Das hier findet man wenn man Sieberer Wald googlet :
LG
Jean Philippe
Das hier findet man wenn man Sieberer Wald googlet :
LG
Jean Philippe
Der Sieberer-Wald liegt bei Völkamarkt
Sieberer-Wald siehe:
...und es gibt dort wohl Teiche, die eine Wanderung wert sind.
Grüße,
Stefan
Danke an Jean Philippe, linos203 und Vogelfuchs für die Lösung des Rätsels ![]()
Habe zwar auch gegoogelt, aber irgendwie wohl den Begriff falsch eingegeben, mit und ohne Bindestrich, auseinander und zusammen, aber nichts gefunden. Mehr Augen sehen eben doch besser als einer alleine. Aber daß das in Oberösterreich liegt, habe ich auch nicht geglaubt wegen des Münchner Stempels. Manchmal werden Ansichtskarten nicht an der Verkaufsstelle verschickt, sondern an einem ganz anderen Ort in einem andern Land.
Gruß kartenhai
Diese alte Foto-Ansichtskarte mit einer Familie vor einem Haus ist sehr schwer zu bestimmen. Auf dem Haus selbst sind weder Straßenname noch Haus-Nr. oder sonst eine Inschrift zu sehen. Auf der sonst unbeschriebenen Rückseite nur der handgeschriebene Hinweis: Bäckerei Schmid .......str. etwa 1908, Immanuel Schmid oder Sohn ? mit Frau.
Der Schlüssel zur Bestimmung dieses Ortes liegt vielleicht in der Straße nach dem Namen, die sehr schwer zu entschlüsseln ist. Ich lese sie als Hausgau- oder Hemsgau- oder Hansgau-strasse, wie könnte die Straße sonst noch heissen? Bäckereien mit dem Namen Schmid gab oder gibt es wohl hunderte oder tausende in Deutschland?
Gruß kartenhai
Hallo,
es gibt eine Blumen- und Friedhofsgärtnerei in der Glemsgaustrasse 47 in 70499 Stuttgart Weilimdorf. Der Name der Eigentümer ist Schmid
Gruß
Henrik
Hallo Henrik,
erstmal vielen Dank für die Entzifferung des Straßennamens. Diesen Namen gibt es anscheinend nur in Weilimdorf, einem Stuttgarter Stadtbezirk. Dort habe ich einen Weilimdorfer Heimatkreis gefunden, der auch einige alte Fotos von dort auf seiner Webseite hat. Leider habe ich die Bäckerei auf diesen Bildern nicht gefunden.
Habe jetzt bei der Blumengärtnerei gleichen Namens in der Glemsgaustrasse angefragt, ob sie die Karte zuordnen können. Bin gespannt auf die Antwort.
Ich wollte auch eine eMail an den Heimatkreis schicken, leider funktioniert das nicht. Kennt sich da jemand näher damit aus?
Ich klicke auf Kontakt ganz rechts oben, dann erscheint das Impressum. Wenn ich auf eMail Vorstand klicke, erscheint ein kleines Fenster: Dieser Link muß mit einer Anwendung geöffnet werden. Als App wähle ich dann das email-Center aus, klicke auf Link öffen, und überhaupt nichts passiert. Auf der ganzen Webseite erscheint nicht eine einzige eMail-Adresse wie bei allen anderen Seiten im Impressum. Wie funktioniert das ohne eMail-Adresse? Ich blicke da echt nicht mehr durch! ![]()
Gruß kartenhai
Die haben ihre Email-Adresse mit einem Javascript verschlüsselt, das soll verhindern, das sogenannte Webcrowler sie dann mit Spam vollmüllen.
Bei mir funktioniert das aber bestens, ich benutze aber auch Linux und dann poppt bei mir mein email-Programm auf und die korrekte email Adresse steht drin.
Ich lasse sie Dir per PN zukommen, ich poste sie nicht öffentlich, da sie das ja gerade verhindern wollten.
