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Wert einer Sammlung - Erwartungen

  • dietbeck
  • 2. November 2010 um 19:24
  • Erledigt
  • dietbeck
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.325
    Geschlecht
    Männlich
    • 2. November 2010 um 19:24
    • #1

    Immer wieder stellt man, wie auch hier im Forum unter "Wertschätzungen" fest, dass Briefmarkenlaien eine falsche Erwartungshaltung was den Wert von Sammlungen angeht an den Tag legen.

    Liegt das daran, dass man

    1. Noch unter dem Eindruck von Zeiten lebt, als Marken sehr viel stärker im öffentlichen Bewusstsein waren und sehr viel stärker gesammelt und breiter gesucht waren ?
    2. Man von Meldungen über Mauritius, Hepburn und Co. in der Tagespresse einen falschen Eindruck über den Briefmarkenmarkt im allgemeinen hat ?
    3. Einfach dem Prinzip Hoffnung folgt, irgendwas Wertiges wird (muss) dabei sein ?

    Postkrieg, Zurückgezogene Marken, Territoriale Konflikte, Aland
    -----------------------------
    Es kommt nicht drauf an wie alt man wird, sondern wie man alt wird.

    Die einzige Konstante im Leben ist die Veränderung

  • bayern klassisch
    Gast
    • 2. November 2010 um 19:46
    • #2

    Hallo dietbeck,

    prinzipiell ist jeder Fall anders gelagert. Aus den zweistelligen Fällen, die mir bekannt sind, kann ich nur eine Denke erkennen: Bei so vielen Marken muss ein Schatz dabei sein.

    Oder etwas anders ausgedrückt: Wenn der Erblasser 5 Bilder an der Wand hängen hatte, war sicher ein Rubens dabei, wer 100 Marken im Steckalbum vorfindet, ist stolzer Besitzer einer Mauritius.

    Tieferer Gedanken macht sich die "Gegenseite" kaum.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • wolleauslauf
    Gast
    • 2. November 2010 um 20:15
    • #3

    Hallo,

    ich kann Euch nur bestätigen !!!!

    Immer wieder passiert es mir, dass ich für " Schrottsammlungen " bis zu 30 Euronen anbiete und sogar noch den Versand zusätzlich übernehme.

    WARUM ? Ich brauche die Alben für meine Dubletten, die Marken gehen sowieso an die Jugend ;)
    Damit habe ich sogar 3 Fliegen mit einer Klappe geschlagen, denn ich muß nicht bei ebay steigern, oder am Trödelmarkt nach Alben schauen.

    Die Reaktion ist meistens :gangsta: :schade: :spinnst: , etc.

    Freunde, die mich kennen, schicken mir generell ALLE zerfledderten Mülltonnenalben zu, denn zur Aufbewahrung von zig tausenden Dauerserien DDR genügen sie mir besser, als der Tonne und es werden soviele Schachtel, Tüten, Kuvers, Zigarrenschachteln, etc. leer, was wieder Platz schafft. :D
    Wolle schmeißt normalerweise keine Marke weg, irgendeiner braucht sie vielleicht und wenn es ein Anfänger ist, der freut sich über 1000 St.
    verschiedener Dauerserien ( auch die guten Werte ;) ) damit hat er einen Grundstock.

    Dass soviele Leute enttäuscht sind liegt auch daran, man sollte sich auch vorher etwas im Internet informieren, ehe man ins Forum platzt mit den Worten: Hallo Leute, ich habe da was geerbt, was ist das wohl wert, mit was kann ich rechnen ?
    Hätte dieser Jemand vorher recherchiert, wüßte er, er kann sich evtl. einen Hamburger leisten, muß aber vorher noch auf die Post die Sendung abzugeben. :D :P

    Manche lernen es, manche eben nicht, ich versuche Allen zu helfen, das einzige was mich stört, sind Anfragen ohne Eingang und Ade ;)

    Soweit meine Gedanken zu diesem Thema.

    Liebe Sammlergrüße von Wolle

  • Kontrollratjunkie
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    7.070
    • 2. November 2010 um 22:34
    • #4

    Ein großes Problem ist doch oft der Erblasser selbst, der es versäumt hat, seinen zukünftigen Erben noch zu Lebzeiten ehrliche Angaben über den (Handels-)Wert seiner Sammlung zu machen.

