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  1. PHILAFORUM.COM Briefmarkenforum
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Über- und Unterbewertete Briefmarken

  • ja2911
  • 10. April 2012 um 11:39
  • ja2911
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    29. November 1991 (34)
    • 10. April 2012 um 11:39
    • #1

    Hallo an alle, ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich stoße immer wieder auf Marken, bei denen ich mich frage, wer da denn die Katalognotierung erwürfelt hat. Das geht in beide Richtungen, immer wieder wundere ich mich über extrem hoch bewertetete Marken und immer wieder verzweifle ich an der Suche nach Marken im Centbereich...

    Dieser Thread soll nun dazu dienen solche wunderlichen Katalognotierungen zu diskutieren, vielleicht weiß ja jemand anderes, wie und warum sie zustandekommen. Jeder ist eingeladen, Stücke aus seinen Sammelgebieten vorzustellen, deren Bewertungen für ihn unverständlich sind, seien es Standardmarken, Farben, WZ-Abarten oder sonst irgendetwas spannendes.

    Ich lege eigentlich keinen übertriebenen Wert auf Katalognotierungen, bei manchen wundere ich mich nur immer wieder wie extrem sie an der Realität vorbeigehen. Ich fände es interessant, da mal nachzuhaken und sich Gedanken zu machen, vielleicht machen ja ein paar Leute mit ;)

  • ja2911
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    29. November 1991 (34)
    • 10. April 2012 um 11:43
    • #2

    Ich fange gleich mal mit einer meiner Meinung nach überbewerteten Marke an, und zwar Bund Nr. 187 (30Pf Heuss) in gestempelt, diese steht mit 6,00€ im Katalog, obwohl sie beim besten Willen nicht selten ist und mit einer Auflage von über 140 Millionen Stück eher im Mittelfeld der Heuss-Freimarken steht...Zum Vergleich, die Nr. 192 (80Pf.), die ebenfalls mit 6,00 € bewertet wird, hat "gerade mal" eine Auflage von 49 Millionen Stück, sollte also weitaus seltener sein...

    Wie die Bewertung zustande kommt ist mir bis heute schleierhaft, angemessen wäre maximal 1,00 €, eher noch weniger...
    Gruß j.

    Einmal editiert, zuletzt von ja2911 (10. April 2012 um 12:28)

  • JoshSGD
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    • 10. April 2012 um 12:24
    • #3

    Hallo ja2911,

    Infla 319 Wb ist meiner Meinung doch etwas zu hoch bewertet, ist doch recht günstig und häufig zu bekommen. Auch einige Plattenfehler dieser Zeit sind m.M. zu hoch bewertet.

    Gruß

  • Ron Alexander
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    • 10. April 2012 um 12:44
    • #4

    Huhu,

    ja, da kann ich nur zustimmen, es gibt wirklich einige Marken wo ich mich Frage wer denn da bitte "Gewürfelt" hat :lachen:.

    Gerade wenn ich in meinen Sammelbereich schaue, z.B. mein Avatar mit Württemberg MiNr. 36 und PF III (frage mich seit langem wo denn I und II geblieben sind), Die Marke hatte einen Verwendungszeitraum von ca. einem Jahr, dazu kommt das die Dauerserie 2 auch noch Frankaturgültig waren und Postämter damit eingedeckt waren, muss man lange suchen bevor man diesen PF mal irgendwo antrifft. Habe diesen bis jetzt noch auf keinem Beleg oder "nur" abgestempelt vorgefunden. Da sehe ich 240 Mi€ für Gestempelt und Postfrisch, auf Brief gar nicht bewertet doch etwas als unterbewertet an. Wer so ein Stück auf Brief hat darf sich vertrauensvoll an mich wenden :D.

