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Es gibt ihn vielleicht doch, den Dachbodenfund...

  • Dorfkrämer
  • 19. August 2014 um 00:50
  • Erledigt
  • Dorfkrämer
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    • 19. August 2014 um 00:50
    • #1

    Einen schönen guten Tag,

    Zunächst: Von Philatelie bin ich so unbeleckt wie eine postfrische Briefmarke ;)

    Auf dem (tatsächlich!) Dachboden des elterlichen Hauses -das eben geräumt wird- bin ich auf eine Briefmarkensammlung gestoßen, die offensichtlich mein Großvater in den 1920er bis zum Ende der 40er Jahre angelegt hat. Sie beginnt mit gestempelten Wertzeichen der Zeit, Marken des Königreichs Württemberg, hauptsächlich Dienstmarken; dazu Königreich Bayern sowie Inflationszeit - in Heften auf Falz geklebt. Mit dem Beginn der 30er Jahre wurden sorgfältig Alben geführt, jedes einzelne Stück auf eigens zugeschnittenen Karton gelegt und mit Zellophan umhüllt, es kamen neue Gebiete wie Österreich dazu; zwischen 1945 und 1949 hat mein Großvater extrem viel gekauft, aber nur noch in Umschlägen verwahrt. Seit den 50er Jahren hat sich wohl niemand mehr dafür interessiert und die Sammlung geriet in Vergessenheit.

    Als absoluter Laie habe ich nun in den letzten Wochen versucht, eine grobe Übersicht zu gewinnen, die Marken aus den Umschlägen habe ich vorsichtig mit Pinzette auf Steckkarten befördert, um zu sehen, um was es sich eigentlich handelt.

    Nach viel Recherche weiß ich jetzt, dass erwartungsgemäß 90% nichts wert sind, sich aber auch -von einem Laien wie mir erkennbare- Perlen darunter befinden könnten, z. B. WIPA 1933 als Einzelmarke und Block, 10 Schilling Dollfuss; vom Deutschen Reich u.a. Iposta- und Nothilfe-Block und die Zeppelin Chicago-Fahrt. Es gibt auch dutzende Sätze, die bei eBay um die 50, 100 Euro und mehr erbracht haben. Ich gehe davon aus, daß es sich um echte Stücke handelt - zwischen den Alben befanden sich noch Umschläge mit Rechnungen und Korrespondenz mit einem Briefmarkenhändler, die Beträge, die dort erwähnt sind, bewegen sich teilweise im dreistelligen Reichsmarkbereich.

    Und nun habe ich keine Ahnung, wie ich weiter verfahren soll.

    Einfach alles nehmen und zum Händler/Auktionator gehen? (aber der schaut doch so ein Riesen-Konvolut auch nicht so einfach durch?!)

    Wie wichtig wäre zunächst eine Prüfung einzelner, als potentiell "etwas mehr Wert" erkannter Marken? Ab wann lohnt sich das, wenn man Verkaufsabsichten hegt?

    In der Sammlung sind hunderte Marken, die ich nicht wirklich identifizieren kann. Allein die ganzen württembergischen Dienstmarken zu durchforsten ist ein für mich aussichtsloses Unterfangen. Wo kann ich hier Hilfe finden?

    Wie verhält es sich mit dem Wert von häufig aufzufindenden Marken, wenn sie nicht nur „die Marke“ sind, sondern z.B. ein perfekt erhaltener Viererblock aus dem Bogen mit dekorativ bedrucktem Eckrand? Und wie werden eigentlich Zusammendrucke mit Kreuzen, Streifen, Textfeldern zwischen den Marken bewertet?

    Ich habe gesehen, daß auf solche Anfragen gefordert wurde Bilder einzustellen – das will ich gerne tun, ich wüsste nur nicht, womit ich anfangen sollte.

    Für jeden Tipp, wie ich mit der Auflösung einer solchen Sammlung verfahren kann, bin ich dankbar!

    Mit Grüßen vom Dorfkämer :)

    Einmal editiert, zuletzt von Dorfkrämer (19. August 2014 um 00:50)

  • caputo
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    • 19. August 2014 um 06:45
    • #2

    Guten Morgen Dorfkrämer!

