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Belege von Deutschland - Dänemark bis Ende der Inflationszeit

  • DKKW
  • 19. September 2010 um 12:02
  • DKKW
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    9.462
    • 5. Juli 2017 um 20:24
    • #141

    Hallo zusammen,

    nach etwa anderthalb Jahren endlich mal wieder eine Neuerwerbung bei meiner Sammlung Auslandsportostufen des Deutschen Reiches bis zum Ende der Inflation (PP27) am Beispiel Dänemark.

    Es handelt sich um einen eingeschriebenen Brief der zweiten Gewichtsstufe aus Hamburg nach Aalborg in Dänemark aus der Portoperiode PP24.

    Der Brief wurde am 12.11.23 in Hamburg beim Hauptpostamt aufgegeben (Ersttag der PP24: 12.11. - 19.11.23). Das Porto setzt sich folgendermassen zusammen:
    Briefporto Ausland bs 20g: 40 Mrd. Mark
    je weitere 20g Gewicht:....20 Mrd. Mark
    Einschreibegebühr:...........10 Mrd. Mark
    Zusammen:......................70 Mrd. Mark

    Das Porto wurde durch eine MEF: 14 x 5Mrd. Ausgabe Korbdeckelmuster porto- und zeitgerecht dargestellt.

    Die Marken wurden durch den KBS "Hamburg * 1 ab 12.11.23 7-8N" entwertet. Rückseitig sehen wir die Zensurbanderole der Devisenkontrolle und den Ankunftstempel von Aalborg vom 14.11.23.

    In meinen Augen ein ganz leckerer Bedarfsbrief.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • DR, eingeschr. Auslandsbrief nach Aalborg, DK, PP24, 12.11.23.jpg
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    • DR, eingeschr. Auslandsbrief nach Aalborg, DK, PP24, 12.11.23, Rückseite.jpg
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  • DKKW
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    9.462
    • 29. Juli 2017 um 10:47
    • #142

    Hallo zusammen,

    heute zeige ich einen eingeschriebenen Brief vom 30(?). Jan. 22 aus München nach Saxkjöbing in Dänemark.

    Der Brief wurde mit einem senkrechten Dreierestreifen der 2 Mk Germania Ausgabe 1920 frankiert. In der Portoperiode 7 (1.1.22 bis 30.6.22) betrug das Auslandsbriefporto 4 Mk, die Einschreibegebühr 2 Mk..
    Der Dreierstreifen wurde mit einem leider unklar abgeschlagenen bayrischen K2-Stempel "München 43 30(?) Jan 22" entwertet. München 43 muss irgendwo im Münchner Norden liegen, ich konnte das Postamt nicht exakt lokalisieren.

    Der Brief durchlief die Devisenkontrolle und ist mit einer entsprechenden Zensurbanderole und Zensurstempeln versehen. am 7.2.22 kam der Brief in Saxkjöbing an.

    Trotz Einriss oben eine nette Mehrfachfrankatur der 2 Mk Germania.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • DR, 3 x 2 Mk Germania 1920, Auslandseinschrieben nach DK, 30.1.22.jpg
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  • DKKW
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    9.462
    • 31. Juli 2017 um 20:51
    • #143

    Hallo zusammen,

    diesmal zeige ich nicht nur eine neue Frankaturkombination sondern eine bislang fehlende Portostufe. Mit dem eingeschriebenen Brief aus Berlin nach Holstebro aus der Portoperiode 11 15.12.22 bis 14.1.23 konnte ich die letzte Lücke bei den eingeschriebenen Auslandsbriefen bis zu PP14 schließen. Danach tun sich aber noch etliche Lücken auf.

    Mein Brief wurde von einer Frau Irma Lenz am 18.12.22 beim Postamt Berlin S.O. 33 aufgegeben. Die 100 Mk Marke der Ziffernausgabe Querformat mit Wz. Rauten (Mi. 219) wurde mit dem KGS "Berlin SO 33 l 18.12.22 4-5 N" entwertet.
    PP11: Auslandsbriefporto 80 Mk und 20 Mk Einschreibegebühr). Der Brief war adressiert an Herrn Axel Lund in Holstebro, Dänemark. Er durchlief die Valutakontrolle (siehe Zensurstempel und Zensurbanderole auf der Briefrückseite). Rückseitig ist der Ankunftstempel Holstebro 20.12.22 abgeschlagen, also trotz Zensur eine recht zügige Beförderung.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • DR, 100 Mk Ziffern Querformat Okt. 1922, Auslandseinschreiben nach DK, 12.1922.jpg
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  • DKKW
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    • 1. August 2017 um 22:12
    • #144

    Hallo zusammen,

    eine Drucksache der 1. Gewichtsstufe aus der Portoperiode 14 (1.7.23 bis 31.7.23) hatte ich bereits früher zeigen können. Die heutige Drucksache weist aber eine Besonderheit auf: Das 160 Mk Porto wurde mit einer MIF bestehend u.a. aus einer 100 Mk und einem Paar der 25 Mk Luftpostmarke der Ausgabe vom Mai 1923 dargestellt.

