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Mi 45-50 + 52

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  • StampEde
  • 9. August 2014 um 02:32
  • Erledigt
  • StampEde
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    • 9. August 2014 um 02:32
    • #1

    Mal was ohne Bild und nur mit Frage.

    Michel:
    "Das Papier von MiNr. 45-50 und 52 weist einen Schutzunterdruck auf, der bei der Behandlung mit Salmiakgeist sichtbar wird."

    Ich habe versucht Salmiakgeist zu bekommen und wenn ich mich noch richtig an meinen Chemie-Unterricht erinnere, ist das Ammoniak. Wie ich der Apothekerin sage, dass ich gerne Ammoniak hätte, schaut sie mich total schräg an und sagt nur: "Gibt's nicht".
    "Hallo? Natürlich gibt's Ammoniak, stechender Geruch, kennen Sie bestimmt. Vergisst man nie mehr." - "Ja schon, aber haben wir nicht" - "Dann bestellen sie's halt." - "Verkaufen wir nicht" - "Ich will auch keinen Sauerstoffdonator dazu und ganz bestimmt keinen Flüssigsprengstoff herstellen, ich brauch das für meine Marken." Große Augen, verkniffener Blick, schweigen. "Sie haben doch bestimmt Riechfläschen, da is das doch auch drin, haben sie Riechfläschen?" Sie schaut auf ihren Monitor und tippt wild "Ja, mit Lavendel-Öl" -"Nee, ohne bitte" - "Gibt's nicht, versuchen Sie's doch bitte im Chemie-Handel" - danke, tschüss.

    Das hab ich mit 2 Apotheken so durch.
    Wie macht ihr das? Holt ihr das Zeug literweise im Großhandel und müsst euch vorher mit amtlich beglaubigtem Führungszeugnis registrieren lassen? Oder lasst ihr das einfach sein? Isses total egal, weil man braucht's nur für die 7 Marken und will sowieso nicht wissen, ob die von vor oder nach 1892 sind? Oder heißt es jetzt wieder ich brauch den Michel SPEZIAL-Katalog :D

    Einmal editiert, zuletzt von StampEde (9. August 2014 um 02:34)

  • saeckingen
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    • 9. August 2014 um 08:22
    • #2

    Was möchtest Du denn mit dem Ammoniak erreichen? Die Marken kaputt machen?

    Der Schutzdruck ist dazu da, die Post vor einer Wiederverwendung zu schützen. Sollte jemand versuchen, den Stempel chemisch zu entfernen, dann wird der Schutzdruck sichtbar und entwertet die Marke dadurch.

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  • uli
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    • 9. August 2014 um 09:22
    • #3
    Zitat

    Ich habe versucht Salmiakgeist zu bekommen und wenn ich mich noch richtig an meinen Chemie-Unterricht erinnere, ist das Ammoniak.


    Um es etwas genauer zu sagen: Salmiakgeist ist mit Wasser verdünntes Ammoniak, Ammoniakanteil meist um die 10%. Gibt es im Baumarkt und Drogerien. Reines Ammoniak ist ein giftiger und umweltschädlicher Gefahrenstoff, das bekommt man nicht so einfach zu kaufen.
    Gruß
    Uli

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  • StampEde
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    • 9. August 2014 um 10:12
    • #4

    Sollt' ich wohl besser direkt nach Salmiakgeist suchen :D
    Klar hätt' ich den Ammoniak vorher verdünnt - ich hab's nicht kritischer betrachtet als Eisessig oder Alkohol, wird je nach Anwendung eben vorher verpanscht.
    Danke

    Ist so'n Schutzunterdruck was exotisches? Also gibt's noch mehr Marken wo man das Zeug braucht?

  • kartenhai
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    • 9. August 2014 um 12:12
    • #5

    Lt. Michel tragen ja alle Marken der Ausgabe von 1889 diesen Schutzunterdruck, man muß ihn deshalb ja nicht unbedingt selbst nachweisen oder sich durch Salmiak gar in Gefahr bringen. :O_O:

    Zu unterscheiden sind bei diesen Marke ja hauptsächlich die diversen Farbtöne, Mi.-Nr. 50 a-b z. B. lassen sich mit Sicherheit nur mit Hilfe einer Prüflampe unterscheiden, unter welcher die a feuerrot erscheint.

    Der Begriff Schutzunterdruck ist im Phila-Lexikon erklärt:

    Schutzunterdruck

    Hierbei handelt es sich um einen zusätzlichen Druckvorgang, bei dem das unbedruckte Papier mit dünnen, pastellförmigen Linien oder Ornamenten versehen wird, wodurch mechanische oder chemische Entfernungen erschwert werden, weil der Unterdruck sich sofort ablöst.


    Gruß kartenhai

  • StampEde
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    • 11. August 2014 um 20:34
    • #6
    Zitat

    Original von kartenhai
    [...] durch Salmiak gar in Gefahr bringen.