    Höhrt sich ja schon mal ganz gut an Deine Beschreibung und so wie es aussieht befinden sich auch durchaus Perlen darunter sofern sie wirklich echt sind!

    Vorhandene Rechnungen zeugen davon, dass nicht bei Hinz und Kunz zusammengetragen wurde sondern durchaus auch bei Händlern!
    Jetzt kommt das aber: Auch Händler sind nicht vor Fälschungen gefeit und selbst alte Prüfzeichen haben sich mit der Zeit überhohlt oder sind auch gefälscht worden, also sicher ist nix.

    Die schnellste Lösung Deines Problems ist sicherlich ein seriöses Auktionshaus aber wie Du auch selber schon bemerkt hast ist das nicht die ertragsreichste!
    Dennoch hier mal ein Link von eingetragenen Auktionshäuser die im Bundesverband eingetragen sind!
    Die Mitglieder des BDB vereinen ihre Fachkompetenz mit den hohen Standards des Versteigerungsgewerbes, die ein Verhaltenskodex verbindlich regelt.

    Nun kommt wieder das aber: Auch diese Auktionshäuser können solche Sammlungen nicht bis auf die letzte Marke auf Herz und Nieren prüfen!
    Klar erkennen die wertvolle Marken auf den ersten Blick und stufen die auch preislich richtig ein aber die Masse unter der sich durchaus noch die ein oder andere Besonderheit befinden kann, kann schon aus zeitlichen Gründen nicht bis auf das Wasserzeichen, Farbe, Plattenfehler usw. genaustens kontrolliert werden!

    Ich kaufe selber viel in Auktionshäuser und finde immer wieder was, was übersehen wurde und dann sind da schnell mal ein zwei Marken, die wenn ich sie verkaufen würde meinen Kaufpreis schon wieder reinholen würde und der Rest praktisch geschenckt ist!

    Ergo: wenn Du schon selber nicht weiter sammeln willst und den größt möglichen Ertrag erwirtschaften willst bleibt Dir nichts anderes über, als das ganze Stück für Stück durchzuforsten mit unserer Hilfe und dann die wirklich guten Stücke event. mit neuer Prüfsignatur zum Auktionshaus zu bringen oder bei Ebay und Konsorten zu verkaufen. Den Rest kannst Du dann nach Gebieten sortiert bei Ebay vertickern und noch ein bisschen Kleingeld einheimsen.

    Die Marken mit den Kreuz dazwischen sind vermutlich aus Markenheftchen eventuell auch Zwischenstegpaare die gesondert gelistet sind.

    Du schreibst Du bist aus dem Bodenseegebiet und das ist eine Ecke von mir entfernt ( Ich habe eine Gaststätte in Steingaden, das ist zwischen Schongau und Füssen) und somit würde ich Dir auch anbieten mit Dir das ganze zu sichten falls Dir der Weg nicht zu weit ist!
    Ich sammle überwiegend Altdeutschland bevorzugt Bayern und Württemberg sowie Deutsches Reich!
    Solltest Du Dich zu einem Besuch bei mir entschließen, dann aber nicht vor Anfang Oktober, da bei mir momentan Hochsaison ist und ich somit nicht genügend Zeit habe mit Dir das ganze richtig durchzugehen!

    Hilfe hier im Forum ist Dir allemal gewiss aber wie Du selber schon schreibst mit Bilder sonst geht gar nix!

    Wünsche Dir einen schönen und erfolgreichen Tag
    Charli der aus Steingaden

  • Sleeran
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    • 19. August 2014 um 07:32
    • #3

    Große Auktionshäuser machen mehrmals im Jahr "Rundfahrten" quer durch Deutschland. Du müsstest dich dann an einen festen Termin orientieren, dafür kommt aber ein Mitarbeiter zu dir ins Wohnzimmer und besichtigt diese Sammlung. Das Auktionshaus wird vermutlich vor einer Versteigerung auch die wichtigen Werte prüfen lassen.

  • kartenhai
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    • 19. August 2014 um 08:58
    • #4
    Zitat

    Original von Dorfkrämer
    Einfach alles nehmen und zum Händler/Auktionator gehen? (aber der schaut doch so ein Riesen-Konvolut auch nicht so einfach durch?!)