    Dann stehen sie dann da, mit den teuren Vordruckalben von Opa. Der hat soooo lange gesammelt und soooooo viel Geld bei der Post gelassen, das alles muss doch nach so vielen Jahren mindestens das Doppelte wert sein.

    Und wer das dann nicht zu zahlen bereit ist, erfüllt wieder das gern bediente Klischee des halsabscheiderischen Briefmarkensammlers, schlimmer noch Briefmarkenhändlers.

    Gruß
    KJ

  • SammlerBernd
    Gast
    • 2. November 2010 um 22:48
    • #5
    Zitat

    und soooooo viel Geld bei der Post gelassen...


    :D
    Naja-
    soviel kanns bei der Post nicht gewesen sein, oder kauft man dort auch die Gebinde ( Alben) ? :)
    Das ist ja das hier immer wiederkehrende Problem, lauter substanzlose "Sammlungen"-
    es wurde eben nichts ins Material ´reingesteckt...oder fast nichts... :jaok:

  • Ron Alexander
    Stamm Mitglied
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    4. Mai 1984 (41)
    • 3. November 2010 um 06:36
    • #6

    Guten Morgen,

    kann mich hier nur anschließen. Da sucht man teilweise gut ne halbe Stunde im Michel um jemanden mal einige Ansätze für den Wert der Sammlung zu liefern, aber ein Danke ist den meisten dann schon wieder zu viel Arbeit.

    KJ hat angesprochen, dass die Erben nicht über den Wert informiert wurden, aber schauen wir doch mal wieviele ältere Sammler diesen Blick überhaupt nicht haben. Viele gehen bei ihrer BRD Komplettsammlung von tausenden Euronen aus, vernab der Realität. Spezialsammlungen wurden hier noch keine einzige gezeigt, bin der festen Überzeugung das dies einfach den Grund hat, dass der Sammler genau über den Wert (vor allem Realen Handelswert) bescheid weis/wusste.

    Generell aber, habe ich schon sehr schöne Stücke gesehen, die jemand vererbt bekommen hat die auch einen guten Handelswert bieten. Dies ist sicherlich die Ausnahme, kommt aber doch hin und wieder vor. Mich hat die Glückssau "Erbe" mit meinen China Marken ja auch gebissen :ups:.

    Größtenteils ist es aber doch so, die Alben sind meist mehr Wert als deren Inhalt der sehr oft leider unter Zahnschmerzen wenn nicht Zahnlücken leidet :oneien:.

    Guten Start in den Mittwoch!

    Grüße
    Ron

    Sammelgebiet:
    Französische Besatzungszone Württemberg
    Stetig auf der Suche nach Besonderheiten und Abarten der FZ Württemberg

  • uli
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    • 3. November 2010 um 09:12
    • #7

    Was die Vorschreiber posten findet alles meine Zustimmung, basiert meiner Meinung nach aber fast immer auf den zweiten der von dir genannten Punkte, gewürzt mit ordentlich Punkt 3. Die Unwissenden heissen nicht ohne Grund so und haben das bisschen Ahnung über Briefmarken allein aus Meldungen über besondere (= "wertvolle") Ereignisse und vielleicht noch Werbung. Folglich ist ein Mix aus falschen Erwartungen und viel Hoffnung vorhanden, wenn plötzlich eine "Sammlung" in ihren Besitz gelangt.
    Gruß
    Uli

    Suche Bund-Marken mit Stempel aus Düsseldorf! 
    Meine Tausch- und Verkaufsangebote im Philaforum --->  Ulis Flohmarkt

  • uli
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    • 3. November 2010 um 09:28
    • #8
    Zitat

    Immer wieder passiert es mir, dass ich für " Schrottsammlungen " bis zu 30 Euronen anbiete und sogar noch den Versand zusätzlich übernehme.