    Gibt's doch sogar als Lutschpastillen :D

    Wollte nicht schauen, ob der Untersruck auch wirklich da ist, eher prüfen von wann die Marke ist .... vor oder nach 92.

    a-b-z - jetzt kommt er wieder mit'm spezial ... nee, habsch noch net :( aber hat seinen Weg auf die Wunschliste gefunden.

  • uli
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    • 12. August 2014 um 09:50
    • #7
    Zitat

    Wollte nicht schauen, ob der Untersruck auch wirklich da ist, eher prüfen von wann die Marke ist .... vor oder nach 92.


    Dass du eine Marke durch den Kontakt mit Salmiakgeist zerstören würdest, ist dir aber hoffentlich klar, oder?
    Gruß
    Uli

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  • StampEde
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    • 12. August 2014 um 10:24
    • #8
    Zitat

    Original von uli
    Dass du eine Marke durch den Kontakt mit Salmiakgeist zerstören würdest, ist dir aber hoffentlich klar, oder?
    Gruß
    Uli

    nicht wirklich :O_O:

    Ist also kein Eingriff wie eine Wasserzeichenbestimmung sondern eher von der Sorte irreversibel? Schutz-auf/unter-druck ist dann hinüber? Farben werden verfälscht?

    Wobei selbst bei der Behandlung mit reinstem Naphta, techn. Benzin, bleibt nach meiner Erfahrung/Einschätzung die Marke nicht in ihrem ursrpünglichen Zustand und das Wasserzeichen ist danach auch getrocknet deutlich lesbarer wie vorher.

    Ich muss es ja auch nicht machen, s'gibt angenehmere olfaktorische Reize.
    Mit anderen Worten, um es mir philatelistischem Deppen deutlich zu machen:
    wird von abgeraten, nicht machen.

  • uli
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    • 12. August 2014 um 11:02
    • #9
    Zitat

    Ist also kein Eingriff wie eine Wasserzeichenbestimmung sondern eher von der Sorte irreversibel?


    Salmiakgeist wird u.a. zur Entfernung von Farbe verwendet. Für das bzw. beim Sichtbarmachen des Unterdrucks wird bestimmt auch Farbe von der Marke entfernt, alles andere würde mich stark wundern.
    Gruß
    Uli

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  • saeckingen
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    • 12. August 2014 um 12:17
    • #10

    Hallo,

    meinen Beitrag weiter oben hast Du gelesen? Zweck des Unterdruckes ist es, die Marke beim Versuch einen Stempel chemisch zu entfernen, unbrauchbar zumachen. Selbstverständlich ist das irreversibel, sonst würde es doch keinen Sinn machen.
    Grüße
    Harald

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    Einmal editiert, zuletzt von saeckingen (12. August 2014 um 12:27)

  • StampEde
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    • 12. August 2014 um 21:41
    • #11
    Zitat

    Original von saeckingen
    meinen Beitrag weiter oben hast Du gelesen?
    Harald


    Selbstverständlich lese ich die Antworten auf meine Fragen.
    Unschöne Polemik.

    Zitat

    Original von saeckingen
    Zweck des Unterdruckes ist es, die Marke beim Versuch einen Stempel chemisch zu entfernen, unbrauchbar zumachen.


    Auch das war verständlich und ist einleuchtend. Aber ich versuche ja auch gar nicht den Stempel zu entfernen sondern lediglich den Schutzunterdruck sichtbar zu machen.
    Und ich bin bislang davon ausgegangen, dass sich der Stempel nicht verflüchtigt, wenn ich einen Hustenbonbon neben die Marke lege, sondern ausschließlich wenn die chemische Keule rausgeholt wird. Konzentriertes Ammoniak ist schon eine ganz ordentliche Keule, aber die Rede war ja von einer stark wässrigen Lösung.

    Damit dürfte der Hinweis im Michel wie der Schutzunterdruck sichtbar zu machen ist, wohl einer der ganz wenigen Anleitungen darin sein, um Marken zu zerstören. Und so etwas hätte ich in derartiger Fachliteratur nicht ohne eine Warnung erwaret ;)

  • uli
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    • 13. August 2014 um 09:30
    • #12
    Zitat

    Selbstverständlich lese ich die Antworten auf meine Fragen.


    Aber anscheinend nicht vollständig verarbeitet und verstanden gehabt. ;)
    Der Sinn des Ganzen ist doch gerade, dass beim Entfernen des Stempels die Marke nicht im Original-Zustand bleibt, sondern so verändert - und damit zerstört - wird, dass die Manipulation sofort erkennbar ist. Der Schutzunterdruck ist dann "nur noch" eine zusätzliche Maßnahme, um die Manipulation besser sichtbar zu machen.
    Gruß
    Uli

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