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Dänemark 1 (AFA)

  • Wolffi
  • 7. November 2014 um 07:18
  • Wolffi
    Moderator
    Beiträge
    5.430
    • 22. Dezember 2014 um 09:44
    • #61

    Vielen Dank, DKKW, für Deine erläuternde Antwort.

    Auch wenn ich nur sehr, sehr langsam vorwärts komme, bringt es doch etwas, ein wenig Ordnung zu schaffen.

    Heute ist mir dabei "MARIBO" Nummernstempel 41 über den Weg gelaufen.

    AFA 1Ia - 4 R.B.S. - Thiele: I. Druck - Platte II: Feld 7 - WZ I
    Stempel "41" MARIBO, verwendet von 16.12.1852 bis 3.5.1860.

    Die "4" könnte links einen Tick fetter sein, und unten ein Tick mehr Rand, aber wie ich schon schrieb: Das Leben ist kein Ponyhof, schmunzel.

    Trotzdem, finde ich, ein sehr schönes Stück, mit aufrechtem Stempel, wie ich es so schätze.

    Bilder

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    Bis denne sagt Wolfgang
    Meine Literaturliste - September 2023
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    Einmal editiert, zuletzt von Wolffi (22. Dezember 2014 um 09:57)

  • Wolffi
    Moderator
    Beiträge
    5.430
    • 22. Dezember 2014 um 12:02
    • #62

    Hallo zusammen,

    und tatsächlich hat sich noch eine 1 mit Nummernstempel finden lassen:

    Stempel 56 - RINGK(J)ØBING auf 1Ia - Thiele I
    Stempel im Einsatz vom 14.12.1852 bis zum 15.9.1875
    Schön geschnitten, (mit Wohlwollen) fast aufrechter, gut lesbarer Stempel,

    Keine Plattierung

    -

    Bilder

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    Bis denne sagt Wolfgang
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    Einmal editiert, zuletzt von Wolffi (22. Dezember 2014 um 12:02)

  • Wolffi
    Moderator
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    5.430
    • 14. April 2015 um 11:34
    • #63

    Hallo zusammen,

    nachdem die viele Arbeit, aber auch der viele Urlaub arg an der Marken-Freizeit gefressen haben, möchte ich heute doch mal wieder ein paar Stücke "vorstellen".

    Starten wir mit der Nummernstempel "51" Odense
    1854 - 4 RBS Thiele III - Feld 46 - graubraun - AFA 1 IIIc

    In Odense waren einige Typen des Nummernstemepels im Einsatz gewesen.
    Auf dem genauen Typ (NUM-1 bis NUM-6) kann ich mich leider nicht festlegen.

    Die Marke stammt aus der Sammlung von Schmidt-Andersen, einem sehr bekannten, dänischen Philatelisten und Autor vieler bekannter Werke, die auch heute genutzt werden.

    Bilder

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    Bis denne sagt Wolfgang
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    2 Mal editiert, zuletzt von Wolffi (14. April 2015 um 11:44)

  • Wolffi
    Moderator
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    5.430
    • 14. April 2015 um 11:44
    • #64

    Weiter geht es mit der Nummernstempel "84" Herning
    1854 - 4 RBS Thiele III - Feld 56 - graubraun - AFA 1 IIIc

    Ein ausgesprochen schönes Stück, nicht zuletzt wegen des perfekt sitzenden Nummernstempels.

    Der spitz zulaufenden "4" zufolge würde ich den Stempel auf NUM-2 tippen, obwohl die "starken" Ringe mehr für NUM-3 sprechen würden.

    Die Marke stammt auch aus der Sammlung von Schmidt-Andersen.

    Gern höre ich ergänzende Informationen zu den beiden Marken und Orten, weil ich diese Daten gern für alle meine Nummernstempel zusammenfassen möchte.

    .

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    Bis denne sagt Wolfgang
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    2 Mal editiert, zuletzt von Wolffi (14. April 2015 um 19:23)

  • DKKW
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    • 15. April 2015 um 21:49
    • #65

    Hallo Wolffi,

    ein schönes Stück und dazu mit einer prominenten Provenienz. Schmidt-Andersen gehörte zu den absoluten Top-Philatelisten Dänemarks und ich habe zwar keine seiner Marken in meiner Sammlung aber (hoffentlich) alle Bücher von ihm in meiner Bibliothek.

