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neue Vollstempel

  • happybaba
  • 1. Oktober 2011 um 21:42
  • happybaba
    erfahrenes Mitglied
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    Geburtstag
    9. April 1949 (76)
    • 1. Oktober 2011 um 21:42
    • #1

    Was, meint ihr, wird bei der neuen Abstempelart als "Vollstempel" durchgehen?
    Wie viele heißgeliebte Vollstempel sind da wohl dabei?, fragt sich
    happybaba

    Bilder

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    Schimmel
    Stamm Mitglied
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    Geburtstag
    28. September
    • 12. Oktober 2011 um 21:51
    • #2

    Diese neuen Entwertungen lösen bei gelinde gesagt Allergien aus. :O_O:


    Das Schlimmste daran ist, daß der Druck meist auch noch so unklar ist, daß weder Datum noch Ort identifizierbar sind. :oneien:


    Schimmel

    :suche: Tierkreiszeichen, Privatpost Bielefeld und DM-Briefe 2002
    momentan im teilweisen Ruhezustand...

    Einmal editiert, zuletzt von Schimmel (12. Oktober 2011 um 21:52)

  • krauseklatt
    Gast
    • 12. Oktober 2011 um 22:47
    • #3

    @ happybaba,
    die Zukunft wird zeigen, ob diese "gestempelten Marken" dem sammlerischen Interesse genügen können.
    Für mich ist hier Gezeigtes einfach nur moderner Schrott !
    Möchte auch Zweifel an der Haltbarkeit der Stempelfarbe anmelden.
    Womoglich bedarf es auch keiner falschen Lagerung.
    --- mfG krauseklatt---

  • Vichy
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    9.364
    • 13. Oktober 2011 um 07:48
    • #4
    Zitat

    Original von krauseklatt

    Für mich ist hier Gezeigtes einfach nur moderner Schrott !
    Möchte auch Zweifel an der Haltbarkeit der Stempelfarbe anmelden.
    Womoglich bedarf es auch keiner falschen Lagerung.
    --- mfG krauseklatt---

    So sehe ich es auch.
    Die Abstempelungen ( besser Aufspritzungen) sind gruselig.

    Wobei die Übergangszeit und Versuche der versch. Stempelarten interessant waren.
    Gruß Vichy

    Stempel aus PEINE gesucht bis 1963

  • northstar
    erfahrenes Mitglied
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    Männlich
    • 13. Oktober 2011 um 08:27
    • #5

    Moin @all,

    Die Entwicklung neuer Materialien, Geräte, Abläufe und Verfahren und deren Nutzung zum Zwecke einer rationellen Gestaltung des Postwesens hat es immer gegeben und wird es immer geben. Insofern sind die Erscheinungen der jüngsten Vergangenheit und der Gegenwart nur ein Ausschnitt auf der Zeitachse der Postgeschichte.


    Jedoch stößt man bei der traditionellen Sammlung von Einzelmarken durch das Aufkommen von Postwertzeichen in Form von Selbstklebeetiketten (pardon, -marken), Labeln, Tintenstrahlentwertung etc. auf Schwierigkeiten. Aber auch das Sammeln von Belegen wird aufgrund der fraglichen „Dokumentenechtheit“ problematisch. D.h. Postgeschichte-SammlerInnen werden ihre Bestände zeitnah scannen und beschreiben müssen, um den Ursprungszustand zu „dokumentieren“, bevor sich Farbe und Substanz von Wertzeichen und Stempel verändern oder zersetzen. D.h. auf Dauer wird man evtl. bestimmte Belege ab der 1990er Jahre nicht mehr als materielle "Werte" nicht mehr sammeln können, sondern nur noch Informationen über sie.

    Libertatem quam peperere maiores digne studeat servare posteritas.

  • happybaba
    erfahrenes Mitglied
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    9. April 1949 (76)
    • 13. Oktober 2011 um 09:22
    • #6

    Alles sehr interessant. Noch mehr Meinungen?

    Ich teile voll die Meinung des Frauenverstehers Vichy: gruselig, schlampig, unhaltbar, nichts für die Ewigkeit, Verfaldatum bald erreicht.

    Was wird uns der Einfallsreichtum der Postler dann bescheren, wenn sie denn auch endlich gemerkt haben, dass das nix war? Man darf gespannt sein

    Wenn keiner mehr eine eigene Meinung hat, die er aber auch hartnäckig vertritt, erlaube ich mir demnöchst mal ein paar Blätter meiner Sammlung über diesen Mist zu zeigen.

