg
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    Im Gegensatz zum Hirn meldet sich der Magen, wenn er leer ist. - Unbekannt

  • MIKLAS
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    • 5. Dezember 2016 um 15:19
    • #142

    Hallo Hermesfreunde, hallo Miasmatic, mit der 31 liegst Du richtig - Plattenfehler bezieht sich nach Hellaskatalog auf 3 Positionen - Das große Plattenfehler bzw. Positionsbuch "Large Hermes Head, characteristic marks of all positions in the plate of the values of 5, 10, 20, 40 & 80 lepta by COUNDOUROS John G" bzw. "The plate flaws of the large hermes heads of Greece (1861-1886) by Nich.Asimakopoulos MD" besitze ich leider nicht - wollte es mir leisten. Da ich aber keine Einsicht nehmen kann, bin ich unsicher welche das bessere Buch ist - oder hat jemand eines der beiden Bücher über die LHH.

    Ich habe mal meine 31c mit Rückseite C.F. beigelegt die Ecken sehen noch "schlimmer!" aus und die Farbe ist selbst im oberern Rand nicht sauber ausgedruckt.

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    Einmal editiert, zuletzt von MIKLAS (5. Dezember 2016 um 16:03)

  • miasmatic
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    • 5. Dezember 2016 um 18:41
    • #143

    Moin MIKLAS,
    moin "Hermesfans",

    da ich über keines der beiden genannten Bücher verfüge, kann ich Dir leider auch keines durch eigenen Gebrauch empfehlen ;) - möglicherweise verfügen aber Olli, Vasilis oder auch Sleeran über eines der Bücher und können Ratschläge geben (vielleicht ja sogar andere Mitlesende, die ich gar nicht auf dem "Schirm" habe :D).

    Vielen Dank für Deine Bestätigung meiner Nr. 31 - Deine sieht wirklich noch "schlimmer" ;) aus, als ob die betroffenen Markenecken (wie bei meiner Marke) geschürft, also das Papier verletzt wäre.
    Was hältst Du von meiner nun nachstehend gezeigten Marke?
    Da die Markenecken zwar hell, die Wangenschattenlinien aber deutlich grober erscheinen als bei der Nr. 31 und aus meiner Sicht auch kaum Reliefwirkung erkennbar ist, würde ich bei dieser Marke auf eine Hellas Nr. 27 tippen.

    Schönen Abend,

    miasmatic

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    • Hermesköpfe 20 Lepta-Wert special printing 1868-69 Hellas 27.jpg
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    Im Gegensatz zum Hirn meldet sich der Magen, wenn er leer ist. - Unbekannt

  • MIKLAS
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    • 11. Dezember 2016 um 10:47
    • #144

    Guten Morgen und schönen 3. Advent, hallo miasmatic,

    ich habe die von Dir die gezeigte 20 L Marke genau angeschaut, bin mir unsicher, könnte auch eine 31b sein - für eine 27 sind die Ecken eher zu stark "ausgelöscht" gedruckt, man sieht kaum die Punkte zwischen den Wellenlinien und im Medalion sind normal bei einer 27 viele weiße Fleckchen.

    Zur weiteren Bestimmung könntest Du bitte mal die Kontrollziffer zeigen.

    Zum Abgleich habe ich von meinen Hellas 27 einige fotografiert und lade die gern mal hoch - auf einer hat ein vorbesitzer diese als (YVERT) Y28 gekennzeichnet das entspricht der Hellas 27 - und eine mit invertierter Kontrollziffer 0

    Das mit dem Lidl Mikroskop ist eine gute Idee, kann man auch Scans machen und passt eine ganze LHH Marke darunter?

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    2 Mal editiert, zuletzt von MIKLAS (11. Dezember 2016 um 10:52)

  • miasmatic
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    • 13. Dezember 2016 um 20:38
    • #145

    Moin MIKLAS,
    moin "Hermesfans",

    aufgrund des allgegenwärtigen "Vorweihnachtsstresses" kann ich leider erst verspätet und kurz und bündig antworten.
    Zunächst vielen Dank für Deine Korrektur, dass es sich aufgrund der fast vollständig fehlenden, weißen Flecken im Medaillon sowie der kaum noch zu erkennenden Punkte zwischen den Wellenlinien wohl keinesfalls um eine 27, sondern eher um eine 31 handelt.
    Was die Einstufung der Kontrollziffern auf der angefügten Markenrückseite betrifft:
    Hier bin ich ebenfalls unsicher und würde mich über eine Einschätzung Deinerseits freuen.

