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  3. Dorfkrämer

Beiträge von Dorfkrämer

  • Es gibt ihn vielleicht doch, den Dachbodenfund...

    • Dorfkrämer
    • 22. August 2014 um 18:37

    Einen schönen guten Abend,

    ich wollte mich mit ein paar Tagen Abstand noch einmal melden und abschließend bei allen, die hier geschrieben haben, herzlich bedanken.

    Ich hatte heute -bestärkt durch eure Meinungen- ein Gespräch mit einem Auktionator, von dem ich sehr positiv überrascht war.
    Allein für einen groben Überblick nahm sich der Herr anderthalb Stunden Zeit; im anschließenden Gespräch schlug er mir zwei Verwertungswege vor: Spitzen raus, prüfen lassen, versteigern, Rest albumweise "so wie's dann ist" für wenig Geld anbieten - oder aber eine arbeitsintensivere Variante, bei der ich mithilfe eines Kataloges Gebiet für Gebiet im Laufe der nächsten Zeit neu sortiere, Alben und „Tütenware“ wieder zusammenführe und dann als einzelne Lote über seine Auktion veräußern kann. Da ich mich jetzt für den zweiten Weg entschieden habe, wurde ich genauestens instruiert, bekam Hilfe bei Fragen angeboten und bin der „Schützenhilfe“ durch einen Profi im Rücken versichert.

    Insgesamt glaube ich, daß dies für meine Situation der bestmögliche Weg ist, zumal ich ja auch keinen Zeitdruck habe.

    Also: An alle, die hier geschrieben haben: Ein dickes Dankeschön – und euch allen noch viel Vergnügen bei eurem interessanten Sammelgebiet!

    (Meine bessere Hälfte hat ja schon gewitzelt: „Bis Du mit der Sortiererei fertig bist, bringst Du dem nix mehr zum verkaufen, sondern eine Liste mit den Werten, die Dir noch fehlen!“ :D)


    Liebe Grüße vom Dorfkrämer

  • Es gibt ihn vielleicht doch, den Dachbodenfund...

    • Dorfkrämer
    • 19. August 2014 um 19:05

    Guten Abend,

    und vielen Dank für Antworten! Es scheint sich ja anzudeuten, dass mir wirklich nur von einem Profi geholfen werden kann...

    Zwar konnte ich mithilfe eines (20 Jahre alten) Michels einiges identifizieren, aber sobald eine Marke mit gleicher Gestaltung mehrfach auftaucht oder überdruckt wurde, ist für einen Laien einfach Schluß. Als Beispiel habe ich mal ein Foto einer solchen Tüte angehängt – selbst mit Beschriftung komme ich da ohne die entsprechende Erfahrung nicht weit. Auch eine Fälschung würde ich niemals erkennen. (Eine Frage dazu: Die Marken wurden bis 1949 gekauft, die meisten dürften eben auf den Markt gekommen oder höchstens 10-40 Jahre alt gewesen sein – waren Fälschungen da schon so ein Problem? Und geprüft ist, soweit ich gesehen habe, auch nichts – wurde das damals schon so stark betrieben?)
    Ganz abgesehen davon ist es einfach die Menge: Allein für die aufgefundenen Pergamenttüten haben 100 Steckkarten nicht ausgereicht.

    Das andere Thema dürfte die Erhaltung sein, der erwähnte Dachboden eben – manches (z.B. der vorhandene OSTROPA-Block) ist definitiv hinüber, andere Stücke hingegen wirken wie gestern hergestellt. Als Büchersammler kenne ich die Probleme mit älteren Druckwerken, bin mir aber auch im Klaren, dass in einem Gebiet gültige Maßstäbe nicht übertragbar sind. Vielleicht helfen hier Bilder weiter – eventuell sind die Zustände der Marken auch so übel, dass ihr zu einer Kartonpresse als geeigneten Aufbewahrungsort ratet.

    Vielen Dank übrigens, Caputo, dass Du Dir das Ganze ansehen würdest – aber das wäre wohl nur als größere Fahrt machbar, und die ist mit meinen freien Tagen im Moment nicht drin. Rund 300 Quadratmeter plus dazugehörige ehemalige Gewerbefläche und die Aufgabe, Hinterlassenschaften von drei Generationen zu sichten und räumen, frisst dann doch erheblich Zeit...

