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Russland Postzensur 1914 - 1917

  • DKKW
  • 1. November 2011 um 13:34
  • DKKW
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    • 16. Mai 2024 um 08:48
    • #1.961

    Hallo zusammen,

    mein heutiger Beleg ist zwar zensiert aber der K2-Zensurstempel "Geöffnet Moskauer Militärzensur no. 8" (Speeckaert Type 8 ) ist sehr häufig, hier noch dazu undeutlich abgeschlagen. Aber auf selbstgebasteltem Streifband in die Schweiz, da musste ich einfach zuschlagen. Drucksachen nach oder aus Russland sieht man ohnehin nicht häufig.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • Russland Zensur, Moskau in die Schweiz, 1917.jpg
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  • 241264hsv-fan
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    • 17. Mai 2024 um 05:46
    • #1.962
    Zitat

    ... aber der K2-Zensurstempel "Geöffnet Moskauer Militärzensur no. 8" (Speeckaert Type 8 ) ist sehr häufig, hier noch dazu undeutlich abgeschlagen.

    Immerhin ist die Zensornummer "8" lesbar.
    Ein schönes Stück. Glückwunsch.

    Suche Kaiserreich Russland - insbesondere Punkt-Nummernstempel und Postzensuren 1. Weltkrieg.

  • 241264hsv-fan
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    • 17. Mai 2024 um 06:22
    • #1.963

    Und wenn DKKW etwas Neues zeigt, will ich mal nicht hinten anstehen.
    10-Kopeken-Umschlag nach Kaluga vom Februar 1917. Rückseitig sind die Zensurstempel Typ 41 mit der Zensornummer "129" und Typ 5 abgeschlagen. Bei letzterem ist der bei Speeckaert abgebildete Stempel in beiden Zeilen 1 mm länger. Einziger Wermutstropfen bei dem Brief ist, das der Tagesstempel unleserlich ist und somit keinem Ort zugeordnet werden kann.

    Suche Kaiserreich Russland - insbesondere Punkt-Nummernstempel und Postzensuren 1. Weltkrieg.

  • DKKW
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    9.489
    • 24. Mai 2024 um 11:28
    • #1.964

    Hallo zusammen,

    heute zeige ich einen Russland Zensurpostbrief den ich gestern aus Arbentinien erhalten habe. Es handelt sich um einen Geschäftsbrief der Banque de Commerce de l'Azoff-Don aus Petrograd an die Imperial Bank of Persia in Teheran. Am 15.12.16 abgestempelt, offenbar am 16.12. bei der Postzensur eingegangen und am 13.12. von der Postzensur abgegangen (Siehe Rückseite des Briefes), am 16.1.17 in Teheran angekommen.

    Von den Zensurvermerken absolut banal, Prüferstempel 67 (Speeckaert Type 27), Verschlußstreifen Type 49 der mit dem Ra3-Zensurstempel No. 598 (Speeckaert Type 15) abgestempelt wurde. Alles superhäufig. Aber Zensurpost von und nach Persien ist dann doch nicht so alltäglich, da habe ich ihn gern gekauft.

    So, ich wünsche allen ein schönes Wochenende. Voraussichtlich bis Dienstag.
    Viele Grüße
    DKKW

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    • Russland Zensur, Petrograd nach Teheran, Persien, 1916.jpg
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  • 241264hsv-fan
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    • 24. Mai 2024 um 12:06
    • #1.965

    Wenn du etwas Neues zeigst, muss ich das ja wohl auch machen.

    Postkarte vom August 1914 aus ? nach New York. Leider ist vom Bahnpoststempel nur der zweite Ort KONSTANTINWOKA zu lesen. Weniger interessant ist hier der Zensurstempel Typ 5 aus Petrograd, sondern mehr der kleine D.Z.-Stempel im Rahmen, bei dem es sich wohl um den Typ 1 aus Charkow handelt.

    Suche Kaiserreich Russland - insbesondere Punkt-Nummernstempel und Postzensuren 1. Weltkrieg.

  • 241264hsv-fan
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    • 9. Juni 2024 um 08:37
    • #1.966

    Kürzlich wurde bei einer Auktion eine größere Menge an Belegen mit stummen Stempeln angeboten. Manchmal haben diese Belege dann auch einen Zensurstempel. Bei Zuschlägen von teils über 600,-/700,- € Zuschlägen habe ich dann aber auch gepasst. Zuschläge von mehr als 200,- € waren keine Seltenheit. Zwei Belege konnte ich dann aber doch bekommen.