    Zum anderen korrigierte Bogennummern, die mit 125€ für gestempelt, 250€ Postfrisch und 400 auf Brief gehandelt werden sehe ich als unterbewertet an. In sehr guter Erhaltung zahlt man gut und gerne um die 130€ aufwärts für so ein Stück (ungeprüft). Dies bei der ersten Dauerserie, bei der zweiten Dauerserie habe ich schon bis gut 300€ mitgeboten und es ging für 400€+ weg... Aber dies sind wohl "nieschenprodukte bzw. Besonderheiten", für soetwas interessiert sich der Herr Michel im Regelfall ja nicht.

    Viele Grüße,
    Ron

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    Sammelgebiet:
    Französische Besatzungszone Württemberg
    Stetig auf der Suche nach Besonderheiten und Abarten der FZ Württemberg

  • Dienstheini
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    • 10. April 2012 um 16:49
    • #5

    Hallo:
    @Zusammen.
    Das mit den Katalogpreisen ist wirklich so eine Sache die nicht gleich zu verstehen ist. Meiner Meinung nach werden die Preise von den Marktpreisen abgeleitet, Marken die in Auktionen oder bei Händlern in den Büchern sind werden immer etwas teurer sein als Marken die bei jedem fehlen obwohl sie keinen hohen Katalogpreis haben. Ich kann nur über Bayern berichten, z. B. der schwarze Einser, der ist nicht sehr selten aber er ist Teuer, weil er bei jeder Auktion oder jedem Händler zu bekommen ist. Er ist auf jeden Fall häufiger als die Nr. 6, aber z. B. eine 10 Pfg. Nr. 39c, steht nur mit 200,- im Katalog und ist auf dem Markt fast nicht Aufzugtreiben. Was die Händler nicht in ihren Büchern haben, bei diesen Marken ist auch kein hoher Preis erforderlich, werden sie doch auch nicht gehandelt. Und taucht doch mal eine auf, so heißt es gleich Michel völlig unterbewertet, und der Katalogpreis wird um das vielfache überschritten !!!
    mfg. Dienstheini

  • Ron Alexander
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    • 10. April 2012 um 17:31
    • #6

    Hi Dienstheini,

    ja, sehr gut beschrieben, so sehe ich das auch mit dem berühmten Posthornsatz. Keine Auktion, kein Briefmarkenanbieter der nicht ein paar Sätze im Angebot hat. Habe die Kataloge vom einem großen anbieter mal durchstöbert und da doch festgestellt das der Satz Jahr um Jahr abgesenkt wurde. Finde ich persönlich gut, mir fehlt er auch noch in der Sammlung ;).

    Viele Grüße,
    Ron

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  • ja2911
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    • 11. April 2012 um 10:19
    • #7

    Der Posthornsatz ist für mich sowieso die "Mutter aller überbewertungen"...
    In ** sowieso, aber auch der relativ hohe Preis für den 70 Pf.-Wert gestempelt ist mir immer noch schleierhaft, ich habe eigentlich nicht den Eindruck, dass diese Marke merklich seltener ist als z.B. der 80 und der 90 Pf. Wert...

    Für teure Marken und Unterbewertungen ist Dienstheinis Erklärung absolut schlüssig, aber in diesen Bereichen (was den Wert angeht) herrschen sowieso eigene Regeln und der Katalogpreis hat fast keine Aussagekraft mehr...
    Interessanter finde ich die merkwürdigen Überbewertungen, irgendwie bekommt man fast den Eindruck, dass durch diese hoch angesetzten Einzelmarken der Satzpreis (speziell bei Posthorn und Heuss) hoch gehalten werden soll...

  • uli
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    • 11. April 2012 um 12:46
    • #8
    Zitat

    ich habe eigentlich nicht den Eindruck, dass diese Marke merklich seltener ist als z.B. der 80 und der 90 Pf.