    Der Stempel muss Num-1 nach Vagn Jensen bzw. Fig. 131 nach Svend Arnholtz sein. Laut Vagn Jensen vom 6.12.1852 bis zum 5.1.1856 registriert. Der nachfolgende Num-2 Stempel wurde erst am 15.1.1856 geliefert, da sollten keine 4 RBS-Marken mehr unterwegs gewesen sein.

    Viele Grüße
    DKKW

    Einmal editiert, zuletzt von DKKW (15. April 2015 um 21:50)

  • DKKW
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    9.038
    • 15. April 2015 um 21:59
    • #66

    Hallo Wolffi,

    auch dies ein wunderbares Stück. Herausragendes Merkmal der Pos. 56, Platte III ist der Ausläufer im Ostrahmen vom SO-Eckornament bis zum K in Frimærke. Auf Deinem Scan deutlich erkennbar.

    Der Stempel muss, auch wenn bei Vagn Jensen nicht abgebildet, der Num-1 von Herning sein, lt VJ vom 20.3.1853 bis zum 23.2.1872 registriert. Svend Arnholtz führt diesen Stempel unter Fig. 203.

    Viele Grüße
    DKKW

  • Wolffi
    Moderator
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    5.430
    • 18. Juni 2015 um 14:55
    • #67
    Zitat


    Original von DKKW
    auch dies ein wunderbares Stück. Herausragendes Merkmal der Pos. 56, Platte III

    Ich kenne die Schrift von Herrn Schmidt-Andersen nicht, aber ich habe einen Spickzettel gefunden.

    III-56

    Passt. (Ich habe aber nichts anderes erwartet)

    Bis denne sagt Wolfgang
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  • Wolffi
    Moderator
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    5.430
    • 18. Juni 2015 um 14:57
    • #68
    Zitat

    Original von DKKW

    ein schönes Stück und dazu mit einer prominenten Provenienz. Schmidt-Andersen gehörte zu den absoluten Top-Philatelisten Dänemarks und ich habe zwar keine seiner Marken in meiner Sammlung aber (hoffentlich) alle Bücher von ihm in meiner Bibliothek.

    Der Stempel muss Num-1 nach Vagn Jensen bzw. Fig. 131 nach Svend Arnholtz sein. Laut Vagn Jensen vom 6.12.1852 bis zum 5.1.1856 registriert. Der nachfolgende Num-2 Stempel wurde erst am 15.1.1856 geliefert, da sollten keine 4 RBS-Marken mehr unterwegs gewesen sein.

    Hier laut der Spickzettel "III-46".

    Bis denne sagt Wolfgang
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  • DKKW
    Stamm Mitglied
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    • 20. Juni 2015 um 17:52
    • #69

    Hallo Wolffi,

    für die Plattierung sind perfekt sitzende Stempel eher ein Hindernis.

    Die Hauptkennzeichen der Position III-46 sind ein über den Buchstaben NGELIG nach außen gewölbter Westrahmen, retuschierte Buchstaben im Westrahmen, insbesondere GEL sowie retuschierte Buchstaben im Südrahmen, insbesondere E RB.

    Der nach außen gewölbte Westrahmen ist m.E. klar erkennbar, auch das erste G in KONGELIG sieht oben seltsam aus. Im E von FIRE und im R von RBS meine ich unten Retuschierungsstriche zu erkennen.

    Hätte mich auch gewundert, wenn Schmidt-Andersen seine Marken nicht richtig beschrieben hätte. Wenn nicht er, wer dann.

    Viele Grüße
    DKKW

  • Wolffi
    Moderator
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    • 13. Juli 2015 um 11:01
    • #70

    Hallo zusammen,

    nachdem ich lange keine Nummernstempel mehr vorgestellt hatte, möchte ich diese Zeit heute unterbrechen.

    Neben den Zustellproblemen der letzten Wochen (ich warte hier teilweise schon die vierte!!! Woche) ist in den letzten Monaten bei den dänischen Auktionen eine doch "sehr" spürbare Preisbewegung nach oben für gutes Material zu beobachten.

    Wenn man dann die Begehrlichkeiten den Preisen anpasst, fällt da was weniger an. :)
    Oder aber man muss, wie ich es auch zwischenzeitlich mal gemacht habe, eine wenig von den Idealvorstellungen weggehen.

    So zeige ich heute den Nummernstemepl 79 (Wyk).

