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Ein paar Fragen zum Sammelgebiet

  • Sleeran
  • 27. Januar 2011 um 08:28
  • Sleeran
    aktives Mitglied
    Beiträge
    143
    • 27. Januar 2011 um 08:28
    • #1

    Hallo zusammen,

    ich fange gerade an, mich mit diesem Sammelgebiet zu beschäftigen. Im Moment liegen ein Stapel Alben auf meinem Wohnzimmertisch, die ich ersteigert oder geerbt habe. Ich recherchiere im Moment zu den Themen Fälschungen und Stempel. Daher ein paar Anfängerfragen:

    1. Gibt es weitere Ganz-Fälschungen ausser den mit "Faux" gekennzeichneten" Replikaten? Oder kann ich davon ausgehen, dass z.B. ein Engels-Block ohne "Faux" echt ist?

    2. Gibt es ein Standard-Werk zum Thema Stempel? Kann man irgendwo nachschlagen, ob ein Stempel echt oder falsch ist? Auch ist mir die Unterscheidung im Michel nach beiden Stempelarten noch nicht so 100%ig klar. Dort steht in der Einleitung, dass "gestempelt" für Stempel mit lesbaren Ort und Datum gilt. Trifft das bei Gefälligkeitsstempeln nicht auch teilweise zu?

    3. Ich habe bei ebay öfter ein Buch gesehen:
    Tichatzky, DDR-Briefmarken 1 bis 1000, Was nicht im Katalog steht, 1986, 143 S., 248 Abbildungen, interessante Begleitlektüre zum DDR-Universal-Katalog, verfaßt vom BPP-Prüfer für DDR, gutes Ex.
    Ist das empfehlenswert oder obligatorisch?

    und 4. aus reiner Neugierde: wie/was sammelt ihr? Ich bin mir beim Thema 5Jahresplan noch nicht schlüssig, in welchem Detaillierungsgrad ich das haben möchte. Plattenfehler sind wohl eher nicht so mein Ding...

    Ich bin für alle Tipps dankbar!

  • harweg
    Stamm Mitglied
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    25. Februar 1950 (75)
    • 27. Januar 2011 um 08:43
    • #2

    Hallo Sleeran,

    fein, dass wieder ein Sammler mehr sich den Sammelgebiet DDR verschrieben hat. Vielleicht helfen Dir für Deine Fragen folgende Links etwas...

    Da wäre erst mal die Seite von Lumpus2000:


    die Stempeldatenbank:


    Und auch über die erweiterte Suche hier in diesem Forum wirst Du sicherlich fündig werden.

    Gruß Hartmut

    Forschungsgemeinschaft DDR Plattenfehler

  • Ron Alexander
    Stamm Mitglied
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    3.501
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    4. Mai 1984 (41)
    • 27. Januar 2011 um 08:43
    • #3

    Guten Morgen Sleeran,

    willkommen im Forum.

    Zu 1.:
    Es gibt auch Fälschungen die als solche nicht gekennzeichnet sind. Dies ist aber im Regelfall nur bei höherwertigen Marken der Fall. Zum erkennen von Fälschungen benötigst Du sehr viel Erfahrung.

    Zu 2.:
    Da kann ich Dir nur die Stempeldatenbank ans Herz legen:

    Zu 3.:
    Sammle kein DDR, aber für den Anfang sollte Dir eigentlich ein Michel Spezial reichen, kann bzw. darf auch schon 2-3 Jahre alt sein.

    Zu 4.:
    siehe meine Signatur, Sammelgebiet ausführlich ausgeführt mit allen Besonderheiten :).

    Grüße
    Ron

    Sammelgebiet:
    Französische Besatzungszone Württemberg
    Stetig auf der Suche nach Besonderheiten und Abarten der FZ Württemberg

  • uli
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    2.812
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    Männlich
    • 27. Januar 2011 um 09:31
    • #4
    Zitat

    Auch ist mir die Unterscheidung im Michel nach beiden Stempelarten noch nicht so 100%ig klar. Dort steht in der Einleitung, dass "gestempelt" für Stempel mit lesbaren Ort und Datum gilt. Trifft das bei Gefälligkeitsstempeln nicht auch teilweise zu?


