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Ausstellungssammlung?

  • balf_de
  • 31. Mai 2010 um 21:11
  • balf_de
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    26. August 1943 (82)
    • 31. Mai 2010 um 21:11
    • #1

    Hallo zusammen!

    Nachdem meine Zeppelinpostsammlung "Südamerikafahrt 1930" inzwischen nicht mehr in zwei dicke Lindner-Alben passt - über 250 Belege - denke ich intensiver über die Aufbereitung der Sammlung in ein ausstellungsfähiges Format nach.

    Angeregt wurde ich übrigens auch durch einen sehr schönen Thread bei StampsX "Die schönsten Paare", wo einige auch hier wohlbekannte Sammler attraktive Albumseiten zeigen.

    Zwar habe ich nach wie vor ein paar grundsätzliche Probleme bezüglich Ausstellungen - man hört und sieht viel über Juroren, über Hackordnungen und Eitelkeiten bis hin zum Streit über kostenpflichtige Rahmen ...
    Aber versuchen möchte ich es doch ganz gerne einmal.

    Heute habe ich einen recht ungewöhnlichen USA-Brief meiner Fahrt bekommen, der nicht mit der "normalen" $2.60-Sondermarke sondern mit Dauermarken - sogar mit Perfins - frankiert ist. Ich wusste sofort, auf welches Blatt meiner "zukünftigen" Sammlung der Brief gehört - er hat schon einen Partner.

    Also habe ich heute begonnen, die beiden Scans in ein Word-Dokument einzufügen und mit etwas Text zu versehen. Gelernt habe ich schon von @bayern klassisch, dass man den größeren Brief unten, den kleinere oben platzieren muss.

    So weit, so gut - doch jetzt kommt mein Problem: schon beim Zufügen des Scans meines großen Briefs musste ich auf 85% verkleinern, um ihn quer unterzubringen. Und die Kontrolle mit einem DIN A4 Blatt und dem Originalbrief zeigte dann endgültig: das geht ja garnicht!

    Lange Vorrede, kurze Frage (die erste von vielen): wie breit sind eigentlich normalerweise Ausstellungsrahmen? Welche "Übergröße" gegenüber DIN A4 ist möglich - wenn überhaupt?

    Eine Frage fällt mir sofort noch ein: kennt jemand eine "nostalgische Schrift", mit der ich eine 1930er-Jahre-Atmosphäre erzeugen kann?

    Meine allererste "Schöpfung" eines ausstellungsfähigen Blatts (mit verkleinertem Brief ...) habe ich beigefügt.

    Ich bin für jeden guten Rat dankbar!

    Viele Grüße
    balf_de

  • infla-alec
    aktives Mitglied
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    21. März 1961 (65)
    • 31. Mai 2010 um 21:45
    • #2
    Zitat

    Lange Vorrede, kurze Frage (die erste von vielen): wie breit sind eigentlich normalerweise Ausstellungsrahmen?

    Viele Grüße
    balf_de

    Hallo Balf.de,

    Die Ausstellungsrahmen haben glaube ich Abmessungen von 97,5 cm Breite x 101 cm Höhe. Die Ausstellungsrahmen fassen zwölf (12) Ausstellungsblätter DIN A4 in drei Reihen à vier (3 x 4) Blatt. International Austellungsrahmen fassen 16 Blatt in vier Reihen á vier (4 x4)

    Mfg Alec.

  • bayern klassisch
    Gast
    • 31. Mai 2010 um 21:55
    • #3

    Lieber balf_de,

    danke für das Aufzeigen deines Threads - ich hatte ihn zuvor leider nicht erblickt. :(

    Die Probleme, deine Sammlung aufzuziehen, scheinen mir lösbar zu sein.

    Die Briefe scheinen mir wesentlich größer zu sein, als übliche AD - Briefe.
    Aus diesem Grund könnte es sich als problematisch erweisen, sie unverändert im Format A4 zu präsentieren. Bei einer Ausstellungssammlung empfiehlt es sich immer, 2 Briefe pro Seite zu präsentieren, wenn keine gewichtigen Hinderungsgründe diesem Unterfangen entgegen stehen.