    Empfänger war die Briefmarkenhandlung Hermes in der Klosterstræde in Kopenhagen, später in der Købmagergade. Die Handlung ist inzwischen längst Vergangeheit. Ich hatte noch das Vergnügen den langjährigen Eigentümer Hr. Nielsen kennenzulernen.

    Herr Nielsen sammelte die eingehenden Briefkuverts anstatt die Frankatur abzulösen. Die Hermes-Korrespondenz ist wichtig für den Aufbau einer Incoming-Mail Sammlung aus dem 20. Jahrhundert.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • DR, PP 14, u.a. 2 x 25 Mk + 100 Mk Flugpostmarken, Ausgabe Mai 1923, Drucksache nach DK, 07.1923.jpg
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  • DKKW
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    • 9. August 2017 um 19:44
    • #145

    Hallo zusammen,

    eine Drucksache der PP15 (1.8. bis 23.8.23, Porto Auslandsdrucksache bis 50g Gewicht 600 Mk) habe ich schon in meiner Sammlung und sicherlich auch schon mal gezeigt. Hier aber als Mehrfachfrankatur (senkrechtes Paar) der 300 Mk Marke der Freimarkenausgabe 1923 "Neue einfache Ziffernzeichnung" dargestellt.

    Die Drucksachenkarte wurde von der Firma Carl Romen jr. in Berlin Charlottenburg "Ältestes Exporthaus für Wäschereibedarfsartikel" an die Firma Max Hadden in Kopenhagen verschickt. Auf der Rückseite wird mit einer Auflistung des Sortiments um Aufträge geworben.

    Die Marken wurden mit zwei leider sehr unklaren KBS vom 3.8.23 entwertet. Mit viel Phantasie erkennt man den Ortsnamen Charlottenburg 2 beim rechten Stempel. Beim Unterscheidungsbuchstaben läßt mich meine Phantasie dann aber doch im Stich.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • DR, PP 15, 2 x 300 Mk Ziffernzeichnung 1923 auf Drucksache nach DK.jpg
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  • DKKW
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    • 22. August 2017 um 20:13
    • #146

    Hallo zusammen,

    heute zeige ich Euch eine Postkarte nach Kopenhagen vom 7.9.1923. Diese Karte wurde mit vier 30Tsd. Mk auf 10Mk Provisorien frankiert (Auslandspostkartenporto 120 Tsd. Mk 1.9.23 bis 19.9.23)

    Die Karte wurde erst in Dänemark mit leider sehr unleserlichen Stempeln (evtl. Bahnpoststempel) entwertet. "Kjøbenhavn" ist gut lesbar. die 7 und die 23 kann man im rechten Stempel auch noch erkennen. Eventuell heisst es dann T42 (also Tog =Zug 42). Ich muss spekulieren, es könnte sich um den Bahnpoststempel Kjøbenhavn - Warnemünde handeln.

    Alles in allem eine nette Mehrfachfrankatur (MEF) des 30 Tsd/ 10 Mk Provisoriums.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • DR, PP 17, 4 x 30 Tsd Provisorien Aug. Sept. 1923 auf Postkarte nach Dänemark.jpg
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  • DKKW
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    • 9. Oktober 2017 um 18:58
    • #147

    Hallo zusammen,

    heute kann ich eine mit einer 10 Pfg Pfennige-Ausgabe frankierte Postkarte aus Berlin nach Kopenhagen aus dem Jahr 1876 zeigen.

    Eine Auslandspostkarte nach Dänemark aus der Zeit der Pfennige-Ausgabe fehlte bislang in meiner Sammlung. Der Postkartenvordruck C. 154 (ohne Werteindruck, also keine Ganzsache) ist unten auf der Adressseite mit recht interssanten "Gebrauchsanleitungen" versehen.

