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SBZ - OPD Schwerin - Eine andere Sammlung

  • Briefmarkentor
  • 2. November 2013 um 15:35
  • Briefmarkentor
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    • 15. Dezember 2013 um 15:52
    • #21

    Im Amtsblatt des Reichspostministeriums Nummer 84 vom 21. September 1934 wurde unter Verfügung Nr. 1434/1934 mitgeteilt, das Bildposkarten zukünftig in brauner Farbe hergestellt wurden.

    Bei den Bildpostkarten werden künftig das Bild, die Beschriftung und der Wertstempel in brauner Farbe hergestellt.

    Abbildung 1 - beispeilhafte Abbildung einer Bildpostkarte
    Abbildung 2 - Verfügung Nr. 1434/1934

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    Einmal editiert, zuletzt von Briefmarkentor (15. Dezember 2013 um 15:53)

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    • 18. Dezember 2013 um 19:45
    • #22

    Im Jahr 1934 änderte die Deutsche Reichspost die Rohrpostkarten und die Rohrpostbriefumschläge. Die Postkarte auf rötlichem Papier in roter Farbe trug nun auch das Abbild des Reichspräsidenten Paul von Hindenburg.

    Die Bekanntgabe erfolgte im Amtsblatt des Reichspostministeriums Nummer 86 vom 28. September 1934 unter der Verfügung Nummer 331/1934:

    Die Rohrpostkarte und der Rohrpostbriefumschlag werden geändert. Die Karte wird aus rötlich getöntem Papier hergestellt. Das Wertzeichen zu 55 Rpf im Muster der letzten Hindenburgmarken, der sonstige Aufdruck und die Umrandung werden in leuchtend roter Farbe gedruckt. Der Briefumschlag C 362 ist rot, der Aufdruck gleicht in der Farbe dem der Karte. Vor der Ausgabe der neuen Karten und Umschläge sind die bisher gelieferten Formblätter aufzubrauchen.

    Abbildung 1 - Rohrpostkarte
    Abbildung 2 - Verfügung Nr. 331/1934

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    • 19. Dezember 2013 um 19:11
    • #23

    Ab dem 30. Januar 1938 standen der NSDAP [1] gesonderte Postwertzeichen zur Verfügung. Diese waren statt der regulären Ausgaben der Deutschen Reichspost zu verwenden.

    Die Marken wurden im Buchdruck auf Papier mit dem Wasserzeichen Hakenkreuze und Kammzähnung 14 hergestellt.

    Die Bekanntgabe dieser Postwertzeichen erfolgte im Amtsblatt des Reichspostministeriums Nummer 7 vom 21. Januar 1938 unter der Verfügung 22/1938:

    Für die Dienststellen der NSDAP und ihrer Gliederungen sind besondere Dienstmarken zu 1, 3, 4, 5, 6, 8, 12, 16, 24, 30 und 40 Rpf in der Größe 21,5 mm x 25,5 mm mit dem gleichen Markenbild in Buchdruck hergestellt worden, die statt der gewöhnlichen Postwertzeichen vom 30. Januar 1938 an verwendet werden. Der Entwurf stammt von Prof. Richard Klein, München.
    Die Farbe der 16-Rpf-Marke ist silbergrau, die der 24-Rpf-Marke oliv; die Farben der übrigen Werte gleichen denjenigen der gewöhnlichen Postwertzeichen. Eine Dienstmarke zu 6 Rpf ist hierunter in 5/4 natürlicher Größe abgebildet.
    Die Bestimmungen über die Verwendung der Dienstmarken durch die Dienststellen der Partei usw. sind aus der Anlage (S. 37) ersichtlich. Die Abgabe der Dienstmarken an die Dienststellen beginnt am 26. Januar 1938. An Privatpersonen dürfen diese Dienstmarken nur zu Sammlerzwecken ungestempelt von der Versandstelle für Sammlermarken in Berlin W 30 vom 31. Januar 1938 an abgegeben werden; Gefälligkeitsstempel sind in keinem Fall zugelassen.

    [1]

    Abbildung 1 - Dienstmarken der NSDAP
    Abbildung 2 - Verfügung Nr. 22/1938

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    • 19. Dezember 2013 um 19:18
    • #24

    Als Ergänzung findet ihr im Anhang die Bestimmungen über die Verwendung von Dienstmarken der NSDAP (Anlage zur AmtsblVf Nr. 22/1938).

