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DDR 286-288 auf Brief

  • narnia2009
  • 8. März 2013 um 23:15
  • Rainer
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    • 10. März 2013 um 00:56
    • #21
    Zitat

    Original von philaservice

    Dafür brauchst Du keinen aktuellen Briefe-Katalog, der Brief ist nämlich um 2 Pfg. überfrankiert und wertet somit - wenn man sich an der Michel-Denke orientiert - nur den Preis für lose gestempelte Marken.
    Im Übrigen ist der Brief genau das wert, was DU bereit bist dafür bei der Delcampe-Auktion zu zahlen.
    Es gibt hierfür einfach keine generellen Aussagen; mir persönlich ist der Brief nicht mal ein paar Cent wert, weil ich ausschließlich portogerechte Bedarfsbelege sammele; stoßen bei der Auktion 2 Heimatsammler von Limbach aufeinander, denen beiden der Stempel noch fehlt, hast Du (wahrscheinlich) eh das Nachsehen ...

    Eigentlich wurd ja einmal danach gefragt, wie der Katalogwert zu ermitteln ist ;)

    Im Vorwort des Michel-Briefe-Kataloges (den ein fortgeschrittener Belegesammler nicht benötigt) heißt es 2003:

    Zitat

    Überfrankaturen, soweit nicht für solche gesonderte Preise vermerkt sind, werden nur mit einem Aufschlag von maximal 15% für die beste Marke auf den O-Preis bewertet. Weitere Marken werden mit dem normalen O-Preis bewertet.

    Der aktuelle Katalogwertes des Satzes beträgt 150,- M€, max 15% Aufschlag für die teuerste Marke (60,- M€) kann man wohl vernachlässigen.

    Ich persönlich halte den Beleg für recht attraktiv, ich kenne einige Sammler, die für diese saubere Entwertung mit einem Kreisgitterstempel Aufschläge bewilligen würden.

    Gruß Rainer

  • philaservice
    aktives Mitglied
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    • 10. März 2013 um 11:01
    • #22
    Zitat

    Original von rainer

    Eigentlich wurd ja einmal danach gefragt, wie der Katalogwert zu ermitteln ist ;)

    Das ist so nicht ganz vollständig ;)

    Gefragt wurde wie folgt: „Ich habe leider keinen aktuellen Katalog für Briefe und Belege.
    Kann mir jemand sagen wie viel dieser Einschreibebrief wert ist, sofern er wirklich "echt gelaufen" ist.“

    Und genau auf dieser Frage aufsetzend habe ich versucht klar zu machen, dass ein Katalog für Briefe und Belege in diesem Falle überflüssig ist.

    Genau so überflüssig (und irreführend) ist meines Erachtens die Angabe im Michel-Briefe mit den maximal 15% „Werterhöhung“ bei überfrankierten Belegen.

    Was sollte man denn hier ansetzen? 1%, 5%, 10% … alles Käse. Du selbst schreibst richtiger Weise: „Ein fortgeschrittener Belegsammler benötigt den Michel-Briefe nicht.“

    Es handelt sich bei dem Brief um eine laufende Auktion bei Delcampe auf die @narnia 2009 bereits geboten hat … von daher, denke ich, rührt auch die Intention der Fragestellung.

    Und genau deswegen habe ich u.a. geantwortet:

    „Im Übrigen ist der Brief genau das wert, was DU bereit bist dafür bei der Delcampe-Auktion zu zahlen. Es gibt hierfür einfach keine generellen Aussagen … stoßen bei der Auktion 2 Heimatsammler von Limbach aufeinander, denen beiden der Stempel noch fehlt, hast Du (wahrscheinlich) eh das Nachsehen ...“

    Im Übrigen kenne ich Sammler von Satzbriefen, die für entsprechend schöne Stücke gerne bereit sind „ne Schüppe drauf zu legen" (auch über 100% des Michel“wertes“).

    Nochmal: Es gibt bei Briefen keine generellen Aussagemöglichkeiten zum „Wert“.

    Um die ganze Michel-Briefe-Preis-Systematik ‚mal ad Absurdum zu führen: Preisgestaltung bei Mehrfachfrankaturen: „Der Preis gilt für eine Frankatur von 2 Stück. Weitere Stücke der gleichen Marke (welcher sonst? Bei einer anderen Marke wäre es keine Mehrfachfrankatur mehr) werden mit dem Preis für lose gestempelt hinzugerechnet.“

    Beispiel (bleiben wir bei den Anfangsjahren DDR und lassen dabei jetzt mal die Spezialitäten der Dauerserien ganz weg):

    Einfacher Fernbrief 1952 per Einschreiben = Porto 84 Pfennig = frankiert mit 7 x 12 Pfg. Beethoven (Mi.Nr. 300) = Michel“wert“ 20,00 € (13,00 € MEF + 5 x 1,40 €)

    Gleiche Fallgestaltung mit Mi.Nr. 317 (12 Pfg. Turnvater Jahn) = Michelwert 19,00 € (9,00 € MEF + 5 x 2,00 €)

    Gleiches gilt für ähnliche Beispiele aus allen deutschen Sammelgebieten; noch absurder wird es im Übrigen bei den Dauerserien.