    Ein schönes und vollrandiges Stück, wenn auch nicht mit (perfekt) aufrecht sitzendem Stempel. Aber für den Preis, den ich dafür bezahlt habe, ist das Stück mehr als schön. :)

    Mit Farbe, Typ etc. mag ich mich nicht so festlegen: da gibt es Profis hier im Forum, die auch bei einem Scan eine fundierte Vermutung abgeben können.

    Die Verwendung des Stempels ist vom 1.2.1853 bis zum 31.10.1863 belegt.

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    Bis denne sagt Wolfgang
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    Einmal editiert, zuletzt von Wolffi (13. Juli 2015 um 12:59)

  • DKKW
    Stamm Mitglied
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    9.038
    • 13. Juli 2015 um 21:09
    • #71

    Hallo Wolffi,

    leider ist es mir nicht gelungen, die Marke anhand Deines Scans zu plattieren, aufgrund des Unterdrucks (Ib?) hätte ich die Marke der Platte IV zugeordnet und aufgrund der (schwachen) weißen Linie unterhalb des Westrahmens den Positionen 1,11,21, ..., 91. Bin aber nicht fündig geworden.

    Viele Grüße
    DKKW

  • Wolffi
    Moderator
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    5.430
    • 14. Juli 2015 um 16:50
    • #72

    Hallo DKKW,

    vielen Dank für Deine Bemühungen, die Marke näher zu bestimmen, bzw. zu plattieren.
    Ich werde diese Marke der Sendung zum BPP beilegen, und sein Ergebnis hier mal kundtun (so er das durch mehr Vergleichsmaterial bestimmen kann).

    Nachdem ich gestern eine Marke mit nicht so optimalem "Stempelstand" vorgestellt habe, geht es heute wieder bergauf. :)

    Auf einer dänischen Auktion ist es mir gelungen, diese 1IIIb mit einem sehr schönen Nummernstempel 16 (Flensburg) zu erwerben.

    1854 - 4RBS - Thiele III - gelbbraun

    Dem breiten Fuss der Ziffer "1" würde ich dem ersten Nummernstempel (von Zweien) zuordnen, dessen Verwendung von 04.11.1852-18.06.1857 belegt ist.

    Persönlich finde ich das ein richtig schönes Stück, nehme aber gern Hinweise auf, die dem widersprechen. :) Wehe, schmunzel.

    Heute ist endlich die Sendung mit einigen sehr schönen, weil auch selteneren Stempeln eingetroffen, die ich in den nächsten Tagen hier vorstellen werde.

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    Bis denne sagt Wolfgang
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    3 Mal editiert, zuletzt von Wolffi (14. Juli 2015 um 16:52)

  • Wolffi
    Moderator
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    • 14. Juli 2015 um 17:01
    • #73

    Mit diesem Beitrag komme ich an die Stelle, wo ich zu einer Marke nahezu nichts sagen kann.

    Ich möchte daher Dich, DKKW, darum bitten, etwas zu der Besonderheit dieser Marke zu schreiben und zu erläutern.

    DKKW hat sofort das gesehen, was den Fachleuten (und mir erst recht) entgangen wäre, und hat mich auf dieses Los hingewiesen. So konnte ich es zu einem moderaten Preis erwerben.

    Bei mir war das Los schon durchgefallen, weil der Stempel für mich unterirdisch schlecht gewesen wäre.

    Es ist eine 1853 - 4 RBS Thiele II, dark redbrown, 1IIb mit "wirklich ungewöhnlich klarer rotbrauner Farbe mit prominentem Feldmerkmal" (hakmærket).

    Was ich mehr nur noch liefern kann, ist das Bild:

    Bilder

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    Bis denne sagt Wolfgang
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    Einmal editiert, zuletzt von Wolffi (14. Juli 2015 um 17:02)

  • DKKW
    Stamm Mitglied
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    9.038
    • 14. Juli 2015 um 21:21
    • #74

    Hallo Wolffi,

    ich tue mich bei dem scan hart, den Unterdruck zu identifizieren. Oben rechts kommt er zwar etwas besser raus aber ich vermag nicht zu sagen Ia (Platte III) oder Ib (Platte IV). Vielleicht habe ich an einem der folgenden Abende etwas Muße, die 200 in Frage kommenden Bogenpositionen durchzugehen. Am rechten Markenrand über FRIM ist eine weisse Linie erkennbar, vielleicht hilft diese bei der Identifizierung.

