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Rätselhafte Ansichtskarten

  • kartenhai
  • 7. März 2014 um 06:18
  • kartenhai
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    • 28. Februar 2016 um 21:34
    • #21

    @ linos:

    Danke für die weiterführenden Hinweise zu den beiden Karten. Auf die Straßenbahn-Schienen habe ich gar nicht so geachtet. Weder Bad Königshofen noch Hohenroth scheinen eine Straßenbahn zu haben, so daß nur noch Würzburg übrig bleibt, wo es auch eine eigene Haltestelle auf der Juliuspromenade gibt.

    Die Schauinslandbahn passt auch, habe dazu sogar ein englisches Video gefunden über eine Fahrt ausgerechnet im Unglücksjahr 1932. Wikipedia schreibt zum Unglück:

    Am 26. November 1932 überschattete ein tragisches Unglück den bislang reibungslosen Betriebsablauf der Bahn. Durch einen gravierenden Bedienungsfehler eines Schaffners wurde nur ein Zugseil an die Bahn gekuppelt. Dadurch geriet die Kabine über das herabgefallene Zugseil und wurde kurz vor der Talstation vom Tragseil gehebelt. Die Kabine stürzte 13 Meter in die Tiefe, wodurch drei Personen (darunter der Schaffner) ums Leben kamen. Nach umfangreichen Untersuchungen, durch die die grundsätzliche Sicherheit der Bahn bestätigt wurde, konnte der Betrieb im Januar 1933 wieder aufgenommen werden. Seither wird der Betrieb unfallfrei durchgeführt.


    Auch eine Serpentinenstrasse führt hinauf zum Schauinsland-Gipfel, die früher als Rennstrecke genutzt wurde. Eine Kurve ist noch auf der Karte zu sehen.

    Gruß kartenhai

    2 Mal editiert, zuletzt von kartenhai (28. Februar 2016 um 21:40)

  • northstar
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    • 29. Februar 2016 um 00:51
    • #22

    Hallo kartenhai,

    aufgrund der Bebauung hatte ich spontan auf Würzburg getippt. Die anderen Orte erschienen mir zu klein dafür.

    Und den Zigarren-Laden gibt es auch noch in Würzburg, jedoch in leicht anderer Schreibweise und an anderer Adresse.

    Libertatem quam peperere maiores digne studeat servare posteritas.

  • kartenhai
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    • 4. März 2016 um 07:44
    • #23

    Auf dieser alten Ansichtskarte ist ein Stadttheater abgebildet. Wer kann sagen, in welcher Stadt es sich befindet? Die Rückseite der Karte ist leider völlig unbeschrieben. Als Signatur unten rechts bei der Zeichnung steht: Otto Kurz 1919.

    Es handelt sich hier offenbar um eine so genannte Absolvia-Karte, die von einer Schüler- oder Studentenverbindung in der Abschlußklasse (Abitur) in Auftrag gegeben wurde und von allen Schülern unterschrieben wurde. Den vielen deutschen Unterschrifts-Namen nach sollte das Theater in Deutschland stehen, glaube nicht, daß 1919 schon Abschluß-Fahrten der Klassen ins Ausland gemacht wurden wie heute oft üblich.

    Der Name Otto Kurz könnte auf den Architekten des Stadttheaters schließen lassen, es könnte aber auch ein Maler oder Zeichner sein, der das Theater so skizziert hatte.

    Im Internet findet man einen Architekten Otho Orlando Kurz (1881-1933), der hat aber kein Theater entworfen.

    Habe mir bei Ebay und Google schon viele Stadttheater angesehen, leider war das gesuchte nie dabei. Die meisten Stadttheater haben mehr als 4 Marmorsäulen vo dem Eingang und oben ein dreieckiges Dach ohne Aufschrift.

    Bin gespannt, ob jemand das Rätsel lösen kann?

    Gruß kartenhai

    Bilder

    • Stadttheater unbekannt.jpeg
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      • 1.620 × 1.028
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  • Totalo-Flauti
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    • 4. März 2016 um 16:48
    • #24

    Lieber kartenhai,

    kuckst Du

    Das sollte Deine Ansichtskarte sein.

