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Russland Postzensur 1914 - 1917

  • DKKW
  • 1. November 2011 um 13:34
  • 241264hsv-fan
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    • 8. Januar 2013 um 08:57
    • #61

    Hier etwas leckeres zum Frühstück. 3-Kopeken-Postkarte mit Zusatzfeankatur 5 Kopeken (Nr. 67B). Die Karte wurde in Beresowka (Ukraine) geschrieben und lief nach Tientsin (China), wo auch die Zensur erfolgte. Zensurstempel: "Geschaut Militärzensur in Tientsin" (Skripton & Michalove Figur 1). Einen weiteren Stempel, der vom Text überdeckt wird, kann ich ebensowenig deuten, wie den Entwertungsstempel, welcher meiner Meinung nach nicht Beresowka ist. Hier kann ich mich aber auch täuschen. Zum Text vermag ich leider auch nichts zu sagen.
    Auf der Textseite war ein weißer Zettel angeklebt, auf dem deutsche ? Worte zu lesen sind.

    Suche Kaiserreich Russland - insbesondere Punkt-Nummernstempel und Postzensuren 1. Weltkrieg.

    2 Mal editiert, zuletzt von 241264hsv-fan (28. Mai 2018 um 19:05)

  • Wandervogelgelb
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    14. Februar 1959 (67)
    • 8. Januar 2013 um 11:09
    • #62

    Altrussisch ist zwar nicht mein Ding, aber ein paar Sinneinheiten sind für mich dennoch identifizierbar.

    Die Karte ist an einen Eberhardt von Hanneken gerichtet.

    Der Unterzeichnende bittet um die Zurverfügungstellung einer Summer von 4000-6000 Rubeln an einen Herrn Maier-Wlassak, unter der Adresse eines Herrn Schuster.

    Er benötigt die Summer für die bereits laufende bzw. zu erwartende Rückkehr von Gefangenen aus "deutschen Lagern" (wahrscheinlicher Lagern mit Deutschen Gefangenen).

    Der Briefschreiber hat mitgeteilt, daß ihm der "Herr Hauptman Hubert von der Gassen die Vollmacht für die Vertretung der deutschen Kriegsgefangenen übertragen hat."

    Insofern wäre es auch erklärbar, daß auf die Karte ein Zettel mit einer deutschen Übersetzung aufgeklebt worden war. Ein schönes zeitgeschichtliches Dokument!

    Den von Hannekens gehörte ein Kohlebergwerk in Tiensin

    Hannecken, Constantin v., Kohlenbergwerksbesitzer aus China
    Hanneken, Adelhaid v., Freäulein aus Tientsin in Nord-China

    2 Mal editiert, zuletzt von Wandervogelgelb (8. Januar 2013 um 11:15)

  • 241264hsv-fan
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    • 10. Januar 2013 um 20:42
    • #63

    3-Kopeken-Postkarte mit 1 Kopeke Zusatzfrankatur entwertet mit Maschinenstempel "KIEW 1.11.14" nach "PARIS 26.XI.1914". In Petrograd gelesen und mit Zensurstempel "PETROGRADER MILITÄR ZENSUR" (Skripton & Michalove Figur 4) sowie einem Stempel mit "Krone" und den Buchstaben P.L.(?). Diesen Stempel habe ich dort nicht gefunden.
    Vielleicht kann jemand anders noch Angaben machen. Sind die beiden Buchstaben die Anfangsbuchstaben vom Namen des Zensors?

    Suche Kaiserreich Russland - insbesondere Punkt-Nummernstempel und Postzensuren 1. Weltkrieg.

    Einmal editiert, zuletzt von 241264hsv-fan (28. Mai 2018 um 19:06)

  • DKKW
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    • 10. Januar 2013 um 21:03
    • #64

    Hallo 241264hsv-fan,

    im Skipton, Michalove ist unter Kiew Fig. 1 angegeben "Small coronet with abbreviation P.L." die Abbildung zeigt dann einen ganz anderen Stempel. Ich denke, Dein Stempel ist der beschriebene Stempel 1 Bei Skipton/Michalove. Bei Speeckaert finde ich diesen Stempel weder im 1. Band noch in den Nachträgen. Vielleicht solltest Du mal die Zensurstempelspezialisten der ARGE Ruslland kontaktieren.