    Nach der Ausstellungsordnung werden auch Exponate zugelassen, die gewissermaßen "formatfüllend" einen Rahmen bedecken. Ich kenne einen hervorragenden Sammler, der eine seiner Sammlungen wegen vergleichbarer Probleme auf festes Kartonpapier im Format der Innengröße eines Ausstellungsrahmens aufgezogen hat. Dadurch war es ihm möglich, Briefe im Format größer A4 problemlos zeigen zu können, ohne diese zu kastrieren oder durch Schlitze im Karton hinterschieben zu müssen.

    Eine leicht erhöhtes grafisches Talent darf dabei aber vorausgesetzt werden und die persönliche Bekanntschaft zu einem Druckereibesitzer wäre der Angelegenheit sicher auch förderlich.

    Ein weiterer Vorteil wäre auch der Umgang mit den Texten, die nun nach dorthin wandern können, wo sie am besten hinpassen.

    Prinzipiell sollten aber, wie bei der Bestückung mit normalen Blättern auch, 3 Reihen waagrecht eingehalten werden.

    Die exakte Höhe und Breite (innen) der Ausstellungsrahmen habe ich nicht auswendig parat, aber das lässt sich sicher beim BDPh erfragen. :)

    Zu den Schriften: Unter Word müssten da viele Dutzend gespeichert sein; einfach die aussuchen, die nach den 30er Jahren aussieht; sollte kein Problem sein für dich. :)

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • 22028
    Stamm Mitglied
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    6. Januar 1958 (68)
    • 1. Juni 2010 um 05:09
    • #4

    Ich würde keine nostalgische Schrift nehmen da die schwer lesbar ist.

    Tibet, Nepal-Klassische Ausgaben, Irak-Eisenbahnmarken 1928-1942, Irak-Zwangszuschlagsmarken Hochwasser 1967, Overland Mail Baghdad-Haifa, SCADTA-Provisorische Einschreibmarken der Ausgabe 1921 & 1923, Kolumbien- Halbamtliche Ausgaben

  • Ron Alexander
    Stamm Mitglied
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    4. Mai 1984 (42)
    • 1. Juni 2010 um 05:29
    • #5
    Zitat

    Original von 22028
    Ich würde keine nostalgische Schrift nehmen da die schwer lesbar ist.

    Stimme ich voll und ganz zu, hatte auf einer Austellung AD das Problem, dass alles schön beschrieben war, aber so verschnörkelte Schrift genommen wurde, dass ich nach dem 3ten Exponat aufgegeben habe zu lesen. Arial oder Verdana reichen vollkommen aus und Informationen zielgerecht verdichten. Es ist zwar immer schön wenn viel dabei steht, aber vieles darin wiederholt sich einfach.

    Viel Erfolg und vor allem Spaß mit Deinem Vorhaben!

    Grüße

    Sammelgebiet:
    Französische Besatzungszone Württemberg
    Stetig auf der Suche nach Besonderheiten und Abarten der FZ Württemberg

  • heide1
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    • 1. Juni 2010 um 08:27
    • #6
    Zitat

    Original von Ron Alexander

    Stimme ich voll und ganz zu, hatte auf einer Austellung AD das Problem, dass alles schön beschrieben war, aber so verschnörkelte Schrift genommen wurde, dass ich nach dem 3ten Exponat aufgegeben habe zu lesen. Arial oder Verdana reichen vollkommen aus und Informationen zielgerecht verdichten. Es ist zwar immer schön wenn viel dabei steht, aber vieles darin wiederholt sich einfach.

    Viel Erfolg und vor allem Spaß mit Deinem Vorhaben!