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    • 20. Dezember 2013 um 08:00
    • #25

    Im Jahre 1939 führte die Deutsche Reichspost einen Freimarkenwertstempel ein, der für Feldpostkarten verwendet werden sollten, die aus besonderem Anlass herausgegeben wurden.

    Im Amtsblatt des Reichspostministeriums wurde unter der Verfügung 708/1939 folgendes bekanntgegeben:

    Veranstalter von wichtigen Ausstellungen oder von Gedenkfeiern usw. haben wiederholt gebeten, für die Feldpostkarten, die sie aus diesem Anlaß herausgeben, einen besonderen Freimarkenwertstempel zu erhalten. Die Deutsche Reichspost hat daher für solche Zwecke ein besonderes Markenbild zu 6 Rpf von dem Kunstmaler Erich Meerwald, Berlin-Wilmersdorf, herstellen lassen, das auf Antrag künftig als Wertstempel für derartige Karten zur Verfügung gestellt werden soll.

    Abbildung hierunter in 5/4 natürlicher Größe.

    Erstmalig wird der Freimarkenwertstempel auf die zum Tag der Briefmarke vom Reichsbund der Philatelisten und von den KdF-Sammlergruppen herausgegebenen Feldpostkarten aufgedruckt werden. Die Karten werden vom 4. Januar 1940 an durch die Versandstelle für Sammlermarken in Berlin W 30, Geisbergstr. 7, außerdem bei den zum Tag der Briefmarke eingerichteten Sonderpostämtern nach den Angaben in der Amtsblattmitteilung Nr. 1507/1939 S. 1030 abgegeben.
    Die Feldpostkarte des Reichsbundes der Philatelisten wird zum Preise von 25 Rpf, die Feldpostkarten der Sammlergruppen werden zum Preise von 15 Rpf abgegeben. Von dem Unterschied zwischen Nennwert der Marke und Abgabepreis der Karte fließen 12 bzw. 6 Rpf dem Kulturfonds des Führers zu. Für die rechnerische Behandlung dieser Beträge gelten die Bestimmungen der AmtsblVf. Nr. 506/1939 S. 725 entsprechend. Der Zuschlagerlös ist der GPk getrennt nach Reichsbund- und KdF-Sammlergruppen-Postkarten zu überweisen.

    Abbildung 1 - Verfügung Nr. 708/1939

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    • 21. Dezember 2013 um 15:38
    • #26

    Im Jahr 1939, kurz nach dem Überfall Deutschlands auf Polen, verausgabte die Deutsche Reichspost einen Satz Sondermarken, mit dem die Bevölkerung auf die Arbeit der Post aufmerksam gemacht werden sollte. Zum 19. Mai 1941 wurde ein Teil dieses Satzes in geänderten Farben und mit erhöhten Zuschlagssätzen nebst einer Postkarte erneut an die Schalter gebracht. Der gesamte Zuschlag floss dem Kulturfonds Adolf Hilters zu. Dieser Fond stand Hitler persönlich zur Verfügung und unterstand keiner Kontrolle.

    Die Sondermarken wurden auf gestrichenem Papier und einer Kammzähnung 13 3/4 : 14 1/4 im Rastertiefdruckverfahren hergestellt.

    Die Bekanntgabe der Ausgabe erfolgte im Amtsblatt des Reichspostministeriums Nummer 46 vom 13. Mai 1941 unter der Verfügung 245/1941. Studiert man den Inhalt dieser Verfügung, erkennt man wie weit die Postverwaltung vom nationalsozialistischen Gedankengut durchdrungen war:

    Die Leistungen unserer Kameraden von der Front haben sich von Monat zu Monat gesteigert. Die schnellen Siege unserer Wehrmacht zu Lande, zu Wasser und in der Luft sind einzig in der Geschichte. Sie waren aber nur möglich, weil auch die Heimat und nicht zuletzt die Postgefolgschaft in entschlossener, restloser Hingabe ihre Pflicht erfüllt haben. Durch die bei Beginn des Krieges herausgegebenen Sondermarken mit Bildern von der Gemeinschaftsarbeit unserer Gefolgschaft haben wir weite Kreise auf unsere Arbeit für Führer und Volk aufmerksam gemacht und gleichzeitig dadurch erhebliche Mittel für den Kulturfonds aufbringen können. Ich habe nunmehr einen Teil der ersten Markenreihe in etwas geänderten Farben, jedoch mit höheren Zuschlägen, erneut herstellen lassen, und zwar:
    zu 6 + 9, 8 + 12, 12 + 18, 16 + 24, 20 + 30, 24 + 36 Rpf,
    außerdem 1 Postkarte zu 6 + 9 Rpf mit dem Freimarken-Wertstempel der Marke zu 6 + 9 Rpf. Auf der linken Hälfte der Anschriftenseite ist die Darstellung der früheren 3 + 2 Rpf-Marke - Großkundgebung in der Deutschlandhalle - angebracht.

    Abbildungen der Marken in 3/4 natürlicher Größe, der Postkarte in verkleinertem Maßstabe auf der Beilage der nächsten Nummer des Amtsblatts.

    Die Marken werden vom 19. Mai an bei allen Postämtern und Amtsstellen abgegeben. Der Abgabepreis für einen Satz beträgt einschließlich Karte 2,3ß RM, wovon 1,38 RM dem Kulturfonds zufließen.

    Ich bin überzeugt, daß die gesamte Gefolgschaft sich noch mehr als bisher für den Absatz dieser Marken einsetzten wird.

    Abbildung 1 - Sondermarken Kameradschaftsblock der Deutschen Reichspost
    Abbildung 2 - Postkarte Kameradschaftsblock der Deutschen Reichspost
    Abbildung 3 - Verfügung Nr. 245/1941
    Abbildung 4 - Beilage zur AmtsblVf. Nr. 245/1941

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    • 28. Dezember 2013 um 14:18
    • #27

    Nach fast neun Jahren wurde die Dauermarkenserie mit dem Abbild des Reichspräsidenten Paul von Hindenburg am 1. August 1941 durch eine neue Serie mit dem Abbild Adolf Hitlers [1] abgelöst. Diese Serie bestand zunächst aus 18 Werten.

    Die Briefmarken im Nennwert von 1 Rpf bis 8 Rpf wurden im Buchdruck auf gestrichenem Papier, die Marken im Nennwert ab 10 Rpf im Stahlstich auf gewöhnlichem Papier mit Kammzähnung 14 produziert.

    Bekanntgegeben wurde die Ausgabe im Amtsblatt des Reichspostministeriums Nummer 61 vom 01. Juli 1941 unter der Verfügung Nummer 353/1941:

    Die Postwertzeichen der Dauermarkenreihe werden künftig mit dem Kopfbild des Führers hergestellt und vom 1. August 1941 an bei allen Postämtern und Amtstellen abgegeben. Außer den bisherigen Werten zu 1 bis 80 Rpf sind Marken zu 16 und 24 Rpf vorgesehen. Später folgen noch die Werte zu 1, 2, 3 und 5 RM, deren Herausgabe und Einzelheiten besonders bekanntgegeben werden. Die frühere 100-Rpf-Marke wird nicht mehr hergestellt.

    Den Entwurf der neuen Rpf-Werte hat Professor Richard Klein, München, nach einem Lichtbild des Reichsbildberichterstatters, Professor Heinrich Hoffmann, angefertigt. Diese Marken werden in der Reichsdruckerei Berlin hergestellt. Für die Werte zu 1, 3, 4, 5, 6, 8, 10, 12, 15, 16, 20 und 24 Rpf ist die frühere Größe 21,5 x 25,5 mm beibehalten worden, während die Werte zu 25, 30, 40, 50, 60 und 80 Rpf die Größe 24,5 x 29,15 mm haben. Die Marken bis 8 Rpf sind im Buchdruck, die Werte von 10 bis 80 Rpf sind in Stahlstich gedruckt. Die Freimarken-Wertstempel für Postkarten usw. sind sämtlich in Buchdruck hergestellt worden. Für alle Marken wird jetzt Papier ohne Wasserzeichen verwendet, und zwar für Buchdruckmarken gestrichenes, für Stahlstichmarken ungestrichenes.

    Freimarkenheftchen erscheinen später.