Auf eine Anfrage heute beim Weilimdorfer Heimatkreis erhielt ich eine sehr schnelle Auskunft. Die Bäckerei Schmid befand sich wirklich in Weilimdorf (früher Weil im Dorf), einem Stadtbezirk von Stuttgart, und zwar in der Glemsgaustrasse 53. Sie wurde inzwischen 2 x umgebaut und ist schwer wiederzuerkennen, aber man sieht es an den 3 Fenstern oben links im 1. Stock. Das Haus steht zusammen mit den Nachbargrundstücken 51 und 53/2 auf der Liste der Kulturdenkmäler, bei Wikipedia kann man dazu lesen:
Ehemaliges Bauernhaus nebst Backhäuschen oder Stallgebäude (Sachgesamtheit) Barock
Die Datierung ist um 1600
Der entscheidende Durchbruch bei der Suche gebührt Henrik, der den Straßennamen richtig entzifferte (Anfang mit GL statt mit H, wie ich falsch gelesen habe), da es die Glemsgaustrasse nur 1 x in Deutschland gibt, kommt man mit Google auch schnell zum richtigen Ort. ![]()
Gruß kartenhai
Seit einiger Zeit liest man immer wieder von einem vor dem belgischen Ostende gesunkenen alten Uboot, das von Tauchern entdeckt wurde. Inzwischen wurde es als UB 29 aus der UB-II-Klasse (1. Weltkrieg) identifiziert. Ob diese alte Ansichtskarte aus dem Jahre 1916 damit zu tun hat?
Gruß kartenhai
Hallo kartenhai,
nein, U29 gehörte zur U27-Klasse und war ein Boot für den Ferneinsatz. Wasserverdrängung 675t (aufgetaucht). Nach einer in den frühen 20er Jahren veröffentlichten Aufstellung wurde es am 18.3.15 nahe dem Pentland Firth vom britischen Linienschiff "Dreadnought" gerammt und versenkt.
UB 29 gehörte zu den Küsten-Ubooten. Sie waren deutlich kleiner, die Boote vom Typ UB II hatten eine Wasserverdrängung von 263t (aufgetaucht). Anfang der 20er Jahre ging man noch davon aus, dass UB29 am 6.12.16 nahe der Scilly Inseln vom britischen Zerstörer Ariel versenkt wurde.
Siehe:
Viele Grüße
DKKW
@ DKKW:
Danke für die Hinweise. ![]()
Gruß kartenhai
In den Zeitungsartikeln ist nie von der Besatzung dieses Uboots die Rede, auf der folgenden Seite findet man die 22 Männer unter ihrem Kapitän Oberleutnant zur See Erich Platsch, die alle am 13.12.1916 durch den Abwurf von 2 Wasserbomben ums Leben kamen. Auch ein Video vom letzten Tauchgang zur Identifizierung dieses Ubootes ist zu sehen:
Eine alte Ansichtskarte mit diesem Uboot oder Belege davon konnte ich nirgends finden.
Gruß kartenhai
Unbekanntes Schloss in Frankreich 1. Weltkrieg 1916
Bin gerade dabei, ein zerschossenes Schloss (oder ist es nur eine alte Villa?) in Frankreich zu lokalisieren. Die Ortsbezeichnung auf der Karte ist, wie damals im Frankreich-Krieg so üblich, ausradiert oder weggekratzt, um dem Feind keine Informationen über die Einheit zu geben, wenn der Postsack in feindliche Hände gerät.
Auch wenn man die Karte gegen das Licht hält, läßt sich der zerstörte Ortsname nicht mehr lesen. Wenn man aber das Gedicht durchliest, kommt man auf den Ort La Pommeraye, hier muß das Schloss gestanden haben oder steht es heute noch, wenn es restauriert wurde nach dem Kriege.
Leider gibt oder gab es damals in Frankreich gleich 3 Orte mit diesem Namen:
1. La Pommeraye bei Nantes im Département Maine et Loire (heute mit vielen anderen kleinen Orten zusammengefasst in: Mauges-sur-Loire. Dort gibt es kein Schloss.
2. La Pommeraye bei Lisieux im Département Calvados in der Normandie. Dort gibt es ein Schloss: Chateau de La Pommeraye
3. La Pommeraye-sur-Sèvre bei Nantes im Département Vendée. Dort gibt es ein Schloss: Le Deffend.
Im Gedicht steht: Südlich war es von Noyon. Den ebenfalls dort erwähnten Ort Carlepont findet man auch nicht weit entfernt davon. Nur die 3 Orte mit Namen La Pommeraye findet man aber nicht in der Nähe, sondern alle weiter entfernt südwestlich oder westlich von Paris.
