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wer kennt diesen Prüfstempel?

  • Bernd HL
  • 18. September 2010 um 20:26
  • Bernd HL
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    • 18. September 2010 um 20:26
    • #1

    Hallo zusammen,

    in einem Los habe ich als Beifang dieses Heftchenblatt gefunden. Mich irritiert nun der Prüferstempel links unten auf dem H-Blatt-Rand. Kennt jemand einen Prüfer UTZ BPP? Mir war bislang für Berlin nur Herr Schlegel bekannt und für Heftchen Herr Schmidl. Für sachdienliche Hinweise vielen Dank im Voraus!

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    Zackige Sammlergrüsse aus Lübeck sendet Bernd HL ;)!

  • Gerhard2
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    • 18. September 2010 um 20:28
    • #2

    Hallo Bernd,

    das ist bestimmt Lutz BPP.

    Mfg. ,

    Gerhard

  • Bernd HL
    Stamm Mitglied
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    • 18. September 2010 um 20:35
    • #3

    Hallo Gerhard2,

    ja, das ist eine Möglichkeit. Nur dann frage ich mich, wo ist das L abgeblieben? Und noch eine weitere Frage: In welchem Zeitraum hat er geprüft?

    Zackige Sammlergrüsse aus Lübeck sendet Bernd HL ;)!

  • Rainer
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    • 18. September 2010 um 20:49
    • #4

    Und warum ist der Prüfstempel vorderseitig auf dem Heftchenblatt?

    Gruss an alle Freunde der Dauerserien und der Postgeschichte! :wow::zwinklach:

  • portocard
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    • 18. September 2010 um 21:05
    • #5

    Das ist das letzte Fragment des Prüstempels LIPPSCHÜTZ BPP
    Herr Lippschütz war jahrzehntelang Prüfer für Berlin, von ihm stammen auch die Anfänge der Plattenfehlerforschung Berliner Bauten.

    Meineserachtens wurden komplette Markenhefte so signiert, das ein Teil des Prüfstempels das Heft trifft, der andere auf den Heftchenrand kommt.

    Einmal editiert, zuletzt von portocard (18. September 2010 um 21:07)

  • Bernd HL
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    • 19. September 2010 um 15:02
    • #6

    Hallo portocard,

    das kann gut sein, dass das Lippschütz sein soll. Unter der Lupe nochmals betrachtet könnte es ein Ü sein. Aber: Du schreibst, dass ein Teil des Prüfstempels das Heft trifft, der andere auf den Heftchenrand kommt. Hier mal ein komplettes Heftchen im Bild, da ist neben dem Rand auf dem Heftchendeckel überhaupt kein Platz mehr. Mir ist es auch nur bekannt, dass Heftchen auf dem äusseren Deckel Prüfzeichen haben. Und dann noch die Frage, hat Herr Lippschütz 1990 (Stempeldatum) noch geprüft?

    Bilder

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    Zackige Sammlergrüsse aus Lübeck sendet Bernd HL ;)!

    Einmal editiert, zuletzt von Bernd HL (19. September 2010 um 15:02)

  • TomWolf_de
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    9. September 1963 (62)
    • 19. September 2010 um 15:44
    • #7
    Zitat

    Original von Bernd HL...Und dann noch die Frage, hat Herr Lippschütz 1990 (Stempeldatum) noch geprüft?

    In meinem alten Michel Ganzsachen-Katalog aus 1991 wird Alfred Lippschütz als Prüfer für Berlin aufgeführt. Passt also.

    Gruß
    Thomas

    Heimatsammlung Esslingen am Neckar und Umgebung. Vorphila bis Gegenwart.

    Postzensurstelle Stuttgart und Friedrichshafen 1914 bis 1923.

  • Bernd HL
    Stamm Mitglied
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    • 19. September 2010 um 15:52
    • #8

    Hallo TomWolf_de,

    das ist schon mal interessant zu wissen, vielen Dank für den Hinweis! Bleibt nur noch die Frage, wieso vorne der Teil vom Prüfstempel sitzt.

    Zackige Sammlergrüsse aus Lübeck sendet Bernd HL ;)!

  • soaha
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    • 19. September 2010 um 18:55
    • #9

    will ich mal...

    Zitat

    Bleibt nur noch die Frage, wieso vorne der Teil vom Prüfstempel sitzt.

    Zitat

    Meineserachtens wurden komplette Markenhefte so signiert, das ein Teil des Prüfstempels das Heft trifft, der andere auf den Heftchenrand kommt

    Verstehen heißt verstehen wollen.

    2 Mal editiert, zuletzt von soaha (19. September 2010 um 18:58)

  • Rainer
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    • 19. September 2010 um 18:59
    • #10

    @ soaha

    Unser Marzipan-Bernd hat doch das geöffnete Heftchen gezeigt, da gibts links vom Prüfstempelfragment nichts zum signieren! ?(

    Gruss an alle Freunde der Dauerserien und der Postgeschichte! :wow::zwinklach:

  • soaha
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    • 19. September 2010 um 19:04
    • #11

    sehe ich doch.
    Könnte es doch sein, dass andere einen rand aufweisen.

    PS: ich kenne die Prüfordnung zwecks desen nicht, aber es könnte ja sein.

    Verstehen heißt verstehen wollen.

    Einmal editiert, zuletzt von soaha (19. September 2010 um 19:11)

  • Bernd HL
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    • 19. September 2010 um 20:35
    • #12

    Moin soaha,

    nein, die H-Blätter sind immer am Rand des Deckels eingeklebt. Da ist beim besten Willen kein Platz für so einen langen Prüfernamen. Und auf einem Beleg hat das fragliche H-Blatt auch nicht geklebt, da ist noch das Originalgummi hinten drauf...

