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  1. PHILAFORUM.COM Briefmarkenforum
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Fotografieren, Scannen & Farben (preuss'blau)

  • StampEde
  • 14. Juli 2014 um 14:46
  • StampEde
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    • 14. Juli 2014 um 14:46
    • #1

    Farben bestimmen scheint mir eines der höchsten Weihen des Philatelisten zu sein.

    Farben allg. finde ich schon nicht leicht. Da gibt es die nicht ganz unwichtige Lichtquelle, die eigene Wahrnehmung, additive und subtraktive Farbmischung und unendlich viele Farbsysteme. HKS, DCS, RAL und NCS waren mir die geläufigsten - und dann kamen die Briefmarken mit ihrem Farbsystem. Seitdem glaube ich völlig Farbenblind zu sein.

    Mein konkretes Problem: ich habe eine Marke, die mir im Hintergrund tiefblau erscheint. Jeder Versuch diese abzulichten ergibt nur graue Pampe.
    Mein einer Scanner heizt extra seine eine Lampe auf, der andere hat 3 eigene Lichtquellen für rgb. nix hilft. Auch Digitalknipsen ergeben keine brauchbaren Ergebnisse. Liegt die Marke vor mir: tiefes sattes blau, digitalisiert: grau bis leicht blaustichig.

    Hatte jemand schon mal ähnliche Probleme?
    Bitte mal Marken in preussisch-blau hochladen :rolleyes:

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    kartenhai
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    • 14. Juli 2014 um 15:07
    • #2

    Hatte früher immer Probleme beim Abbilden von alten Siegelmarken, die es auch in vielen verschiedenen grellen Farben gibt. Manche Farben werden dabei völlig verfälscht wiedergegeben. Habe dann Versuche mit verschiedenen Hintergründen (meist Pappen) gemacht, mit weiß, schwarz und allen möglichen Farben.

    Mit der Zeit bekommt man dann heraus, mit welchem Hintergrund die Farbe der Marke am besten und farbgetreu gescannt wird. Bei tiefblau würde ich es mal mit einem roten Hintergrund versuchen (vielleicht auch gelb?).

    Wenn man mal die vielen verschiedenen Farbschattierungen einer Farbe in einem Michel-Farbenführer miteinander vergleicht, wird man verrückt! :(

    Preussischblau ist bei meinem alten Michel-Farbenführer übrigens identisch mit dunkelblau.

    Gruß kartenhai

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  • StampEde
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    • 14. Juli 2014 um 15:46
    • #3

    Hintergrund und Komplemetärfarbe, großartige Idee, danke.
    Damit werd' ich mal rumspielen.
    Resultat in Kürze

  • labarnas
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    • 14. Juli 2014 um 16:29
    • #4

    @ StampEde,

    meine Erfahrungen sind die:

    • man legt eine Farbscale mit dazu, die die gesuchten Farbe enthält. Da sind dann beim Scannen die Verzerrungen gleich.
    • ich scanne bei Farben meist mit einem vollflächigen grauen Blatt (also nicht das Weiß, welches der Scanner bietet und auch nicht das Schwarz, welches hier zum Vorstellen von Marken genommen wird). Das Grau ist aus meiner Sicht neutraler, als Weiß oder Schwarz.

    Forschungsgemeinschaft DDR Plattenfehler - Koordinator im Philaforum - Web-Seite der FG

    Literaturliste (Stand Januar 2022)

  • StampEde
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    • 14. Juli 2014 um 17:06
    • #5

    Gut, dass ich farbige Bastelpapiere rumliegen hab.
    Reihe 1-4: unbearbeitetes Bild wie es vom Gerät geliefert wird.
    Reihe 5-8: Farbtemperatur und Sättigung hochgedreht.