Kann natürlich auch sein, daß die Angaben im Gedicht nicht ganz der Wahrheit entsprechen. Auf der Rückseite der Karte findet man auch im Text keine näheren Einzelheiten. Läßt sich vielleicht aus den Stempeln der Einheit ein Gebiete herausfiltern?
9. Reservekorps
Feldpost-Expedition 1. Garde-Infanterie-Division
Zeitraum um den 14.10.1916
Gruß kartenhai
Deine Nummer 2 im Département Calvados ist die richtige Adresse.
Wenn Du auf google.fr die Begriffe "Noyon Carlepont La Pommeraye" eingibst, findest Du Deine Karte und noch mehr Bilder von dem zerstörten Schloss, sowie Texte über das Gefecht aus dem 1. Weltkrieg.
Auf google-maps findest Du südlich von Noyon den Ort Carlepont, etwas nordöstlich von diesem den Ort Cuts und gleich westlich davon La Pommeraye.
Hoffentlich hilft das Dir weiter.
Freundliche Grüsse,
Jean Philippe
@ Jean Philippe:
Danke für den Hinweis, hat mir sehr geholfen. Habe dort noch eine zweite ähnliche Karte gefunden mit 4 Bildern, das Bild rechts unten mit der Überschrift "Kruzifix". Die zerkratzte Stelle über dem Gedicht heisst, wie auf einer gleichwertigen Karte zu sehen ist, "in La Pommeraye". Bin mir nur noch nicht ganz sicher, ob das Gebäude wirklich ein kleines Schloss ist oder nur ein Haus oder eine Villa. Werde mal bei der dortigen Stadtverwaltung anfragen, ob sie noch ein Bild von dem Gebäude haben, als es noch intakt war.
Es freut mich, dass ich Dir helfen konnte. Ich muss mich aber korrigieren. Der gesuchte Ort ist nicht im Département Calvados, sondern Oise (also nicht Nr. 2 auf Deiner Liste).
Das Gebäude ist wohl eher eine Villa; das Schloss ist in Carlepont (auch auf Deiner Karte).
Auf folgendem Link ist ein Spazierweg, der die Sehenswürdigkeiten dort beschreibt (Punkt 5 ist die gesuchte Stelle). Wichtig ist das Kruzifix (Calvaire), das unbeschädigt blieb und von den deutschen Soldaten als Wunder bewirkend angesehen wurde. Die Gegend war jedenfalls heftig umkämpft.
http://www.cheminsdememoire.gouv.fr/sites/default/…s_CARLEPONT.pdf
Auf google Street View siehst Du wunderbar, wie es heute aussieht. Das Haus (hinter Bäumen) ist neu errichtet, das Kreuz schön hergemacht.
Viele Grüsse
Jean Philippe
Ich glaube nicht, daß calvaire das Kreuz bezeichnet, sondern Kalvarienberg heisst. Diese Stelle befindet sich lt. Karte direkt neben einer großen Kirche und nicht vor einem zerstörten Schloss oder einer Villa.
Die von Dir jetzt gezeigte Kirche ist in Pommeraye im Département Maine et Loire (M.-et-L.), also nicht in Pommeraye im Département Oise.
Aber sowohl vor dem zerstörten Haus auf der ersten Karte als vor dieser Kirche befindet sich ein "calvaire", also ein hoch aufgerichtetes Kreuz mit dem Gekreuzigten. Das französische "calvaire" bezeichnet nicht den Kalvarienberg, sondern die Darstellung der Kreuzigung.
Wenn Du auf google Streetview zu der Strassenkreuzung gehst, welche auf der von mir gezeigten Landkarte mit Punkt 5 bezeichnet ist, kriegst Du genau die heutige Sicht, welche auf Deiner ersten Karte mit dem Gedicht gezeigt wird. Heute steht das Kreuz auf einem eigenen Platz vor dem Garten des Hauses, welches jetzt im alten Stil neu aufgebaut ist.
Leider kriege ich die Streetview nicht ins Forum hochgeladen, weil die Dimensionen zu gross sind.
Grüsse
Jean Philippe
Hier noch eine Karte, die bei Delcampe.fr angeboten wird.