    Entsprechende Mehrfachfrankaturen als Bedarfsbelege (keine FDC, keine Sonderstempel ...) kaufe ich gerne …. Die Relation zum Michel“wert“ überlasse ich jetzt zunächst ‚mal der Phantasie des Lesers. Wer saubere, optisch überzeugende Belege (ein Brief muss „ein Gesicht“ haben) abzugeben hat: einfach anbieten !

    Viele Grüße
    Hans-Georg

    2 Mal editiert, zuletzt von philaservice (10. März 2013 um 18:58)

  • narnia2009
    Gast
    • 11. März 2013 um 22:30
    • #23

    Hallo,

    der Anbieter hat reagiert. Es ist davon anhand der Rückseite des Umschlages auszugehen dass der Brief echt gelaufen ist.

    Was mich allerdings sehr stutzig bei der Auktion gemacht hat ist folgendes:

    Habe ICH mein Gebot abgegeben reagierte der Mitbieter binnen einer Sekunde mit SEINEM Gegengebot. Das Spielchen hat sich dreimal wiederholt- immer im Abstand von 1 Sekunde, bis isch kein Bock mehr hatte.

    Ist da nicht was faul- oder gibt es eine automatische Voreinstellung bei der sich das Gebot automatisch bis zu einem gesetzten Preislimit erhöht bzw. entsprechend auf das Gegengebot reagiert????

    Hat irgendjemand schonmal eine ähnliche Erfahrung gemacht oder bin ich einfach nur zu sehr Laie um das zu verstehen?

    Danke und Grüße

    Wolfgang

  • erron
    Moderator
    Beiträge
    2.489
    • 11. März 2013 um 23:01
    • #24

    @ narnia2009,
    dein Mitbewerber benutzt ein sogenannter "Sniper", der immer automatisch dich zum eingegebenen Betrag des Mitbewerbers überbietet.


    mfg

    erron

    http://www.philadb.com

  • uposta
    erfahrenes Mitglied
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    924
    • 11. März 2013 um 23:29
    • #25

    Hallo narnia2009,

    wahrscheinlich steigert das Delcampe-Programm bis zum eingegebenen Gebot des anderen Bieters die geforderten 10-Cent-Schritte mit. Ob sich das "Sniper" nennt?

    Wenn Du in der verbleibenden Zeit Langeweile haben solltest, könntest Du in 10-Cent-Schritten sein eingegebenes Gebot feststellen. Du riskierst nichts, denn bei gleichem Gebot bleibt der Erstbieter vorne. ;)

    uposta

  • narnia2009
    Gast
    • 11. März 2013 um 23:57
    • #26

    Das isst doch eigentlich Beschiss oder?

  • Eger-Bergstadt
    Gast
    • 12. März 2013 um 00:02
    • #27

    Über die moralische Fragwürdigkeit von "Sniper"programmen könnte man sicher breite Debatten führen.
    Justitziabel sind sie nicht.

  • narnia2009
    Gast
    • 12. März 2013 um 00:04
    • #28

    Also Sniper funktionieren nach meinem Verständnis so dass der Bieter - welcher ein "Sniper" an der Hand hat- in diesem Programm SEIN Limit festsetzt. Dann reagiert der Sniper automatisch auf die Gegengebote solange bis dieses Limit erreicht ist- habe ich das richtig verstanden?

  • Eger-Bergstadt
    Gast
    • 12. März 2013 um 00:07
    • #29

    So schaut das im Groben aus.
    Kostet allerdings im Normalfall auch ein paar Cent den "Sniper"zu nutzen.

  • narnia2009
    Gast
    • 12. März 2013 um 00:11
    • #30

    jo. Also ich nehme mal am Besten davon Abstand.

