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Nicht oder nachträglich entwertet & Postvermerke allgemein

  • Vichy
  • 5. April 2006 um 16:21
  • Wandervogelgelb
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    • 14. Oktober 2013 um 08:18
    • #261

    Briefkarte aus den Niederlanden (Breerkerk) nach Berlin von 1888, mit Nachporto belegt. sGravenhage ist übrigens die offizielle Bezeichnung von Den Haag. dem niederländischen Regierungssitz. Der Ort selbst hat nie das Stadtrecht erhalten.

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  • Wandervogelgelb
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    • 14. Oktober 2013 um 08:37
    • #262

    Heuss Ganzsache aus West-Berlin, 1960 innerhalb von West-Berlin gelaufen, mit Stempeln "Nicht ermittelt- Berlin Schöneberg" und "Zurück" sowie mehreren handschriftlichen Postvermerken, die die vergebliche Suche nach dem Adressaten dokumentieren.

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  • Wandervogelgelb
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    • 14. Oktober 2013 um 08:51
    • #263

    Österreichischer Retour-Stempel auf DDR-Messeflugbrief der Interflug von 1966. Mit dem Vermerk c/o Postmeister ersparte der Versender der Post in Wien zumindest eine aufwendige Suche nach dem Adressaten.

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  • Vichy
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    • 12. Februar 2014 um 16:41
    • #264

    Hallo,

    heute mal ein sehr interessantes Stück aus der deutsch-deutschen Postgeschichte.

    Zu sehen ist ein Brief- oder Paketabschnitt.
    Ins Auge fällt der auf die Zieladresse aufgeklebte "Zurück"-Zettel.

    Allem Anschein wurde hier ein Buch verschickt, welches nicht der Geschenkverordnung vom 5.8.1954 entsprach.

    Der Dreiecksstempel trägt (soweit leserlich) die Inschrift ...Verwaltung der DDR ...Dresden

    Wer mehr zum Thema beitragen kann, soll sich nicht zurückhalten. 8-)

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    Stempel aus PEINE gesucht bis 1963

  • teenage_dirtbag
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    • 1. April 2014 um 12:28
    • #265

    Heute in der Post: Großbrief mit 60 Cent frankiert, Rücksendung am Absender nicht möglich (nicht angegeben). Hinweis auf Nachentgelt durch blauen Aufkleber "! Achtung Nachentgelt !".

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  • ja2911
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    • 1. April 2014 um 18:16
    • #266

    Diese Aufkleber werden zurzeit testweise verwendet und sind vor allem als Hilfe für den Zusteller gedacht. Mit Aufkleber übersieht man das Nachentgelt weniger leicht. Ich würde das Stück in jedem Fall so aufheben, wer weiß ob die Aufkleber sich langfristig durchsetzen... ;)

    Gruß j.

  • Vichy
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    • 1. April 2014 um 18:23
    • #267

    Hallo,

    ein in der Tat interessanter Zettel.
    Ist mir so noch nicht untergekommen.
    Ich würde den Beleg auch so wie er ist aufheben.

    Lieben Gruß Vichy

    Stempel aus PEINE gesucht bis 1963

  • ja2911
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    • 4. April 2014 um 09:33
    • #268

    So...am Montag hing noch ein Zettel mit entsprechendem Hinweis bei der Arbeit aus, als ich gestern nochmal geschaut habe war er nicht mehr da. Man sollte auf jeden Fall im Auge behalten ob diese Aufkleber weiter verwendet werden oder ob die Testphase beendet wurde. Ich persönlich kann mir gut vorstellen, dass sich die Zettel nicht durchsetzen. Also Augen auf ;). Im Internet und bei ebay habe ich spontan keine solchen Aufkleber gefunden.

    Und damit ich auch mal wieder was gezeigt habe hier noch ein PZA-Umschlag mit NE-Stempel :)

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  • Vichy
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    • 19. April 2014 um 18:39
    • #269

    Auch von mir mal wieder ein interessantes Stück:

    Der Brief ist beschädigt in Berlin angekommen und wurde dort fachmännisch ;) repariert.