    Die Farben der Marken sind:

    1 Rpf grau
    3 Rpf hellbraun
    4 Rpf stahlblau
    5 Rpf grün
    6 Rpf blauviolett
    8 Rpf hellrot
    10 Rpf schwarzbraun
    12 Rpf dunkelrot
    15 Rpf rotbraun
    16 Rpf blaugrün
    20 Rpf hellblau
    24 Rpf gelbbraun
    25 Rpf dunkelblau
    30 Rpf olivgrün
    40 Rpf rotviolett
    50 Rpf schwarzgrün
    60 Rpf dunkelbraun
    80 Rpf schwarzblau

    Abbildung einer 6-Rpf-Marke in 3/4 natürlicher Größe auf der Vorseite

    Abbildung 1 und 2 - Dauermarkenserie mit Kopfbild Adolf Hitlers
    Abbildung 3 und 4 - Verfügung Nr. 353/1941

    [1]

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    • 29. Dezember 2013 um 13:43
    • #28

    Neben der neuen Dauermarkenserie mit dem Abbild Adolf Hitlers erschienen am 1. August 1941 auch neue Ganzsachen mit entsprechendem Wertstempel.

    Auch für diese Ganzsachen erfolgte die Bekanntgabe im Amtsblatt des Reichspostministeriums Nummer 61 vom 01. Juli 1941 unter der Verfügung Nummer 353/1941.

    Abbildung 1 - beispielhafte Abbildung einer Ortspostkarte zu 5 Rpf
    Abbildung 2 - Antwort-Ortspostkarte zu 5 Rpf
    Abbildung 3 - beispielhafte Abbildung einer Fernpostkarte zu 6 Rpf
    Abbildung 4 - Antwort-Fernpostkarte zu 6 Rpf

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    • 29. Dezember 2013 um 13:45
    • #29

    Abbildung 1 - Auslandspostkarte zu 15 Rpf
    Abbildung 2 - Antwort-Auslandspostkarte zu 15 Rpf

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    • 29. Dezember 2013 um 16:13
    • #30

    Am 11. Januar 1942 verausgabte die Deutsche Reichspost eine Sondermarke zu 6 Rpf + 24 Rpf Zuschlag zum Tag der Briefmarken [1].

    Die Briefmarken wurde im Rastertiefdruck auf gestrichenem Papier mit Kammzähnung 14 hergestellt.

    Der Tag der Briefmarke wurde erstmals im Jahre 1935 in Österreich begangen und geht auf die Idee des Berliner Philatelisten Hans von Rudolphi zurück. In Deutschland wurde der Tag erstmals am 07. Januar 1936, dem Geburtstags Heinrich von Stephans gefeiert. Im Jahre 1943 wurde der Tag der Briefmarken am 10. Januar durchgeführt. Die Idee verbreitete sich weltweit und wurde bisher in 120 Ländern begangen.

    Die Bekanntgabe der Sondermarke erfolgte im Amtsblatt des Reichspostministeriums Nummer 1 vom 03. Januar 1942 unter der Verfügung Nummer 1/1942:

    Zum "Tag der Briefmarken", den die Briefmarkensammler am 11. Januar 1942 zur Erinnerung an den Begründer des Weltpostvereins, Heinrich von Stephan, im gesamten Großdeutschen Reich mit vielen Veranstaltungen feiern, gibt die Deutsche Reichspost eine Sondermarke zu 6 + 24 Rpf heraus. Der Enrwurf stammt von dem Kunstmaler Erich Stahl in Berlin-Steglitz. Die lilafarbene Marke ist in der Staatsdruckerei Wien in der Größe 27,5 x 32,8 mm im Rastertiefdruckverfahren hergestellt worden. Der Zuschlag der bei den Postämtern abgesetzten Marken fließt restlos dem Kulturfonds zu, während von dem Zuschlag der bei den Sonderpostämtern abgesetzten Marken ein Teil der Einheitsorganisation der Sammler zugute kommt.

    Abbildung der Marke in 3/4 natürlicher Größe untenstehend.

    Die Marken werden vom 11. Januar 1942 an außer bei den für die Veranstaltungen eingerichteten Sonderpostämtern, die im Amtsblatt besonders veröffentlicht werden, bei den Postämtern am Sitze der Reichspostdirektionen [2] und bei einigen anderen größeren Postämtern bis Ende Januar 1942 und bis auf weiteres bei der Versandstelle für Sammlermarken in Berlin SW 68 unter den üblichen Bedingungen abgegeben. Schriftliche Einzelbestellungen nehmen weder die Versandstelle noch die Postämter entgegen.