    Kurz zum Lidl Mikroskop: Aufgrund der relativ starken Vergrößerung (wahlweise 20, 80 oder 350-fach) liegt dessen "Stärke" bei den ganz feinen Markendetails. Man kann Fotos bzw. Filme erstellen und diese natürlich auch bearbeiten und speichern. Als Beispiel habe ich die Detailaufnahme der linken, oberen Ecke meiner betreffenden Marke beigefügt (20-fache Vergrößerung) - für das Adventsrätsel ergäben sich ungeahnte Möglichkeiten :D ;) :P

    Schönen Abend,

    miasmatic

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    • Hermesköpfe 20 Lepta-Wert special printing 1868-69 Hellas 27 rückseite.jpg
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    Im Gegensatz zum Hirn meldet sich der Magen, wenn er leer ist. - Unbekannt

  • MIKLAS
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    • 20. Dezember 2016 um 13:10
    • #146

    Hallo miasmatic, Hallo in die "Hermesgruppe",

    lieben Dank für die Nachricht - auch bei mir laufen die Weihnachtsvorbereitungen auf Hochturen - da bleibt wenig Zeit für die LHH.

    Das Beispiel von der Aufnahme deiner He 31 Marke mit dem Mikroskop ist echt gut, danke fürs zeigen.

    Was die Kontrollziffer deiner Marke betrifft, so finde ich dies rellativ hell (passt aber zur Markenfarbe) und in Teilen sehr schwach gedruckt. Aber das muß nichts heißen, dazu zeige ich mal meine 31, bei der man nur Spuren der Kontrollziffer finden kann. Hatte die Marke unabgeweicht erworben ;)

    Ich habe geprüft mit 10fach Lupe (ohne Mikroskop;-) ,Papier ist nicht abgeschabt - Ich hatte das gleiche Thema schon mal, man kann nur Spuren der blauen Farbe entdecken.

    Interessanter Weise hat die H31 auch eine Plattenposition in der Umgebung der Pos. 26 also Spur im oberen Schriftfeld (Wie meine vom Grieche am 06.11.2016 21:57 hier beurteilte Marke).

    Was hälst Du/Ihr davon? Hat jemand auch Marken, wo Kontrollziffen nur in Spuren gedruckt wurden, obwohl die Serie mit Kontrollziffe gedruckt wurde.

    Viele Grüße Miklas

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    3 Mal editiert, zuletzt von MIKLAS (20. Dezember 2016 um 13:15)

  • Grieche
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    5. Oktober
    • 28. Dezember 2016 um 12:13
    • #147
    Zitat

    Original von MIKLAS
    Das große Plattenfehler bzw. Positionsbuch "Large Hermes Head, characteristic marks of all positions in the plate of the values of 5, 10, 20, 40 & 80 lepta by COUNDOUROS John G" bzw. "The plate flaws of the large hermes heads of Greece (1861-1886) by Nich.Asimakopoulos MD" besitze ich leider nicht - wollte es mir leisten. Da ich aber keine Einsicht nehmen kann, bin ich unsicher welche das bessere Buch ist - oder hat jemand eines der beiden Bücher über die LHH.

    Coundouros ist sehr gut. Kaum Text, nur 150 Plättchen für jeden Wert mit Plattenfehler+Tintenkleksen. Meiner Meinung nach lohnt es sich und Karamitsos macht wahrscheinlich ab und zu einen Rabatt...
    Asimakopoulos habe ich noch nicht, muss ebenfalls nützlich sein. Coundouros dürfte jedoch praktisch alle Asimakopoulos-Plattenfehler (2001) im eigenen Buch (2011) eingegliedert haben.

  • MIKLAS
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    • 2. Januar 2017 um 12:35
    • #148

    Ein Hallo und Danke für die Beratung an die Gruppe!