    Lieben Gruß

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    Stempel aus PEINE gesucht bis 1963

  • Vichy
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    • 1. Mai 2014 um 20:32
    • #270

    Die italienische Post stempelte in der falschen Ecke.
    Somit musste man im Postamt München nachhelfen.
    Schade, dass diese schönen NE Stempel fast gar nicht mehr zum Einsatz kommen.

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    Stempel aus PEINE gesucht bis 1963

  • Wandervogelgelb
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    • 19. Mai 2014 um 10:36
    • #271

    Dieser Brief mit Briefmarken der BRD frankierte Brief stammt von einer Ostsee-Kreuzfahrt der MS "Europa" aus dem Jahre 1983. Als Schiffspost sollte die Sendung über ein Postamt in Leningrad in die BRD laufen. Rückseitig befindet sich auch der Stempel eines Leningrader Postamtes. Wie dem angehefteten Retour-Zettel zu entnehmen ist, wurde die Weiterleitung durch die Post der UdSSR mit der Begründung verweigert, dass es sich um eine philatelistisch beeinflusste Sendung handeln würde. Was inhaltlich wohl auch zutreffend war. Von der Frankaturregelungen des Weltpostverbandes ist wohl nur "echte" Seemannspost erfasst. Mit dem Retourzettel entstand wahrscheinlich genau derjenige Beleg, den der Schiffspost-Sammler beabsichtigte.

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  • Vichy
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    • 13. Juni 2014 um 15:40
    • #272

    Hallo,
    es ist an der Zeit mal wieder einen hübschen Beleg zu zeigen.

    Erklärungsversuch:

    Brief wurde zunächst von der Post beanstandet und mit Nachgebührstempel und blauer 80 (Fehlbetrag + 0,50 "Strafe") gekennzeichnet.
    Der Empfänger verweigerte die Annahme "Wegen Portoauslagen Annahme verweigert" , anschließend erfolgte der "zurück" Stempel.
    Nachdem der Brief beim Absender wieder ankam, regte sich Widerstand.
    Siehe den Vermerk "Kein Übergewicht" und die Notiz 20g.

    An sich ist der Beleg aber selbsterklärend.

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    Stempel aus PEINE gesucht bis 1963

  • narnia2009
    Gast
    • 29. Juni 2014 um 14:39
    • #273

    Hallo Forum,

    meine Frage ist ob dieser Stempelabschlag überhaupt "anerkannt" ist. Ich meine diese Abstempelung hat ja nicht den geringsten Aussagewert (Datum fehlt, Ort fehlt)...

    Viele Grüße

    Wolfgang

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    Einmal editiert, zuletzt von narnia2009 (29. Juni 2014 um 14:43)

  • ja2911
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    • 29. Juni 2014 um 14:50
    • #274

    Was verstehst du unter anerkannt? Das sind die Stempel, die offiziell von der Deutschen Post benutzt werden, um nicht entwertete Marken im Zustellstützpunkt vor der Zustellung nachträglich zu entwerten. Ob man diese Stempel anerkennt ist Geschmackssache, aussagekräftig ist der Stempel aber wirklich nicht...
    Gruß j.

  • wolleauslauf
    Gast
    • 29. Juni 2014 um 16:10
    • #275

    Hallo Wolfgang,

    wie Jonas schon schreibt, wurden früher nicht entwertete Marken mit solchen Stempeln entwertet, um eine Wiederverwendung zu verhindern.

