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  1. PHILAFORUM.COM Briefmarkenforum
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  4. Fälschungen klassischer Briefmarken

Neufundland Fälschungen

  • DKKW
  • 30. Juli 2011 um 23:44
  • DKKW
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    9.096
    • 30. Juli 2011 um 23:44
    • #1

    Hallo zusammen,

    ich wurde heute auf vier neu eingestellte Lose Neufundland bei ebay aufmerksam gemacht, alle stammen aus der gleichen Quelle: wr8650.
    Der Verkäufer ist immerhin als gewerblicher Anbieter gemeldet, es gibt also Rückgaberechte.
    Sämtliche Marken sind entweder Komplettfälschungen oder tragen zumindest Phantasie(falsch)stempel. Soweit ich es bei der scanqualität erkennen kann, sind die Marken aus der Fälscherwerkstatt der Hamburger Gebrüder Spiro. Es handelt sich hierbei um primitive Steindruckfälschungen mit oder ohne Falschstempel wobei alle hier angebotenen Stempel nicht mal annähernd Ähnlichkeit mit den tatsächlich in Neufundland verwendeten Stempeln haben.


    Bitte Finger weg von diesen "Marken" Ich habe den Anbieter informiert und hoffe, dass er die Lose zurückzieht.

    Ich werde morgen mal ein paar Beispiele von Neufundlandfälschungen einstellen, leider habe ich noch keine Exemplare von Oneglia/Panelli und Sperati in meiner Fälschungssamlung. Die gehören, da im Stichtiefdruckverfahren (wie die Originale) hergestellt zu den gefährlicheren Fälschungen.

    Viele Grüße
    DKKW

    Einmal editiert, zuletzt von DKKW (22. Januar 2012 um 06:19)

  • DKKW
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    9.096
    • 31. Juli 2011 um 08:47
    • #2

    Hallo zusammen,

    ich hatte letzte Nacht versprochen aus aktuellem Anlass einige Fälschungen von Neufundland zu zeigen. Leider kann ich bislang nur Beispiele aus der Fälscherwerkstatt der Hamburger Gebrüder Spiro zeigen.
    Diese Filoutelisten betrieben Fälschung als Massenproduktion, entsprechend häufig findet man ihre Machwerke in alten "Alle Welt" Schwarten oder heute bei ebay und ähnlichen Plattformen. Leider sind auch viele kleiner Auktionshäuser nicht in der Lage solch primitive Fälschungen zu erkennen.
    Spiro-Fälschungen sind immer im Steindruckverfahren produziert!!!

    Für alle Literatur-Sparfüchse, es gibt eine sehr gute englischsprachige Internetplattform, die von Bill Claghorn betrieben wird. Ich stell den link mal ein:

    Unter N findet man Newfoundland und darunter Abbildungen der Originale (nach Scott-Katalog). Klickt man auf die Abbildungen der Originale kommt man auf gute Abbildungen der Fälschungen.

    Doch nun zu den von mir gezeigten Beispielen: Oberste Reihe ungestemplete Exemplare, wäre die 2 Pence Marke echt, dann wäre ich ein reicher Mann.
    Die beiden unteren Reihen zeigen falsche Marken mit falschen Stempeln. Typisch für die meisten Spirofälschungen sind Phantasiestempel, die den tatsächlich gebrauchten Stempeln überhaupt nicht gleichen. Auf der 1 pence Marke ist ein Ovalgitterstempel, in Neufundland wurden nur Gitterstempel ohne Umrandung verwendet!
    Lieblingsstempel der Gebr. Spiro war der Stempel, der auf den übrigen Fälschungen abgeschlagen ist. Er ähnelt einem in Australien (ich meine es war Victoria) verwendeten Stempel.

    Also, lasst Euch nicht veralbern!
    Viele Grüße
    DKKW

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    • Newfounland falsifications.jpg
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  • DKKW
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    • 31. Juli 2011 um 09:02
    • #3

    Hallo zusammen,

    so, der Anbieter hat offenbar die beiden Lose mit den offensichtlichen Spirofälschungen gelöscht. Ich habe ihn jetzt noch wegen der beiden verbliebenen Lose benachrichtigt. Die Echtheit der Marken kann ich aufgrund der Scanqualität nicht beurteilen, der Stempel "53" ist auf jeden fall ein Phantasieprodukt!