    Schönen Tag wünscht
    happy

  • uli
    Stamm Mitglied
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    2.813
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    Männlich
    • 13. Oktober 2011 um 09:49
    • #7
    Zitat

    Was wird uns der Einfallsreichtum der Postler dann bescheren, wenn sie denn auch endlich gemerkt haben, dass das nix war?


    Wieso was das nix? DPAG et. al. haben das Ziel Gewinne durch einen Briefbeförderungsdienst zu erzielen und nicht durch Herstellung von Sammelobjekten. Eine Maßnahme für die Zielerreichung sind Aufwandsreduzierungen durch Optimierungen. Wenn Label, Tintenstrahlentwertungen, ... dazu beitragen, dann ist das aus Sicht des Sammlers (vermutlich) nicht schön, aus Sicht der DPAG hingegen schon. Die DPAG zwingt niemanden "so etwas" zu sammeln.
    Gruß
    Uli

    Suche Bund-Marken mit Stempel aus Düsseldorf! 
    Meine Tausch- und Verkaufsangebote im Philaforum --->  Ulis Flohmarkt

    Einmal editiert, zuletzt von uli (13. Oktober 2011 um 09:50)

  • ja2911
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    29. November 1991 (34)
    • 13. Oktober 2011 um 10:28
    • #8

    Solche Stempel, Label, Tintenstrahlentwertungen etc. sind mit dafür verantwortlich, dass ich kein neues Material mehr sammle. Ich hatte mir vorgenommen, nicht weiter als bis 2010, inzwischen überlege ich, ob ich auf 2000 zurückgehen soll...Und nebenbei, die Post hat sehr wohl ein Interesse daran, Gewinne durch Herstellung von Sammelobjekten zu erzielen. Womit wir wieder beim Thema 2 sind, warum für mich mit Neuausgaben Schluss ist: Die Marken erscheinen als Bogen, HBl, Folienblatt, mit Nummern, ohne Nummern, in Boxen und und und...So macht mir das sammeln keinen Spaß, ganz davon abgesehen, dass ich auch nicht die finanziellen Mittel dafür habe...
    Also, was ich von diesen "Stempeln" halte: NICHTS, sowas wird aussortiert. und wenn die Post in Zukunft nur noch so abstempelt ist es mir egal, ich bleib bei meinen "alten" Sachen, da gibt es meist sowieso mehr Interessantes zu entdecken...
    Gruß j.

  • Kontrollratjunkie
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    7.084
    • 17. Oktober 2011 um 23:52
    • #9
    Zitat

    Original von ja2911

    Also, was ich von diesen "Stempeln" halte: NICHTS, sowas wird aussortiert. und wenn die Post in Zukunft nur noch so abstempelt ist es mir egal, ich bleib bei meinen "alten" Sachen, da gibt es meist sowieso mehr Interessantes zu entdecken...
    Gruß j.

    100 % Zustimmung !!!!!!!!!!!!

    Gruß
    KJ

  • northstar
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    Männlich
    • 19. Oktober 2011 um 20:21
    • #10

    Hier ein Zitat zu den Problemen mit „modernem Schrott“:

    „Ob das verwendete Thermodruckpapier von dauerhafter Qualität ist, wird sich noch herausstellen müssen. Rechtzeitige Kopien zur Dokumentation sind sicherlich ratsam.“
    Quelle:


    Allerdings zeugen diese und eine weitere Site () sowie die Existenz einer ARGE Postautomation () von einem gewissen Interesse an dieser Sparte.


    Die Beschäftigung mit den modernen Erscheinungen hat sehr viel mit reiner Bedarfspost zu tun und Post-, Technik- und Kommunikationsgeschichte haben ein ungleich größeres Gewicht bei der Beschäftigung mit diesem Thema, als bei der reinen Briefmarkenkunde. Die Materialien werfen für die physische Dokumentation jedoch zuweilen Fragen auf, die noch einer technischen Lösung harren, sofern ausreichend Bedarf dafür besteht.


    Für den Philatelisten ist es auch eine Geschmacksfrage, womit er sich beschäftigt, und er kann und sollte – frei nach Doktorstamp – sammeln was und wie es ihm gefällt. Das ist wie bei anderen Liebhabereien: dem einen Kunstinteressierten gefallen nur alte Meister, dem anderen eher moderne Graphik, der eine Musikliebhaber lauscht der Klassik, der andere hört House …

    Ich denke, alles hat seine Daseinsberechtigung. Aber niemand muss alles gleichermaßen mögen oder interessant finden.


    Allen weiterhin viel Spaß!

    Libertatem quam peperere maiores digne studeat servare posteritas.

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