    Doch, mein Eindruck ist das. Auf meiner Suche nach Marken mit Düsseldorf-Stempel durchsuche ich relativ viel Kiloware, Dubletten-Posten und ähnliches. 80/ 90 Pfg.-Werte der Posthorn-Serie sind schon häufiger als der 70 Pfg-Wert. Gut gestempelte 8 Pfg.-Marken sind aber meiner Erfahrung nach noch seltener zu finden. Wobei ich mir allerdings die Frage stelle, was Ursache und was Wirkung ist: Macht die hohe Katalognotierung die Marken selten oder ist die Katalognotierung aufgrund der Seltenheit hoch?

    Generell finde ich viele postfrische Marken Bund / Berlin in Relation zum gestempelten Equivalent überbewertet. Z.B. hohe Zuschlagswerte ab 1960 mit gutem Stempelabschlag aus dem Bedarf sind m.E. (in Relation zu postfrischen Ausgaben) seltener, als die Katalognotierungen uns suggerieren.

    Gruß
    Uli

    Suche Bund-Marken mit Stempel aus Düsseldorf! 
    Meine Tausch- und Verkaufsangebote im Philaforum --->  Ulis Flohmarkt

    Einmal editiert, zuletzt von uli (11. April 2012 um 12:47)

  • Sascha93
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    • 12. April 2012 um 10:48
    • #9

    Selbst bei Dauerserien(Bund) gibt es eine Menge Unterbewertungen.
    Gute Beispiele für totale Unterbewertung:
    Mi 729,730,692,731,731,
    Sind alles Werte der Dauerserie "Heinemann"
    Stehen im Katalog mit ca. 1€ drinne.
    Aber zu finden sind sie total selten.
    Der 180pfennig wert z.B. aus der Serie: Industrie und technik ist da genau der selbe Fall.

  • erron
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    • 12. April 2012 um 13:19
    • #10
    Zitat

    Original von Sascha93
    Selbst bei Dauerserien(Bund) gibt es eine Menge Unterbewertungen.
    Gute Beispiele für totale Unterbewertung:
    Mi 729,730,692,731,731,
    Sind alles Werte der Dauerserie "Heinemann"
    Stehen im Katalog mit ca. 1€ drinne.
    Aber zu finden sind sie total selten.
    Der 180pfennig wert z.B. aus der Serie: Industrie und technik ist da genau der selbe Fall.

    Alles anzeigen

    Sascha93,

    hier:
    (Affiliate-Link)
    kriegt du den kompletten postfrischen Heinemann Satz .

    Und hier:
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    mfg

    erron

    http://www.philadb.com

  • ja2911
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    • 12. April 2012 um 14:32
    • #11
    Zitat

    Original von uli


    Doch, mein Eindruck ist das. Auf meiner Suche nach Marken mit Düsseldorf-Stempel durchsuche ich relativ viel Kiloware, Dubletten-Posten und ähnliches. 80/ 90 Pfg.-Werte der Posthorn-Serie sind schon häufiger als der 70 Pfg-Wert. Gut gestempelte 8 Pfg.-Marken sind aber meiner Erfahrung nach noch seltener zu finden. Wobei ich mir allerdings die Frage stelle, was Ursache und was Wirkung ist: Macht die hohe Katalognotierung die Marken selten oder ist die Katalognotierung aufgrund der Seltenheit hoch?

    Generell finde ich viele postfrische Marken Bund / Berlin in Relation zum gestempelten Equivalent überbewertet. Z.B. hohe Zuschlagswerte ab 1960 mit gutem Stempelabschlag aus dem Bedarf sind m.E. (in Relation zu postfrischen Ausgaben) seltener, als die Katalognotierungen uns suggerieren.

