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  1. PHILAFORUM.COM Briefmarkenforum
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Stempeldatum

  • narnia2009
  • 29. November 2012 um 20:02
  • narnia2009
    Gast
    • 29. November 2012 um 20:02
    • #1

    Hallo Sammlergemeinde,

    ich habe folgende Frage zu aktuellem Anlass es betrifft insbesondere Deutschland die neueren Werte ab dem Euro.

    Wie ist die Werteinschätzung einer Briefmarke die 2012 abgestempelt wurde aber 2003 erschienen ist?

    Ich weiß die Frage ist etwas komisch aber irgendwie habe ich eine Abneigung gegen Marken die später als 5 Jahre nach Erscheinungsdatum "gelaufen " sind.

    Immerhin sind das ja dann bei echt gelaufenen Briefen Bedarfsstempel selbst wenn die Briefmarke vom Postbeamten abgestempelt wurde....

    Datum hin oder her vorausgesetzt, das Stempeldatum befindet sich ind der Gültigkeitsperiode der Marken. Oder wie seht Ihr das?

  • DKKW
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    9.554
    • 29. November 2012 um 22:30
    • #2

    Hallo narnia2009,

    in den meisten Ländern werden Marken, die so lange nach Ihrer Verfügbarkeit am Postschalter gestempelt worden sind als minderwertig angesehen.
    Im Norgeskatalog beispielsweise wird als Beispiel für eine "minderwertige" Marke 10 -30% Katalogwert eine perfekt gezähnte, perfekt zentrierte aber 2008 abgestemplete (dieser Stempel wieder perfekt) 1,00 Kronen Blumenmarke aus dem Jahr 1980 gezeigt. Der Katalogwert nach Norgeskatalog 1,00 Krone (ca. 12 cent). Na und davon dann 10 - 30%, da bleibt nicht viel über. Für eine zeitgerecht gestempelte, in jeder Hinsicht perfekte Marke würde in Norwegen ein Vielfaches des Katalogwertes verlangt und bezahlt werden.
    In Dänemark gibt es die 10 Öre Staatswappen aus dem Jahr 1888 nur in der 6. Druckauflage mit kleinen Eckziffern (enge Zähnung). Es handelt sich um irrtümlich in den Druckbogen eingesetzte Klischees aus der 1882er Postkartenproduktion. Es sind knapp 29.000 10 Öre Marken mit kleinen Eckziffern gedruckt worden(Je drei Marken im 200er Druckbogen). Ungebraucht selten, gestempelt sehr selten, fünf zeitgerechte Briefe mit diesen Marken bekannt. Ja und dann gibt es einige weitere Briefe, alle aus dem dänischen Städtchen Slagelse und alle 1895 gestempelt (da kamen bereits die ersten 10 Öre Marken mit weiter Zähnung aus der Druckerei. Kein dänischer Philatelist nimmt diese Briefe ernst.
    Weiteres Beispiel: Beim Postamt Esbjerg wurde ein Bogen der 1 Öre Marke Staatswappen aus dem Jahr 1902 verkauft, der versehentlich nicht gezähnt war. Solche durchgerutschte Makulatur war vorschriftsmässig einzusenden und zu vernichten. Der Bogen landete aber bei einem Briefmarkenhändler. Der Bogen wurde aufgeteilt, es gibt Blockstücke, Paare und Einzelmarken. Alle ungebraucht. Und zwei Briefstücke, abgestempelt in Kopenhagen 1907. Ein Briefstück mit einem Paar und einem Randstück wurde inzwischen aufgeteilt, das andere (mit zwei Paaren ist noch intakt). Ganz klar Gefälligkeitsstempel, die Objekte erzielten zwar relativ gute Preise, aber verglichen mit den echt verwendeten ungezähnten 15 Öre Marken vom kleinen Postamt Søllested sind es peanuts. Der Bogen wurde auch nicht eingesandt sondern (von Philatelisten unbemerkt) aufgeteilt und verbraucht. Kein ungebrauchtes Stück bekannt, kein Brief bekannt aber 1 Dreierstreifen (heute Postmuseum), drei Paare und acht Einzelmarken. Da wird es richtig teuer (für dänische Verhältnisse). Die Stempeldaten liegen zwischen September 1906 und Februar 1907, also rund ein halbes Jahr.

    Bedarfsgerechte Verwendung ist so lange, wie die Marken am Postschalter erhältlich waren.

    Also nach Möglichkeit immer Marken mit zeitgerechter Entwertung in die Sammlung.

    Viele Grüße
    DKKW

    Einmal editiert, zuletzt von DKKW (29. November 2012 um 22:32)

  • Heino1978
    aktives Mitglied
    Beiträge
    313
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    15. Dezember 1972 (53)
    • 30. November 2012 um 05:49
    • #3

    Hallo narnia2009 !