    Viele Grüße
    DKKW

  • 241264hsv-fan
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    • 10. Januar 2013 um 21:10
    • #65

    Du hast Recht. Unter Figur 3 (nicht 1) ist der notiert. Da jedoch keine Abbildung vorhanden ist, habe ich den übersehen.

    Wäre vielleicht einen Beitrag in der Zeitschrift wert.

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    Einmal editiert, zuletzt von 241264hsv-fan (10. Januar 2013 um 21:13)

  • 241264hsv-fan
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    • 11. Januar 2013 um 22:11
    • #66

    Brief aus Moskau nach Frankreich. In Moskau geöffnet und mit Papiersiegel (Skripton & Michalove Figur 15) sowie vorderseitig Zensurstempel "Bewertung Moskauer Militär Zensor No. 64" (Skripton & Michalove Figur 8b).

    Suche Kaiserreich Russland - insbesondere Punkt-Nummernstempel und Postzensuren 1. Weltkrieg.

    Einmal editiert, zuletzt von 241264hsv-fan (19. Mai 2021 um 07:25)

  • 241264hsv-fan
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    • 23. Januar 2013 um 15:22
    • #67

    Postkarte aus ? nach Paris. Gelaufen sein dürfte die Karte über ODESSA. Der Rahmenstempel sieht ähnlich der Figur 26 im Skipton & Michalove aus. Jedoch stehen die Buchstaben O.W.O. hier zwischn "D" und "Z" und nicht davor. Den runden Zensurstempel konnte ich gar nicht finden. Was gibt denn der Speeckaert denn darüber her? Vielleicht bekomme ich die Luken ja auch nicht weit genug auf.
    Steht O.W.O. für GEÖFFNET MILITÄRZENSUR ODESSA?

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    2 Mal editiert, zuletzt von 241264hsv-fan (28. Mai 2018 um 19:07)

  • northstar
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    • 23. Januar 2013 um 15:48
    • #68

    Hallo hsv-fan,

    die Karte wurde in Sevastopol aufgegeben, und das ganze drei Tage nach der Oktoberrevolution!
    Leider habe ich keinen Speeckaert. Der kleine runde Zensurstempel sieht nach einem persönlichen Stempel eines Zensors aus, allerdings stört der Tax-Stempel etwas.

    Libertatem quam peperere maiores digne studeat servare posteritas.

  • DKKW
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    • 23. Januar 2013 um 18:20
    • #69

    Hallo zusammen,

    der große Rahmen-Zensurstempel stammt aus Odessa, da bin ich mir ziemlich sicher. Diese spezielle Type ist zwar weder bei Speeckaert noch bei Skipton/Michalove dargestellt, aber O.W.O (kyrill. O. B. O) heisst: "Odessa Military District" nach Skipton/Michalove.

    Der Kreisstempel stammt von der Postzensur Sewastopol und ist bei Speeckaert als Type 2 und bei Skipton/Michalove als Type 1 dargestellt (dort mit "Military Censor" übersetzt)

    Viele Grüße
    DKKW

  • 241264hsv-fan
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    • 24. Januar 2013 um 14:11
    • #70

    Danke euch beiden. Wenn man an der richtigen Stelle sucht, kann man auch finden.
    Hier eine zensierte Karte aus Wesenberg. Den Zensurstempel würde ich mal als "GEÖFFNET MILITÄR ZENSOR ---191 / WIBORGER MILITÄR ZENSOR NR. 9" deuten. Leider habe ich im Skipton & Michalove nichts darüber gefunden. Zusätzlich wurde ein Datums-Handstempel vom 4. AUG. 1917 angebracht, bei dem die "7" Kopf steht.

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    2 Mal editiert, zuletzt von 241264hsv-fan (28. Mai 2018 um 19:08)

  • DKKW
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    • 24. Januar 2013 um 21:16
    • #71

    Hallo 241264hsv-fan,

    bist Du sicher, dass es Wiborg heisst, meine Kyrillisch-Kenntnisse sind zu armselig um den Ort entziffern zu können, aber ich habe meine Zweifel, dass die Karte in Wiborg zensiert wurde.
    Wäre es so, dann findest Du den Stempel weder im Skipton/Michalove noch im Speeckaert. Aus mir nicht ganz einleuchtenden Gründen kümmern sich die Russland-Philatelisten nicht um die Zensurstempel in Finnland und die Finnland-Philatelisten nicht um die Zensurstempel in Russland. Ab dem Ausbruch der Kämpfe für die Unabhängigkeit Finnlands würde mir diese Trennung ja einleuchten, aber vorher? Egal, es ist so.

