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Argentinien - Ausgaben von Buenos Aires (Staat bis 1860, Provinz bis 1864)

  • Tafkaj
  • 17. November 2006 um 20:05
  • Tafkaj
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    • 17. November 2006 um 20:05
    • #1

    Und wieder sind mir da ein paar Marken in
    die Hände gefallen.
    Hab sie soweit einortnen können,
    Argentinien, Provinzausg. Buenos Aires
    Mich.4 5 P (CINCO Ps) gelb
    Mich.5 b 4 R (CUATO rs) graubraun
    Wenn die echt wären "Volltreffer"

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  • Gagrakacka
    Gast
    • 17. November 2006 um 20:40
    • #2

    @tafkaf:

    Mach Dir mal keine Sorgen um die Echtheit, bei der Menge an Nachdrucken, auch von den echten Steinen... Da waren schon um 1900 drei oder vier verschiedene Nach- und Neudrucke bekannt.

  • Tafkaj
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    • 17. November 2006 um 20:43
    • #3

    Aber von der Gelben hab ich nichts wegen Nachdruck gelesen.

    Einmal editiert, zuletzt von Tafkaj (17. November 2006 um 20:57)

  • Tafkaj
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    • 17. November 2006 um 20:56
    • #4

    Habe bei den oben gezeigten Marken auch noch diese beigehabt die ich aber nicht finden konnte.

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  • Concordia CA
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    • 30. August 2007 um 20:18
    • #5

    Da hier immer der eine oder andere Südamerikakenner mitliest, traue ich mich mal aus der mit einem unbekannteren Sammelgebiet aus der Deckung.

    Die Republik Buenos Aires hat während der kurzen Zeit der Unabhängigkeit von der Argentinischen Konförderation eigene Briefmarken herausgegeben (1858 + 1859).

    Diese Marken werden nach ihrem Bildinhalt "Barquitos", zu deutsch "Schiffchen" genannt.

    Nach ausführlichem Studium des Kohl-Handbuches, des Michel-Kataloges und dieser tollen Internetseite

    bin ich mir immer noch nicht sicher, ob die unten gezeigten Marken Orginale, Nachdruck 1 oder 2, Sperati-Fälschungen oder Nachahmungen neueren Datums sind.

    Wer weiss Rat?

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    Ohne Stempelkunde - Keine Philatelie!
    POSTSTEMPELGILDE

  • buzones
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    • 30. August 2007 um 20:43
    • #6

    Hast du bei deinen ausführlichen Studien auch näheres zum Druckverfahren der Originalmarken herausgefunden? ;)

    Kleiner Tipp:

    Schau dir die Marken mal in Ruhe unterm Fadenzähler an.
    Ist das wirklich Buchdruck? Ich glaube nicht!

    Saludos filatélicos
    Ralf


    Spanien: Postgeschichte-Dauerserien-Ganzsachen

    http://www.argespanien.de

  • Afredolino
    Philatelie Experte
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    • 30. August 2007 um 20:54
    • #7

    Concordia CA

    Die von Dir gezeigten Briefmarken sehen genau aus wie diese "primitiven Fälschungen" in dem Link, den Du eingestellt hast.

    Ich bin nicht der Spezi auf diesem Gebiet, aber für mich sehen die falsch aus.

    Gruss
    Afredolino

    Beginn den Tag mit einem lächeln und du hast ihn schon gewonnen

  • Concordia CA
    Stamm Mitglied
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    • 30. August 2007 um 21:34
    • #8

    @ buzones

    Auf die naheliegensten Dinge kommt man oft nicht von selbst... :ups:

    Es ist natürlich kein Buchdruck. Anhand des Vergleichscanns mit einer aus derselben Zeit stammenden, farbähnlichen argentinischen Buchdruckmarke sieht man, dass die typische Dreidimensionalität durch den Farbauftrag vollkommen fehlt.

    Das kommt davon, wenn man nur nach Informationen über Papier und Bildgröße und dergleichen sucht. ?(

    @ Alfredolino
    Dass die Marken falsch waren, hatte ich schon im Gefühl, hätte mich aber zu gerne eines Besseren belehren lassen. :D

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    Ohne Stempelkunde - Keine Philatelie!
    POSTSTEMPELGILDE

  • uposta
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    • 26. Februar 2013 um 19:43
    • #9

    Hallo!

    "Buenos Aires" sagt zwar schon viel, aber sind das auch Briefmarken?

    Sollte sich jemand damit auskennen und sie als Briefmarken "erkennen" , vielleicht auch noch in einem aktuellen Michel-Katalog was dazu gefunden haben, wäre es sehr freundlich, wenn er/sie was dazu sagen würde.

    Die Stücke wurden vor vielen Jahren einem uralten Vordruckalbum entnommen. In einer Zeit, als es für den Repro-Markt noch keine entsprechenden Heim-Drucker gab.