    Die Karte ist mit einer 10 Pfg. "Pfennige" Marke (Mi. 33a) frankiert. Plattenfehler kann ich nicht entdecken.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • DR, 10 Pfg Pfennige Ausgabe auf Postkarte nach DK, 1876.jpg
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  • DKKW
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    • 18. Oktober 2017 um 19:37
    • #148

    Hallo zusammen,

    heute zeige ich Euch eine Paketkarte aus Leipzig nach Struer in Dänemark vom 23.3.22 also aus der PP7 (1.1.22 bis 30.6.22)

    Das Paket wurde am 23.3.22 von der Firma Wagner & Debes Lehrm. Anstalt in Leipzig an die Firma ??ß Knudsen in Struer verschickt. Die Paketkarte wurde mit einer Mehrfachfrankatur (7 x 10 Mk) der Freimarkenausagabe 1921/22 (Wz.: Waffeln) frankiert und beim Postamt Leipzig 3 aufgegeben.

    Könnte jemand mt mehr Kenntnissen als ich sie habe nachsehen, ob 70Mk ein passendes Auslandspaketkartenporto für die PP7 darstellen.

    Vorderseitig ist eine 10 Mk Marke verklebt, sie ist , wie auch der Sechserblock der 10 Mk Marke auf der Rückseite mit dem Zweikreisbrückenstempel "Leipzig 3m 23.3.22 11-12V" entwertet worden.

    Das Paket lief über Hamburg. Der Paketzettel Hamburg 7 ist auf er Vorderseite verklebt. Ich denke, dass auch der Ra1-Stempel "H7" diesem Postamt zuzuordnen ist. Als Transitstempel ist der KGS "Hamburg 7 26.3.22 9-10V" vorderseitig abgeschlagen. Ebenfalls vorderseitig finden wir den dänischen Aufkleber "868 / Fredericia" und den Ovalstempel "Struer Toldsted"

    Für weitere Informationen rund um diesen Beleg bin ich natürlich sehr dankbar.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • DR, MEF 7 x 10 Mk Freimarkenausgabe 1921,22, Wz. Waffeln, Paketkarte nach DK, 23.3.22.jpg
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  • linos203
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    • 19. Oktober 2017 um 16:05
    • #149

    Für mich heißt die Firma "Smith Knudsen", diesen Namen gibt es immernoch als Nachnamen

    Und die heutigen Nachfahren machen ihr Geld wohl als Anwälte.

    2 Mal editiert, zuletzt von linos203 (19. Oktober 2017 um 16:10)

  • DKKW
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    • 19. Oktober 2017 um 19:55
    • #150

    Hallo linos203,

    wow, in diese Richtung habe ich überhaupt nicht recherchiert. Smith-Knudsen überzeugt und vielen Dank für die weiterführende Suche.

    Viele Grüße
    DKKW

  • DKKW
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    • 20. Oktober 2021 um 19:43
    • #151

    Hallo zusammen,

    für diesen thread habe ich leider nur einen Brief im Fundus. Der ist obendrein wohl überfrankiert.

    Es handelt sich um einen Expressbrief aus dem nordschleswigschen Sonderburg nach Odense auf der Insel Fünen (kein Grenzporto) vom 7.2.1918. Frankiert mit zwei senkrechten Paaren der 10 Pfg und 15 Pfg Germania, Insgesamt also 50 Pfg.

    Das Auslandsbriefporto betrug seinerzeit 20 Pfg., die Expressgebühr war meines Wissens mit 25 Pfg. für In- und Ausland identisch, also insgesamt 45 Pfg. Sollte ich mich irren und dieser Brief tatsächlich portogerecht sein würde mich dies natürlich freuen, allein mir fehlt der Glaube.

    Viele Grüße

    DKKW

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    • PP1, Expressbrief aus Sonderburg nach Odense, 7.2.18.jpg
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  • DKKW
    Stamm Mitglied
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    • 21. Oktober 2021 um 10:39
    • #152

    Hallo zusammen,

    doch noch einen Beleg gefunden den ich noch nicht gezeigt habe.

    Es handelt sich um einen Wertbrief (RM 130,00) am 3.10.1918 aus Leipzig nach Kopenhagen geschickt. Korrekt mit einer 60 Pfg Germania, Kriegsausgabe, frankiert.

    PP3: 30 Pfg Auslandsbriefporto, 2. Gewichtsstufe, 20 Pfg Einschreibegebühr, 10 Pfg. Wertgebühr (5 Pfg für je RM 240, mindestens 10 Pfg.)