    Ist wohl das Beste, wenn man selbst nicht Briefmarkensammler ist.

    Das renommierte Auktionshaus Christoph Gärnter z. B. schickt im September ein Auktionsteam in verschiedene Orte in Deutschland, das Sammlungen kostenlos vor Ort schätzt und auch entgegennimmt. Sie werden wohl jede größere Stadt besuchen. Ich würde dort mal anfragen, ob sie auch in eine nächstgrößere Stadt nahe Deines Wohnortes vorbeikommen werden:


    Auch wenn so ein Auktionshaus ca. 15-20 % des Verkaufserlöses als Provision beansprucht, ist es immer noch besser, als wenn man von einem kleinen Händler über den Tisch gezogen wird. Und um über Ebay zu verkaufen, sollte man schon über mehrjährige Fachkenntnisse verfügen und viel Zeit haben.

    Und noch etwas zum Dachboden:
    Hier ist wohl der denkbar ungeeignetste Ort, um eine Briefmarken-Sammlung unterzubringen und ihren Wert zu behalten! :O_O:

    Im Winter saukalt, im Sommer feucht und viel Hitze, da müssen Briefmarken ja nach einiger Zeit ihren Wert teilweise oder ganz verlieren!
    (Stockflecken-Befall, Mäusefraß, Ankleben von postfrischen Marken im Album usw.). Also runter vom Dachboden, aber nicht in den Keller, da ist es meistens feucht!

    Gruß kartenhai

    Einmal editiert, zuletzt von kartenhai (19. August 2014 um 09:02)

  • caputo
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    • 19. August 2014 um 09:43
    • #5
    Zitat

    Ist wohl das Beste, wenn man selbst nicht Briefmarkensammler ist. Das renommierte Auktionshaus Christoph Gärnter z. B. schickt im September ein Auktionsteam in verschiedene Orte in Deutschland, das Sammlungen kostenlos vor Ort schätzt und auch entgegennimmt. Sie werden wohl jede größere Stadt besuchen. Ich würde dort mal anfragen, ob sie auch in eine nächstgrößere Stadt nahe Deines Wohnortes vorbeikommen werden:

    Das Beste wohl kaum aber das schnellste und unkomplizierteste ja!

    Ich weis nicht ob Du schon mal eine Einlieferung beobachten konntest, ich schon!

    Ich habe in einem durchaus renomierten Auktionshaus bei dem ich auch schon des öfteren Sammlungen ersteigert habe mal so eine Einlieferung beobachten können!
    Es handelt sich dabei durchaus um ein Auktionshaus das auch beim BDB gelistet ist!

    Da kam ein Mann mit 6 großen Umzugskisten mit Material an, davon wurden 3 behalten und 3 konnte der gute Mann gleich weider mitnehmen. Das ganze hat ca. eine Stunde gedauert und schon war vorsortiert!
    Wenn mir jetzt einer glaubhaft machen kann dass der Auktionator in einer Stunde 6 Kisten auf PF, WZ usw. durchsuchen kann dann fress ich den Besen mitsamt der Putzfau! :D

    Da wurden die Karton mit Augenscheinlich lohnenden Material zur weiteren durchsicht behalten und der Rest ging zurück!

    Wenn man sich mal einen Auktionskatalog anschaut und dabei betrachtet, dass es sich hier um etliche 1000ende Lose handelt, davon vieleicht noch 1000 Sammlungen dann kann sich vermutlich auch ein Laie vorstellen wie lange das dauern würde da jede Marke auf Herz und Nieren zu prüfen. Da würden 15- 20% Provision jeweils beim Verkäufer als auch beim Käufer noch nicht mal die Personalkosten decken von weiteren Kosten und Gewinn mal ganz zu schweigen.
    Die Leute die da beschäftigt sind, sind keine 1 Euro jobber und auch keine Sozialarbeiter auf Ehrenamt, sondern die müssen Ihren Unterhalt mit Ihrer Arbeit verdienen!