    Über die Lieferung der Marken und die Abführung des Zuschlagserlöses haben die Reichspostdirektionen besondere Verfügung erhalten. Für die rechnerische Behandlung gelten die Bestimmungen der AmtsblVf. Nr. 600/1940 S. 681 entsprechend.

    Abbildung 1 - Sondermarke "Tag der Briefmarken"
    Abbildung 2 und 3 - Verfügung Nr. 1/1942


    [1]
    [2] Auf echten Bedarfsbriefen sollte die Sondermarken nur aus Schwerin und Stettin möglich sein.

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    • 29. Dezember 2013 um 19:42
    • #31

    Ab dem Jahr 1942 erhielten auch die Rohrpostkarten zu 55 Rpf den Wertstempel der neuen Dauermarkenserie Adolf Hilter.

    Im Amtsblatt des Reichspostministeriums Nummer 9 vom 30. Januar 1942 wurde unter der Verfügung Nr. 47/1942 folgendes bekanntgegeben:

    Rohrpostkarten werden künftig mit einem Freimarken-Wertstempel zu 55 Rpf versehen, der das Markenbild der neuen Dauermarkenreihe zeigt. Die Rohrpostkarten sind zunächst nur bei der Versandstelle für Sammlermarken erhältlich, bei den Postämtern erst nach Aufbrauch der Rohrpostkarten mit dem Hindenburg-Markenbild. Die Übersicht der gültigen Postwertzeichen (AmtsblVf. Nr. 699/1941 S. 945) ist zu ergänzen.

    Abbildung 1 - Rohrpostkarte
    Abbildung 2 - Verfügung Nr. 47/1942

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    • 29. Dezember 2013 um 20:12
    • #32

    Am 10. März 1942 verausgabte die Deutsche Reichspost eine Sondermarke zu 12 Rpf + 38 Rpf Zuschlag zum Heldengedenktag [1].

    Die Briefmarken wurde im Rastertiefdruck auf gestrichenem Papier mit Kammzähnung 14 hergestellt.

    Seit 1923 wurde im Deutschen Reich als Ausdruck der Trauer um die Gefallenen des Ersten Weltkriegs der Volkstrauertag begangen. Im Jahre 1934 erfolgte eine Umbenennung in Heldengedenktag. An diesem wurde auch der im Kampf um die Machtergreifung der NSDAP gefallenen Nationalsozialisten und ab 1940 der Gefallenen des Zweiten Weltkriegs gedacht.

    Die Bekanntgabe der Sondermarke erfolgte im Amtsblatt des Reichspostministeriums Nummer 19 vom 06. März 1942 unter der Verfügung Nummer 110/1942:

    Die Deutsche Reichspost gibt zum Heldengedenktag 1942 eine Sondermarken zu 12 + 38 Rpf in blauschwarzer Farbe heraus. Der Zuschlag fließt dem Kulturfonds zu. Den Entwurf hat Professor Richard Klein-München an Hand einer Aufnahme des Reichsbildberichterstatters Prof. Heinr. Hoffmann nach einer Plastik des Bildhauers Bronisch-Berlin angefertigt. Die 27,5 x 32,8 mm große Marke ist in der Staatsdruckerei Wien im Rastertiefdruckverfahren in Bogen zu 50 Stück hergestellt worden.
    Abbildung der Marke in 3/4 natürlicher Größe nebenstehend.
    Die Marke wird bei sämtlichen Postämtern vom 10. März an bis Ende April 1942 und bis auf weiteres bei der Versandstelle für Sammlermarken in Berlin SW 68 abgegeben.
    Über die Lieferung der Marken haben die RPDn besondere Mitteilung erhalten. Für die rechnerische Behandlung gelten die Bestimmungen der AmtsblVf. Nr. 600/1940 S. 683 entsprechend.

    Abbildung 1 - Sondermarken "Heldengedenktag"
    Abbildung 2 - Verfügung Nr. 110/1942

    [1]

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    • 31. Dezember 2013 um 13:56
    • #33

    Als Ergänzung der Dauermarkenserie mit dem Abbild Adolf Hitlers erschienen am 20 März 1942 vier Werte zu 1, 2, 3 und 5 RM.

