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Russland Postzensur 1914 - 1917

  • DKKW
  • 1. November 2011 um 13:34
  • DKKW
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    • 23. Februar 2022 um 11:55
    • #1.621

    Hallo zusammen,

    endlich kann ich auch mal wieder was zeigen. Es handelt sich um eine Kriegsgefangenen-Postkarte aus Alatyr nach Stockholm mit der ein Josef Schreier den Empfang von 20 Rubel quittiert. Das Geld war von der Deutschen Bank über die Stockholm Handelsbank an die Sibirische Handelsbank geleitet worden. Ein zu Kriegszeiten übliches Verfahren.

    Etliche Zensurstempel aus Alatyr hat 241264hsv-fan bereits gezeigt, darunter in #745 (Seite 38) vom 25.8.2018 auch die Type 3.

    Diesen Zensurstempel (Type 3 nach Speeckaert, weniger häufig) trägt auch diese Karte vom 10.1.16. Firmeneingangsstempel 8.2.16. Speeckaert nennt eine Verwendungszeit von 12.15. bis 1.16.

    Viele Grüße

    DKKW

    Bilder

    • Russland Zensur, POW-Postkarte aus Alatyr nach Stockholm, 1916.jpg
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    • Russland Zensur, POW-Postkarte aus Alatyr nach Stockholm, 1916, Rückseite.jpg
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    Einmal editiert, zuletzt von DKKW (24. Februar 2022 um 11:52)

  • 241264hsv-fan
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    • 1. März 2022 um 11:49
    • #1.622

    Ich kann noch einmal 6 Karten aus einer Sendung aus Russland zeigen. Rechtzeitig vor Beginn des Wahnsinns hatte der Absender den Brief verschickt, so das dieser unbeschadet bei mir ankam. :):):)^^:D

    Feldpostkarte vom 24. Feldpostamt, aufgegeben am 17.10.1914 und nach Schadowo (Gebiet Kowno) gesendet. Zensurstempel: AUSGELIEFERT M.Z. Nr. 23 *. Den Stempel fand ich bei Speeckaert nicht. Angaben zum Standort des Feldpostamtes habe ich nicht.

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  • 241264hsv-fan
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    • 2. März 2022 um 08:35
    • #1.623

    Den Typ 7 des Schwerartillerie-Regiments in der Kownoer Festung zeigte ich bereits zu einem früheren Zeitpunkt. Die damalige Karte war vom März 1915. Die nun gezeigte Karte vom 8. Februar 1915 zeigt den Stempel nun ohne die obere Zeile Просмотрѣно. Am sonsten sind die beiden Stempel gleich. Ist der hier gezeigte erweitert worden?

    Aufgabe- und Ankunftsort vermag ich nicht zu lesen. Kann wer helfen?

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  • 241264hsv-fan
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    • 3. März 2022 um 09:14
    • #1.624

    Ansichtspostkarte vom 3. Februar 1916 nach Melitopol. Zu sehen sind zwei Zensurstempel: GEÖFFNET MILITÄRZENSUR - Zensor Zweiter Leutnant Nikitenko. und SIEGEL DER DIENSTSTELLE - Oberster Militärzensor der Offiziersgewehrschule *. Diese befand sich in Oranienbaum.

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  • 241264hsv-fan
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    • 4. März 2022 um 07:06
    • #1.625

    Frühe Feldpostkarte vom 10. August 1914 des Feldpostamtes des 4. Armeekorps (Dienststempel Hauptquartier des vierten Armeekorps) nach Lobanowskoe im Gebiet Petrograd (im Stempel noch die alte Abkürzung S.P.B.). Zensurstempel ist ein einfaches zweizeiliges GEPRÜFT - MILITÄRZENSUR. Vom 4. Armeekorps hat Speeckaert nichts notiert.

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  • 241264hsv-fan
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    • 5. März 2022 um 07:34
    • #1.626

    Besondere Formulare tragen meist auch besondere Zensurstempel, welche auf Briefen und Postkarten nicht vorkommen, wie anhei64 und ich anhand von Telegrammen und Paketkarten schon zeigen konnten.

    Eine solche Paketkarte zeige ich heute. Das Paket wurde am 24.3.1916 in Romny mit einem Wert von 30 Rubel aufgegeben. Der Empfänger befand sich in Stockholm.

    Als Zensurstempel wurde hier ein D.Z. im Doppelrahmen verwendet. Die Zensur dürfte direkt in Romny durchgeführt worden sein.