    Ich kann auch nicht nachvollziehen was da so schwer sein kann, auch für einen Laien, wenn Er ein werthaltiges Stück frisch geprüft, event. sogar mit Zertifikat bei Ebay selber verkauft!
    Da braucht Er sich doch nur an schon vorhandenen Angeboten orientieren und hat eine Preisfindung mit der Er seine Marke anbieten kann. Sicher muss Er sich nicht am höchsten Preis orientieren und natürlich auch nicht am niedrigsten!

    Selbstverständlich kann Er dann aber die Marke geziehlt mit allen Informationen auch in ein Auktionshaus einliefern, die die Marke dann bei entsprechenden Wert als Einzellos zu einem vernünftigen Preis ausrufen werden!

    Es geht nicht darum, dass ein Auktionshaus unseriös arbeiten würde aber Sie können nun mal ( aus Zeitgründen) nicht alles einzeln begutachten bei größeren Sammlungen und vor allem nicht, wenn es nicht vernünftig vorbereitet wurde!

    Zum vorsortieren und Ratschläge erteilen was prüfwürdig ist ist ja schon mal das Forum da oder sehe ich das falsch mit Wertschätzen und Identifizieren?

    Schönen Tag auch
    Charli der aus Steingaden

  • saeckingen
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    • 19. August 2014 um 12:30
    • #6

    Ich halte ein Auktionshaus auch für die richtige Wahl.

    Selbstverständlich wuird da nicht jede Marke auf Plattenfehler oder WZ geprüft - aber wo erfolgt das denn? Ein laie wird solche Sachen selbst bestimmt auch nicht identifizieren und wenn, lohnt sich der Aufwand von Literaturkauf und vielen Stunden Arbeit für ein paar Euro Mehrerlös auch nicht. bei einem Auktionhaus werden die Lose aber von vielen Händerln, Schwarzhändlern und Sammlern besichtigt und denen entgehen wirkliche Besonderheiten in der Regel nicht. Dann bieten sich halt zwei oder mehr hoch und der Einlieferer freut sich.

    Ein Einzelverkauf über eBay ist für einen Laien absolut nicht zu empfehlen. Da ist der Ärer vorprogramiert, da weder die Erhaltung richtig eingeschätzt werden kann noch oft die richtige Katalognummer.

    Meine Sammelgebiete:
    Deutsch Ostafrika, Britisch Ostafrika, Britisch Ostafrika & Uganda, Ostafrikanische Gemeinschaft, Kenia, Tanganjika, Tansania, Uganda, Kionga, Zanzibar, Deutsches Auslandspostamt Lamu

  • robertoli
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    • 19. August 2014 um 15:57
    • #7

    Hallo Dorfkrämer,

    du kannst ja die von dir angesprochene, teuere Werke mal einscannen und hier vorstellen. Dann kann man dir eventuell schon sagen ob diese Stücke echt sind, da sehr fälschungsgefährdet. Zum Beispiel WIPA Block (gibt als Nachdruck, was man für ein paar Euro bekommt), Zeppelinsätze (die mit falscher Zähnung und schlechtem Druck ebenfalls für ein paar Euro zu bekommen ist) usw.

    Dann kann man sehen ob ein Auktionshaus wirklich anzurufen ist.

    Grüße,
    robertoli

  • Dorfkrämer
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    • 19. August 2014 um 19:05
    • #8

    Guten Abend,

    und vielen Dank für Antworten! Es scheint sich ja anzudeuten, dass mir wirklich nur von einem Profi geholfen werden kann...

    Zwar konnte ich mithilfe eines (20 Jahre alten) Michels einiges identifizieren, aber sobald eine Marke mit gleicher Gestaltung mehrfach auftaucht oder überdruckt wurde, ist für einen Laien einfach Schluß. Als Beispiel habe ich mal ein Foto einer solchen Tüte angehängt – selbst mit Beschriftung komme ich da ohne die entsprechende Erfahrung nicht weit. Auch eine Fälschung würde ich niemals erkennen. (Eine Frage dazu: Die Marken wurden bis 1949 gekauft, die meisten dürften eben auf den Markt gekommen oder höchstens 10-40 Jahre alt gewesen sein – waren Fälschungen da schon so ein Problem? Und geprüft ist, soweit ich gesehen habe, auch nichts – wurde das damals schon so stark betrieben?)
    Ganz abgesehen davon ist es einfach die Menge: Allein für die aufgefundenen Pergamenttüten haben 100 Steckkarten nicht ausgereicht.