    Viele Grüße
    DKKW

    Einmal editiert, zuletzt von DKKW (24. Januar 2013 um 21:16)

  • northstar
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    • 24. Januar 2013 um 23:06
    • #72

    Hallo allerseits,

    die Karte wurde in Wesenberg (Rakvere)/Estland aufgegeben und war nach Villmanstrand (Lappeenranta)/Finnland adressiert Lappeenranta liegt gleich hinter Vyborg (aus Petersburger Perspektive :) ).

    Der Zensurstempel ist von hsv-fan richtig identifiziert worden. Die Karte wurde im August 1917 befördert. Finnland erklärte sich erst nach der Oktoberrevolution für unabhängig.

    Libertatem quam peperere maiores digne studeat servare posteritas.

    Einmal editiert, zuletzt von northstar (24. Januar 2013 um 23:07)

  • 241264hsv-fan
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    • 25. Januar 2013 um 09:16
    • #73

    Ich danke northstar für die Bestätigung und die weitere Ausführung. Auch meine Kyrillisch-Kenntnisse sind dürftig. Es zeigt aber, das die mühevolle Übersetzung sich lohnt.

    Und hier noch eine Karte. Diesmal von Walk zensiert in Pleskau (Pskow). Etwas schwach abgeschlagener Zensurstempel (Schreibschrift kursiv) "GEÖFFNET MILITÄR ZENSOR - PSKOWER MILITÄR ZENSOR NR. 103" (Skipton & Michalove Figur 4).
    Steht die 'Nr. 103' eigentlich für die des Zensors oder der Zensursendung?

    Suche Kaiserreich Russland - insbesondere Punkt-Nummernstempel und Postzensuren 1. Weltkrieg.

    Einmal editiert, zuletzt von 241264hsv-fan (28. Mai 2018 um 19:08)

  • DKKW
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    • 27. Januar 2013 um 14:40
    • #74

    Hallo 241264hsv-fan,

    die Nummern stand für den Zensor, nicht für die Zensurpostsendung. Alledings darf man sich nicht vorstellen, dass im beschaulichen Pskow mit seinen ca. 36.000 Einwohnern über hundert Zensoren am Werk waren. Aus Pskov sind die Nummern 1, 2, 3, 4, 7, 8, 10, 20, 48, 80, 114 und 128 bekannt. (da können zwischenzeitlich durch Neufunde weitere Nummern hinzugekommen sein).
    Ob überhaupt und wenn ja, welcher Systematik die Nummerierung folgte, entzieht sich meiner Kenntnis.

    Viele Grüße
    DKKW

  • 241264hsv-fan
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    • 1. Februar 2013 um 13:53
    • #75

    Zweifach zensierter Brief in die Schweiz: In Baku am 15.2.15 aufgegeben und mit Zensurstempel versehen (Skipton & Michalove Figur 3 - Initialen I.M.), dann weitergeleitet nach Petograd. Dort wurde der Brief dann mit 2 Streifen verschlossen und erhielt den Zensurstempel "ÖFFNUNG MILITÄR ZENSUR" (Skipton & Michalove Figur 2 - violett). Danach lief der Brief nach Winterthur, wo er mit 50 (Rappen) taxiert und nachfrankiert wurde (24./25.III.15).

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    Einmal editiert, zuletzt von 241264hsv-fan (31. Mai 2018 um 17:50)

  • DKKW
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    • 7. Februar 2013 um 20:55
    • #76

    Hallo zusammen,

    ich zeige heute eine Postkarte aus Kirensk nach Middelfart in Dänemark aus dem Jahr 1915.
    Kirensk ist heute eine Stadt mit ca. 12.600 Einwohnern ungefähr 700Km nördlich von Irkutsk im gleichnamigen Oblast. Dort schrieb am 11.VI.15 ein Däne nach Hause. Er freut sich, dass das Paket (ein Korb) mit Photographien wohlbehalten angekommen ist. Darüber hinaus teilt er (freudig) mit, dass er Order erhalten hat, nicht noch weiter in den Norden reisen zu müssen. Eigentlich möchte er nur noch heim und fürchtet einen weiteren sibirischen Winter. (Gut nachvollziehbar :jaok: )
    Die Karte trägt kleinen Poststempel, der Ganzsachenwertstempel und die 1Kop. Zusatzfrankatur sind mit dem Zensurstempel von Irkutsk, Speeckaert Type 3, Zensor Nr. 1, entwertet.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • Russ. Zensur Irkutsk Speeckaert Nr. 3 1915.jpg
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    3 Mal editiert, zuletzt von DKKW (7. Februar 2013 um 21:30)