    Zackige Sammlergrüsse aus Lübeck sendet Bernd HL ;)!

  • kartenhai
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    • 19. September 2010 um 22:05
    • #13

    Von diesem Berliner Markenheftchen gibt es ja 4 verschiedene Deckel, darunter auch seltenere. Ich nehme an, daß es ein seltenes war wg. der Signatur (z. B. MH 6 c: Reklamen Hawid/Berliner Zoo/Schneider). Leider wurde der Deckel hier nachträglich entfernt und das Ganze enorm dadurch entwertet. :O_O:

    Kann es denn nicht sein, daß manche Heftchen-Blätter nicht am linken Rand des 1. Deckels eingeklebt waren, sondern in der Mitte zwischen beiden Deckeln, so daß beim Ausklappen des ersten Deckels der Vorderteil der Signatur schön auf dem Karton Platz hatte?

    Nur ein Lösungs-Vorschlag, habe leider auch kein Vergleichsstück, glaube mich aber erinnern zu können, daß manche Blätter in der Mitte eingeklebt waren. Leider gibt der Michel-Spezial auch keine Auskunft darüber, ob es beim selben Heftchen zwei verschiedene Arten des Einklebens gab.

    Gruß kartenhai

  • Kontrollratjunkie
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    • 19. September 2010 um 23:40
    • #14

    In meiner MH - Sammlung finden sich etliche geprüfte Markenheftchen Bund und Berlin.
    Auch dort feiert der Signierwahn X( fröhliche Urständ.
    Meine Heftchen sind allerdings alle aussen am Heftchendeckel signiert.

    Warum Alfred Lippschütz hier so ungewöhnlich signiert hat werden wir ihn leider nicht mehr fragen können.

    Gruß
    KJ

  • Bernd HL
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    • 20. September 2010 um 07:59
    • #15
    Zitat

    Original von kartenhai

    Kann es denn nicht sein, daß manche Heftchen-Blätter nicht am linken Rand des 1. Deckels eingeklebt waren, sondern in der Mitte zwischen beiden Deckeln, so daß beim Ausklappen des ersten Deckels der Vorderteil der Signatur schön auf dem Karton Platz hatte?

    Nein, die sind immer ganz links bündig an der Kante. Zumal bei dem vorliegenden Stück auch die senkrechte Faltung an der richtigen Stelle ist.

    Zackige Sammlergrüsse aus Lübeck sendet Bernd HL ;)!

  • Bernd HL
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    • 20. September 2010 um 08:02
    • #16
    Zitat

    Original von Kontrollratjunkie
    Meine Heftchen sind allerdings alle aussen am Heftchendeckel signiert.

    Anders kenne ich die Signierpraxis auch nicht.


    Zitat

    Original von Kontrollratjunkie
    Warum Alfred Lippschütz hier so ungewöhnlich signiert hat werden wir ihn leider nicht mehr fragen können.

    Leider :(

    Zackige Sammlergrüsse aus Lübeck sendet Bernd HL ;)!

  • soaha
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    • 21. September 2010 um 02:46
    • #17

    also bleibt die Frage offen.
    Hm.
    Meint ihr die Siegnierung ist gefälscht?

    Verstehen heißt verstehen wollen.

  • kartenhai
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    • 21. September 2010 um 06:57
    • #18

    Hallo soaha,

    egal wie auch immer, die Signierung hat nur einen Sinn, wenn der Deckel des Heftchens noch dabei ist und das Blatt noch eingeklebt ist. Leider lässt sich im Nachhinein nicht mehr feststellen, um welches Heftchen es sich gehandelt hat (Typ a, b, c oder d). Vermutlich wurde es damals nur signiert, weil es ein seltenerer Typ war. Es ist sehr schade, denn das ganze (unbekannte) Heftchen wäre ein Vielfaches mehr wert als das Heftchenblatt alleine, das sich jetzt nicht mehr zu einem seltenen Typ zuordnen lässt.

    Wegen eines eventuellen Falschstempels:
    In der internationalen Prüferliste unter dem Namen Lippschütz Alfred steht der Name „forged“, was bedeutet, dass die Signatur auch gefälscht vorkommt. Wenn man dieses Wort anklickt, kommt ein Beispiel für eine falsche Signatur. Diese falsche Signatur stimmt meiner Meinung nach nicht mit Deiner Rest-Signatur überein. Aber wie gesagt, das ist eigentlich bedeutungslos. Könnte höchstens sein, dass das Heftchenblatt durch die Teil-Signatur noch weniger wert ist als ohne.

    Hier noch die Prüferliste:

    Gruß kartenhai

  • Bernd HL
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    • 21. September 2010 um 12:10
    • #19

    Man kannes drehen und wenden, es ergibt für mich alles irgendwie keinen Sinn. Das H-Blatt steht ** mit 4 und gestempelt mit 6 Michel€. Und laut Prüferordnung werden doch solche gerinwertigen Stücke nicht signiert. Ich habe zuerst auch an einen Zusammendruck aus dem H-Bogen mit Zwischensteg gedacht, das allerdings fällt durch die Klebespuren am H-Blatt-Rand weg. Und nach dem oben abgebildeten Heftchen und der gängigen Praxis, dass die wenn aussen auf dem Deckel signiert werden, macht dieses Fragment des Prüfstempels auch keinen Sinn. Da werde ich wohl mit der nächsten Prüfsendung mal den aktuellen BPP fragen müssen...

    Zackige Sammlergrüsse aus Lübeck sendet Bernd HL ;)!

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