    Viele Grüße

    DKKW

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    • PP3, Wertbrief nach Dänemark, 10.1918.jpg
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  • DKKW
    Stamm Mitglied
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    • 27. Oktober 2021 um 13:31
    • #153

    Hallo zusammen,

    hier noch ein (leider überfrankierter) eingeschriebener Brief aus München nach Kopenhagen der Portoperiode 3 (1.10.1919 bis 5.5.1920). Der Brief wurde mit einer 10+5 Pfg, einer 15+5 Pfg und zwei 20+5 Pfg. Marken der Wohlfahrtsausgabe "Hilfe für bayerische Kriegsbeschädigte" frankiert. Hätte der Absender nicht zwei 15+5 Pfg und nur eine 20+5 Pfg Marken verkleben können, dann wäre der Brief portogerecht gewesen :( Damals 30 Pfg. Auslandsbriefporto und 30 Pfg. Einschreibegebühr.

    Die Zensurbanderole ist zum Glück umklappbar.

    Viele Grüße

    DKKW

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    • PP3, Einschreiben nach Kopenhagen mit BY 171A-173A, o- Zensurbanderole.jpg
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    • PP3, Einschreiben nach Kopenhagen mit BY 171A-173A, mit Zensurbanderole.jpg
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  • DKKW
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    • 31. Oktober 2021 um 11:03
    • #154

    Hallo zusammen,

    heute zeige ich eine kleine Perle. Eine 5 Pfg.Marke "Pfennnige" Ausgabe auf Streifband mit komplettem Marktbericht aus Hamburg nach Fredericia in Dänemark aus dem Jahr 1879.

    Natürlich hat der Übergang vom Streifband auf die Drucksache Spuren auf der Marke hinterlassen das tut der Attraktivität dieses Beleges in meinen Augen aber keinen Abbruch.

    Die Marke ist mit dem Hamburger K1-Stempel "Hamburg 8 *d 29/11 79 7-8N" entwertet.

    Ein Vorbesitzer hat das Siegel auf de Rückseite vorsichtig gelöst so dass man die Drucksache öffnen kann ohne die Frankatur zu beschädigen. Es handelt sich um den Bericht des Vereins der Getreidehändler der Hamburger Börse von Sonnabend den 29. November 1879.

    Viele Grüße

    DKKW

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    • DR 32 auf Streifband mit Marktbericht aus Hamburg nach Dänemark, 1879.jpg
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  • DKKW
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    • 12. Mai 2022 um 10:51
    • #155

    Hallo zusammen,

    heute zeige ich einen Beleg der auf den ersten Blick ein Allerweltsbeleg ist auf den zweiten Blick dann aber doch eine kleine postgeschichtliche Besonderheit.

    Es handelt sich um eine mit einer 80 Pfg. Germania frankierte Postkarte aus Flensburg nach Dänemark vom 20.5.1921. Portoperiode 6 (Auslandspostkartenporto 80 Pfg.) und wenn ich in meinen alten Michel-Briefekatalog aus dem Jahr 2003 gucke stehen dort bei Einzelfrankaturen € 3,50 für die 149IIa.

    Aber, nach den Volksabstimmungen am 10.2.20 (1. Zone) und am 14.3.20 (2. Zone) kam es am 15.6.1920 zur Wiedervereinigung Nordschleswigs mit dem Königreich Dänemark. Damit war natürlich auch die alte Vereinbarung zwischen dem Deutschen Reich und Dänemark zum Grenzporto hinfällig. Erst am 26. September 1921 wurde eine neue Grenzportovereinbarung zwischen den beiden Ländern abgeschlossen.

    Diese Postkarte aus Flensburg ins benachbarte Padborg (hier Paddeborg geschrieben) das ja nun jenseits der deutsch-dänischen Grenze lag fällt also in die vergleichsweise kurze übereinkommenslose Periode, somit war das volle Auslandsporto fällig.

    Viele Grüße

    DKKW

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    • DR 149IIa auf Auslandspostkarte nach Paddeborg, DK 20.5.21, Periode ohne Grenzverkehrsporto.jpg
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  • DKKW
    Stamm Mitglied
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    • 12. Februar 2023 um 17:09
    • #156

    Hallo zusammen,

    nach ewig langer Zeit wieder einmal ein Beleg Deutsches Reich nach Dänemark. In diesem Fall (unrechtmässig?) mit Nachporto belegt.