    Grüße

    Moin,
    diese Schrift nehme ich für meine Blätter - private Sammlung, kein Aussteller.
    Und, wie immer weit unter 500 KB

    Einmal editiert, zuletzt von heide1 (1. Juni 2010 um 08:29)

  • balf_de
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    • 1. Juni 2010 um 12:30
    • #7
    Zitat

    Original von infla-alec
    Die Ausstellungsrahmen haben glaube ich Abmessungen von 97,5 cm Breite x 101 cm Höhe. Die Ausstellungsrahmen fassen zwölf (12) Ausstellungsblätter DIN A4 in drei Reihen à vier (3 x 4) Blatt.


    Hallo infla-alec !

    Vielen Dank für Deine präzise Auskunft – damit kann man doch weiterkommen.
    Wenn ich 97,5 durch 4 teile, komme ich auf 24,375 cm. Meine breitesten Briefe (USA-Briefmaß „commercial # 10“) sind 9,5 inch oder 24 cm breit. Das sollte doch passen ...

    Zitat

    Original von bayern klassisch
    Lieber bayern klassisch !

    Die Probleme, deine Sammlung aufzuziehen, scheinen mir lösbar zu sein.


    Lieber bayern klassisch !

    Danke, dass Du mir Mut machst – ich hatte nichts anderes erwartet ...

    Zitat

    Original von bayern klassisch
    Nach der Ausstellungsordnung werden auch Exponate zugelassen, die gewissermaßen "formatfüllend" einen Rahmen bedecken. Ich kenne einen hervorragenden Sammler, der eine seiner Sammlungen wegen vergleichbarer Probleme auf festes Kartonpapier im Format der Innengröße eines Ausstellungsrahmens aufgezogen hat.
    Eine leicht erhöhtes grafisches Talent darf dabei aber vorausgesetzt werden und die persönliche Bekanntschaft zu einem Druckereibesitzer wäre der Angelegenheit sicher auch förderlich.


    Das hört sich jetzt aber so an, als sollte ich mangels Talent besser eine professionelle Werbefirma beauftragen – die können ja dann meine Sammlung in Zahlung nehmen ...
    Wenn Du einmal Rentner bist wie ich, wirst Du auch die Erfahrung machen, dass die meisten guten „Connections“ eine stark verkürzte Halbwertzeit haben, wenn man nämlich selbst nicht mehr viel anzubieten hat ...

    Zitat

    Original von bayern klassisch
    Dadurch war es ihm möglich, Briefe im Format größer A4 problemlos zeigen zu können, ohne diese zu kastrieren oder durch Schlitze im Karton hinterschieben zu müssen.

    Das mit den Schlitzen im Karton habe ich nicht ganz verstanden:
    Meine Idee – statt Werbefirma – ist, mir Blätter in der Breite von mindestens 24 cm zu beschaffen. Bei Lindner gibt es z.B. Blankoblätter in verschiedenen Farben im „Lindner-Format“ 272 x 296 mm (Artikelnummer 802), für die es sogar Schutzhüllen gibt (Art.Nr. 880). Ich habe noch nie einen Ausstellungsrahmen geöffnet gesehen – kann man diese Blätter nicht schuppenförmig platzieren, sodass jeweils etwa 3 cm doppelt liegen? Beim jeweils links liegenden Blatt müsste man sich natürlich etwas einfallen lassen (umknicken?).

    Hallo 22028, Ron Alexander und heide1 !

    Danke für die Tipps bezüglich der Schrift. Deine Seite, heide1, gefällt mir gut! Habt ihr noch Empfehlungen oder Erfahrungen mit Rahmen, Papierfarben oder sonstige hilfreiche Tipps? So wie es aussieht, brauche ich auch noch einen anständigen DIN A3 – Drucker, der auch Kartonpapier verarbeitet. Weiß da jemand etwas? Offen gestanden habe ich mich bisher zu wenig um diese Dinge gekümmert, wenn ich mir Ausstellungen angesehen habe, aber ich denke, dass zwar der Inhalt im Mittelpunkt stehen sollte, aber die Form der Präsentation eine wichtige Rolle spielt – für den Betrachter auf jeden Fall, aber vermutlich auch für die Juroren ..