    Die Maße der Paketkarte betragen 232 x 143 mm. Sie ist mit 1,04 Rubel frankiert. Eine genaue Aufschlüsselung der Gebühren kann ich z.Z. nicht vornehmen.

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  • 241264hsv-fan
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    • 6. März 2022 um 05:51
    • #1.627

    Und eine weitere Paketkarte. Aufgegeben einen Tag früher als zuvor am 23.03.1916 in Astrachan. Auch dieses Paket ging nach Stockholm und hatte einen Wert von 50 Rubel. Die Karte ist mit 1 Rubel 36 Kopeken freigemacht. Die Größe ist mit 199 x 141 mm etwas kleiner als die zuvor gezeigte.

    Da Paketkarten selten zu finden sind, wundert es nicht, das beide Zensurstempel bei Speeckaert nicht zu finden sind. Auch hier ist es ein D.Z. im Rahmen.

    Das Siegel hat mit der Zensur nichts zu tun, sondern stammt vom Absender und gibt das selbe wie im Stempel links unten wider.

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  • 241264hsv-fan
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    • 8. März 2022 um 08:38
    • #1.628

    Bildpostkarte aus Pleskau vom 28.04.1915. Geprüft wurde die Karte in Wilna, verwendet der Typ 8.

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  • 241264hsv-fan
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    • 9. März 2022 um 11:34
    • #1.629

    Karte eines Kriegsgefangenen aus dem Lager Piani Bor. Genauere Angeben zum Lager hat eventuell anhei64? Aufgegeben wurde die Karte im April 1915 und nach Sarapul geleitet, um dort geprüft zu werden. Zu sehen ist ein bei Speeckaert unbekannter Zensurstempel ähnlich dem Typ 6. In der unteren Zeile ist der Zensor jedoch nicht Oberstleutnant Budogoski, sondern Rittmeister Dobromyslow, bekannt schon aus dem von mir gezeigten Typ 1.

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  • 241264hsv-fan
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    • 15. März 2022 um 14:23
    • #1.630

    Ansichtskarte "Ruinen von Persepolis" aus Sabzewar (Persien) vom 27.8.1916 (gregorianischer Kalender) über die Zensurstelle in Aschabad (21.8. - julianischer Kalender) und Firjuza wohl über das Kaspische Meer nach Paris. Abgeschlagen ist der Typ 4 - Zensor Zwytkow.

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  • DKKW
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    • 16. März 2022 um 09:28
    • #1.631

    Moin 241264hsv-fan,

    wow, eine Karte aus Persien mit Grenzübergang in Aschabad. Meist liefen die Postsendungen ja über Baku. Bei mir stehen ja die Postrouten im Vordergrund und von der Route habe ich bislang nur eine einzige Karte.

    Meine Karte aus dem Jahr 1917 wurde in Meched/Persien geschrieben, lief ebenfalls über Aschabad und war nach Moskau adressiert, In Aschabad zensiert, Zensurstempel Type 4 und 5 nach Speeckaert.

    Viele Grüße

    DKKW

    Bilder

    • Russland Zensur, Karte aus Meched (Persien) via Aschabad nach Moskau, 1917.jpg
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  • 241264hsv-fan
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    • 16. März 2022 um 19:06
    • #1.632

    Nun, ich kenne mehrere Briefe aus Persien über Aschabad. Der Weg über Firjuza scheint jedoch selten. Irgendwo las ich, das nur drei Belege bekannt sind. Ich vermute, das die Karte auch über Baku gelaufen ist, dort jedoch nach der Prüfung in Aschabad nicht ein weiteres Mal einer solchen unterzogen wurde.

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  • 241264hsv-fan
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    • 19. März 2022 um 15:18
    • #1.633

    Mit 10 Öre freigemachte Ansichtskarte vom 22.1. 1917 aus Esbjerg, gelaufen über die Zensurstelle in Petrograd und weitergesendet nach Nagasaki. Verwendet wurden die Zensurstempel Typ 24, Typ 33 sowie in etwas dunklerer violetter Farbe der Typ 32. Zum Typ 32 schreibt Speeckaert: Nur mit dieser Nummer auf Briefen aus China bekannt. Hier geht es einmal in die andere Richtung (und ein Stück weiter).

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  • 241264hsv-fan
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    • 20. März 2022 um 06:04
    • #1.634

    Zensurstempel des 356. Lifländischen Infantrieregiments konnten sowohl anhei64 als auch ich schon zeigen. Der Typ 29 fehlte bisher. Wie zumeist ist die (Faksimile-)Unterschrift nicht zu lesen. Der Stempel befindet sich hier zusammen mit dem Typ 5A auf einer Karte vom Januar 1916.