    Fazit:
    - Farbige Hintergründe haben überhaupt keinen Einfluss. Einzig durch den Kontrast wird die Marke deutlicher wahrgenommen.
    - Alle Geräte sind blaublind.
    - Vor'm fotografieren sollte ein Weißabgleich vorgenommen werden, die Geräte "denken" viel zu viel mit.
    - Jedes Gerät hat seine Stärken und Schwächen (Epson klares weiß, Canon Scanner gelb, Digicam orange, rot).
    - Nach einer Anpassung der Farbtemperatur nach 7500k und etwas mehr Sättigung kommt der orange Hintergrund dem Original am nächsten. Entspricht der Komplementärfarbe von blau.
    - wie ich's auch drehe und wende, ein preuss'blau ist das kaum, eher Täubchenblau.

    Die Farbskala ist auch ein heißer Tip.
    Gut, dass die grad zusammen mit der großen Kamera, dem farbkalibriertem Notebook und Frau auf Wanderschaft ist. Beim Fotografieren ist sie selbstverständlich, beim Scanner bin ich noch nie auf die Idee verfallen. Aber die Hürde ist schnell genommen.

    Danke!
    Porsche wird abbestellt, Fred geschlossen.

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  • labarnas
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    • 14. Juli 2014 um 18:28
    • #6

    Vielleicht noch hier ne Quelle - - hier wird für mich gut mit dem Thema Farbbestimmung umgegangen.

    Noch etwas zu den Farben: In einem Grafikprogramm (Gimp, Photoshop) kann man in der Regel mit einem Pipetten-Werkzeug die RPG-Kombi auslesen oder auch zum Vergleichswert einstellen. Nur der Monitor kennt kein RPG. Deshalb ist es gut, wenn man für Monitor, Drucker und Scanner in der Windows-Farbverwaltung (dort unter Geräte) ein gleiches Profil einstellt. Deshalb nutze ich eben Drucker und Scanner von Canon, weil sich die ICC-Profile "verstehen" auch zu meinem Monitor liegt eine ICM-Datei vor.

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  • Filli
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    • 14. Juli 2014 um 19:06
    • #7

    kartenhai

    >>Bei tiefblau würde ich es mal mit einem roten Hintergrund versuchen<<

    Vorsicht, in Deinem konkreten Beispiel klappt das optisch gut.

    Warum, weil der weiße Rand trennt! Wäre er nicht da, würde das Blau auf dem Rot optisch "verschwimmen".

    StampEde

    >>Epson klares weiß<< Meiner ist stark "rotlastig". Das ist sicher auch vom jeweiligen Gerätetyp (des gleichen Herstellers) abhängig.

    Deswegen weigere ich mich auch, Anfragen zu Farb-(Tönen) eindeutig im Internet zu beantworten, es sein denn, dem gleichen Scan liegt ein definiertes "Farbstück" - und damit mit identischen Scanwerten - bei. Schon 2 Einzelbilder von Marken sollten es nicht sein.

    Suche alle Ausgaben der "USA-Freimarken mit Plattennummern" (nur 4er-Stücken und größer)  nach Absprache. Dito.  diverse "USA- Fiskalausgaben" - oder auch USA-MH jeglicher Art bis zu MI 140 - zum Kauf. Basis: MI-Katalog (bzw. Scott-Katalog)

  • StampEde
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    • 14. Juli 2014 um 23:37
    • #8

    labarnas
    Die ICC-Profile verstehen sich eigentlich alle ganz prima, herstellerunabhängig, da sie alle nach dem gleichen Muster aufgebaut sind und sonst das ganze Farbsystem im Compuster nicht mehr funzen würde.
    Ein Monitor der kein RGB kennt wäre mir neu. Da die Farbmischung (additiv) mit Licht (Rot-Grün-Blau) erfolgt, nicht wie beim (4-Farb)-Druck mit C(yan)M(agenta)Y(ellowblac)K.

    Dem Computer sagt man welchen Farbraum man verwenden möchte, meist sRGB oder anspruchsvoller Adobe RGB. Fertig. Damit wird der genutzte Bereich von Farben definiert, der Arbeitsfarbraum, der auch in den Bildern mit abgespeichert wird (werden sollte, geht auch ohne). Sind so >16 Mio.

    Das Problem sind die vielen unterschiedlichen Geräte. Es gibt keine Geräte, die den gesamten Farbraum, egal welchen, komplett abbilden können, technisch aktuell nicht machbar und meist erheblich unter den theoretischen 16 Mio. Daher gibt es Farbprofile (ICC) in denen die nutzbaren Farben des Gerätes hinterlegt sind.