    Habe mir nun doch das Buch "Large Hermes Head, characteristic marks of all positions in the plate of the values of 5, 10, 20, 40 & 80 lepta by COUNDOUROS John G - gekauft. Das Buch wurde bestens durch Karamitsos innerhalb von 2 Tagen geliefert.

    Es ist ganz große Klasse. Bin sogar bei der Einordnung der LHH weiter gekommen, da im Buch das Auftreten von bestimmten Tintenflecken im Zusammenhang mit dem Drukzeitraum dargestellt ist.

    Besten Dank und Gruß Miklas

  • miasmatic
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    • 6. Januar 2017 um 17:14
    • #149

    Moin MIKLAS;

    :post:

    Grüße,

    miasmatic

    Im Gegensatz zum Hirn meldet sich der Magen, wenn er leer ist. - Unbekannt

  • olli0816
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    • 20. Januar 2017 um 15:36
    • #150

    Hallo zusammen,

    ich wollte auch noch etwas zu der Hermeskopf Nummer 31 beitragen. Ich habe mir vier Marken herausgesucht, wobei ich denke, dass eine davon keine 31 ist.

    Was mir bei der Ausgabe auffällt ist doch die recht mangelhafte Qualität des Druckes. Wie bei euch sind die Wellenlinien kaum zu erkennen, fast richtig weiße Felder. Das ist wohl einer der Hauptmerkmale dieser Ausgabe. Hat jemand von dieser Ausgabe die 1 Lepton-Marke? Wenn ja, ist dort der schlechte Druck auch so ausgeprägt?

    Von allen vieren habe ich noch die Rückseite gescannt. Auffällig ist, dass die Zentrierung mindestens ebenso mangelhaft ist. Bei der Marke, wo "32" draufsteht, schätze ich, dass es keine ist. Aber vielleicht hat da jemand eine andere Meinung.

    Zu dem Buch kann ich leider nichts sagen. Hört sich aber hilfreich an.

    Grüße
    Olli

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  • kartenhai
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    • 20. Januar 2017 um 16:49
    • #151

    Gerade bei Ebay eingestellt:

    Ein Cholerabrief mit 2 Hermes-Marken der Bordeaux-Ausgabe im Paar von 1870 für 99,90 EUR Startpreis, gelaufen von Konstantinopel nach Athen. Eine Marke ist leider beschädigt, eine dritte Marke soll fehlen lt. Angaben des Verkäufers, für mich aber nicht zu sehen, wo soll sich die denn noch auf dem Brief befunden haben?


    Gruß kartenhai

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  • 241264hsv-fan
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    • 21. Januar 2017 um 06:59
    • #152

    Ich sehe das auch so und kann keinen Platz erkennen, wo eine Marke fehlt. Zudem könnte das Porto durchaus passen. Als beschädigt würde ich die Marke auch nicht einordnen, da dies durch einen Schlitz für die Räucherung entstanden ist. Es ist für mich also kein Mangel, da er zur Geschichte des Briefes dazu gehört.

    Suche Kaiserreich Russland - insbesondere Punkt-Nummernstempel und Postzensuren 1. Weltkrieg.

  • miasmatic
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    • 21. Januar 2017 um 11:18
    • #153

    Moin Olli,

    vielleicht handelt es sich bei der Bleistiftnotierung ja auch um die Einordnung gemäß VLASTOS, so dass die Marke möglicherweise als Hellas-Nr. 19 bestimmt wurde, welches sie m.M.n. aufgrund der weißen Fleckchen im Medaillon allerdings nicht sein kann.
    Aufgrund des gröberen Druckbilds könnte es sich evtl. um die Hellas-Nr. 13 I handeln.

    Schöne Grüße,

    miasmatic

    Im Gegensatz zum Hirn meldet sich der Magen, wenn er leer ist. - Unbekannt

  • Grieche
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    • 22. Januar 2017 um 20:01
    • #154
    Zitat

    Original von olli0816
    Was mir bei der Ausgabe auffällt ist doch die recht mangelhafte Qualität des Druckes. Wie bei euch sind die Wellenlinien kaum zu erkennen, fast richtig weiße Felder. Das ist wohl einer der Hauptmerkmale dieser Ausgabe. Hat jemand von dieser Ausgabe die 1 Lepton-Marke? Wenn ja, ist dort der schlechte Druck auch so ausgeprägt?

