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Russland Postzensur 1914 - 1917

  • DKKW
  • 1. November 2011 um 13:34
  • 241264hsv-fan
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    • 1. November 2022 um 09:22
    • #1.741

    Bei diesem Beleg bin ich noch unschlüssig.

    Wertbrief vom 23.11.1914 aus Maloarchangelsk, gelaufen über die Zensurstelle in Petrograd nach Deutschland an einen Kriegsgefangenen. Zensurstempel ist der Typ 3. Verschlossen ist der Brief mit fünf Lacksiegeln. Die Inschrift ist der Name W.T. NESTEROW mit einer Krone.

    Anzeichen einer Öffnung durch die Zensur sind keine Vorhanden. Bekam der Brief somit nur den Zensurstempel ohne weitere Überprüfung, möglicherweise wegen der Krone?

    Suche Kaiserreich Russland - insbesondere Punkt-Nummernstempel und Postzensuren 1. Weltkrieg.

  • DKKW
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    • 1. November 2022 um 11:32
    • #1.742

    241264hsv-fan,

    da könntest Du recht haben, ich habe Marke und Stempel nochmals eingescannt, ich habe mich dann vom geschlossenen Bogen der 2 ins Bockshorn jagen lassen.

    Viele Grüße

    DKKW

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    • Russland Zensur, Brief aus Askhabad via Baku nach Teheran (Persien), 1917, Ausschnitt.jpg
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  • 241264hsv-fan
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    • 2. November 2022 um 09:20
    • #1.743

    Brief vom 14.9.1915 aus Schadrinsk ans Rote Kreuz in Kopenhagen, gelaufen über die Zensurstelle in Petrograd (Typ 15 rückseitig). Interessanter ist die Vorderseite. Hier befindet sich zum einen das Siegel Militärabteilung des Bezirks Shadrinsk (hoffe, das es richtig übersetzt ist bei den ganzen Abkürzungen) und links daneben der Zensurstempel D. Z. im Rahmen, den ich im Speeckaert nicht. fand.

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  • DKKW
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    • 2. November 2022 um 12:36
    • #1.744

    Hallo zusammen,

    Zensurpost aus oder nach Tobolsk haben wir hier schön öfters gesehen. Den Zensurpoststempel Speeckaert Type 1 in grün hat 241264hsv-fan im Beitrag #868 am 17.1.2019 auf Seite 44 gezeigt. Dieser Stempel kommt in rot, grün, violett und blau vor.

    Hier handelt es sich um eine 4 Kopeken Antwortkarte aus Tobolsk nach Kopenhagen vom 9.3.1916 (jul. Kalender). Der Antwortteil trägt einen polnischen Text. Auf der Adressseite: Zur gefl. Weiterleitung nach Lodz Benedykta str. 45 Herrn Franz Stepnicki aber keine postalischen Vermerke. Ich vermute mal, dass diese Karte, wenn sie denn weiterbefördert wurde, in einem Umschlag verschickt wurde.

    Viele Grüße

    DKKW

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    • Russland Zensur, Postkarte aus Tobolsk nach DK, 1916.jpg
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  • 241264hsv-fan
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    • 3. November 2022 um 08:19
    • #1.745

    Zensurstempel aus Perm hatte ich bisher nicht, Grund sind die meist sehr schlampig und verschmiert ausgeführten Stempel wie auch der Typ 7 auf dieser Karte vom 19.12.1916 nach Prag. Des weiteren befindet sich hier noch der Typ 17 auf der Karte. Dieser Stempel existiert mit über 20 verschiedenen Zensornummern und mehreren Schriftarten.

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  • 241264hsv-fan
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    • 4. November 2022 um 08:52
    • #1.746

    R-Brief ans Rote Kreuz in Kopenhagen. Der Brief wurde am 27.9.1916 in Bendery aufgegeben und zwei Tage später geprüft. Zensurstempel ist der seltene Typ 2. Der Brief wurde unten geöffnet, ein Stück umgeschlagen und schlicht mit Leim wieder verschlossen. Der dem Odessa Typ 11 ähnlich Stempel verrät die Region.

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  • 241264hsv-fan
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    • 5. November 2022 um 08:25
    • #1.747

    Postkarte aus Kiew, an das Rote Kreuz in Genf adressiert und dann nach Kopenhagen umgeleitet. Geprüft wurde die Karte in Kiew (Zensurstempel Typ 3).

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  • 241264hsv-fan
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    • 6. November 2022 um 10:29
    • #1.748

    Einschreiben aus Tiflis vom 22.8.1916 wieder an das Rote Kreuz in Kopenhagen. Rückseitig der seltene Typ 7 von Tiflis, vorderseitig ein Zensurstempel, den ich (noch) nicht identifizieren konnte: ZUGELASSEN MILITÄRZENSUR - S.(tadt) ..... - Militärzensor Nr, .... Vielleicht kann jemand helfen?

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  • northstar
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    • 6. November 2022 um 22:23
    • #1.749

    Hallo 241264hsv-fan,

    das ist ein Stempel aus Petrograd (Nr. 34 nach Kosoy 1987)

    Предъявлено военной цензурѣ

             г. Петроградъ

                                      № ...

    Der Militärzensur vorgelegt

    Stadt Petrograd

    Nr. ...

    Libertatem quam peperere maiores digne studeat servare posteritas.

  • 241264hsv-fan
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    • 7. November 2022 um 13:02
    • #1.750

    Ja, Speeckaert Typ 30. Danke dir.

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  • 241264hsv-fan
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    • 7. November 2022 um 14:54
    • #1.751

    Erneut ein Brief nach Kopenhagen, dieses Mal aus Werchneuralsk, in Slatoust erstmalig geprüft (Typ 2) und dann erneut geprüft in Petrograd.