    Postkarte mit zwei stummen Stempeln von Polozk (Provinz Witebsk) nach Petrograd. Mit dem fehlenden Tagesstempel kann eine genaue zeitliche Angabe der Verwendung nicht gemacht werden. Unten auf der Karte steht lediglich das Jahr 1916.
    Den Zensurstempel "Geöffnet - Militärzensur Nr. 1296 - D.W.O." aus dem Militärbezirk Dwinsk habe ich bei Speeckaert nicht gefunden. Die Bezeichnung 'Militärzensur' anstatt 'Militärzensor' ist sicherlich falsch. Ob in Polozk ein Zensor vor Ort war oder in Witebsk geprüft wurde, kann ich nicht sagen.

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  • 241264hsv-fan
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    • 10. Juni 2024 um 10:33
    • #1.967

    Undatierter Brief, wohl aus Gros-Ehkau nach Riga mit einzeiligem Zensurstempel "GEÖFFNET MIL.-ZENSUR". Den Stempel habe ich bei Speeckaert nicht gefunden.

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  • 241264hsv-fan
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    • 15. Juni 2024 um 13:18
    • #1.968

    Postkarte vom 16.7.1915 aus Jekaterinoslaw nach ?, ich vermute zunächst in Jekaterinoslaw geprüft (Odessa Typ 6) und dann über die Zensurstelle in Petrograd gelaufen. Hoer wurden die Typen 7 und 12 verwendet.

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  • 241264hsv-fan
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    • 25. Juni 2024 um 09:41
    • #1.969

    Ansichtskarte von Ufa nach Samara mit Ankunftstempel vom 9.12.1915. Geprüft wurde bei der Ankunft. Zensurstempel ist der seltene Typ 17 in sehr früher Verwendung. Speeckaert nennet den Mai 1916 als Datum.

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  • 241264hsv-fan
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    • 12. Juli 2024 um 19:10
    • #1.970

    Postkarte 13.9.1917 nach Bern. Zensurstempel ist der Typ 9, bei dem wohl die unterschiedlichen Zensornummern unterschiedliche Schriftarten haben.
    Etwas stutzig macht mich der Taxstempel, da die Karte so schon um eine Kopeke überfrankiert ist.

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  • 241264hsv-fan
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    • 13. Juli 2024 um 08:28
    • #1.971

    Postkarte vom 9.10.1916 aus ? nach Reval, wo bei der Ankunft geprüft wurde. Zensurstempel ist der Typ 10.

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  • 241264hsv-fan
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    • 15. Juli 2024 um 13:35
    • #1.972

    Brief vom 29.8.1915 aus Jekaterinoslaw nach Genf. Zensurstempel ist der im 1. Nachtrag gezeigte Typ 22.

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  • chronos
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    • 15. Juli 2024 um 15:06
    • #1.973
    Zitat von 241264hsv-fan

    Brief vom 29.8.1915 aus Jekaterinoslaw nach Genf. Zensurstempel ist der im 1. Nachtrag gezeigte Typ 22.

    Ich kann dir für diese gesamte Thematik nicht genug Dank sagen, denn man liest sich in diesem Themenordner niemals satt, und auch für das philatelistische Auge ist es oft ein Fest, die vielen Marken und oft wohl einzigartigen Belege ausführlich zu betrachten.

    Danke. Danke. Danke.

    (Und eine Frage wie immer zum Schluss, muss man die russische Sprache eigentlich beherrschen, um sich diesem wirklich interessanten Sammelgebiet zu widmen? Und welche Grundlagen-Literatur braucht es dazu zwingend?)

  • 241264hsv-fan
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    • 15. Juli 2024 um 17:39
    • #1.974

    Wie anfangs dieses Themas und auch immer wieder bei den Typen erwähnt, ist der Speeckaert unverzichtbar.
    Zumindest grob das kyrillische Alphabet sollte schon da sein. Der Rest ergibt sich mit der Zeit.
    Und danke für die .

    Suche Kaiserreich Russland - insbesondere Punkt-Nummernstempel und Postzensuren 1. Weltkrieg.

  • chronos
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    • 15. Juli 2024 um 18:54
    • #1.975
    Zitat von 241264hsv-fan

    Wie anfangs dieses Themas und auch immer wieder bei den Typen erwähnt, ist der Speeckaert unverzichtbar.
    Zumindest grob das kyrillische Alphabet sollte schon da sein. Der Rest ergibt sich mit der Zeit.
    Und danke für die .

    Eine Frage, Bitte, habe ich noch?

    Was kannst du zu dem Sammelgebiet der russischen Zemstvo Marken sagen, ein Sammelgebiet für den ambitionierten Freak, oder doch eher für einen Krösus?

  • DKKW
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    • 15. Juli 2024 um 21:50
    • #1.976

    Moin chronos,

    ich kann mich der Aussage von 241264hsv-fan nur anschließen. Auch ich buchstabiere mich anhand einer Vorlage immer so durch das Kyrillische Alphabet. Der Speeckaert ist unsere "Bibel" Die aktuelle Auflage ist aus dem Jahr 1990, nur diese verwenden, die Handbuchnummern wurden gegenüber der Vorgängerauflage geändert. Sonst sprechen wir nicht die gleiche Sprache.