    Viele Grüße
    DKKW

  • Wolffi
    Moderator
    Beiträge
    5.430
    • 14. Juli 2015 um 21:34
    • #75

    Hallo DKKW,

    mach Dir bitte nicht zu viel Mühe. Ich sende die Marke ohnehin zum Prüfer und er kann das übernehmen. :)

    Es wäre schade, dafür auf Deine vielseitigen, interessanten Beiträge länger warten zu müssen.

    Bis denne sagt Wolfgang
    Meine Literaturliste - September 2023
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  • DKKW
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    9.038
    • 14. Juli 2015 um 22:00
    • #76

    Hallo zusammen,

    wenn man sich diesen thread von Anfang an durchliest (sind ja erst vier Seiten :D ), dann wird man feststellen, dass es mehrere Ansätze gibt, die 4 RBS Marken zu sammeln. Zum einen kann man die Marken nach Nummernstempeln sammeln, zum anderen kann man die Marken plattieren und zum dritten kann man die verschiedenen Drucke und Druckfarben sammeln. Natürlich geht auch eine Kombination all dieser Möglichkeiten.

    Wenn gerade mal wieder eine Auktion mit besserem dänischen Material ins Haus steht, tauschen sich Wolffi und ich des öfteren aus, ich selbst profitiere öfters von Tipps von Sammlerkollegen, die mich auf interessante Stücke aufmerksam machen.

    Die Marke, die Wolffi hier vorstellt, stammt ebenfalls aus der Schmidt-Andersen Sammlung. Der Nummernstempel 1 (Kopenhagen) ist natürlich nichts besonderes. Die Marke hat ein etwas prominenteres Feldmerkmal, sie wird im dänischen "hakmærket" genannt, denn der Nordrahmen des Posthornquadranten oben rechts ist beschädigt (Haken im Nordrahmen). Ein weitere typisches Merkmal der Position 1, Platte I, ist die abgeschrägt Markenecke unten rechts. (Ich habe Wolffis Marke nochmals eingescannt, diesmal aufrecht gestellt, dann tut man sich mit rechts und links, bzw. oben und unten etwas leichter ;) )

    Der eigentliche Grund, warum ich Wolffi den Erwerb der Marke empfohlen habe ist der markant rotbraune Farbton. Zwar wird die Thiele 1IIb im Afa-Katalog als rødbrun bezeichnet, doch weisen die allermeisten Marken der 1IIb ein eher dunkles rotbraun auf. Marken mit einem deutlichen Rotanteil sind nicht so häufig.

    Ich zeige mal vier Marken, die ich als rotbraun gekauft habe, nur die rechte Marke zeigt ein markantes rotbraun. Meines Erachtens lohnt es sich immer in der Markenfrühzeit, als die Farben noch mit der Hand gemischt wurden, auf solche "Ausreisser" zu achten.

    Viele Grüße
    DKKW

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  • 241264hsv-fan
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    3.727
    • 15. Juli 2015 um 08:26
    • #77
    Zitat

    Ich habe Wolffis Marke nochmals eingescannt, diesmal aufrecht gestellt, dann tut man sich mit rechts und links, bzw. oben und unten etwas leichter


    Offenbar ist dir das 'Aufrechtstellen' nicht gelungen, da dein Scan genau wie Wolffi seiner steht. Daher übernehme ich das mal.
    Angesichts der wunderbar schönen Nummernstempel juckt es mir an den Fingern, selber damit zu beginnen. Da mir bei Russland aber noch so einiges fehlt, würde es mich andererseits mehr ärgern, etwas Neues begonnen und damit das Geld für mir fehlendes von Russland nicht zur Verfügung zu haben.
    Bei Plattierungen und Farbbestimmungen würde ich mir dagegen wohl eher die Haare ausraufen.
    Auf alle Fälle ist das Ganze sehr schön anzuschauen. Weiter so!

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    Suche Kaiserreich Russland - insbesondere Punkt-Nummernstempel und Postzensuren 1. Weltkrieg.

  • Wolffi
    Moderator
    Beiträge
    5.430
    • 15. Juli 2015 um 11:04
    • #78

    Hallo 241264hsv-fan,

    vielen Dank für´s Gerade-Hängen. Als ich das eben nachholen wollte, sah ich Deinen Beitrag.