    Diese Marken wurden im Stichtiefdruck und mit Linienzähnung 12 1/2 produziert.

    Bekanntgegeben wurde die Ausgabe im Amtsblatt des Reichspostministeriums Nummer 21 vom 13. März 1942 unter der Verfügung Nummer 126/1942:

    Die Marken der Dauermarkenreihe mit dem Kopfbild des Führers zu 1, 2, 3 und 5 RM sind nach einem Entwurf von Professor Dachauer, wien, auf Grund eines Lichtbildes des Reichsbildberichterstatters, Professor Heinrich Hoffmann, in der Staatsdurckerei Wien in Bogen zu 25 Stück in Stahlstich und Größe 27,5 x 32,8 mm hergestellt worden. Abbildung einer 1-RM-Marke in 3/4 natürlicher Größe s. unten.

    Farbe der 1-RM-Marke = dunkelgrün
    Farbe der 2-RM-Marke = violett
    Farbe der 3-RM-Marke = dunkelrot
    Farbe der 5-RM-Marke = dunkelblau

    Die Marken werden vom 20. März 1942 an nur bei den Postämtern,die Bedarf an diesen Marken haben, vorrätig gehalten.

    Die Übersicht der gültigen Postwertzeichen (Beilage zur AmtsblVf. Nr. 699/1941 S. 945) ist unter lfd. Nr. 2 entsprechend zu ergänzen.

    Abbildung 1 - Dauermarkenserie mit Kopfbild Adolf Hitlers
    Abbildung 2 - Verfügung Nr. 126/1942

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  • Briefmarkentor
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    • 4. Januar 2014 um 12:50
    • #34

    Seit 1937 verausgabte die Deutsche Reichspost jedes Jahr zum Geburtstag Adolf Hitlers eine Sondermarke. So auch zum 13. April 1942.

    Diese Briefmarke wurde im Rastertiefdruckverfahren auf gestrichenem Papier mit Kammzähnung 14 1/4 : 13 3/4 produziert.

    Die Bekanntgabe der Sondermarke erfolgte im Amtsblatt des Reichspostministeriums Nummer 29 vom 10. April 1942 unter der Verfügung Nr. 188/1942:

    Die Deutsche Reichspost gibt zum 53. Geburtstag des Führers eine Sondermarke zu 12 + 38 Rpf in rotvioletter Farbe heraus. Der Entwurf ist in den Kunstwerkstätten der Reichsdruckerei Berlin von dem Graphiker Vogenauer nach einem Lichtbild des Reichsbildberichterstatters Professor Heinrich Hoffmann angefertigt worden. Die Marke hat die Größe 29,5 x 38,5 mm und ist im Rastertiefdruckverfahren in Bogen zu 50 Stück gedruckt. Der Zuschlag fließt dem Kuturfonds zu.

    Abbildung der Marke in 3/4 natürlicher Größe s. unten.

    Die Marken werden vom 13. April 1942 an bei sämtlichen Postämtern bis Ende Juni 1942 und bei der Versandstelle für Sammlermarken in Berlin SW 68 unten den üblichen Bedingungen bis auf weiteres vorrätig gehalten.

    Für die rechnerische Behandlung gelten die Vorschriften der AmtsblVf. Nr. 600/1940 S. 683 entsprechend.

    Die RPDn haben über die Lieferung besondere Verfügung erhalten.

    Abbildung 1 - Sondermarke 53. Geburtstag Adolf Hitlers
    Abbildung 2 - Verfügung Nr. 188/1942

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  • Briefmarkentor
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    • 4. Januar 2014 um 14:06
    • #35

    An dieser Stelle zeige ich euch zur Auflockerung einen ersten Beleg aus dem Gebiet des heutigen Mecklenburg-Vorpommerns.

    Es handelt sich um einen Feldpostbrief [1] vom 13. April 1942 aus Tutow [2] im Landkreis Demmin in Pommern. Der Absender war Angehöriger der Großen Kampffliegerschule 1 auf dem Flugplatz Tutow [3].

    Abgeschlagen wurde der Brief mit dem Zweikreisbrückenstempel (Zweikreisstegstempel) TUTOW / b / über / DEMMIN. Dieser Stempel entprach der Stempelnorm des Reichspostzentralamts von 1931.