    Ich hatte mir vor vielen Jahren mal das englischsprachige Buch Postal Censorship in Imperial Russia von Skipton und Michalove von der philatelistischen Bibliothek ausgeliehen und kopiert. Das Buch stammt aus dem Jahr 1988 und kommt was die Zensurstempel angeht nicht an den Speeckaert heran. Ich finde aber seine Übersetzungen der typischen Stempelinschriften (ins englische) recht praktisch und ziehe ihn deshalb immer wieder zu Rate. Russisch habe ich nicht gelernt.

    Viele Grüße
    DKKW

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  • chronos
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    • 16. Juli 2024 um 05:01
    • #1.977
    Zitat von DKKW

    Moin chronos,

    ich kann mich der Aussage von 241264hsv-fan nur anschließen. Auch ich buchstabiere mich anhand einer Vorlage immer so durch das Kyrillische Alphabet. Der Speeckaert ist unsere "Bibel" Die aktuelle Auflage ist aus dem Jahr 1990, nur diese verwenden, die Handbuchnummern wurden gegenüber der Vorgängerauflage geändert. Sonst sprechen wir nicht die gleiche Sprache.

    Ich hatte mir vor vielen Jahren mal das englischsprachige Buch Postal Censorship in Imperial Russia von Skipton und Michalove von der philatelistischen Bibliothek ausgeliehen und kopiert. Das Buch stammt aus dem Jahr 1988 und kommt was die Zensurstempel angeht nicht an den Speeckaert heran. Ich finde aber seine Übersetzungen der typischen Stempelinschriften (ins englische) recht praktisch und ziehe ihn deshalb immer wieder zu Rate. Russisch habe ich nicht gelernt.

    Viele Grüße
    DKKW

    Moin, du "Stempelpapst",

    ich habe in der Schule so einige Jahre die russische Sprache lernen müssen, hat mir großen Spaß bereitet, bis wir dann in die "TIefen" der russischen Grammatik eingestiegen sind, und dann wurde es so richtig gruselig.

    Ich habe an Hand von einigen Belegen so ein bisschen geübt, um wieder reinzukommen, aber du hast Recht, ohne den Speeckaert geht nichts, gar nichts.

    Ich habe einmal bei Ebay geschaut und das Buch scheint didaktisch wirklich genial "aufgebaut" und gestaltet. Hier dann für Interessenten einige Schnappschüsse:

    Aber über 50 Euronen für das Teil, das ist schon ein sehr hartes Brot, obwohl ich der Meinung bin, das ist dieses Buch allemal wert.

    Mal sehen, einen AFA habe ich mir inzwischen auch schon bestellt und mit ein Michel Skandinavien Spezial muss auch noch her.

    (Und auf EBAY.US sah ich einen CANADA & NEWFOUNDLAND - Postal Stationery Catalogue, und da juckt es mich auch in den Fingern...)


    Grüße,

    Peter




    Michel-Skandinavien-Katalog

  • 241264hsv-fan
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    • 16. Juli 2024 um 13:00
    • #1.978

    Das Buch scheint leicht gebraucht. Wenn es keinen weiteren Interessenten gibt, kann man eventuell runterhandeln?

    Suche Kaiserreich Russland - insbesondere Punkt-Nummernstempel und Postzensuren 1. Weltkrieg.

  • 241264hsv-fan
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    • 16. Juli 2024 um 13:23
    • #1.979

    Beim Gebiet Zemstvo ist eine Antwort nicht leicht. Marken sind in guter Qualität durchaus günstig zu bekommen, jedoch gibt es auch hier einige seltene und sehr seltene Stücke, die dann kosten. Bei Briefen muss man teils schon erheblich mehr auf den Tisch legen. Als Lektüre reicht der "Schmidt" und der "Chuchin" nur als Grundlage, am sonsten bei weitem nicht aus. In russischer Sprache gibt es einen großformatigen Katalog in, ich glaube, 8 Bänden. Da zahlst du pro Band schon einmal mehr als 100,- Euro! Dies sind sehr umfangreich und sollen auch sehr gut sein. Bilder habe ich jetzt so nicht zur Hand.
    Bei diesem Gebiet kannst du aber eine Menge Spaß haben. Bei vielen Marken gibt es unterschiedliche Typen und Abarten. Da kann man sich lange mit beschäftigen.

    Suche Kaiserreich Russland - insbesondere Punkt-Nummernstempel und Postzensuren 1. Weltkrieg.

  • chronos
    neues Mitglied
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    53
    • 16. Juli 2024 um 16:55
    • #1.980
    Zitat von 241264hsv-fan

    Das Buch scheint leicht gebraucht. Wenn es keinen weiteren Interessenten gibt, kann man eventuell runterhandeln?

    Naja, aber die rund 30 Euro Versandkosten bleiben...

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