    So habe ich es die letzten Jahre auch ein paar Mal versucht und gemacht. Auf die meist unerfreuliche Konversation mit den Anbietern und den Ärger, den ich mir bei zwei Käufen eingehandelt hatte, kann ich aber gerne verzichten. Dass jemand von übertriebenen Hoffnungen geleitete Erwartungen hat, ist m.E. okay. Dass die Enttäuschung über die Realität aber in Unverschämtheiten bis hin zum Betrug gipfeln, ist inakzeptabel.
    Gruß
    Uli

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  • SammlerBernd
    Gast
    • 3. November 2010 um 09:58
    • #9

    Der Erwerb einer Sammlung bzw. eines Lots bedarf, um es zufriedenstellend ausgehen zu lassen, einer gewissen Vorarbeit.
    Von den "techn." Details ´mal abgesehen, dedarf es einer Abklärung
    "psych." Faktoren.
    Beginnend mit einer pers. Kontaktaufnahme wird geklärt, aus welchen Gründen Diese vakant ist.
    Aber auch die Umstände sind relevant:
    ist der Betreffende langjähriger Sammler;
    hat er darin (auch) etwas investiert;
    wie steht´s mit dessen Qualitätsbewußtsein.. ?...etc.
    ..und Das bedarf eben Zeit.
    Hat der VK Diese nicht, ist meistens dabei etwas im Argen.
    SB

  • Kontrollratjunkie
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    7.070
    • 3. November 2010 um 10:46
    • #10
    Zitat

    Original von Ron Alexander
    Guten Morgen,

    KJ hat angesprochen, dass die Erben nicht über den Wert informiert wurden, aber schauen wir doch mal wieviele ältere Sammler diesen Blick überhaupt nicht haben. Viele gehen bei ihrer BRD Komplettsammlung von tausenden Euronen aus, vernab der Realität. Spezialsammlungen wurden hier noch keine einzige gezeigt, bin der festen Überzeugung das dies einfach den Grund hat, dass der Sammler genau über den Wert (vor allem Realen Handelswert) bescheid weis/wusste.

    Grüße
    Ron

    Natürlich ist es so, daß viele Sammler sich selbst belügen und imaginäre Katalogwerte als reale Handelswerte ansehen. Oder sie brüsten sich mit dem enormen Wert ihrer Kollektion, lassen aber den Sinn für die Realiät missen.
    In den letzten Jahren hat eben eine Bund postfrisch Sammlung reichlich Handelswert eingebüsst. Das ist eine Tatsache und so mancher schwebt gedanklich noch in den fetten Jahren, wo es im Ankauf 4 - 5000 DM gegeben hat.
    Schade für die Erben, die sich Großes erhoffen und dann von der Realität eingeholt werden.

    Ehrlichkeit mit sich selbst ist manchmal schwierig.......

    Gruß
    KJ

  • Ron Alexander
    Stamm Mitglied
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    Männlich
    Geburtstag
    4. Mai 1984 (41)
    • 3. November 2010 um 11:32
    • #11
    Zitat

    Original von Kontrollratjunkie
    Ehrlichkeit mit sich selbst ist manchmal schwierig.......

    Oh ja, manche tun sich damit wirklich schwer, zu erkennen wieviel ihre Sammlung überhaupt an Realem Handelswert besitzt. Dazu hab ich auch ne passende Geschichte aus dem wahren Leben.

    Ein Verwandter, der schon sehr lange sammelt, hat mir mal seine Sammlung gezeigt. Es war bzw. ist eine schöne BRD (Im Vordruckalbum), sowie Deutsches Reich (Im Vordruckalbum) und noch einige weitere Alben um verschiedene Themen wie Ballonpost und eine Mauritus Sammlung. Ich habe ihn dann mal nach dem Wert gefragt, da es mich einfach interessiert hat. Er hat dann ein größeres Büchlein rausgeholt, in denen er genau die Anschaffungskosten aufgelistet hat, sowie eben Michelwerte. Am Ende stand dann eine Zahl im 5 stelligen Bereich. Durfte sein "Büchlein" etwas näher in Augenschein nehmen, er hat mit den Anschaffungskosten gerechnet und wo diese Informationen eben nicht vorlagen mit Michelwerten, dann aber mit so ca. 50%. Dies war bzw. ist auch eine Sammlung, in der die BRD Werte noch mit zigtausenden ausgewiesen werden, ich habe es nicht übers Herz gebracht ihn auf den Boden der Realität zu holen und ich denke auch, er will es nicht hören. Es ist eine schöne Sammlung mit einem Buchwert jenseits von Gut und Böse.

    Grüße

    Sammelgebiet:
    Französische Besatzungszone Württemberg
    Stetig auf der Suche nach Besonderheiten und Abarten der FZ Württemberg

  • Wolffi 23. Januar 2026 um 15:28

    Hat das Thema aus dem Forum Briefmarken Allgemein nach Identifizierung und Wertbestimmung von Briefmarken verschoben.

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