    Die DDR hat für den Export massenweise Marken mit aufgedrucktem Stempel produziert. Ich nehme an, dass du diese Stempel mit "Gefälligkeitsstempel" bezeichnest. Dafür gibt es im Michel häufig eine eigene Bewertung, die im Wert unterhalb einer echt gelaufenen Marke mit "lesbarem" Stempelabschlag (Ort und Datum) liegt.
    Gruß
    Uli

    Suche Bund-Marken mit Stempel aus Düsseldorf! 
    Meine Tausch- und Verkaufsangebote im Philaforum --->  Ulis Flohmarkt

  • Sleeran
    aktives Mitglied
    Beiträge
    143
    • 27. Januar 2011 um 09:43
    • #5

    Vielen Dank für eure Antworten!

    Die Stempeldatenbank werde ich mir auf jeden Fall mal genauer ansehen.

    Zu den aufgedruckten Stempeln mal ganz blöd gefragt: Ich kenne die nur von den 5Jahresplänen, Dienstmarken usw. Fanden die auch bei Sondermarken Verwendung? Soweit ich weiss, wurde immer im Viererblock gestempelt, also immer jew. ein Viertel der Marke. Kann ich also, wenn ich einen zentrierten Stempel habe, davon ausgehen, eine "normale" gestempelte Marke zu haben?

  • harweg
    Stamm Mitglied
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    Geburtstag
    25. Februar 1950 (75)
    • 27. Januar 2011 um 10:24
    • #6

    Es handelt sich bei den Abstempelungen bei DDR-Sondermarken aber auch bei den Dauerserien nicht um aufgedruckte Stempel, sondern um Bogenabstempelungen. Aufgedruckte Stempel sind mir nur von Nachdrucken der 5-Jahrplan-Ausgabe (1957) bekannt.
    Hier mal zwei Beispiele für Bogenentwertungen mit Sonderstempel bzw. mit dem typischen Berlin-Stempel. Zentrische Stempelabschläge sollten m.E. (sofern nicht falsch) nur auf "normal" gestempelten Marken anzutreffen sein.

    Gruß Hartmut

    Bilder

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    Forschungsgemeinschaft DDR Plattenfehler

  • thomasschrage@arcor.de
    Stamm Mitglied
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    Geburtstag
    29. September 1962 (63)
    • 27. Januar 2011 um 11:08
    • #7

    Hallo Hartmut,
    es handel sich bei beiden 4er-Blöcken um aufgedruckte Stempel durch eine Stempelmaschine, die den gesamten Bogen in einem Arbeitsgang mit Stempeln bedruckt.
    Es gibt insbesondere in den frühen Jahren der DDR, Bogenabstempelungen als Vollstempel .
    Näheres findet sich auf der Homepage des BPP-Prüfers Siegfried Paul.

    Auch Herr BPP-Prüfer Heinz-Jörg Schönherr hat diesbezüglich ein empfehlenswertes Buch
    "Amtliche Entwertungen für Philatelistische Zwecke" herausgegeben.
    siehe dort:

    Gruß Thomas

    Leiter der Forschungsgemeinschaft DDR Plattenfehler: https://forge-ddr-plattenfehler.jimdofree.com/

    Mitglied der Arge DDR Spezial http://www.ddr-spezial.de/

    Prüfer für DDR-Plattenfehler und DDR-Abarten -siehe unter https://www.vpex.info/

    2 Mal editiert, zuletzt von thomasschrage@arcor.de (27. Januar 2011 um 11:10)

  • Sleeran
    aktives Mitglied
    Beiträge
    143
    • 27. Januar 2011 um 12:36
    • #8

    Dann versuche ich mal zusammenzufassen:

    Nicht bedarfsgestempelt ist:
    - Datum/Ort nicht lesbar
    - Sonderstempel
    - Berlin W8 (in versch. Ausführungen)
    - Berlin C2 qu
    - Berlin W66 b
    - Leipzig C 66 ab, ce, df
    - Leipzig N 18 w

    Diese alle sind somit im Michel als Kreis mit Schraffur zu bewerten/einzuordnen.

    Der Rest ist dann wirklich "gestempelt".

    Haut das so hin?