    Hallo Olli,

    anbei eine 1-Lepton-Marke aus 1870 (zum Vergleich 2 frühere dazu).
    Die Wellenlinien sind meistens deutlich, jedoch hell.
    Die Farbmischung enthält für die Nr.30 einen kastanienfarbigen Ton, der einzigartig unter allen 1-Lepta ist.

    Grüsse,
    Vassilis

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    Einmal editiert, zuletzt von Grieche (22. Januar 2017 um 20:06)

  • DKKW
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    • 23. Januar 2017 um 20:19
    • #155

    Hallo Vassilis,

    Du weisst, Griechenland ist nicht mein Hauptsammelgebiet. Aber Deine Ausführungen lassen mich jedesmal vor Neid (nicht Missgunst) erblassen.

    Vielen Dank fürs Zeigen. Meine bescheidene Griechenland-Sammlung profitiert jedes Mal von Deinem profunden Wissen.

    Viele Grüße
    DKKW

  • Grieche
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    • 24. Januar 2017 um 09:40
    • #156

    DKKW, hallo!
    danke für die netten Worte, meine Kenntnisse sind auch sehr begrenzt! :( Mit den Ausgaben 1868-1869 und 1871-1872 komme ich übrigens überhaupt nicht klar. Die Vielfältigkeit an Farben, Papiersorten, Druckfehlern, Kontrollziffern und Druck machen jeden Hermeskopf zu einer einzigartigen Marke. In diesem Sinne haben alle Sammler hier im Forum etwas Schönes bzw. sie können etwas Interessantes bemerken. Die HK-Sammlung bekommt daher nach einem gewissen Punkt einen persönlichen Charakter und geht über die beschränkten Katalogebeschreibungen und -nummern hinaus.
    Liebe Grüsse,
    Vasilis

  • MIKLAS
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    • 7. Februar 2017 um 14:36
    • #157

    Hallo liebe Hermesfreunde, genau so ist es, Hermeskopf zu einer einzigartigen Marke...

    Da habe ich heute ein besonderen Fall

    Habe mir ein Ganzstück geleistet und mit dem Bestimmen begonnen.

    Dabei ist mir folgendes aufgefallen der Brief ist vom 30. Juli 1867 (Datum Stempel und 1867 Absender passen) jedoch ist die Marke 20 L nach COUNDOUROS Position 71 eine Marke mit Druckfehlern der Ausgabe c also 1868 - 1869 Druck von der gereinigten Platte. Die dunklere Farbe der C.F. und die Abnutzung deutet auch auf den Druck in 1868 - 1869. Könnte es sein dass schon die Platten vor 1.1.1868 gereinigt wurden.

    Laut julianischen Kalender war der 30.10.1867 ein Sonntag - hatten das Postamt in Piräus Sonntags offen?

    Also man sieht viele Fragen zu einer einzigen Marke...

    Gern Eure Anmerkungen oder Rückfragen - Gruß Miklas

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  • miasmatic
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    • 9. Februar 2017 um 19:23
    • #158

    Moin MIKLAS,
    moin "Hermesfans",

    zunächst einmal herzliche Glückwünsche zu dem schönen Brief.
    Leider liegt auch mir keine weiterführende Literatur vor, die einen konkreten Zeitraum für die 1. Reinigung der Platten ausweist, so dass ich in diesem Punkt nicht weiterhelfen kann.
    Ich selbst kann mir allerdings nicht vorstellen, dass die Plattenreinigung bereits im Sommer 1867 erfolgt sein kann, da in allen mir vorliegenden Büchern und Katalogen jeweils nur die Jahre 1868 und 1869 als Zeitraum für den Druck von den gereinigten Platten angegeben wird.
    Ist die Kontrollziffer eigentlich durch Bildbearbeitung sichtbar gemacht worden oder ist tatsächlich ein Stück des Kuverts entfernt worden?
    Unten zeige ich meine einzige geprüfte Marke aus diesem Druckzeitraum sowie das zugehörige Attest, es ist allerdings der 10L-Wert Hellas Nr. 26.
    Bei der dargestellten 20L-Marke soll es sich nach Bestimmung durch einen erfahrenen Anbieter um die evtl. Deiner Marke entsprechende Hellas Nr. 27 handeln.
    Die Bestimmung der Positionen nach COUNDOUROS habe ich bei beiden Marken bislang noch nicht vorgenommen, dies werde ich – wenn ich mich tiefer mit dem Werk befasst habe – versuchen, nachzuholen.