    Viele Grüße
    balf_de

  • Kontrollratjunkie
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    7.145
    • 1. Juni 2010 um 12:44
    • #8

    Lieber balf_de,

    leider kann ich inhaltlich zu dem Thema nichts beitragen, aber hier sind einige Fundstellen aus dem Forum, mit denen Du vielleicht noch etwas anfangen kannst.


    Gruß
    KJ

  • Stefan79
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    • 1. Juni 2010 um 12:50
    • #9

    @

    Ich versteh das nicht: Warum soll man seine Marken ausstellen ?

    Das intereesiert doch eigentlich keinen, noch nicht einmal die eigene Familie interessiert sich dafür, geschweige denn Andere.

    Nur reine Angeberei unter gleichermaßen Frustrierten ?

    Stefan

  • Magdeburger
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    • 1. Juni 2010 um 13:00
    • #10

    Hallo Balf_de

    die Idee mit Blanco-Blättern der Albenhersteller, an die dachte ich auch schon. (Stehe wahrscheinlich vor ähnlichem Problem).

    Zur Problematik des Ausdruck, wäre eine Idee, Krankenhäuser, ggf. auch die Stadt oder bei Banken nachzufragen. Eventuell hat auch ein Forenmitglied die Möglichkeit.

    Unabhängig davon würde ich erstmal alles auf A4 gestalten, selbst wenn Belege auf 70% verkleinert dargestellt werden müssen. Schon alleine deswegen, um andere Meinungen zu hören.

    Ein Juror kenne ich auch, dem ich es zeigen könnte. Auch eine Vermittlung der Adresse ist eventuell möglich nach Rücksprache.


    Hallo Stefan79

    ich schaue mir gern auf Ausstellungen Sammlungen an. Dies kann meinen Horizont deutlich erweitern. Dies hat nichts mit "Angeberei" gemein. Vielmehr finde ich ein Stück Geschichte bildlich erklärt.

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

    Suche Belege von Magdeburg bis 31.12.1867 sowie Belege mit Packkammerstempel

  • balf_de
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    • 1. Juni 2010 um 14:03
    • #11

    Hallo Stefan !

    Wenn ich Dir eine Antwort gebe, verstoße ich gegen einen guten Vorsatz, den ich Dir gegenüber aber nicht näher erläutern möchte.

    Du stellst die Frage, warum man seine Briefmarken ausstellen soll. Gegenfrage: warum soll man sich hier beteiligen? Nach meinem Verständnis macht das nur Sinn, wenn man sich gegenseitig seine Marken und Belege zeigen kann, um Fragen zu stellen oder – noch besser – um etwas von seinem Wissen und seiner Erfahrung weiterzugeben.

    Ganz ähnlich stelle ich mir die Beteiligung bei einer Ausstellung vor. Vielleicht warst Du ja letztes Jahr in Essen bei der IBRA/NAPOSTA und hast Dir dort die Exponate angesehen. Wenn nicht, dann hast Du als ernsthafter Briefmarkensammler bestimmt etwas versäumt: es war eine Werbung für unser schönes Hobby!
    Hier im Philaforum wird auch eine ganze Menge getan – übrigens hoffentlich auch für Dich -, aber eine „richtige“ Ausstellung, wo man Originale und nicht nur Scans sieht, macht doch noch viel mehr Spaß. Und da möchte ich – trotz gewisser Vorbehalte – eigentlich gerne dabei sein.

    Deine zweite Frage ist hoffentlich nicht nur rhetorisch gemeint:

    Zitat

    Original von Stefan79
    Nur reine Angeberei unter gleichermaßen Frustrierten ?


    Meine Antwort: ich glaube nicht. Den „Angeber“ möchte ich auf sich beruhen lassen; da ist es schwer, sich selbst zu beurteilen – bisher hat mir das allerdings noch niemand vorgeworfen -, aber frustriert bin ich bestimmt nicht, das wüsste ich. Eher lassen Deine bisherigen Beiträge hier einen entsprechenden Verdacht aufkommen ...