    Viele Grüße
    DKKW

  • Ron Alexander
    Stamm Mitglied
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    Geburtstag
    4. Mai 1984 (41)
    • 31. Juli 2011 um 09:09
    • #4

    Guten Morgen,

    aber doch eine gute Reaktion des Händlers, hätte auch darauf vertrauen können das der Käufer die Marke nicht prüfen lässt und auch anderweitig nicht dahinter kommt das es eine Fälschung ist. Hatte ich in meinem Sammelgebiet auch schon, da zeigte sich der ein oder andere Käufer unbeeindruckt und die Fälschungen wurden für nicht wenig Geld an den Mann gebracht.

    Grüße

    Sammelgebiet:
    Französische Besatzungszone Württemberg
    Stetig auf der Suche nach Besonderheiten und Abarten der FZ Württemberg

  • DKKW
    Stamm Mitglied
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    9.096
    • 31. Juli 2011 um 09:47
    • #5

    Guten Morgen zusammen,

    jetzt sind auch die beiden restlichen Lose zurückgezogen worden. Ich bin mit Ron Alexander einer Meinung, diese schnelle Reaktion des gewerblichen Anbieters wr8650 spricht eindeutig für ihn.

    Viele Grüße
    DKKW

  • 241264hsv-fan
    Stamm Mitglied
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    • 31. Juli 2011 um 14:59
    • #6

    Er hat aber noch mehr Amerika (Mittel- und Süd-) im Angebot. Vieles ist mit Strichstempel entwertet oder mit gleichen Stempeln verschiedener Länder. Diieses läßt vermuten, das es sich auch hier um Fälschungen handelt.

    Suche Kaiserreich Russland - insbesondere Punkt-Nummernstempel und Postzensuren 1. Weltkrieg.

  • DKKW
    Stamm Mitglied
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    9.096
    • 3. Oktober 2011 um 14:56
    • #7

    Hallo zusammen,

    in Kanada konnte ich einige Oneglia-Fälschungen der pence-Ausgaben Neufundlands erwerben, manchmal sind sie auch unter dem Namen Panelli-Fälschungen bekannt. Panelli war der Händler, der diese Machwerke unter das Sammlervolk brachte.
    Oneglia Fälschungen der frühen Marken Neufundlands gelten mit Recht als gefährlicher als die primitiven Lithographie-Machwerke der Gebrüder Spiro, da Oneglia seine Fälschungen im Stichtiefdruckverfahren produzierte (wie die Originale).
    Als ich die Marken in der Hand hatte war ich insoweit erleichert, dass das Papier völlig von den Originalen abweicht. Die Zeichnung ist gut nachempfunden, weicht aber in Details voneinander ab. Zum Glück hatte auch Oneglia zu wenig Ahnung von den in Neufundland verwendeten Stempeln. Der Stempel auf dem gezeigten Exemplar ist zwar ein Gitter- (oder Rost-) Stempel, weicht aber von den von der Post verwendeten Stempeln deutlich ab.
    Ich zeige jeweils links das Original, 8 pence 1857 (SG/Mi. Nr. 8, gepr. Holcombe) und 8 pence 1862 (SG 22, früher 24d bzw. Mi. 14y). Jeweils rechts die Oneglia-Fälschungen.

    Viele Grüße
    DKKW

    Bilder

    • Newfoundland SG 8, 24d original and falsification.jpg
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    Einmal editiert, zuletzt von DKKW (3. Oktober 2011 um 14:56)

  • DKKW
    Stamm Mitglied
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    • 30. Oktober 2011 um 11:32
    • #8

    Hallo zusammen,
    leider tummelt sich wieder eine Spiro-Fälschung bei Ebay:

    Ich habe den Verkäufer kontaktiert und hoffe, dass er das Angebot entfernt. In diesem Zustand sind selbst 1 Euro für die Fälschungsvergleichssammlung zu viel.