    Der Brief ist mit zwei 400 Mk. Marken "Ziffern im Querformat" (Mi. Nr. 250) frankiert. Die marken wurden am 31.7.23 mit einem TMS in Nürnberg entwertet. Das ist der letzte Tag der Portoperiode 14 (1.7.23 - 31.7.23) mit einem Auslandsbriefporto i.H.v. 800 Mark für einen Brief der 1. Gewichtsstufe. Wenn die handschriftliche "25" eine Überschreitung der 1. Gewichtsstufe anzeigen soll, dann wären 1.200 Mk. Auslandsbriefporto fällig gewesen. Aber üblicherweise wurden Gewichtsangaben oben links eingetragen.

    Weiß jemand wie im August 1923 deutsche Mark in französische Centimes und dann in Kronen umgerechnet wurden?

    Viele Grüße

    DKKW

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    • DR, 2 x 400 Mk (Mi. 250) auf Auslandsbrief nach DK, 25 Öre Nachporto.jpg
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  • erron 16. April 2023 um 18:40

    Hat den Titel des Themas von „Deutschland - Dänemark Belege“ zu „Belege von Deutschland - Dänemark bis Ende der Inflationszeit“ geändert.
  • DKKW
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    • 31. Mai 2023 um 11:12
    • #157

    Hallo zusammen,

    nochmals Deutsches Reich, diesmal aber ohne Germania-Marken. Kürzlich habe ich bei den 20 Fg. Germania, Kriegsdruck, eine 10 Pfg Nationalversammlungs-Ganzsachenpostkarte mit Zusatzfrankatur als Eilbotenpostkarte nach Dänemark gezeigt die unbeanstandet durchgeschlüpft ist obwohl die Marken und Ganzsachen nur im Reichspostgebiet (plus Bayern und Württemberg) zulässig waren. Unbeanstandete Auslandspostsendunge findet man vergleichsweise häufig aber in Essen habe ich nach jahrelanger vergeblicher Suche endlich eine Postkarte nach Dänemark gefunden, bei der die Frankatur beanstandet und die Postsendung mit Nachporto belegt wurde.

    Die Postkarte aus Altona nach Svebölle-Station vom 31.7.19 war mit einer 10 Pfg Marke der Nationalversammlungs-Ausgabe frankiert.Die unzulässige Frankatur wurde mit Blaustift eingerahmt und zusätzlich ein T ergänzt. In Dänemark erhielt die Postkarte einen dänischen "T ?5" Rahmenstempel außerdem wurde das Nachporto handschriftlich notiert, zunächst irrtümlich "40" (Öre), das wäre für einen unfrankierten Brief gewesen, dann die "4" mit einer "2" überschrieben und auf 20 Öre korrigiert, Nachporto für eine unfrankierte Auslandspostkarte.

    Für den Doppelkreisstempel "174" habe ich aktuell keine Erklärung, vielleicht kann da jemand weiterhelfen, ich habe auch Baldersbrynd eine Mail geschickt, bislang aber noch keine Antwort erhalten.

    Viele Grüße

    DKKW

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    • DR 107,10 Pfg Nationalversammlung auf Postkarte nach DK, Nachporto.jpg
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  • DKKW
    Stamm Mitglied
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    • 31. Mai 2023 um 11:55
    • #158

    Hallo zusammen,

    eben gerade habe ich ein Antwort-Mail von Baldersbrynd erhalten. Er schreibt mir, dass auch er nur "durchgeschlüpfte" Belege nach Dänemark hat, ein korrekt mit Nachporto versehenen hätte er auch gern in seiner Sammlung.

    Er glaubt, dass der T-Stempel in Deutschland abgeschlagen wurde, das unleserlichen "Etwas" vor der 5 könnte ein c für Centimes sein. Für den Stempel "174" hat er auch keine Erklärung wird aber mal bei anderen Sammlern nachfragen.

    Viele Grüße

    DKKW

  • Jean Philippe
    Stamm Mitglied
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    7.750
    • 31. Mai 2023 um 12:02
    • #159

    Ganz gleich aus welchem Land, bezeichnen diese runden Stempel mit einer Zahl nicht meistens die Tour des Zustellers (Briefträgerstempel?)?

    Gruss,

    Jean Philippe

    Nutzt die Funktionen des Forums, wie insbesondere die Hilfe, die Suche, das Inhaltsverzeichnis und die Linkliste.

  • DKKW
    Stamm Mitglied
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    • 1. Juni 2023 um 11:20
    • #160

    Moin Jean-Philippe,

    gute Idee, dann hätte ich ein Unikat in Händen. Die einzigen Briefträgerstempel auf dänischen Belegen in meiner Sammlung stammen von Auslandssendungen nach Belgien bzw. den Niederlanden. Bei der dänischen Post gab es so etwas nicht.

    Viele Grüße

    DKKW

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