    Übrigens: Du bist hier schon eine ganze Weile dabei – seit Februar 2005 sind es genau 1.926 Tage. Mit Deinen 9 Beiträgen in dieser Zeit (bei denen Du bisher ausschließlich andere kommentiert hast) kommst Du auf eine Quote von 0,004679 Beiträge pro Tag. Im Augenblick neige ich zu der Ansicht, dass dies eher zu viele sind.
    Bitte, Stefan, zeige uns zur Abwechslung einmal etwas von Dir – oder platziere Deine zukünftigen Oeuvres in einem anderen Thread.

    balf_de

  • wolleauslauf
    Gast
    • 1. Juni 2010 um 14:35
    • #12

    :] :goodpost: balf de,

    ich bin garantiert nicht stolz auf meine durchschnittlichen 5,53 täglichen Beiträge, denn es sind ja auch manchmal welche dabei, die der Philatelie oder der Meinung anderer Mitglieder widersprechen.
    Der Rest sind aber doch hoffentlich hilfreiche und teilweise nützliche Beiträge in den entsprechenden threads.
    ( Ein gewisser Schwund ist überall :D )
    Ich gebe Dir absolu Recht mit dem "im Original gesehen", siehe auch die Disskussion wegen dem Hiroshima-Belegs im anderen thread ;)
    Ob der noch strahlt, oder nicht, interessiert mich sekundär, eigentlich gar nicht, ich habe ihn in seinem Bleimantel gesehen, wie auch andere einmalig, unwiederbringliche Stücke der Philatelie, die ich NIE gesehen hätte, wäre ich nicht da gewesen und hätten Leute deswegen keine Ausstellung gemacht !!!! :D

    @ Stefan79

    Du liegst falsch !!!
    Es muss nicht Angeberei sein ( bei Einigen vielleicht, aber die stellen nur örtlich aus und kommen gar nicht weiter ;) ), außerdem gibt es genug
    Sammler die diese "Angebereien" mal im Original sehen
    ( nicht kaufen :P ) wollen.
    Alle können nicht Alles haben, da gibts zuwenig "Spezialitäten" und Topstücke, aber was spricht gegen, sie einmal anschauen, um sie überhaupt mal gesehen zu haben ??? :D
    Egal welche Marke ( vorausgesetzt wenn man ein bisschen Philaahnung hat ) es war für mich nachwievor ein philatelistischer Orgasmus einen Sachsendreier, ein "Ochsenauge", einen Bayerischen Teilbogen des schwarzen Einsers, und .... etc. ( natürlich mit Besitzer und Pinzette ) einmal im Original in meiner Hand zu haben, es ist erhabend !!!, aber nur für Einen, der auch seine rechte Hand für dieses Hobby gibt :D

    Fussbalbilder sind auch sammelwürdig, aber m.M. nach nicht so aufregend :)

    Sammlergrüße von Wolle

  • bayern klassisch
    Gast
    • 1. Juni 2010 um 14:58
    • #13

    Lieber balf_de,

    bei einem kunstsinnigen Menschen wie dir würde ich niemals auch nur im Ansatz graphischen Sachverstand abstreiten wollen - im Gegenteil, es war positiv gemeint, denn wer so schöne Briefe zusammen trägt, MUSS über ein Händchen verfügen, welches besonders gut ausgeprägt ist. :)

    Das mit den Blankoblättern ist in Ordnung. Als Farbe sollte man, gerade wenn man nicht Briefe von letzter Woche ausstellen möchte, eher in ein chamois oder cremefarben gehen, weil auch 70 oder 80 Jahre junge ex - weiße Briefe nicht immer ganz so weiß wirken, wodurch sie schmutzig erscheinen können, ohne es tatsächlich zu sein.