    Das andere Thema dürfte die Erhaltung sein, der erwähnte Dachboden eben – manches (z.B. der vorhandene OSTROPA-Block) ist definitiv hinüber, andere Stücke hingegen wirken wie gestern hergestellt. Als Büchersammler kenne ich die Probleme mit älteren Druckwerken, bin mir aber auch im Klaren, dass in einem Gebiet gültige Maßstäbe nicht übertragbar sind. Vielleicht helfen hier Bilder weiter – eventuell sind die Zustände der Marken auch so übel, dass ihr zu einer Kartonpresse als geeigneten Aufbewahrungsort ratet.

    Vielen Dank übrigens, Caputo, dass Du Dir das Ganze ansehen würdest – aber das wäre wohl nur als größere Fahrt machbar, und die ist mit meinen freien Tagen im Moment nicht drin. Rund 300 Quadratmeter plus dazugehörige ehemalige Gewerbefläche und die Aufgabe, Hinterlassenschaften von drei Generationen zu sichten und räumen, frisst dann doch erheblich Zeit...

    Anbei ein paar Fotos, die bereits erwähnten Marken, ein bisschen aus der Nachkriegszeit und eine „ich-habe-keine-Ahnung-Tüte“. Vielleicht könnt Ihr mir dazu etwas sagen?

    Und wenn sich jetzt heraustellen sollte, dass alles Müll ist, war und ist es doch interessant, einmal an einem mir ganz „fremden“ Fachgebiet wie der Philatelie zu schnuppern. Gewonnen hab' ich also schon einmal!

    Liebe Grüße vom

    Dorfkrämer


    [/IMG]

    P.S: Irgendetwas hab' ich nicht kapiert - kann ich die Bilder auch direkt einstellen?

    2 Mal editiert, zuletzt von Dorfkrämer (19. August 2014 um 19:08)

  • mx5schmidt
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    • 19. August 2014 um 19:32
    • #9

    Hallo Dorfkrämer,

    eindeutige Antwort: Auktionshaus aufsuchen!!!

    Liebe Grüße
    mx5schmidt

  • linos203
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    • 19. August 2014 um 20:05
    • #10
    Zitat









    P.S: Irgendetwas hab' ich nicht kapiert - kann ich die Bilder auch direkt einstellen?

    Alles anzeigen

    Das hier gezeigte ist sicher kein Müll!

    Wie die anderen bereits sagten, setz dich in Verbindung mit einem renommierten Auktionshaus, die machen da schon was drauß!

  • saeckingen
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    • 19. August 2014 um 23:09
    • #11
    Zitat

    Original von Dorfkrämer
    (Eine Frage dazu: Die Marken wurden bis 1949 gekauft, die meisten dürften eben auf den Markt gekommen oder höchstens 10-40 Jahre alt gewesen sein – waren Fälschungen da schon so ein Problem? Dorfkrämer

    Fälschungen sind so ab ca. 1860 ein Problem! (Nein, das Jahr ist kein Tippfehler!)

    Meine Sammelgebiete:
    Deutsch Ostafrika, Britisch Ostafrika, Britisch Ostafrika & Uganda, Ostafrikanische Gemeinschaft, Kenia, Tanganjika, Tansania, Uganda, Kionga, Zanzibar, Deutsches Auslandspostamt Lamu

  • robertoli
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    • 20. August 2014 um 00:00
    • #12

    Hallo Dorfkrämer,
    herzlichen Glückwunsch. Die gezeigten Marken sind echt und sehen gut erhalten aus. Ich gehe davon aus, dass noch weitere Topwerte drinnen sind. Setze dich mit einem Auktionshaus in Verbindung und vergiß nicht zu feilschen, um deren Provision auf 10% herunterzukriegen.

    Grüße,
    robertoli

  • Sleeran
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    • 20. August 2014 um 06:44
    • #13
    Zitat

    und vergiß nicht zu feilschen, um deren Provision auf 10% herunterzukriegen.