    Gruß
    Uli

    Ok, ein gewisser Unterschied ist da, aber meiner Meinung nach keiner, der mehr als 15€ Unterschied in der Bewertung ausmacht, in jedem Fall ist der 70 Pfg. Wert in meinen Augen zu hoch angesetzt, denn wie du schon schreibst, ist der 8 Pfg-Wert schwerer zu finden, der 25 Pfg.-Wert ebenfalls.
    Im Fall er 70 Pfg-Marke macht glaube ich tatsächlich der Katalogwert die Marke selten und nicht umgekehrt, die wird einfach eher aus Kiloware vorher raussortiert (an das "undurchsucht" glaube ich in den seltensten Fällen ;)). Wenn man auf ebay die Augen offen hält tauchen immer wieder die 70er einzeln angeboten in höheren Mengen auf, was für ein Zufall...(habe auch schon mehrere Hunderterbündel in einer Auktion gesehen!)

    Zu den Relationen der gestempelten neueren Marken, das sehe ich ähnlich, ich verstehe nicht, warum die Katalogwerte für ** da so hoch gehalten werden, obwohl es nicht der Marktlage entspricht.
    Bei den gestempelten Marken aus ca. 1960-2000 sehe ich auch ein weiteres Problem, die sehr niedrigen Katalogbewertungen führen offensichtlich bei manchen dazu, die Marken sehr gewaltsam zu behandeln. Fehlende Zähne, abgerissene Ecken, Büge und sonstige Mängel sind da häufiger als fehlerfreie Marken, da kann man in aller Regel die Hälfte wegschmeissen (oder in einen Schuhkarton werfen und sich irgendwann eine Wand damit tapezieren :D)
    Für den Schrott der im Umlauf ist, sind die Preise also durchaus angemessen, zentrisch gestempelte fehlerfreie Stücke wären mit dem Fünffachen Preis teils noch unterbewertet...

    Zu den Heinemännern und I&T, ich sehe in dem Fall keine Unterbewertung (andererseits hat der 90Pf. wert Heinemann fast die selbe Auflage wie er 70Pf-Wert Posthorn ;) :D)...Aber im Ernst, die Marken wurden postfrisch von Händlern und Sammlern gehortet und haben teilweise Milliardenauflagen, die sind nicht selten, sondern werden nur nie angeboten weil sie sowieso keiner kauft...Da tauchen öfters mal Lagerbücher aus (Händler-)Nachlässen mit etlichen ganzen Sätzen auf, die dann verschleudert werden (verschleudert im Relation zum damaligen Kaufpreis (Nominale))
    Gruß j.

    Einmal editiert, zuletzt von ja2911 (12. April 2012 um 14:34)

  • Sascha93
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    • 12. April 2012 um 15:18
    • #12

    Mir ging es bei den Dauerserien mehr um die gestempelten ausgaben.

  • Sascha93
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    • 12. April 2012 um 15:19
    • #13

    Michel sollte einfach mal komplett von den preisen überarbeitet werden.
    und das sammler wie wir auch stärker da was bewirken können.

  • ja2911
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    29. November 1991 (34)
    • 12. April 2012 um 15:39
    • #14

    Gibt es alles in großen Mengen, ich habe selbst noch 2 Schuhkartons voll mit Dauerserien, ich habe sie bisher nur nicht verkauft, weil mir für den geringen Erlös der Aufwand immer zu hoch war...

    Das einzige, wo ich dir recht gebe sind wirklich perfekt bedarfsgestempelte "Luxusstücke", da kann man lange suchen bis man einen Satz beisammen hat, das gilt aber für sehr viele Marken.
    Bei Heinemann und I&T kommt noch dazu, dass es einfach fast keine Besonderheiten wie Plattenfehler, Rollenmarken, Markenheftchen etc gibt, diese Serien sind einfach nicht selten und nicht beliebt - für den Wert eine tödliche Kombination...

    Und dass die Michel-Preise zu großen Teilen mal angepasst werden müssten stimmt, soll aber hier nicht das Thema sein...
    Kennt noch jemand Einzelmarken oder Sätze, bei denen die Bewertung völlig danebengeht? Es gibt ja noch viele Sammelgebiete mehr :jaok: ;)

    Einmal editiert, zuletzt von ja2911 (12. April 2012 um 15:42)

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