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  • 241264hsv-fan
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    • 8. November 2022 um 16:52
    • #1.752

    Brief vom 27.6.1917 aus Ilinskoje (Gebiet Wjatka), gelaufen über die Zensurstelle Wjatka. Zensurstempel sind die Typen 12 und 14. Wie zuvor ging der Brief ans Rote Kreuz in Kopenhagen.

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  • DKKW
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    • 9. November 2022 um 11:17
    • #1.753

    Hallo zusammen,

    ich zeige nochmals einen Beleg mit Zensurstempel aus Baku. Diesmal ein Auslandsbrief aus Baku nach Bury in England. Ich vermute Bury bei Manchester, die Hope Foundry war jedenfalls ein Maschinenbauunternehmen für die Produktion von Maschinen für die Textilindustrie.

    Die Zweikreisstempel Baku 14.7.17 sind leider sehr undeutlich. Der Ra3-Zensurstempel "D.Z. / Baky / No. 40" ist ebenfalls etwas verwischt. Der Stempel ist Speeckaert Type 6, die Zensorennummern 38, 39, 40, 49, 167, 190, 216 Nachtragsband) und 332 waren von Speeckaert regstriert. D.h. die Nummer 41 auf dem kürzlich gezeigten Brief aus Ashkabad nach Teheran war ihm noch nicht bekannt..

    Zusätzlich die britische Zensurbanderole "Opened by Censor 4351" kein Ankunftstempel.

    Viele Grüße

    DKKW

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  • 241264hsv-fan
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    • 9. November 2022 um 13:32
    • #1.754

    Karte aus Tschepezkoje, ebenfalls im Gouvernement Wjatka gelegen und genauso über die Zensurstelle in Wjatka (Typ 10) gelaufen. Abgesandt 5.3.1916 lief die Karte nach Deutschland.

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  • 241264hsv-fan
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    • 10. November 2022 um 15:38
    • #1.755

    Einschreiben vom 14.01.1916 aus Polozk an das Rote Kreuz in Kopenhagen, gelaufen über die Zensurstelle in Wilna (Typ 4).

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  • 241264hsv-fan
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    • 11. November 2022 um 13:12
    • #1.756

    Brief aus Krementschug vom 9.8.1915 (erster Verwendungsmonat), dort auch geprüft (Speeckaert Typ 1 mit Unterschrift des Zensors) und anschließend auch dieses Mal nach Kopenhagen gesendet.

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  • 241264hsv-fan
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    • 12. November 2022 um 08:47
    • #1.757

    Brief vom 18.1.1916 wiederum an das Rote Kreuz in Kopenhagen, abgesendet und geprüft in Tomsk. Auf der Vorderseite befindet sich der Speeckaert Typ 12, auf der Rückseite der Typ 11. Verschlossen wurde der Brief dann mit einem Lacksiegel der Tomsker Zensur, welches bei Speeckaert nicht notiert ist. Die Inschrift im Rand ist dem Zensurstempel Typ 12 gleich. Ob sich noch etwas in der Mitte befindet, kann ich wegen der Erhaltung nicht beurteilen.

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  • 241264hsv-fan
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    • 13. November 2022 um 08:24
    • #1.758

    Einschreiben aus Chabarowsk an das Rote Kreuz adressiert. Aufgegeben wurde der Brief am 10. Oktober 1914. Der Transport dürfte mit der Transsibirischen Eisenbahn durch China über Charbin bis Mandschuria erfolgt sein. Hier erfolgte dann die Prüfung durch die Zensur. Zensurstempel sind die Typen 1 und 3. Verschlossen wurde der Brief mit dem Siegel des dortigen Postamtes, da die Zensur hier kein eigenes Siegel besaß. Anschließend ging es dann weiter Richtung Westen über Petrograd, wo aber keine weitere Prüfung erfolgte. Bis hier war der Brief schon drei Wochen unterwegs.

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  • DKKW
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    • 15. November 2022 um 13:43
    • #1.759

    Hallo zusammen,

    heute zeige ich einen eingeschriebenen Brief aus Petrograd nach Christiania aus dem Jahr 1917.

    Der Brief wurde in Petrograd geöffnet und mit einer Zensurbanderole "Militärzensur P.W.O." verschlossen. Speeckaert Nr. 50, vom Mai 1917 bis Oktober 1918 registriert. Versiegelt wurden dieser Verschlussstreifen, wie bei Speeckaert beschrieben, mit dem sehr häufigen Zensurstempel "Geöffnet Militärzensur no. 148 / P.W.O." sowohl vorder- als auch rückseitig. Es sind Nummern zwischen 43 und 1721 bekannt.

    Viele Grüße

    DKKW

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  • DKKW
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    • 17. November 2022 um 10:30
    • #1.760

    Hallo zusammen,

    heute zeige ich einen Zensurbrief aus Moskau nach Kopenhagen aus dem Jahr 1915. Interessant hierbei, dass der Firmenzudruck neben russisch auch auf deutsch erfolgte. Der Absender, ein Rechtsanwalt war offenbar ein sehr sparsamer Mensch der erst seinen Altbestand verbrauchte, denn für 1915 war das aus russischer Sicht schon sehr unpatriotisch.

    Rückseitig ist ein Zensurstempel Speeckaert type 4 mit dem Namenskürzel "E. F." abgeschlagen. Speeckaert schreibt, dass ihm 32 verschiedene Namenskürzel bekannt sind. als Beispiele sind sechs Stempel mit verschiedenen Kürzeln abgebildet.

    Die Type 4 ist häufig.

    Viele Grüße

    DKKW

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