  • 241264hsv-fan
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    • 24. Februar 2013 um 11:58
    • #77

    Gestern wurde der unten abgebildete Brief bei ebay versteigert. 3 + 7 Kop. Romanow entwertet mit Stempel "USTJANSKOE ENIS(EY)" in Sibirien. Nebengesetzt wurde der Zensurstempel "D.Z. No.". Der Ortsstempel ist im Robinson nicht bekannt. Den Zensurstempel habe ich nicht gefunden. Vielleicht kann da noch jemand mehr zu sagen.

    Suche Kaiserreich Russland - insbesondere Punkt-Nummernstempel und Postzensuren 1. Weltkrieg.

    2 Mal editiert, zuletzt von 241264hsv-fan (31. Mai 2018 um 17:50)

  • DKKW
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    • 24. Februar 2013 um 18:50
    • #78

    hallo 241264hsv-fan und alle anderen Zensurpostfans,

    Robinson bildet den Stempel in seinem Buch nicht ab, vermutlich lag er ihm damals (die Auflage meines Buches "Siberia" stammt aus dem Jahr 1986) noch nicht vor. Das Postamt als solches ist ihm bekannt, es bestand offenbar von 1909 bis 1915.
    Ustjanskoe liegt etwas nördlich der Stadt Kansk (damaliger Oblast: Enisey geberniya). Wenn ich den Empfängerort richtig übersetze, dann war der Brief nach Tchita (Zabaykal Oblast) gerichtet.
    Weder Ustjanskoe noch Kansk haben offenbar eigene Zensurstellen gehabt, entweder ging der Brief an den Verwaltungssitz, also nach Krasnoyarsk, oder aber in Richtung Zielort: also nach Irkutsk oder Werchneudinsk (Hauptort des Zabaykal Oblast). Ich habe von keinem der genannten Orte einen entsprechenden Stempel gefunden.
    Der Brief stammt aber aus der Zeit direkt nach Kriegsausbruch, hier sind noch Überraschungen denkbar, leider habe ich keinerlei Informationen zur russischen Postzensur im russisch-japanischen Krieg, eventuell ist einer der damals verwendeten Stempel anfangs noch in Gebrauch gewesen?

    Viele Grüße
    DKKW

  • DKKW
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    • 23. März 2013 um 14:42
    • #79

    Hallo zusammen,

    ich zeige heute ein kleines Streifband, das als Auslandsdrucksache von Riga nach Stockholm verschickt wurde.
    Das Streifband ist mit einer 2 Kop. Marke der Romanow-Ausgabe frankiert und am 21.7.16 in Riga abgestempelt worden (jul. Kalender).
    Die Zensur übernahm die Postzensurstelle in Petrograd, es ist der Ra3-Stempel Speeckaert Type 27 (sehr häufig) mit der Nummer 693(?) vorderseitig abgeschlagen. Wie bei Drucksachen üblich fehlt der Ankunftstempel, so dass keine Aussage zur Laufzeit getroffen werden kann.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • Russ. 2k Auslandsstreifband nach Schweden 1916, Postzensur.jpg
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  • DKKW
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    • 29. März 2013 um 15:47
    • #80

    Hallo zusammen,

    heute zeige ich Euch eine für mich nicht ganz nachvollziehbare russische Inlandszensur aus dem Jahr 1916.

    Es handelt sich dabei um eine Weihnachtsgrußkarte, die am 27.12.16 (jul. Kalender) nach Orenburg geschickt wurde. Was an einer solchen Karte zensierenswert war, erschliesst sich mir nicht. Allerdings bin ich des russischen nicht mächtig, vielleicht entdeckt jemand mit entsprechenden Sprachkenntnissen etwas "Verdächtiges" im Kartentext.

    Vielleicht war ja Orenburg aufgrund der vielen Kriegsgefangenenlager generell Sperrgebiet mit grundsätzlicher Postzensur, ich weiss es nicht.

    Der grüne Zensurstempel Nr. 19 der Orenburger Postzensur ist nach Speeckaert die Type 11 und recht häufig.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • Russ. Inlandszensurpostkarte von Samara nach Orenburg 1916.jpg
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