    Mit lieben Sammlergrüßen

    Totalo-Flauti

    Einmal editiert, zuletzt von Totalo-Flauti (4. März 2016 um 18:15)

  • kartenhai
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    • 4. März 2016 um 17:33
    • #25

    Hallo Totalo-Flauti,

    danke für die Auflösung des Rätsels. :)

    Ich war zwar schon mal in Innsbruck, aber das Tiroler Landestheater ist mir damals dort nicht aufgefallen.

    Gruß kartenhai

    Bilder

    • Tiroler Landestheater Innsbruck.jpg
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      • 1.920 × 1.246
      • 480

    Einmal editiert, zuletzt von kartenhai (4. März 2016 um 17:34)

  • kartenhai
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    • 27. März 2016 um 19:09
    • #26

    Versuche gerade herauszufinden, wo diese Soldaten-Vereidigung stattgefunden hat. Entziffern konnte ich bis jetzt folgendes:

    Vereidigung auf S. M. (Seine Majestät) König Ludwig III. in Anwesenheit Kronprinz Rupprecht 2. Inf. Reg. (Infanterie-Regiment) 8. November 1913. Schwierigkeiten macht mir das Wort links über dem Datum, das man als Invaber oder Juvaber entziffern könnte. Einen ähnlich klingenden Ort konnte ich weder in Frankreich noch in Belgien finden, da ich annehme, daß die Vereidigung im "Feindesland" stattfand.

    Oder hat dieses Wort etwa eine andere Bedeutung als ein Ort, da sich dahinter ein v. oder d. und danach das Infanterie-Regiment befindet?

    Die Rückseite ist unbeschrieben, der Verlag ist Josef Kanz in München. Theoretisch könnte diese Vereidigung auch in München stattgefunden haben. Sind die Häuser im Hintergrund vielleicht Kasernen?

    Mir geht es jetzt hauptsächlich um die Entzifferung des einen Wortes.

    Welcher Experte der deutschen Schrift kann da weiterhelfen?

    Gruß kartenhai

    Bilder

    • Vereidigung Soldaten 1. Weltkrieg.jpeg
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    Einmal editiert, zuletzt von kartenhai (27. März 2016 um 19:10)

  • Kalle
    Stamm Mitglied
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    • 27. März 2016 um 19:36
    • #27

    hallo kartenhai ,

    in Anwesenheit Kronprinz Rupprecht
    Inhaber v. ( vom ) 2. Jnft.Reg.

    gruss kalle

    Forschungsgemeinschaft DDR Plattenfehler

    suche AK und Briefe , Briefstücke mit Stempel Nürnberg bis 1950

    suche AK und Briefe , Briefstücke mit Stempel Bieswang

  • DKKW
    Stamm Mitglied
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    • 27. März 2016 um 19:59
    • #28

    Hallo kartenhai,

    die Vereidigung hat am 8. November 1913 stattgefunden, also vor Ausbruch des 1. Weltkrieges.

    Laut wikipedia-Artikel über das Königlich Bayerische 2. Infantrieregiment hatte Kronprinz Rupprecht das 2. Infantrieregiment 3 Tage vor dieser Vereidigung am 5. November 1913 übernommen. Das Regiment war in der Kaserne auf dem Oberwiesenfeld in München stationiert und dort ist auch die Aufnahme entstanden.


    Viele Grüße
    DKKW

  • Filli
    Stamm Mitglied
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    • 27. März 2016 um 20:27
    • #29

    Beitrag gelöscht. Ich bin auf einen "Namen" Jufaber herein gefallen :(.

