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  5. Deutsche Nebengebiete bis 1945

Allenstein

  • Leseratte1957
  • 2. September 2010 um 18:38
  • Leseratte1957
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    27. Oktober 1957 (68)
    • 2. September 2010 um 18:38
    • #1

    Neulich fand ich ein Eckrandstück Allestein mit HAN. Wie kann man diese wertmäßig einschätzen ?

    Bilder

    • allenstein.jpg
      • 152,84 kB
      • 441 × 338
      • 251

    Sammler sind glückliche Menschen - manchmal ;)

  • Wolffi 6. Januar 2022 um 08:11

    Hat das Thema aus dem Forum Identifizierung und Wertbestimmung von Briefmarken nach Deutsche Nebengebiete bis 1945 verschoben.
  • Kontrollratjunkie
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    • 1. April 2025 um 20:44
    • #2

    Allenstein - unverausgabte Marken

    Gerade habe ich im Forum nach Beiträgen zum spannenden Abstimmungsgebiet Allenstein gesucht und außer einem Thema zu den HAN keinen Strang gefunden, in welchem ein wenig Material aus diesem Gebiet gezeigt wird.

    Da möchte ich diesen "leicht" verstaubten Strang einmal wiederbeleben und mit unverausgabten Marken beginnen.

    1920 Freimarke Deutsches Reich "Germania" Nr. 145 mit dem gleichen dreizeiligen Aufdruck wie die Nr. 15 - 28, postfrischer Wert

    Auflage ca. 10.000 Exemplare

    Diese Marken sind nicht mehr ausgegeben worden. Sie haben das Abstimmungsgebiet Allenstein nicht mehr erreicht. Ob der Verkauf dieser Marken am Sammlerschalter in Berlin erfolgte oder diese Marken auf anderen Wegen in Sammlerhände gelangten, entzieht sich meiner Kenntnis.

  • Kontrollratjunkie
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    7.112
    • 16. April 2025 um 01:12
    • #3

    Allenstein Mi.Nr. II

    1920 Freimarke Deutsches Reich "Germania" Nr. 140 mit dem gleichen dreizeiligen Aufdruck wie die Nr. 1 - 14, postfrischer Wert

    Auflage ca. 500 Exemplare

    Diese Marken sind nicht ausgegeben worden. Sie haben das Abstimmungsgebiet Allenstein nicht mehr erreicht. Ob der Verkauf dieser Marken am Sammlerschalter in Berlin erfolgte oder diese Marken auf anderen Wegen in Sammlerhände gelangten, entzieht sich meiner Kenntnis.

  • Online
    rama
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    1. April
    • 16. April 2025 um 08:26
    • #4

    Hier kann ich euch einen ungebrauchten Kartenbrief zeigen:

    Germania mit schwarzem waagerechtem dreizeiligen Aufdruck
    Ausgabe 1920
    Format 140 x 90 mm
    K1 (DR K18)

    viele Grüße

    rama

  • Online
    rama
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    1. April
    • 16. April 2025 um 08:30
    • #5

    Hier kann ich euch eine ungebrauchte Postkarte zeigen:

    Germania mit schwarzem waagerechtem dreizeiligen Aufdruck
    Ausgabe 1920
    Format 140 x 90 mm
    P2 I (DR P116)

    viele Grüße

    rama

  • Jean Philippe
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    7.811
    • 16. April 2025 um 13:37
    • #6

    In der Tat gab es bisher noch kein Thema im Forum, das sich mit den Ausgaben für Allenstein befasste. Dennoch wurden schon mehrfach in verschiedenen Beiträgen solche Marken gezeigt, wie z.B. diese Nummer I. Interessant aber, wenn ich sie mit der von Kontrollratjunkie in Beitrag #2 gezeigten vergleiche und lese was im MOK steht (siehe unten), dann müsste die in Beitrag #2 gezeigte eine Fälschung sein und diese hier wäre echt. Siehe insbesondere den Punkt zwischen D'A. Ist das so ?

    Falsch : bei allen Werten : Oval etwas kleiner, Komma statt Punkt zwischen „D’A“, Akzent auf „TRAITÉ“ spitz statt stumpf zum „E“ auslaufend, „S“ in „VERSAILLES“ mit kleiner Oberschlaufe, „LL“ größer als die anderen Buchstaben.


    Gruss,

    Jean Philippe

    Nutzt die Funktionen des Forums, wie insbesondere die Hilfe, die Suche, das Inhaltsverzeichnis und die Linkliste.

    3 Mal editiert, zuletzt von Jean Philippe (17. April 2025 um 12:53)

  • Jean Philippe
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    7.811
    • 16. April 2025 um 13:53
    • #7

    Wenn sich das Thema weiter entwickelt, werde ich zu gegebenem Zeitpunkt früher gezeigte Stücke zur Vervollständigung einbauen, lasse aber lieber den Spezialisten die Vorfahrt, weil ich mich mit dem Thema nicht auskenne.

    Einen Beleg füge ich schon mal hier als Illustration an.

    Gruss,

    Jean Philippe

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    2 Mal editiert, zuletzt von Jean Philippe (16. April 2025 um 15:20)

  • fritzek
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    • 25. April 2025 um 16:26
    • #8

    Hallo zusammen,

    ich bin zwar kein Spezialist auf diesem Gebiet, zeige trotzdem aber mal was "besonderes" aus meiner kleinen Sammlung.

    Sollten Eurer Meinung nach die Farbangaben nicht passen, bitte bescheid geben. Die Farben sind nicht geprüft (außer 13b gestempelt) und ich habe die so aus einem Lot übernommen.