    Das geht? Ich habe selbst auf Auktionen immer nur gekauft - nie verkauft.

  • saeckingen
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    • 20. August 2014 um 06:48
    • #14

    Ja, das Verhandeln der Provision geht. Man muß allerdings schon etwas Besonderes haben oder eine sehr umfangreiche Einlieferung um deutliche Rabatte auf die Einliefererprovision zu erhalten.

    Meine Sammelgebiete:
    Deutsch Ostafrika, Britisch Ostafrika, Britisch Ostafrika & Uganda, Ostafrikanische Gemeinschaft, Kenia, Tanganjika, Tansania, Uganda, Kionga, Zanzibar, Deutsches Auslandspostamt Lamu

  • caputo
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    • 20. August 2014 um 10:28
    • #15

    Hallo Dorfkrämer!

    Zu einer vernünftigen Beratung, die Du ja wohl hier suchst gehöhrt auch die Möglichkeit das ganze zu behalten und nicht zu verkaufen!
    Hast Du den Gedanken schon mal in Erwägung gezogen?

    Du musst deßhalb ja nicht gleich weitersammeln, wenn Dir das nicht behagt!
    Du hast hier immerhin eine Wertanlage von ein paar tausend Euro wenn da noch mehr Material vorhanden ist wie das gezeigte!

    Solltest Du das Geld brauchen, ist wahrlich ein anbieten an ein Auktionshaus die schnellste und effizienteste Methode das ganze zu Geld zu machen!
    Wenn Du aber das Geld nur aufs Sparbuch legst und darauf wartest, dass es schön langsam weniger wird, dann vernichtest Du weiter Geld, was ja in Deutschland Tradition hatt!

    Du solltest auf alle Fälle bedenken, dass Du mit der Sammlung eine Internationale Währung in Händen hältst, die Du jederzeit und überall verkaufen kannst!
    Auch in Schweizer Fränkli, US $ oder Britischen Pfund um nur ein paar Währungen aufzuzählen ist die Sammlung oder Teile davon loszuschlagen, da kann Dir dann der Euro ziemlich wurst sein.

    Ausserdem hast Du Zeit den Markt zu beobachten, einmal auf Ebay und Konsorten und dann auch bei verschiedenen Auktionen, verschiedener Auktionshäuser!
    Manche der Auktionshäuser veröffentlichen im Internet Ihre Ergebnisslisten und Ihre Rücklose!

    Hier z. B. ein Auktionshaus aus München bei dem ich selber kaufe:

    Wenn Du das ganze schnell loswerden willst , Rauhut und Kruschel hat jeden Monat eine Auktion laufen und ist vom 18.08 bis 25.08 in Baden Württemberg wo Du vermutlich dazugehöhrst oder vom 17.08. bis 24.08. in Bayern mit seinen Aufkäufern unterwegs und macht auch Hausbesuche.

    Tel. währe 0208/33098
    oder 0208/390725
    e-mail: harald.rauhut@rauhut-auktion.de
    Anschrift: Rauhut und Kruschel
    Werdener Weg 44
    D 45470 Mülheim an der Ruhr

    Der momentane Katalog für die Auktion am 29. bis 30. August beinhaltet 9789 Lose davon 5302 Einzellose der Rest sind Sammlungen und Sammlungsteile.

    Fazit: So ein verkauf will gut überlegt sein denn weg ist weg!

    Einen schönen und erfolgreichen Tag wünscht Dir
    Charli der aus Steingaden

  • Dorfkrämer
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    • 22. August 2014 um 18:37
    • #16

    Einen schönen guten Abend,

    ich wollte mich mit ein paar Tagen Abstand noch einmal melden und abschließend bei allen, die hier geschrieben haben, herzlich bedanken.