    Es gab am Anfang Stempel ( ähnlich wie ein Tagesstempel ) mit Ort und Datum, später wurden sie durch billige Gummistempel ersetzt und heute musst Du kämpfen, überhaupt einen zu bekommen. :D

    Das macht heute der Kugelschreiber ( wenn überhaupt ), der Rest der zum Schaden der Post wiederverwendet wird, ist wahrscheinlich kalkulatorisch günstiger, als die Arbeit, die Belege ordnungsgemäß nach den Bestimmungen mit dem Stempel zu entwerten.
    Motto: Ein bißchen Schwund ist überall :D :P

    Wie der Mainzer "Nachträglich entwertet" auf eine spanische Marke gekommen ist, ist jetzt aber mir wieder spanisch :)
    Vielleicht hatte der Beamte Angst dass der Empfänger die Marke zur wiederverwendung ausschneidet und nach Spanien zurücksendet :D :P

    Grüße von Wolle

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    Einmal editiert, zuletzt von wolleauslauf (29. Juni 2014 um 16:12)

  • usul3
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    • 29. Juni 2014 um 16:12
    • #276

    Der Stempel an sich hat schon eine Aussage, denn hier hat der Postbote gestempelt, um eine Wiederverwendung der Marken zu verhindern, da beim Posteingang oder im Briefzentrum das Stempeln vergessen wurde.
    Diese Stempel sind gar nicht mehr so häufig, aus Zeitdruck und Überarbeitung, gelegentlich auch Gleichgültigkeit, wird auch dieser Stempel kaum noch gesetzt.

  • narnia2009
    Gast
    • 29. Juni 2014 um 16:22
    • #277

    ich hätte meine Frage umformulieren sollen: sind solche Stempel sammelwürdig?

    wie usul3 schreibt schon. Ich gebe auch usulö3 Recht dass solche Stempel jetzt nicht soooo häufig vorkommen- aus den genannten Gründen.

    Also ich werde den Stempel auf jeden Fall mal aufheben. Hat hier jemand noch mehr davon - dann her damit :D

  • Schildescher
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    • 29. Juni 2014 um 16:30
    • #278

    Kannste haben.

    Schildescher

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    Ich mag Vollstempel (keine Versandstellenstempel) folgender Gebiete;

    Bund (bis zum Mauerfall)
    Berlin (u.a. Berliner Bauten , Mi.- Nr. 42- 60)
    DR /Dt. Kolonien / DSWA

    Keulen/ Cöln/ Coeln/ Köln bis 1940

    rote besondere AFS/PFS

  • ja2911
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    • 29. Juni 2014 um 16:30
    • #279
    Zitat

    Original von usul3

    Diese Stempel sind gar nicht mehr so häufig, aus Zeitdruck und Überarbeitung, gelegentlich auch Gleichgültigkeit, wird auch dieser Stempel kaum noch gesetzt.

    Zu gleichen Teilen. Die Stammzusteller haben alle einen Stempel am Platz, als Aushilfe hat man oft keinen zur Hand. Und tatsächlich übersieht man es oft einfach, mir ist es selbst oft genug passiert, dass ich erst in der Zustellung den fehlenden Stempel bemerkt habe und nicht beim sortieren morgens. Und unterwegs hat so ziemlich niemand den Stempel dabei...Manchen ist es auch schlicht egal oder zu umständlich, es kostet jedes mal ein paar Sekunden und selbst die spart sich manch einer gerne.

    Zur Sammelwürdigkeit: Auf Belegen meiner Meinung nach auf jeden Fall, insbesondere dann, wenn der eigentliche Maschinenstempel die Marke(n) verfehlt hat und nachgebessert wurde. Dann ist nämlich auch ein Datum da ;) Auf losen Einzelmarken: Aufheben kann man sie mal, aber ich glaube kaum dass sie jemals wohlwollender betrachtet und bewertet werden als ein unleserlicher Tagesstempel. Sie enthalten einfach keine Informationen und erfüllen nur ihren Zweck, die Marke zu entwerten...
    Gruß j.

  • wolleauslauf
    Gast
    • 29. Juni 2014 um 21:38
    • #280

    Hallo,

    ob "Nachträglich entwertet" Stempel sammelwürdig sind, müsst Ihr mal unseren Forumsfreund Vichy fragen :P :D ;)

    Ich denke, der kann Euch einige unterschiedlichen Typen zeigen :D

    Grüße von Wolle

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