Ich lese in der Absenderangabe Witebsk
Russland Postzensur 1914 - 1917
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Allerdings. Und Witebsk gehörte zum Militärbezirk Minsk. Dann hat sich das ja geklärt. Danke sehr. -
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Hallo zusammen,
anfang der Woche war anscheinend Aufräumen angesagt bei der Post. Gestern Nachmittag fand sich einiges im Briefkasten wenn auch längst nicht alles was ich erwarte.
Heute zeige ich einen Zensurbrief aus Archangelsk nach Nyborg in Dänemark. Der L2-Znesurstempel ist die Type 1 nach Speeckart. Der russische Stempeltext lautet übersetzt: Geöffnet Militär- / Zensur.
Der Brief lief sicherlich über Petrograd - Torneå - Happaranda nach Dänemark denn ich bezweifele dass der Hafen von Archangelsk im Januar eisfrei war.
Stegstempel Archangelsk 10.1.16 (jul. Kalender), rückseitig Ankunftstempel Nyborg 2.2.16 (greg. Kalender).
Viele Grüße
DKKW
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Bist Du sicher, dass er Popow heißt? Ich lese Fe...ob
Gruß
lickle
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Brief vom 30.8.1914 aus Petrowsk (Oblast Dagestan) über Teheran (21.9) nach Isfahan, wo er am 26.9.1914 ankam. Ein sehr früher, aus der Anfangszeit des Krieges gesendeter Brief. Speeckaert nennt den Oktober 1915 als frühestes Datum eines Zensurstempels aus Petrowsk. Beide Stempel sind bei Speekaert unter Baku (Typ 1 und 7) geführt. Prüfer war hier A.N. Graf Ledochewski. Nach Speeckaert steht unten noch 'BAKU'.
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Hallo zusammen,
heute zeige ich einen eingeschriebenen Brief aus Wladiwostok nach Kopenhagen aus dem Jahr 1915. Der Inhalt war noch enthalten, dem Inhalt ist aber nicht zu entnehmen ob der Absender Seemann oder Angestellter einer dänischen Firma (z. B. Store Nord) war.
Laut Briefinhalt wurde der Brief am 24.12.1915 geschrieben. Der russische Stempel von Wladiwostok zeigt den 13.12. (jul. Kalender). Der Brief trägt zwei R-Zettel, einmal mit kyrillischer Schrift zum anderen mit lateinischer Schrift. Den vorderseitig abgeschlagenen Rahmenstempel "D.Z." kann ich nicht zuordnen. In Wladiwostok wurde ein ähnlicher Stempeltyp verwendet, ein Ra2-Stempel, Abschläge in roter Farbe (Speeckaert Nr. 2), im nahe gelegenen Mandschuria ebenfalls ein Ra2-Stempel in violetter Farbe, (Speeckaert Nr. 4, bekannt bis 6.15).
Rückseitig dann der schon oft gezeigte Ra3-Stempel der Petrograder Postzensur (Speeckaert Nr. 15) hier mit der Zensorennummer 615 sowie dem Lacksiegel (verm. Type 43)
Der Poststempel Petrograd stammt wohl vom 27.12.15 ((jul. Kalender) der Ankunftstempel Kopenhagen vom 1.2.16.
Viele Grüße
DKKW
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Ich denke, es ist der Typ 2 von Wladiwostok. Mir ist schon früher aufgefallen, das die Farbangabe hier Wladiwostok rot / Mandschuria rot) nicht immer passt.
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Moin 241264hsv-fan,
ich denke, dass Du mit Deiner Vermutung richtig liegst. Wahrscheinlich war der Stempel auch schon so abgenutzt, dass der Doppelrahmen zu einem verschmolzen ist. Nur leider habe ich nicht ausreichend Vergleichsmaterial um dies belegen zu können und in der Literatur (Speeckaert bzw. Skipton/Mihailowe) finden sich keine Hinweise.
Viele Grüße
DKKW
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Der Stempel muss nicht einmal abgenutzt oder gar beschädigt sein. Etwas weniger/mehr Tinte oder Verschmutzungen führen auch zu einem abweichenden Bild.
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Hallo zusammen,
heute zeige ich einen Zensurbrief aus Askhabad im transkaspischen Gebiet (heute Turkemenistan) nach Teheran aus dem Jahr 1917. Obwohl direkt an der persischen Grenze gelegen und mit einer eigenen Zensurstelle ausgestattet wurde der Brief über das Kaspische Meer nach Baku in Aserbeidschan geleitet, dort zensiert und dann nach Teheran geschickt.
Der Absenderstempel stammt wohl vom 28.5.17 (Tag kopfstehend, jul. Kalender). Laut rückseitigem Ankunftstempel kam der Brief am 16.6.17 (wohl greg. Kalender) in Teheran an. Der Zensurstempel von Baku ist nach Speeckaert die Type 6 mit der Zensorennr. 41.
Viele Grüße
DKKW
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Ist es nicht der 23.5. ?
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