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    Einmal editiert, zuletzt von 241264hsv-fan (21. März 2022 um 06:14)

  • 241264hsv-fan
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    • 21. März 2022 um 06:45
    • #1.635

    Eine weitere Karte aus der aktiven Armee, genauer der 4. Kompanie des 356. Lifländischen Infantrieregiments. Zu sehen sind der Typ 5 und der Typ 5A in deutlich unterschiedlicher Farbe. Bei letzterem sind bei Speeckaert nur die Zensornummern 1 bis 3 bekannt. Die KArte vom Juni 1915 lief nach Jurjew (Lifland).

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  • 241264hsv-fan
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    • 22. März 2022 um 09:33
    • #1.636

    Ansichtskarte (Warschau-griechisch-katholische Kirche am Saskiplatz) vom 22. Dezember 1914 nach Jekaterinburg. Neben einem undeutlichen Dienststempel '... Sibirische ...'

    ist der Zensurstempel GEÖFFNET MILITÄRZENSUR - ANGEHÖRIGER DES GENDARMERIEKORPS - RITTMEISTER KRASKOWSKI in rot abgeschlagen.

    Wegen des unleserlichen Dienststempels und Fehlens eines weiteren Stempels kann ich nicht sagen, ob die Karte nun aus Warschau versendet wurde.

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  • 241264hsv-fan
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    • 23. März 2022 um 10:59
    • #1.637

    Bei der nächsten Karte habe ich einige Schwierigkeiten, da der Zensurstempel nicht vollständig zu lesen ist. Ohne bessere Russischkenntnisse ist mir das nicht möglich. Vielleicht kann da ja jemand einspringen?

    Die Ansichtskarte (Kaserne der Flotte in Archangelsk) wurde am 18.2.1916 aus Solombala (Gebiet Archangelsk) nach Reval verschickt. Als Stempel bekam die Karte ein Dienststempel mit einem Anker, aus dem ich DISZIPLINAR... lesen Kann, sowie einen Zensurstempel GEPRÜFT - ... . Dieser Stempel ist bei Speeckaert nicht zu finden. Zum Dienststempel habe ich leider auch nichts vergleichbares.

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  • DKKW
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    • 23. März 2022 um 11:17
    • #1.638

    Moin 241264hsv-fan,

    leider kann ich nur die 1. Zeile des Rechteckstempels bestätigen: Lt. Michalove/Skipton heißt das "Examined" also geprüft.

    Du hast sowieso schon mehr Militärstempel gezeigt als Speeckaert oder Michalove/Skipton insgesamt vorweisen können. Keine Ahnung ob es da (russische) Spezialliteratur gibt. Hier wäre northstar unter Umständen eine Hilfe, leider ist er nicht mehr aktiv.

    Viele Grüße

    DKKW

  • 241264hsv-fan
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    • 24. März 2022 um 07:03
    • #1.639

    Brief vom 9.2.1915 mit Stempel FELDPOSTAMT LIFL. (?) G. Die letzten Buchstaben nach конт.(oра) lassen sich nicht eindeutig lesen. Weitere Stempel sind das Dienstsiegel SIEGEL DER KIRCHE IM HAUPTQUARTIER DER 4. ARMEE sowie der Zensurstempel D.Z. mit Balken oben und unten. Von der 4. Armee hat Speeckaert gar nichts gelistet.

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  • 241264hsv-fan
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    • 25. März 2022 um 05:47
    • #1.640

    Weg von der Feldpost und Unbekanntem. Auch dieses kann interessant und sehr schön sein.

    Postkarte vom 17. November 1916 aus Irkutsk, frankiert mit 14 Kopeken für ein Auslands-Einschreiben (handschriftlich 'заказное') nach Kopenhagen. Zunächst bei der Aufgabe in Irkutsk geprüft (Typ 2), lief die Karte über die Zensurstelle in Petrograd. Hier wurde die Karte erneut geprüft und dieses mit dem sehr seltenen Typ 23 'PETROGRAD - Transitabteilung Militärzensur - Im Postamt' bestätigt. Obwohl ich schon Transitbriefe zeigen konnte bzw. diese nicht so selten sind, ist dieses der bisher einzige mir bekannte Zensurstempel dieses Typs. Rechts oben ist noch ein violetter 'D.'-Stempel zu erkennen, ähnlich wie man ihn vom Batum-Typ 4 kennt. Ob der mit der Zensur zu tun hat, kann man nicht sagen.

    Suche Kaiserreich Russland - insbesondere Punkt-Nummernstempel und Postzensuren 1. Weltkrieg.

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