    Schönen Abend,

    miasmatic

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  • MIKLAS
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    • 12. Februar 2017 um 14:28
    • #159

    Hallo miasmatic und Gruß in die Hermesgruppe,

    vielen Dank fürs zeigen deiner beiden Marken 10 L mit dem Gutachten! und der 20 L.

    Ich habe Deine 20 L im COUNDOUROS nachgeschlagen. Es ist eine Marke der Position 49.

    Bei der Bestimmung gehe ich wie folgt vor:
    1. Markante Stellen identifizieren (rot eingekreist) nehme gern Perlenkreis und Rosetten
    2. Im Buch hier Seite 113 und 117 nachschlagen welche Marken die "Kennzeichen" haben, vergleiche die Ziffernfolge und identifiziere eine gemeinsame Position (nur bei bei Pos. 49 treten die Merkmale roter Kreis gleichzeitig auf)
    3. Gehe auf die entsprechende Seite (bei Deiner Pos. 49 = Seite 132 ) und schaue mir den Chart an - gleiche ab und suche weitere Identifikationen (hier gelbe Kreise) - dadrurch wird die Position 49 bestätigt, gefestigt
    4. Suche nach Kennzeichen die nur in bestimmten Druckperioden auftreten schwarzer Kreis Periode b2 = zweite Hälfte des Consecutiven Drucks - da ist nichts, daß heist die Marke ist nach 1867 gedruckt
    5. Lila kreis zeigt ein Kennzeichen, das in den Perioden b2-K (K Special Printing) aufgetreten ist
    6. Dann ziehe ich Fazit: Nach 1867 gedruckt und Special Printing, ist es auch nicht (ausgelöschte helle Ecken) also muss es sicher eine Hellas 27 sein.

    Auf diese Weise ist mir schon manche Bestimmung gelungen, besonders bei komplizierten Fällen.

    p.s. Was meine 20 L auf den Brief betrifft - Ja, es ist tatsächlich ein kleines Fenster zur Kontrollziffer im Couvert vorhanden - Die Bestimmung bei meiner hat ja weitere Fragen aufgeworfen, da ich das Datum der Verwendung (30.Juli 1867) kenne und nach COUNDOUROS die Marke die Kennzeichen eine Cleaned Plate trägt - ist das echt eine philatelistische Herausforderung

    Ein schönen Sonntag - Gruß Miklas

    Bilder

    • Hermeskoepfe 20 Lepta-Wert 1868-69 Hellas Nr. 27 bestätigt.jpg
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    5. September 1971 (54)
    • 13. Februar 2017 um 19:36
    • #160

    Moin MIKLAS,
    moin "Hermesfans",

    allerherzlichsten Dank für die detaillierte Schilderung Deiner Vorgehensweise beim Bestimmen der Hermesköpfe gem. dem COUNDOUROS.
    Eine kurze Frage hätte ich hierzu noch:
    Wenn Du schreibst, dass (Pkt. 4) "Kennzeichen die nur in bestimmten Druckperioden auftreten" bei meiner Marke nicht vorhanden sind, weshalb hast Du den schwarzen Kreis (ich sehe unterhalb des "P" auch keinen Farbpunkt o.ä.) eingezeichnet, es gäbe hier ja noch weitere Orte, an denen bei Periode b2 Punkte zu sehen sein müssten, die aber auf meiner Marke nicht zu sehen bzw. nicht vorhanden sind? Ist der schwarze Kreis nur ein Beispiel für die Erkennungsmerkmale, die gem. Periode b2 zu sehen sein müßten, bei meiner Marke aber nicht vorhanden sind?
    Entschuldige bitte meine Begriffsstutzigkeit, ich leide ein wenig an Männergrippe, die bekanntlich auch das Denkvermögen beeinträchtigt :D

    Schönen Abend,

    miasmatic

    Im Gegensatz zum Hirn meldet sich der Magen, wenn er leer ist. - Unbekannt

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