    Hier ist erstmal mein einziger Beleg, mit einer Mischfrankatur: 1x Michel Nr. 15., 2x die 16. und 1x 17a.

    Abgestempelt in Allenstein am 17.07.20.

    Portorichtig frankiert mit insg. 40 Pfennig. ( Ab dem 6.5.1920 Inlands- wie Auslandsgebühr, 20g.).

    Kein Ankunftsstempel.

    Dann ein paar Einzelmarken.

    Hier eine schöne postfrische Michel Nr. 4a:


    Hier einmal die 12 mit Falz in Farben a+b:


    Michel Nr. 13b gestempelt und geprüft:


    Und eine postfrische Michel Nr. 14:


    Dann zu der zweiten Serie, hier einmal die Michel Nr. 17 a +b und 23 a+b. Die 17 a ist ohne Gummi, die anderen mit Falz:

    Und zum Schluss die Michel Nr. 26 a+b und 27a+b, alle gefalzt:


    Gruß

    Fritze

  • Kontrollratjunkie
    Stamm Mitglied
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    7.112
    • 21. August 2025 um 20:08
    • #9

    Allenstein Mi.Nr. V

    1920 Freimarke Deutsches Reich "Germania" Nr. 144 mit dem gleichen dreizeiligen Aufdruck wie die Nr. 1 - 14, postfrischer Wert

    Auflage ca. 500 Exemplare

    Wie Herr Hey im Befund ausführt, sind diese Marken nicht ausgegeben worden. Sie haben das Abstimmungsgebiet Allenstein nicht mehr erreicht. Ob der Verkauf dieser Marken am Sammlerschalter in Berlin erfolgte oder diese Marken auf anderen Wegen in Sammlerhände gelangten, entzieht sich meiner Kenntnis.

    Befund Hey BPP

  • Jean Philippe
    Stamm Mitglied
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    7.811
    • 19. April 2026 um 10:56
    • Neu
    • #10

    Ich hatte gehofft, hier würde noch mehr gezeigt oder zumindest auf die Frage im Beitrag #6 geantwortet, aber das Thema schläft immer wieder ein. Dann fahre ich mal weiter mit zwei Belegen, die vorschriftsmässig durch Korkstempel (Kartoffelstempel bzw. Schwärzung) entwertet wurden.

    Der erste Beleg ist frankiert mit Michel 9 und 25, der zweite mit Michel 23 und 25).

    Gruss,

    Jean Philippe

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    2 Mal editiert, zuletzt von Jean Philippe (19. April 2026 um 15:47)

  • Jean Philippe
    Stamm Mitglied
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    7.811
    • 20. April 2026 um 10:37
    • Neu
    • #11

    Alle Werte je einmal der beiden ausgegebenen Sätze von Allenstein sieht man auf diesen beiden Albumseiten.

    Gruss,

    Jean Philippe

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  • Jean Philippe
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    7.811
    • 21. April 2026 um 16:50
    • Neu
    • #12

    Aus dem ersten Satz von Allenstein : die Michelnummern 4 (ich nehme an die billigere Farbe, postfrisch) und 6 (im postfrischen Paar mit Bogenrand).

    Gruss,

    Jean Philippe

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  • Jean Philippe
    Stamm Mitglied
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    • 22. April 2026 um 17:07
    • Neu
    • #13

    Von dem zweiten Allenstein-Satz waren die folgenden Einzelmarken im Forum zu finden.

    Bei der ersten 40 Pfg. Marke (Nr. 21) irrte der Zettelschreiber. Es handelt sich nicht um den teuren nicht ausgegebenen Wert Michel I, denn der war einfarbig karminrot.

    Der 2,50 Markwert (Nr. 27) hat eine Korkstempelung (ab 12.8. bis 13.9.1920 vorgeschrieben) und ist zudem oben geschnitten.

    Gruss,

    Jean Philippe

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  • Jean Philippe
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    7.811
    • 24. April 2026 um 10:22
    • Neu
    • #14

    Nachdem Kontrollratjunkie in Beitrag #9 die Michelnummer V gezeigt hatte, dachte ich er würde auch den Eckvierer der Nummer 23 mit Befund nachliefern, den er 2009 unter “Interessantes vom Bogenrand” gezeigt hatte. Dann bringe ich ihn als Schlusspunkt der im Forum versprengten Allenstein-Ausgaben.

    Gruss,

    Jean Philippe

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    2 Mal editiert, zuletzt von Jean Philippe (24. April 2026 um 14:14)

  • Kontrollratjunkie
    Stamm Mitglied
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    • 25. April 2026 um 18:50
    • Neu
    • #15

    Da ist dieses Thema doch schon wieder in der Versenkung verschwunden, geht ja gar nicht....

    Dann also heute einmal zwei schöne Varianten der Mi.Nr. 4 a, immerhin der wertbestimmenden Portostufe der ersten Ausgabe.

    Zunächst ein postfrischer Wert aus der linken unteren Bogenecke mit den typischen Schutzleisten des Plattendruckes.

  • Kontrollratjunkie
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    7.112
    • 25. April 2026 um 18:54
    • Neu
    • #16

    Und dann noch ein Neunerblock aus der linken oberen Bogenecke mit einer spannenden Besonderheit in Form von Druckspießen vor und hinter der Aufdruckzeile "PLEBISCITE" auf Feld 23. Im Michel Spezial unter Druckzufälligkeiten erwähnt.

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