    Damit schließe ich den Thread und bedanke mich bei allen die mein Wissen erweitert haben :P

  • uposta
    erfahrenes Mitglied
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    924
    • 12. März 2013 um 00:17
    • #31

    Hallo narnia2009,

    manche Anbieter nutzen möglicherweise Zweitaccounts um diese Programme zu nutzen, um einen Mindesterlös zu garantieren. Im Zweifelsfall kaufen sie mit dem Zweitaccount natürlich ihr eigenes Angebot. Moralisch ist das natürlich verwerflich :) , aber aus kaufmännischer Sicht nicht zu tadeln.

    uposta

  • Rainer
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    • 12. März 2013 um 09:03
    • #32

    @ narnia 2009 und Eger-Bergstadt

    Ein "sniper" bietet wenige Sekunden vor Auktionsende!
    Hier hat Dein "Konkurent" ganz einfach ein höheres Gebot abgegeben, welches "interessewahrend" von der delcampe-Software umgesetzt wird.
    Beispiel: aktuelles Gebot 30,- €, Erhöhungsschritt 10 ct
    Hat der Mitbieter jetzt als sein Höchstgebot 60,- € eingegeben, so wird jedes Gebot von Dir unter diesem Betrag automatisch um 10 ct erhöht und geht an den Erstbieter.

    @ uposta

    Da es bei delcampe keine gestaffelte Angebotsgebühr gibt, macht ein vorzeitiges Bieten mit einem 2. Account absolut keinen Sinn.

    Gruß Rainer

  • uposta
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    • 12. März 2013 um 15:41
    • #33

    Hallo rainer,

    ein Zweitaccount hat hin und wieder einen kaufmännischen Sinn. Auch bei Delcampe.

    Wenn ich als Verkäufer, dieses Delcampeangebot nicht als Beispiel nehmend, mit einem Zweitaccount einen Höchstbetrag, den ich mindestens "erwirtschaften" möchte, eingebe, überbietet man das Höchstgebot des Zweitaccounts und ich erlöse als Verkäufer mehr als ich wollte, oder nicht. Das Angebot wird also nicht unter einem bestimmten Wert "verschleudert".

    Über Sinn und Unsinn von Zweitaccounts debattieren wir natürlich nicht. ;)

    uposta

  • uli
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    • 12. März 2013 um 15:59
    • #34
    Zitat

    Habe ICH mein Gebot abgegeben reagierte der Mitbieter binnen einer Sekunde mit SEINEM Gegengebot. Das Spielchen hat sich dreimal wiederholt- immer im Abstand von 1 Sekunde, bis isch kein Bock mehr hatte.

    Ist da nicht was faul- oder gibt es eine automatische Voreinstellung bei der sich das Gebot automatisch bis zu einem gesetzten Preislimit erhöht bzw. entsprechend auf das Gegengebot reagiert????

    Das passiert bei jeder ebay-, ... - Auktion, wenn man ein Gebot abgibt, dass unter dem bisherigen Höchstgebot liegt.
    Gruß
    Uli

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  • narnia2009
    Gast
    • 12. März 2013 um 16:19
    • #35

    aha... und WIE bitteschön sehe ich dann wo das Höchstgebot liegt- ich bin doch nicht blind....?!

  • kalle01
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    • 12. März 2013 um 16:36
    • #36

    Hallo narnia,
    das Höchstgebot kannst Du nicht sehen , Du kannst nur hoffen das Dein Gebot das höchste ist. Hast Du noch nie bei eBay und Co. mitgeboten?
    Du kannst das Höchstgebot nur sehen , wenn Du der Anbieter und nicht der Bieter bist.
    Gruß
    Kalle01

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    Einmal editiert, zuletzt von kalle01 (12. März 2013 um 16:39)

  • uli
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    • 12. März 2013 um 17:05
    • #37
    Zitat

    Original von narnia2009
    aha... und WIE bitteschön sehe ich dann wo das Höchstgebot liegt- ich bin doch nicht blind....?!


    Das sieht ein Bieter auch nicht. Bei online-Auktionen gilt: Aktuell höchstes Gebot = zweithöchstes Maximalgebot plus Mindeststeigerung.

    Nehmen wir an Bieter A gibt ein Gebot von 9 Euro ab und Bieter B eines von 20 Euro. Dann beträgt bei einer Mindeststeigerung von 1 Euro das aktuelle Höchstgebot 10 Euro. Jetzt kommst du und bietest 11 Euro --> Höchstgebot 12 Euro (Bieter B). Jetzt kommst du und bietest 13 Euro --> Höchstgebot 14 Euro (Bieter B). .... Jetzt kommst du und bietest 19 Euro --> Höchstgebot 20 Euro (Bieter B). Jetzt kommst du und bietest 21 Euro --> Höchstgebot 21 Euro von dir.

    Nichts anderes als so etwas hast du gesehen.

    Gruß
    Uli

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    Einmal editiert, zuletzt von uli (12. März 2013 um 17:06)

  • narnia2009
    Gast
    • 18. März 2013 um 20:38
    • #38

    Danke für die Erklärung. Ich bin nur auf dem Gebiet totaler Laie, und da irritiert einen sowas schon mal.

  • erron 18. Juni 2021 um 14:14

    Hat das Thema aus dem Forum Internet-Auktionen nach DDR 1949–1990 verschoben.

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