    Vielen Dank.

    uposta

    Bilder

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  • DKKW
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    • 26. Februar 2013 um 20:13
    • #10

    Hallo uposta,

    1. es gibt durchaus Marken von Buenos Aires. Wer alle Welt sammelt, bzw. handelt, sollte auch einen Alle Welt Katalog im Schrank haben, es muss ja nicht die aktuelle Ausgabe sein.
    2. Es gibt, insbesondere in Deutschland, noch viel mehr Fälschungen der Marken von Buenos Aires. Die meisten Fälschunge stammen wohl aus Nürnberg.
    3. Wer sich mit klassischen Marken auseinandersetzt sollte das eine oder andere Buch über klassische Fälschungen im Schrank haben:
    Album Weeds: How to detect forged stamps, 1892, Stanley Gibbons
    Paul Lietzow. Das schwarze Buch der Philatelie, 1879, gibt es auch als Nachdruck
    Paul Ohrt: Handbuch der Neudrucke, 1906, gibt es auch als Nachdruck.

    Meines Erachtens sind das Fälschungen ohne Wert, ich vermute, es handelt sich um sogenannte Schrödersche Lichtdrucke.

    Viele Grüße
    DKKW

    Einmal editiert, zuletzt von DKKW (26. Februar 2013 um 20:16)

  • DKKW
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    • 26. Februar 2013 um 20:14
    • #11

    edit

    Einmal editiert, zuletzt von DKKW (26. Februar 2013 um 20:14)

  • uposta
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    • 26. Februar 2013 um 20:39
    • #12

    Hallo DKKW!

    Vielen Dank, von Schröderschen Lichtdrucken habe ich schon gelesen, aber nur im Zusammenhang mit Sachsen.

    Das heisst dann, dass man an den Farben nichts Falsches erkennen kann?

    Da ich weder Alle Welt sammle, noch damit handle, kann ich die Papierkrümel dem Hamster als Knabberspass geben. ;)

    uposta

  • kartenhai
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    • 27. Februar 2013 um 07:46
    • #13

    @ uposta:

    Hier noch zwei Links zu diesen Marken mit Originalen und Nachdrucken, die Schröderschen Lichtdrucke sind hier aber noch nicht mit erwähnt:


    Wenn klassische Marken immer so gut aussehen wie frisch gedruckt, ist meistens etwas faul. Originalmarken sieht man das hohe Alter meistens gleich an, auch an der Rückseite.

    Gruß kartenhai

  • uposta
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    • 27. Februar 2013 um 09:42
    • #14

    Hallo kartenhai,

    vielen Dank für Deine Links.

    Da ich nicht sagen kann aus welchem Jahr das "uralte" Vordruckalbum stammte, kann man natürlich auch die in der Literatur bereits beschriebenen Neudrucke annehmen. In das Vordruckalbum waren sie noch vor 1914 gelangt.

    Leider habe ich noch nirgendwo eine Abbildung eines Kehrdruckpaares finden können. Damit könnte man wenigstens die diskutierten breiten Ränder relativieren.

    uposta

  • kartenhai
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    • 27. Februar 2013 um 09:55
    • #15

    @ uposta:

    Hier ein paar Kehrdrucke, nur der erste davon ist echt. Die Kleinbögen sind Reprints mit nur einem Kehrdruck-Paar unten links oder rechts, das letzte Paar ist eine Sperati-Fälschung.

    Gruß kartenhai

    Bilder

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  • uposta
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    • 27. Februar 2013 um 10:07
    • #16

    Hallo kartenhai,

    das nenne ich schnell. ;) Vielen Dank!

    Originale mit sichtbar breit geschnittenen Rändern schließe ich mal aus. Eine fünfstellige Michelnotierung hätte der Hamster demnach nicht zerknabbert. :D

    Hat der Herr Sperati alle 8 Marken "angefertigt"? Das wäre dann die einzige Variante "Fälschung". Ob man "Neudrucke" als Fälschung diskutieren muss?

    uposta

  • kartenhai
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    • 27. Februar 2013 um 12:59
    • #17

    Ob der Fälscher-König Sperati alle 8 Marken fabriziert hat, weiß ich auch nicht, wohl nur die teuersten. Er hatte ja alle Hände voll zu tun mit den übrigen Raritäten der Welt. :)

    Und solange der Michel die Neudrucke auch noch katalogisiert mit sehr geringen Preisen, kann man wohl nicht von Fälschungen sprechen.

    Gruß kartenhai

  • lautrer1985
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    • 13. Juli 2019 um 16:58
    • #18

    Vermilion 4p 1858 Briefmarke am besten Gutachten oder kann man irgendwie sehen ob es eine Fälschung ist ?!

  • kartenhai
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    • 13. Juli 2019 um 17:26
    • #19

    Von diesen im Original teuren und seltenen Marken sollen sehr viele billige Reprints und Fälschungen im Umlauf sein. In diesem englischen Forum geht es um diese Marken, leider sind die darin enthaltenen Links mit näheren Einzelheiten darüber nicht abrufbar:

    https://stampboards.com/viewtopic.php?f=10&t=16908

    Bei Siegel-Auktionen sind einige der Marken abgebildet, die echt sind. Vielleicht kann man da im Vergleich sehen, ob die eigenen Marken Reprints sind?

    https://siegelauctions.com/lots.php?year=…=957&page_no=10

    Gruß kartenhai

  • kartenhai
    Stamm Mitglied
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    Männlich
    • 13. Juli 2019 um 17:29
    • #20

    Und in diesem Forum steht unter anderem, daß die Originale auf einem dünneren Papier gedruckt sind als spätere Fälschungen, die auf dickem rauhen Papier gedruckt sind:

    https://stamporama.com/discboard/disc…ion=20&id=14843

    Gruß kartenhai

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