    Öffnet man dann zB ein Bild, schaut das Programm in das Geräte-Profil und konvertiert die Farben. Damit die beabsichtigten (gespeicherten) Farbtöne auch den angezeigten/gedruckten entsprechen, damit Farbverläufe zu sehen sind und nicht ein eintöniger Farbklecks.

    Wenn beispielswise vom angehängten Bild alle Farben auf dem Monitor sauber getrennt werden (ohne Sprünge) ist der Monitor schon recht gut. Die meisten haben enorme Schwächen bei türkis. Aber's sind ja auch nur 175 von über 16 Mio. Farben, die wir so unterscheiden.

    Gerade Scanner und Monitore sind da sensibel und verändern ihren Farbraum nicht nur mit dem Alter sondern auch mit unterschiedlicher Betriebstemperatur.

    Farben sind'n komisches Thema, eigentlich gibt's gar keine Farben sondern nur Oberflächentexturen die Licht reflektieren. Und je nach Zusammensetzung des Spektrums des Lichtes nehmen wir die gleiche Textur anders wahr.

    Nimm dir ne Neonröhre, ne Tageslichtlampe, ne LED-Lampe und ne Energiesparlampe. Dann betrachte ein und dieselbe Marke. Diese Katalog-Unterscheidungen von (dunkel)gelbgrün zu dunkel(gelb)grün sind schon lustig.

    //smartarseshutup

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  • Filli
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    • 15. Juli 2014 um 08:55
    • #9

    @all

    >>Gerade Scanner und Monitore sind da sensibel und verändern ihren Farbraum nicht nur mit dem Alter sondern auch mit unterschiedlicher Betriebstemperatur.<< Deshalb auch meine Bemerkung (in "Kurzfassung") zu den zwei Scanerbildern hintereinander (Schon 2 Einzelbilder von Marken sollten es nicht sein.)

    StampEde

    Sehr gut und sachlich richtig, und wohl für jeden auch verständlich, erläutert.

    Mir ist nach dem lesen eine Idee gekommen:

    Sollte man nicht Themen zu bestimmten Problemen (am Rande der Philatelie wie hier geschehen) auflegen, in denen sach- und fachkundige User diese allgemeinverständlich erläutern. Sie sollten den Charakter eines "Nachschlagewerkes" haben und eigentlich frei von "sonstigen Diskussionen" bleiben.

    Was meint die sonstige Nutzergemeinschaft dazu?

    (@Moderatoren: Beiträge ggfls. auslagern)

    Suche alle Ausgaben der "USA-Freimarken mit Plattennummern" (nur 4er-Stücken und größer)  nach Absprache. Dito.  diverse "USA- Fiskalausgaben" - oder auch USA-MH jeglicher Art bis zu MI 140 - zum Kauf. Basis: MI-Katalog (bzw. Scott-Katalog)

  • StampEde
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    • 15. Juli 2014 um 11:59
    • #10

    Is ne schöne Idee, was ähnliches hatte ich auch schon mal woanders angefragt. Nachdem ich mich durch einige Freds hier gelesen hab, hatte ich den Eindruck, dass derart viel Fachwissen vorhanden ist um (überzogen) den besseren Michel herauszugeben.

    Aber deratiges wird vermutlich kaum funktionieren. Forum ist dafür ein undankbares Medium. Versuch mal auch nur eine simple (aber immens hilfreiche) Link-Liste zu den unterschiedlichsten Bereichen zu erstellen. Aber vielleicht könnte die Phila-DB in die Richtung aufgebohrt werden. Dann wird das nächste Prob deutlich, sowas will u.a. redaktionell betreut werden, braucht u.a. engagierte Aufpeitscher, um die Bereiche voran und zum Abschluss zu bringen. Wenn es funzen könnte, wär n.m.E. die DB weiter. Weil's kostet einfach auch Zeit, welche die Leutz verständlicher Weise lieber über ihren Marken hängen.

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