    Ich hatte heute -bestärkt durch eure Meinungen- ein Gespräch mit einem Auktionator, von dem ich sehr positiv überrascht war.
    Allein für einen groben Überblick nahm sich der Herr anderthalb Stunden Zeit; im anschließenden Gespräch schlug er mir zwei Verwertungswege vor: Spitzen raus, prüfen lassen, versteigern, Rest albumweise "so wie's dann ist" für wenig Geld anbieten - oder aber eine arbeitsintensivere Variante, bei der ich mithilfe eines Kataloges Gebiet für Gebiet im Laufe der nächsten Zeit neu sortiere, Alben und „Tütenware“ wieder zusammenführe und dann als einzelne Lote über seine Auktion veräußern kann. Da ich mich jetzt für den zweiten Weg entschieden habe, wurde ich genauestens instruiert, bekam Hilfe bei Fragen angeboten und bin der „Schützenhilfe“ durch einen Profi im Rücken versichert.

    Insgesamt glaube ich, daß dies für meine Situation der bestmögliche Weg ist, zumal ich ja auch keinen Zeitdruck habe.

    Also: An alle, die hier geschrieben haben: Ein dickes Dankeschön – und euch allen noch viel Vergnügen bei eurem interessanten Sammelgebiet!

    (Meine bessere Hälfte hat ja schon gewitzelt: „Bis Du mit der Sortiererei fertig bist, bringst Du dem nix mehr zum verkaufen, sondern eine Liste mit den Werten, die Dir noch fehlen!“ :D)


    Liebe Grüße vom Dorfkrämer

  • robertoli
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    • 23. August 2014 um 09:49
    • #17

    Hallo Dorfkrämer,

    Da hat deine bessere Hälfte Recht. Es ist eine wunderschöne Beschäftigung. Ich schätze mal, dass du am Ende keine einzige Marke verkaufen, sondern höchstens Tauschpartner suchen wirst um die Dubletten zu tauschen und eine oder andere Lücke zu schließen.

    Zudem hast du ja wirklich gutes, hochwertiges Material (Spitzen) in den Händen, die auch Jahre danach Ihren Wert behalten würden, damit du gar nicht gezwungen bist alles schnell los zu werden.

    Grüße,
    robertoli

  • drkohler
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    • 23. August 2014 um 14:13
    • #18
    Zitat

    Original von Dorfkrämer
    Einen schönen guten Abend,

    ich wollte mich mit ein paar Tagen Abstand noch einmal melden und abschließend bei allen, die hier geschrieben haben, herzlich bedanken.

    Ich hatte heute -bestärkt durch eure Meinungen- ein Gespräch mit einem Auktionator, von dem ich sehr positiv überrascht war.
    Im anschließenden Gespräch schlug er mir zwei Verwertungswege vor: Spitzen raus, prüfen lassen, versteigern, Rest albumweise "so wie's dann ist" für wenig Geld anbieten
    Liebe Grüße vom Dorfkrämer

    Naja, das war früher auch als "gewinnoptimierter Auktionator" verschriehen. Die herausgepickten besten Stücke kann er sicher über seine Auktionen verkaufen (mit hohen Provisionen), mit dem ganzen Rest lässt er dich hängen und macht sich keine Mühe damit. Es gab mal (in der guten alten Zeit) Auktionatoren, die wirklich Alles annahmen und Alles auch versteigern konnten. Die Zeiten sind wohl auch vorbei..

  • trainfan
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    • 23. August 2014 um 16:29
    • #19

    Eigentlich immerwieder Schade wenn Sammlungen zerpflückt werden die jeman vl mal was bedeutet , vl seh ich das auch nur zu romantisch.

    Mfg Torsten

  • Claude D.
    Stamm Mitglied
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    20. Februar 1963 (62)
    • 23. August 2014 um 18:07
    • #20
    Zitat

    Original von trainfan
    Eigentlich immerwieder Schade wenn Sammlungen zerpflückt werden die jeman vl mal was bedeutet , vl seh ich das auch nur zu romantisch.

    Mfg Torsten


    Schade vielleicht schon, aber andererseits ist das auch unser Glück als Sammler, dass die Marken wieder in Umlauf kommen und von neuem gesammelt werden können.

    Liebe Grüsse,
    Claude D.

  • Wolffi 28. Januar 2026 um 17:03

    Hat das Thema aus dem Forum Briefmarken Allgemein nach Identifizierung und Wertbestimmung von Briefmarken verschoben.

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