    Lasst Euch nicht veralbern
    DKKW

  • DKKW
    Stamm Mitglied
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    9.096
    • 30. Oktober 2011 um 18:13
    • #9

    Hallo zusammen,

    der Anbieter hat die Spirofälschung aufgrund meines mails zurückgezogen.

    Viele Grüße
    DKKW

  • DKKW
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    9.096
    • 13. Dezember 2011 um 21:32
    • #10

    Hallo zusammen,

    in meinen Beiträgen zu den Markenausgaben habe ich die allererste Flugpost - Überdruckausgabe, die "Hawker-Marke" nur kurz gestreift und festgestellt, dass diese Marke für Normalsammler unerschwinglich ist. Dies trifft natürlich nur für echte Marken zu und deshalb kann ich heute eine kürzlich erworbene Fälschung vorstellen.
    Laut Harmers "Newfoundland Airmails 1919 - 1939" wurden 95 Marken für die Frankatur von Luftpostbriefen verwendet, 18 Marken wurden vernichtet, 87 Marken wurden ungebraucht verkauft, davon 76 Stück zu $ 25.oo zugunsten des Marine Disasters Fund. Der Katalogwert liegt laut Walsh & Butt NSSC 7th edition von 2010 bei USD 22.800 für ein ungebrauchtes Exemplar und bei USD 14.750 für eine gestempelte Marke.
    Der Versuch von Hawker und Grieve den Atlantik zu überqueren, fiel buchstäblich ins Wasser. Zum Glück konnte die Sopwith Maschine neben dem dänischen Dampfer "Mary" notwassern. Die Besatzung wurde gerettet. Das havarierte Flugzeug und die Posttasche wurde von der "USS Lake Charlottesville" geborgen. Praktisch alle gebrauchten Marken sind wasserfleckig aufgrund des unfreiwilligen Vollbades im Atlantik. Die Post in Falmouth, der die geborgene Posttasche übergeben worden war, klebte die abgelösten Marken wieder auf die Briefe.

    Der Aufdruck der Fälschung wirkt teilweise etwas blass, wie aufkopiert.

    Ein Original durfte ich noch nicht in Händen halten aber auf allen Abbildungen von gebrauchten Hawker-Marken bzw. Briefen, die mir bislang zu Gesicht gekommen sind, sind die Marken mit einem Wellenstempel und nicht mit einem Gitterstempel entwertet.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • Newfoundland SG 142 fake overprint.jpg
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  • DKKW
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    • 7. Januar 2012 um 10:53
    • #11

    Hallo zusammen,

    wieder einmal ist es mir gelungen eine wichtige Fälschung für meine Vergleichssammlung zu erwerben.
    Es handelt sich um eine photolithographische Produktion unbekannter Herkunft. Diese Fälschungen sind von der 5 cent braun (seal) und der 10 cent schwarz (prince Albert) bekannt.
    Diese Fälschungen sind insbesondere für Internetkäufer gefährlich, denn es handelt sich ja um Photoreproduktionen von Originalen, die dann im Steindruckverfahren vervielfältigt wurden!
    Im Gegensatz zu den Originalen (12er Linienzähnung) sind die Fälschungen mit einer 14er, 14:11 oder 11er Linienzähnung versehen. Das Papier ist ein etwas dickeres Maschinenpapier, kann also unter Umständen als Nachauflage auf dickem weißem Papier durchgehen.
    Wichtigstes Erkennungsmerkmal (sobald man die Marke vor sich liegen hat): die Originale sind Stichtiefdruck, also ist der Farbauftrag erhaben auf dem Papier. Die Fälschung sind Steindruck (lithographs), ein Flachdruckverfahren, der Farbauftrag ist eben mit der Papieroberfläche.
    Diese Fälschungen wurden bereits bei Boggs (Postage Stamps and Postal History of Newfoundland, 1942) und Robson Lowe (Enceclopedia of British Empire Postage Stamps Vol. V, 1973) beschrieben.
    Der Stempel auf der von mir gezeigten Fälschung kam so in Neufundland nicht vor, das Stempelfragment ähnelt den in Neu Braunschweig und Neu Schottland verwendeten Stempeln.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • Newfoundland 10 cent 1865 forgery.jpg
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    3 Mal editiert, zuletzt von DKKW (7. Januar 2012 um 10:56)