    Suche alle Ausgaben der "USA-Freimarken mit Plattennummern" (nur 4er-Stücken und größer)  nach Absprache. Dito.  diverse "USA- Fiskalausgaben" - oder auch USA-MH jeglicher Art bis zu MI 140 - zum Kauf. Basis: MI-Katalog (bzw. Scott-Katalog)

    2 Mal editiert, zuletzt von Filli (27. März 2016 um 20:44)

  • kartenhai
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    • 27. März 2016 um 21:31
    • #30

    Vielen Dank an Kalle und DKKW für die Entzifferung des Wortes und genaue Lokalisierung dieses Münchner Regiments. Aber daß man "Inhaber" eines Regiments sein kann, war mir auch neu. :)

    Aber den Begriff Regimentsinhaber gibt es wirklich:


    Alle Unklarheiten bei dieser Karte sind somit beseitigt. :)

    Gruß kartenhai

    Einmal editiert, zuletzt von kartenhai (27. März 2016 um 21:34)

  • kartenhai
    Stamm Mitglied
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    • 24. Oktober 2017 um 13:32
    • #31

    Auf dieser alten Ansichtskarte von 1917 ist mal wieder unklar, welchen Ort sie zeigt. Die Karte trägt auf der Rückseite die Inschrift: "Deutsche Kriegsernte-Karten, Karte Nr. 2, Deutsche Stadtbevölkerung bei der gärtnerischen Ausnutzung von Baustellen".

    Absender ist ein Soldat Karl Götz 2. 1. Kompanie Sächsisches Infanterie-Regiment 133. Zum Zeitpunkt der Abstempelung 25.5.1917 findet man folgenden Standort des Regiments:
    "Stellungskämpfe vor Verdun: bei Remenauville, Regniéville und Fey en Haye".

    Hergestellt wurde die Karte von der Kunstverlagsanstalt Gerhard Stalling in Oldenburg i. Gr.

    Der beste Anhaltspunkt für den abgebildeten Ort ist die Inschrift auf der Bildseite auf einem Haus: J. Kössler u. Sohn Baugeschäft Tel-Nr. 3251

    Über dieses Baugeschäft habe ich im Netz leider keine Infos gefunden. Weiß jemand, was die Abkürzung Oldenburg i. Gr. bedeutet, diesen Ort gibt es ja öfters in Deutschland. Ob es vielleicht ein Baugeschäft in einem dieser Oldenburgs gab, habe ich noch nicht herausgefunden.

    Die Karte ist wohl nicht aus dem Kriegsgebiet in Frankreich, sondern wurde von dem Soldaten vermutlich aus Deutschland mitgenommen und von dort versandt.

    Es besteht natürlich auch die Möglichkeit, daß der Entwerfer der Karte einen Phantasienamen auf dem Haus verwendete, den es gar nicht gibt, obwohl es damals sicher noch keinen Datenschutz gab.

    Wenn man den Begriff "Deutsche Kriegsernte-Karten bei Google eingibt, kommen einige Ergebnisse, aber man kann damit auch nicht einen Ort zuordnen.

    Gruß kartenhai

    Bilder

    • AK unbekannt Kössler und Sohn.jpeg
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    • AK unbekannt Kössler und Sohn RS.jpeg
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  • kartenhai
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    • 24. Oktober 2017 um 13:36
    • #32

    i. Gr. könnte im Großherzogtum bedeuten und mit diesem Oldenburg müsste somit das in Niedersachsen gemeint sein.

    Gruß kartenhai

    Einmal editiert, zuletzt von kartenhai (24. Oktober 2017 um 13:37)

  • DKKW
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    • 24. Oktober 2017 um 14:21
    • #33

    Hallo kartenhai,

    Oldenburg I. Gr. sollte das Oldenburg in Oldenburg, heute Niedersachsen sein. Allerdings sind weder Name noch Ansichtskartenverlag im Adressbuch der Stadt aus dem Jahr 1922 verzeichnet. Ebensowenig ein Baugeschäft Koessler.

    Das gemalte Bild muß ja auch nicht, wenn es überhaupt die damalige Realität abbildet, einen Kriegsgarten in Oldenburg abbilden. Wenn ich das Adressbuch diagonal lese, dann sind die höchsten Telefonnummern in den 1000ern also noch weit von 3251 entfernt.