    Abbildung 1 - Vorderseite Feldpostbrief
    Abbildung 2 - Rückseite Feldpostbrief
    Abbildung 3 - Zweikreisbrückenstempel TUTOW / b / über / DEMMIN
    Abbildung 4 - Briefstempel Große Kampffliegerschule 1

    [1]

    [2]

    [3]

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  • Briefmarkentor
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    • 4. Januar 2014 um 14:55
    • #36

    Der Inhalt des Beleges 1 ist glücklicherweise erhalten geblieben. Solche Briefe gewähren uns Einblicke in das Denken und Leben einer Zeit, die für viele heutige Zeitgenossen schwer verständlich ist.

    Tutow, 12.4.42

    Liebe Mama!

    Heute will ich an Dich wieder einige Zeilen schreiben. Hoffe daß ihr die Briefe mit den zwei Photos erhalten habt. Ich bin gesund und hoffe das selbe von Euch, hier ist es sehr schöndas Frühjahr zeigt ich überall, wir dürfen jetzt ohne Mantel ausgehen, die ---- passen gut zur engen Hose, alle sehen mich so neidisch an, da ich in der Uniform wirklich flott aussehe. Wenn ich auf Urlaub komme werde ich alles noch schöner zusammen bekommen. Nachdem ich jetzt in einen neuen Standort bin ist es fraglich ob ich zu Pfingsten Urlaub bekomme. Nach der Regel heißt es man muß mindestens 3 Monate in einen neuen Standort sein um Urlaub beanspruchen zu können. Jedenfalls werde ich alles versuchen um zu Pfingsten kommen zu können. Sicher ist es jedenfalls nicht. Es sind ---- hie die schon ein Jahr dabei sind und jetzt erst Urlaub bekommen. Es macht ja nicht's so bleibt uns die Freude vorbehalten, man bekommt ja nur jährlich 16 Tage Urlaub. Das Ostergeschenk von dir habe ich noch nicht erhalten. Eingeschrieben ist es, ---- kommt ja an, ---- es ---- ---- durch die ----. Ausserdem muß ich Dir mitteilen daß ich von hier auf 3 Monate versetzt werde, also ---- bleibt die Große-Kampffliegerschule 1 ich werde aber zur Schulung 3 Monate kommandiert entweder nach "Halle an der Saale" oder Merseburg, werde es Dir bald genug mitteilen derzeit bleibe ich ja noch hier. So fühle ich mich hier wohl, die Kameraden sind auch in Ordnung. Erwarte von dir Post, hoffe das bis Montag etwas kommt. Heute Sonntag habe ich bis 8 h geschlafen. Um 11 h gehe ich essen und ---- fahre ich mit dem Zug nach Demmin der geht um 12 h 20 m, 3/4 1 h bin ich in Demmin, Demmin hat 16.000 Einwohner es ist auch etwas los. Kino u.s.w. In unserem Horst ist ein grosses Kino alle neuen Filme kommen ---- sich ansehen jeden Tag, ohne Geld. Auch ein grosses Hallenbad ist hier mit Heiß und Kaltwasser ----.
    Ich hätte ja viel zu erzählen alles weitere kommt im Urlaub. Wie geht es den ----. ---- hoffe gut. Heute schließe ich in der Hoffnungvon Euch bald etwas zu hören.

    Viele Grüße u. Küsse von ---- ---- ----
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  • Vichy
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    • 4. Januar 2014 um 15:08
    • #37
    Zitat

    Original von Briefmarkentor

    Tutow, 12.4.42

    Liebe Mama!