  • DKKW
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    • 21. Januar 2012 um 15:59
    • #12

    Hallo zusammen,

    wieder einmal konnte ich eine Fälschung meiner Vergleichssammlung einverleiben.
    Diesmal diente die 4 pence Marke von 1861 als Vorbild. Die Oneglia Fälschung ist wie das Original im Stichtiefdruck hergestellt worden, die Zeichnung ist ganz gut nachempfunden. Ein Unterschied ist das Apostroph in St. John's, im Original wie ein Komma, bei der Fälschung ein Punkt.
    Das Besondere an dieser Fälschung ist der Nummernstempel "N35" In Neufundland gab es keine Nummernstempel, mit einer ominösen Ausnahme: den Nummernstempel "235" Sammy Whaley beschreibt ihn und seine Verwendung in BNAtopics Vol 58, nr. 2 im Jahr 2001 und vermutet, dass es sich um den bis 1860 bekannten englischen Nummernstempel Stainsdrop handelt. Eventuell hat ein ausgewanderter Postler den Stempel mit nach Übersee genommen.

    Ich zeige links ein ungebrauchtes Original, rechts die Oneglia Fälschung und zudem eine 5 cent Marke mit kopfstehendem Nummernstempel 235.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • Newfoundland 4 pence Oneglia.jpg
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    Einmal editiert, zuletzt von DKKW (21. Januar 2012 um 16:00)

  • jamaica
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    24. März 1958 (67)
    • 2. April 2012 um 19:49
    • #13

    Hallo,
    ich habe ein paar Neufundland und auch Kanada Marken in meinen Beständen gefunden. Es wäre sehr nett, wenn da jemand mal "drübergucken" könnte.
    Ich möchte auch kein neues Thema aufmachen, deshalb hänge ich mich einfach einmal hier dran.

    1. ist es die Michel Nr. 10 + 12
    2. ist es die Michel Nr. 23

    Dann hätte ich noch folgende Frage: Bei der Michel Nr. 19 gibt es ja x+y Ausführugen. gelbliche und weißes Papier. Wie kann man diese auseinander halten.

    Gruß
    Marcus

    Gruß

    Marcus

  • Markenfritze
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    8. Januar
    • 2. April 2012 um 20:26
    • #14

    Hallöchen jamaica,

    ich bin zwar kein Fachmann, aber in diesem Fall würde ich mal auf echte Marken tippen (zumindest die Mi.-Nr: 10 und 12). Wenn man sich die genaue Beschreibung per Scott ansieht und mit möglichen Fälschungen von den Spiro-Brüdern vergleicht(), scheint es sich diesmal nicht um Fälschungen zu handeln, Glückwunsch! (...wenn ich Recht behalte).

    Beste Grüße vom Markenfritze

    :schweden:Sammelgebiet: Schweden und noch mehr Schweden

  • DKKW
    Stamm Mitglied
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    • 30. September 2012 um 09:00
    • #15

    Hallo jamaica,

    auch von mir noch eine späte Antwort. Bei den beiden pence-Marken bin ich wie Markenfritze der Meinung, dass die beiden Stücke ganz gut aussehen. Da die Zuordnung zu den Auflagen neben der Markenfarbe stark vom verwendeten Papier abhängt, ist eine Identifizierung per scan sehr schwer.

    Bei der 3c Queen Victoria, vermilion stören mich nur die wie abgeschnitten aussehenden Zähne. Es gab von dieser Marke Probedrucke, die weit billiger sind als die teuren Originale. Ein nachgezähnter Probedruck wäre also denkbar. Aber auch hier ist eine Unterscheidung aufgrund des verwendeten Papiers möglich, die Probedrucke wurden auf einem dünnen weissen India-Papier hergestellt.