    Anbei ein paar Fotos, die bereits erwähnten Marken, ein bisschen aus der Nachkriegszeit und eine „ich-habe-keine-Ahnung-Tüte“. Vielleicht könnt Ihr mir dazu etwas sagen?

    Und wenn sich jetzt heraustellen sollte, dass alles Müll ist, war und ist es doch interessant, einmal an einem mir ganz „fremden“ Fachgebiet wie der Philatelie zu schnuppern. Gewonnen hab' ich also schon einmal!

    Liebe Grüße vom

    Dorfkrämer


    [/IMG]

    P.S: Irgendetwas hab' ich nicht kapiert - kann ich die Bilder auch direkt einstellen?

  • Es gibt ihn vielleicht doch, den Dachbodenfund...

    • Dorfkrämer
    • 19. August 2014 um 00:50

    Einen schönen guten Tag,

    Zunächst: Von Philatelie bin ich so unbeleckt wie eine postfrische Briefmarke ;)

    Auf dem (tatsächlich!) Dachboden des elterlichen Hauses -das eben geräumt wird- bin ich auf eine Briefmarkensammlung gestoßen, die offensichtlich mein Großvater in den 1920er bis zum Ende der 40er Jahre angelegt hat. Sie beginnt mit gestempelten Wertzeichen der Zeit, Marken des Königreichs Württemberg, hauptsächlich Dienstmarken; dazu Königreich Bayern sowie Inflationszeit - in Heften auf Falz geklebt. Mit dem Beginn der 30er Jahre wurden sorgfältig Alben geführt, jedes einzelne Stück auf eigens zugeschnittenen Karton gelegt und mit Zellophan umhüllt, es kamen neue Gebiete wie Österreich dazu; zwischen 1945 und 1949 hat mein Großvater extrem viel gekauft, aber nur noch in Umschlägen verwahrt. Seit den 50er Jahren hat sich wohl niemand mehr dafür interessiert und die Sammlung geriet in Vergessenheit.

    Als absoluter Laie habe ich nun in den letzten Wochen versucht, eine grobe Übersicht zu gewinnen, die Marken aus den Umschlägen habe ich vorsichtig mit Pinzette auf Steckkarten befördert, um zu sehen, um was es sich eigentlich handelt.

    Nach viel Recherche weiß ich jetzt, dass erwartungsgemäß 90% nichts wert sind, sich aber auch -von einem Laien wie mir erkennbare- Perlen darunter befinden könnten, z. B. WIPA 1933 als Einzelmarke und Block, 10 Schilling Dollfuss; vom Deutschen Reich u.a. Iposta- und Nothilfe-Block und die Zeppelin Chicago-Fahrt. Es gibt auch dutzende Sätze, die bei eBay um die 50, 100 Euro und mehr erbracht haben. Ich gehe davon aus, daß es sich um echte Stücke handelt - zwischen den Alben befanden sich noch Umschläge mit Rechnungen und Korrespondenz mit einem Briefmarkenhändler, die Beträge, die dort erwähnt sind, bewegen sich teilweise im dreistelligen Reichsmarkbereich.

    Und nun habe ich keine Ahnung, wie ich weiter verfahren soll.

    Einfach alles nehmen und zum Händler/Auktionator gehen? (aber der schaut doch so ein Riesen-Konvolut auch nicht so einfach durch?!)

    Wie wichtig wäre zunächst eine Prüfung einzelner, als potentiell "etwas mehr Wert" erkannter Marken? Ab wann lohnt sich das, wenn man Verkaufsabsichten hegt?

    In der Sammlung sind hunderte Marken, die ich nicht wirklich identifizieren kann. Allein die ganzen württembergischen Dienstmarken zu durchforsten ist ein für mich aussichtsloses Unterfangen. Wo kann ich hier Hilfe finden?

    Wie verhält es sich mit dem Wert von häufig aufzufindenden Marken, wenn sie nicht nur „die Marke“ sind, sondern z.B. ein perfekt erhaltener Viererblock aus dem Bogen mit dekorativ bedrucktem Eckrand? Und wie werden eigentlich Zusammendrucke mit Kreuzen, Streifen, Textfeldern zwischen den Marken bewertet?

    Ich habe gesehen, daß auf solche Anfragen gefordert wurde Bilder einzustellen – das will ich gerne tun, ich wüsste nur nicht, womit ich anfangen sollte.

    Für jeden Tipp, wie ich mit der Auflösung einer solchen Sammlung verfahren kann, bin ich dankbar!

    Mit Grüßen vom Dorfkämer :)

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