    Heute will ich an Dich wieder einige Zeilen schreiben. Hoffe daß ihr die Briefe mit den zwei Photos erhalten habt. Ich bin gesund und hoffe das selbe von Euch, hier ist es sehr schöndas Frühjahr zeigt ich überall, wir dürfen jetzt ohne Mantel ausgehen, die Halbschuhe passen gut zur langen Hose, alle sehen mich so neidisch an, da ich in der Uniform wirklich flott aussehe. Wenn ich auf Urlaub komme werde ich alles noch schöner zusammen bekommen. Nachdem ich jetzt in einen neuen Standort bin ist es fraglich ob ich zu Pfingsten Urlaub bekomme. Nach der Regel heißt es man muß mindestens 3 Monate in einen neuen Standort sein um Urlaub beanspruchen zu können. Jedenfalls werde ich alles versuchen um zu Pfingsten kommen zu können. Sicher ist es jedenfalls nicht. Es sind viele hier die schon ein Jahr dabei sind und jetzt erst Urlaub bekommen. Es macht ja nicht's so bleibt uns die Freude vorbehalten, man bekommt ja nur jährlich 16 Tage Urlaub. Das Ostergeschenk von dir habe ich noch nicht erhalten. Eingeschrieben ist es, daher kommt ja an, aber es dauert lange durch die Versetzung. Ausserdem muß ich Dir mitteilen daß ich von hier auf 3 Monate versetzt werde, also Standort bleibt die Große-Kampffliegerschule 1 ich werde aber zur Schulung 3 Monate kommandiert entweder nach "Halle an der Saale" oder Merseburg, werde es Dir bald genug mitteilen derzeit bleibe ich ja noch hier. So fühle ich mich hier wohl, die Kameraden sind auch in Ordnung. Erwarte von dir Post, hoffe das bis Montag etwas kommt. Heute Sonntag habe ich bis 8 h geschlafen. Um 11 h gehe ich essen und nachher fahre ich mit dem Zug nach Demmin der geht um 12 h 20 m, 3/4 1 h bin ich in Demmin, Demmin hat 16.000 Einwohner es ist auch etwas los. Kino u.s.w. In unserem Horst ist ein grosses Kino alle neuen Filme kann man sich ansehen jeden Tag, ohne Geld. Auch ein grosses Hallenbad ist hier mit Heiß und Kaltwasser Brausen.
    Ich hätte ja viel zu erzählen alles weitere kommt im Urlaub. Wie geht es dem  lb (lieben) Papa, hoffe gut. Heute schließe ich in der Hoffnungvon Euch bald etwas zu hören.

    Viele Grüße u. Küsse von ---- ---- Sohn Walter
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    Bitteschön :)

    Eigentlich sehr leicht zu lesen, wenn man sich erst einmal einen kurzen Moment in die Handschrift "hineinversetzt". Jeder Mensch hat halt seinen eigenen Stil.

    Stempel aus PEINE gesucht bis 1963

  • Briefmarkentor
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    • 5. Januar 2014 um 14:22
    • #38

    Hallo Vichy,

    herzlichen Dank für die prompte Hilfe. :ok:

    Heute folgt ein weiterer Beleg aus dem Gebiet des heutigen Mecklenburg-Vorpommerns.

    Es handelt sich um einen Inlandsbrief im Fernverkehr bis 20 g vom 18. Mai 1942 aus Lübz [1] im Landkreis Parchim nach Berlin. Der Brief wurde portogerecht mit 12 Rpf frankiert. Das Porto wurde durch Mehrfachfrankatur von vier Stück der Dauermarkenserie mit dem Abbild Adolf Hitlers zu 3 Rpf entrichtet.

    Abgeschlagen wurde der Brief mit dem Sonderstempel LÜBZ (MECKL) / Bekannt durch Lübzer Bier.

    Abbildung 1 - Vorderseite Inlandsbrief
    Abbildung 2 - Rückseite Inlandsbrief
    Abbildung 3 - Sonderstempel LÜBZ (MECKL) / Bekannt durch Lübzer Bier
    Abbildung 4 - Postwertzeichen Dauermarkenserie zu 3 Rpf

    [1]

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  • labarnas
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    • 11. Januar 2014 um 10:05
    • #39

    Solide Sache und sehr informativ :)

    Bin bei meinen Recherchen nach Informationen zur SBZ auf diesen Link gestoßen (wegen dem Gemeindeverzeichnis), vielleicht ist da der einen oder andere Tipp dabei.

    Grüße labarnas

    Forschungsgemeinschaft DDR Plattenfehler - Koordinator im Philaforum - Web-Seite der FG

    Literaturliste (Stand Januar 2022)

  • Briefmarkentor
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    • 11. Januar 2014 um 11:46
    • #40
    Zitat

    Original von labarnas
    Bin bei meinen Recherchen nach Informationen zur SBZ auf diesen Link gestoßen (wegen dem Gemeindeverzeichnis), vielleicht ist da der einen oder andere Tipp dabei.

    Hallo labarnas,

    ich hoffe, meine Homepage gefällt dir. ;)


    Viele Grüße

    Marko

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