    Quelle:

    Viele Grüße
    DKKW

  • Jean Philippe
    Stamm Mitglied
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    7.721
    • 24. Oktober 2017 um 16:03
    • #34

    Vielleicht interessiert's :


    Gruss
    Jean Philippe

    Gruss,

    Jean Philippe

    Nutzt die Funktionen des Forums, wie insbesondere die Hilfe, die Suche, das Inhaltsverzeichnis und die Linkliste.

  • DKKW
    Stamm Mitglied
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    • 24. Oktober 2017 um 16:12
    • #35

    Hallo kartenhai,

    Ort gesucht und gefunden :D Du hättest vor der Haustür suchen sollen!

    Im Adressbuch von München für das Jahr 1914 ist eine Kössler, J. & Sohn Kommanditgesellschaft, Baugeschäft in der Klugstr. 53 enthalten. Persönlich haftender Gesellschafter Jos. Kössler.
    Telefonanschluß ist vermerkt, aber ohne Nummer.

    Die Klugstraße befindet sich im Ortsteil Gern im Nordwesten der Stadt. Ich bezweifele aber, dass das Bild in der Klugstraße entstanden ist, die Bebauung dürfte damals noch nicht so dicht gewesen sein.


    Viele Grüße
    DKKW

    Einmal editiert, zuletzt von DKKW (24. Oktober 2017 um 16:13)

  • DKKW
    Stamm Mitglied
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    • 24. Oktober 2017 um 16:27
    • #36

    Hallo zusammen,

    ich muss meinen letzten Post berichtigen. Es könnte sich unter Umständen doch um den Innenhof der Häuser an der Klug- Ecke Waisenhausstr. in Gern handeln. Um 1907 wurde hier doch schon einen städtische Bebauung hochgezogen.

    Siehe:

    Viele Grüße
    DKKW

  • kartenhai
    Stamm Mitglied
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    • 24. Oktober 2017 um 18:03
    • #37

    @ DKKW:

    Vielen Dank für Deine Recherchen und Ergebnisse. In München hätte ich am wenigsten nach diesem Baugeschäft gesucht. Jetzt haben wir schon den Vornamen Josef, das Geschäft war in der Klugstr. 53 und ist wohl auf der Karte abgebildet mit der Reklame, und der Baumeister Josef Köller wohnte gleich in der Nähe, in der Klugstr. 50 lt. Adressbuch.

    Werde mal im Stadtarchiv München weiterfragen und mir die Gegend, wenn ich mal wieder in München bin, mal anschauen.

    Kössler hat ja sehr viel gebaut, die Reklame könnte auch auf einem anderen Haus gestanden haben als auf seinem eigenen, aber München ist schon mal ein Volltreffer. :)

    Gruß kartenhai

  • kartenhai
    Stamm Mitglied
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    Männlich
    • 30. Oktober 2017 um 17:08
    • #38

    Auch diese Ansichtskarte aus dem Jahre 1907 ist rätselhaft. Gestempelt ist sie in München, geschrieben ebendort, im Netz findet man keinen Sieberer-Wald, weder bei München noch sonstwo in Deutschland. Auch im Text ist dieser Wald vermerkt. Man findet nur den Namen Sieberer, daß ein Wald aber nach einem gewissen Sieberer benannt ist, ist wohl unwahrscheinlich.

    Gruß kartenhai

    Bilder

    • AK Sieberer Wald München.jpeg
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    Einmal editiert, zuletzt von kartenhai (30. Oktober 2017 um 17:09)

  • kartenhai
    Stamm Mitglied
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    Geschlecht
    Männlich
    • 30. Oktober 2017 um 17:14
    • #39

    Die Empfängerin der Karte scheint ja damals prominent gewesen zu sein:


    Gruß kartenhai

  • kartenhai
    Stamm Mitglied
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    Männlich
    • 30. Oktober 2017 um 17:20
    • #40

    Sogar der Ehemann von Frau von Rinaldini, Dr. Angelo in Wien, wurde schon bei Ebay versteigert. So sah er aus:


    Gruß kartenhai

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