    Ich persönlich finde es vollkommen in Ordung wenn eine Marke auch eine spätere Abstempelung trägt jedoch sollte sie im Zeitlimit von 2 - 5 Jahren liegen. Eine Marke zum Beispiel aus dem 2007 mit bedarfsgerechter Abstempelung z.B. 2012 mit Briefzentrum ist mir persönlich lieber als eine Marke mit Ersttagsstempel aus Weiden mit rückseitiger Gummierung. Ich persönlich sammele unter anderen Bund gestempelt da ist es mir besonders wichtig bei Zuschlagsmarkensätzen das nicht alle Marken des Satzes den gleichen Stempelabdruck tragen und dann noch mit gleichem Datum,

    In einem gewissen Zeitraum sollte die Entwertung schon sein, 10 Jahre nach Ausgabe ist eindeutig zu viel und sicherlich nicht mehr als zeitgerecht anzusehen.


    Gruß
    Heino1978

  • Vichy
    Stamm Mitglied
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    9.492
    • 30. November 2012 um 12:26
    • #4

    Hallo,

    ein Thema das ich persönlich nicht so eng sehe...

    Die gezeigten zwei Belege sind aber, da dürften wir uns alle einig sein, eine sehr späte Verwendung.
    Wie kann man nur... :O_O: :oneien:

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    Stempel aus PEINE gesucht bis 1963

  • wolleauslauf
    Gast
    • 30. November 2012 um 16:31
    • #5

    Hallo,

    da ist sicherlich was dabei, was NICHT mehr frankaturgültig ist ;)

    Aber zumindest sind viele Dauerserien drauf ;)

    Sammlergrüße von Wolle

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  • Heino1978
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    • 30. November 2012 um 16:40
    • #6
    Zitat

    Original von Vichy
    Hallo,

    ein Thema das ich persönlich nicht so eng sehe...

    Die gezeigten zwei Belege sind aber, da dürften wir uns alle einig sein, eine sehr späte Verwendung.
    Wie kann man nur... :O_O: :oneien:

    Hallo Vichy !

    Deine gezeigten Belege haben jedoch nichts mit dem Thema zu tun 0der ????
    Die gehören doch in die Rublik: Fälschungen zum Schaden der Post !

    Im Anhang ein Beleg den ich nicht mehr für zeitgerecht halte , fast sieben Jahre nach Ausgabejahr verwendet.

    Gruß
    Heino1978

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    3 Mal editiert, zuletzt von Heino1978 (30. November 2012 um 16:47)

  • OlliFoolish
    Stamm Mitglied
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    5. Februar 1979 (47)
    • 30. November 2012 um 17:02
    • #7

    Ich persönlich mache "zeitgerecht" oder "nicht zeitgerecht" nicht an Jahren fest, weil mir das zu willkürlich ist. 7 Jahre, 5 Jahre, 2 Jahre, wo soll man da die Grenze ziehen?
    Für mich ist "zeitgerecht" die aktuelle und die darauf folgende Portoperiode.

    Gruß Olli

    Suche aktuell Marken und Portocards Individuell. Diese bitte jederzeit per PN anbieten. Ankauf oder Tausch möglich. Bestenfalls mit Scan. Danke!

  • thorn
    neues Mitglied
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    • 30. November 2012 um 17:09
    • #8

    Hallo,

    ich finde das absolut OK, warum nicht. Ich verwende auch ältere Euro-Marken zur Frankatur, habe ich viele schöne , halt ältere. Verschicke meine Briefe immer optisch "schön" so wie es jeder Sammler meiner Meinung nach tun sollte (sozus. als "Vorbild"). Da die Marken seit Euro-Umstellung alle gültig sind (warum auch nicht), kann ich da nichts abwertendes darin sehen wenn diese auch genutzt werden. Dies führt dann , wegen der tlw. abweichenden Portostufen, auch zu inter. Portokombinationen.

    Das es historisch betrachtet rückwirkend bei einigen (mir bekannten) wenigen Ländern Ausnahmen in Form von Abwertungen gibt, hat eher spekulative Gründe. Als Beispiel hierfür seien die ersten japanischen Blockausgaben genannt die wesentlich später gestempelt nur noch Bruchteile des Michelwertes kosten da diese gestempelt in der Zeit der Ausgabe einfach sehr selten sind. Hierbei spielen aber auch deren niedrige Auflagen eine erh.Rolle (20.000 - 70.000 Stück !).

    Mein Fazit : bei der heutigen Massenware vollkommen egal von wann der Stempel ist.

    Beste Sammlergrüße, thorn

  • Schimmel
    Stamm Mitglied
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    28. September
    • 30. November 2012 um 23:42
    • #9

    Ein besonderes Phänomen gab es zum Ende der Gültigkeit der DM-Marken. Da hat so manch einer noch schnell Altbestände aufgebraucht. Absolut Bedarf, auch portogerecht, aber als lose Marke fände ich es nicht so toll.

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    :suche: Tierkreiszeichen, Privatpost Bielefeld und DM-Briefe 2002
    momentan im teilweisen Ruhezustand...

  • narnia2009
    Gast
    • 1. Dezember 2012 um 15:45
    • #10

    Danke für Euer Feedback, das hat mir sehr weitergeholfen

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