    Schön, dass Interesse an dem Thema der Nummernstempel besteht, weil die Dänemark-Fraktion hier im Forum doch sehr überschaubar scheint.

    DKKW hat schon aufgeführt, dass es über das reine Sammeln der Nummernstempel hinausgehen kann, oder sollte, um es noch spannender zu machen.

    Plattierungen und Farben sind eine Sache, die man mit zunehmendem Vergleichsmaterial und viel Übung hinbekommt. DKKW würde die ermittelten Ergebnisse sicher gern prüfen. Im Moment komme ich mir manchmal so vor, als ob ich ihn ein wenig für so Dinge "miißbrauche", aber ich arbeite viele Wochen im Jahr sieben Tage, und da fehlt leider oft die Zeit, sich intensiver mit den Themen zu befassen.

    Den Einwand mit den finanziellen Möglichkeiten kann ich gut nachvollziehen; ich denke dann immer an den "Spruch", dass "am Ende des Geldes noch so viel Monat ist". Umgekehrt wäre besser. :)

    Bis denne sagt Wolfgang
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  • Wolffi
    Moderator
    Beiträge
    5.430
    • 15. Juli 2015 um 12:16
    • #79


    Heute machen wir eine Reise zur Landpost Schönwalde.

    1853 - 4 R.B.S. - schwarzbraun (sort brun) - 1IIa

    Bei dem Nummernstempel "160" handelt es sich, zumindest auf der 1, um eines der selteneren Exemplare. Der Stempel ist sehr gut abgeschlagen, und wie ich es mag, schön aufrecht. :)

    Das Postamt war dem Postkontor Eutin unterstellt. So kam es am 15.04.1852 unter dänische Postvberwaltung. Am 01.10.1854 wurde die Poststelle in eine Briefsammelstelle ungewandelt. Am 06.01.1864 übernahme die Holstienische Landespost die Verwaltung, aber schneinbar nicht lange? Am 30.10.1864 finde ich den Hinweis auf "Afstået" (Google-Translator meint: "verzichtet"), der mir leider nicht wirklich weiterhilft.

    Der Stempel wurde laut KPK der Landpoststelle am 01.07.1853 zugeteilt. Die Verwendung des Stempels ist vom 22.06.1854-17.10.1860 belegt.
    Es sind nur schwarze Stempelabschläge bekannt.

    Hier noch eine paar [gekürzte] Worte von DKKW zu diesem Ort / dieser Poststelle:

    Schönwalde am Bungsberg mit seinen gut 2.500 Einwohnern gehört heute zum Amt Ostholstein-Mitte im Landkreis Ostholstein. Den Namenszusatz "am Bungsberg" führt Schönwalde seit 1954. Der Bungsberg ist übrigens mit 168m die "höchste" Erhebung in Schleswig-Holstein. Diese 168m waren ausreichend, dass der Bungsberg in der letzten Eiszeit (Weichsel-Eiszeit) nicht mehr von Gletschereis bedeckt war, sondern als Nunatak (von Inuit "Nunataq": vom Eis umschlossener Berg) aus dem Gletschereis herausragte.

    Schönwalde wurde erstmals 1240 urkundlich erwähnt, das ganze Gebiet um den Bungsberg gehörte bis 1460 zum Besitz des Klosters Cismar. Anschließend kam Schönwalde unter die Gutsherrschaft Mönchneversdorf. Dies bedeutete gleichzeitig Leibeigenschaft für die Bewohner, sie endete in Schönwalde erst im Jahre 1802.

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    Bis denne sagt Wolfgang
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    Linkliste im Philaforum - Stand 09.09.2025

    3 Mal editiert, zuletzt von Wolffi (15. Juli 2015 um 12:52)

  • Wolffi
    Moderator
    Beiträge
    5.430
    • 21. Juli 2015 um 14:11
    • #80
    Zitat

    Original von DKKW
    Die Marke, die Wolffi hier vorstellt, stammt ebenfalls aus der Schmidt-Andersen Sammlung.

    Hallo DKKW und alle Anderen,

    das mit "Schmidt-Andersen" ist völlig an mir vorbeigegangen:
    hast du das aus (seiner) Literatur, wo er das Stück abgebildet hat?

    Bis denne sagt Wolfgang
    Meine Literaturliste - September 2023
    Linkliste im Philaforum - Stand 09.09.2025

    Einmal editiert, zuletzt von Wolffi (21. Juli 2015 um 18:48)

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