  • SammlerBernd
    Gast
    • 27. Januar 2011 um 12:49
    • #9

    Bedarfsgrecht würde ich nicht so eng fassen; bzw. ausschließen. :D

    Eine Briefmarke ist im weitesten Sinne eine Voraus-Quittung einer Post-(Dienst)Leistung.

    Also sind bedarfsgestempelte BM alle Die, welche im Postverkehr von einem Postbeamten oder einer Stempelmaschine (jetzt) innerhalb einer Postbearbeitung gestempelt/entwertet wurden/werden.
    ..auf gelaufenen Karten, Briefen/ Päckchen/ Paketen (früher) vorzufinden. ;)
    Auch unleserliche Stempeldaten sind meist Bedarf, ebenso wie die berühmt/berüchtigte Welle, nur ist dies qualitätsmäßig nicht sammlerkonform. 8-)
    Sammlergruß SB

  • thomasschrage@arcor.de
    Stamm Mitglied
    Beiträge
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    Geburtstag
    29. September 1962 (63)
    • 27. Januar 2011 um 13:07
    • #10

    Hallo Sleeran,
    es gibt bei der DDR mehr als die genannten Stempel.
    Bedarfssgestempelt ist, wenn der Brief oder die Briefmarke rein zur Freimachung verwendet wurde.
    Häufig ist bei Einzelmarken der Bedarfs-ST tempel nicht vollständig lesbar ect. ,was dann einen Abschlag auf den bedarfgestempelten Michel-preis zur Folge hat.
    Der schraffierte Kreis im Michel betrifft nicht die gedruckten Stempel sondern die philatelistischen Abstempelungen von Hand für die Sammler.Meist zu erkennen an der noch vorhandenen Gummierung und der Stempelbeschaffenheit .


    Gedruckte Stempel werten 50 % der im Michel unter dem schraffierten Kreis ausgewiesenen Bewertungen.
    Gruß Thomas

    Leiter der Forschungsgemeinschaft DDR Plattenfehler: https://forge-ddr-plattenfehler.jimdofree.com/

    Mitglied der Arge DDR Spezial http://www.ddr-spezial.de/

    Prüfer für DDR-Plattenfehler und DDR-Abarten -siehe unter https://www.vpex.info/

    Einmal editiert, zuletzt von thomasschrage@arcor.de (27. Januar 2011 um 13:35)

  • Sleeran
    aktives Mitglied
    Beiträge
    143
    • 3. Februar 2011 um 15:10
    • #11

    Ich bin mittlerweile mit dem Sortieren bis ins Jahr 1961 vorgedrungen. Die Herausforderung scheint darin zu bestehen, Stücke zu finden, die eine gute Zähnung UND einen guten Stempel haben, gerade in den 50ern.

  • Lumpus2000
    Stamm Mitglied
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    Männlich
    Geburtstag
    30. September 1968 (57)
    • 3. Februar 2011 um 17:49
    • #12

    Hallo Sleeran,
    nicht verzweifeln ;)
    Bei Bedarfsmarken gilt eine etwas "unruhige" Zähnung als gut/normal. (natürlich keine fehlenden Zähne) ... um vielleicht ein bisschen zur Beruhigung beizutragen: Um eine ganze Sammlung mit "schönen" Bedarfstempeln zusammenzutragen dauert lange .... teilw. seeeeeeeeeeeeeeeehr lange (Ich bin auch noch dabei Marken in der Hauptsammlung immer wieder gegen Bessere auszutauschen)

    Viele Grüße
    Swen

    DDR-Homepage (inkl. Bestimmungshilfen für 5-Jahr-Plan und Dienstmarken)
    DDR-Plattenfehlerübersicht (Sondermarken, Dauerserien, Dienstmarken)

  • Sleeran
    aktives Mitglied
    Beiträge
    143
    • 7. Februar 2011 um 12:46
    • #13

    Hallo Swen,

    "unruhig" ist gut. Teilweise habe ich die Marken der 50er 10fach oder mehr, trotzdem konnte ich kein Stück finden, dass nahezu perfekt war. Wenn ich also mit dem Sortieren fertig bin, werde ich hin und wieder eine gestempelte Sammlung kaufen, um ein paar schönere Stücke austauschen zu können.

    Viele Grüße,
    Matthias

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