    Viele Grüße
    DKKW

  • DKKW
    Stamm Mitglied
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    • 30. September 2012 um 09:05
    • #16

    Hallo zusammen,

    bei der Gelegenheit möchte ich auch meine bislang einzige Sperati-Fälschung vorstellen. Es handelt sich um die 4 pence-Marke Ausgabe 1857. Die Marke trägt hinten den Schutzstempel "Sperati Reproduction 67"

    Nähere Informationen findet man auf der webside "Comparative Stamp Forgery Identification Site"

    Viele Grüße
    DKKW

    Bilder

    • NFLD Sperati-Fälschung der SG4.jpg
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  • DKKW
    Stamm Mitglied
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    • 18. März 2013 um 21:29
    • #17

    Hallo zusammen,

    leider wird wieder einmal eine Spirofälschung der 5c Seal in braun, 1865 cent issue bei Ebay für teures Geld angeboten:


    Ich habe diese Fälschung hier in diesem thread unter Spiro-Fälschungen gezeigt und beschrieben. Diese Fälschung zeichnet sich u. a. durch Trennlinien und eine unmögliche Zähnung ( Linienzähnung 9) aus.

    Ich habe den Anbieter angemailt und ihn auf die Fälschung aufmerksam gemacht und hoffe, dass das Angebot entfernt wird. Spirofälschungen sind so häufig, dass ich sie nur als "Beifang" in gehaltvollen Lots hinnehmen würde. Geld würde ich dafür nicht ausgeben (im Gegensatz zu einigen anderen Fälschungen, wie bereits in diesem thread gezeigt).

    Viele Grüße
    DKKW

    2 Mal editiert, zuletzt von DKKW (19. März 2013 um 16:56)

  • DKKW
    Stamm Mitglied
    Beiträge
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    • 19. März 2013 um 16:55
    • #18

    Hallo zusammen,

    das Lot wurde zurückgezogen. Der Anbieter hat sich per Mail für den Hinweis bedankt.

    Viele Grüße
    DKKW

  • klassikmarke
    aktives Mitglied
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    • 20. März 2013 um 20:49
    • #19

    DKKW: Wenn Du die Sperati-Fälschung mit dem Original vergleichst, läßt sich beim Papier ein Unterschied feststellen - Qualität, Farbe oder Faserung ?
    Vom Druck her ist die sehr gut gemacht. Die Fälschungen der Gebr. Spiro sind dagegen plump und für den eingeweihten Sammler keine Gefahr nur bei Anfängern ist nicht auszuschliesen, das sie darauf herein fallen.
    Interessant in diesem Zusammenhang, die Sperati-Fälschungen bringen auf Real-Auktionen teils genauso viel wie die Originale (sofern diese im Bereich von €uro 100-150 liegen)

    Klassikmarke


    Die homepage für Klassikfreunde

    http://www.klassische-briefmarken.de

  • DKKW
    Stamm Mitglied
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    • 20. März 2013 um 21:37
    • #20

    Hallo klassikmarke und alle anderen Neufundland-Interessierten,

    das ist eine ganz schwere Frage:

    a) Ich sitze zu Hause am Schreibtisch und habe verschiedene Originale der drei ersten Ausgaben Neufundlands zum Vergleich vor mir liegen. Ich habe eine Halogenlampe und Lupe, Fadenzähler und Visulette zur Verfügung.
    b) Ich sitze beim Tauschtag, bei der Auktionsbesichtigung oder gar vor dem PC bei einer Internetauktion (inkl. ebay, delcampe etc.).

    zu a) die Papierstruktur ist gut nachempfunden, das Papier im Vergleich etwas zu glatt und zu durchscheinend. Subjektiv zu "modern" Vorderseitig: die Farbe ist zu rot. Der Stempel kommt nahe an die Originale der seinerzeitig von der neufundländischen Post heran (erst unter der Stempelschablone offenbaren sich die Unterschiede).

    zu b) im "richtigen Leben" stehen mir in der Regel nur eingeschränkte Hilfsmittel zur Verfügung. Die sehr "rote" Farbe ist ein Warnzeichen, auch das für die 1850er und frühen 1860er Jahre etwas zu perfekte Papier sollte einem verdächtig vorkommen. Wobei: bei den nicht ganz so teuren Werten ist der versehentliche Erwerb einer "Original Sperati-Fälschung" kein finanzielles Risiko.

    Viele Grüße
    DKKW

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