    Wenn der Platz für 4 waagrecht zu zeigende Blätter zu gering ist, kann man eines vom Rand "schieben", aber es sollten dann der Optik halber auch die beiden anderen Blätter darüber oder darunter "geschoben" werden, damit eine optische Homogenität erreicht wird.

    Es bietet sich an, in Sindelfingen Ende Oktober hinsichtlich des Ausstellens mal genauer hinzuschauen - ich bin sicher, dass dir dort mehrere Aussteller Tipps in natura geben werden, die dir weiter helfen.

    Ich würde mich sehr freuen, deine Schätze einmal aufgezogen zu sehen. :)

    "And now to something completely different": Die Gründe auszustellen sind sehr unterschiedlich - Neid zu erzeugen kann man ausschließen. Jahre vergehen, bis man eine Sammlung aufgebaut hat, die einen Neidfaktor für wenige besitzt. Da kauft man sich besser einen Porsche - das geht schneller und den sieht jeder, wenn man ihn draußen stehen läßt. ;)

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • nitram
    neues Mitglied
    Beiträge
    47
    • 1. Juni 2010 um 15:31
    • #14

    Hallo balf_de,

    sowohl in Essen im letzten Jahr als auch in London in diesem Jahr habe ich Sammlungen gesehen, die im Format DIN A3 quer ausgestellt waren. Vielleicht ist das ja ein Kompromiß, wenn die auszustellenden Briefe ein Format bis zu 24 cm haben. In den meisten Fällen kommt ja ein wie auch immer gearteter Rahmen um die Briefe noch dazu und dann sind die circa 25 cm maximale Breite schnell erreicht bzw. überschritten.

    Die schuppenförmige Anordnung sieht für meinen Geschmack nicht gut aus, ist aber wie immer Geschmackssache. Die Idee, auf das Format der Innengröße eines Ausstellungsrahmens zu gehen, finde ich bemerkenswert, aber den Transport von A nach B oder auch das Betrachten der Sammlung in heimischen Gefilden stelle ich mir unpraktisch vor. ;)

    Wie gesagt, DIN A3 quer wäre vielleicht ein Kompromiß, auch weil ein Laserdrucker, der dieses Format auszudrucken in der Lage ist, von den Kosten her noch überschaubar ist.

    Bezüglich der angesprochenen Blankoblätter von Lindner finde ich, daß es bessere Alternativen gibt. Alleine schon, da ich - unter anderem -gegen dieses Unternehmen seit der Bleisulfit-Problematik eine recht ausgeprägte Aversion habe. Vor einiger Zeit hat mir @bayern-klassisch via PN freundlicherweise den Tip zu einer alternativen und zudem preisgünstigen Lösung gegeben, für den ich noch heute dankbar bin.

    Viele Grüße von nitram

  • Luitpold
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    879
    • 1. Juni 2010 um 17:00
    • #15

    Hallo balf_de,

    das erste was ich nach dem Lesen dieses Thread machte, ich suchte nach Informationen zum sehr beliebten Thema Zeppelinpost. Auf jeder Rang-Ausstellung sind solche Sammlungen zu finden. Der Umfang an Briefen muss rießig sein, denn die damaligen Sammler waren sehr fleißig. ;) Ach ja, Felzmann ist da ein Spezialauktionshaus für dieses Thema (nur nebenbei).
    Hoffentlich trage ich jetzt nicht die berühmten Eulen nach A.... :ups:
    Wie erwartet gibt es jede Menge Web-Lektüre und hier gleich eine ergiebige, die Du sicherlich kennst. Doch vielleicht kennen andere Leser dieses interessante Thema noch nicht undl gucken - kostet nichts!

    Zu Deinem eigentlichen Thema kann ich nichts beitragen, doch darf ich auf die Landung des LZ 130 "Graf Zeppelin" in Würzburg am 6.8.39 hinweisen. Vielleicht gefällt Dir die Karte, die sinnigerweise ein Luftbild der Festung auf dem Marienberg und die oben im Hintergrund - noch unzerstörte, am 16. März 1945 "zum Grab am Main" gebombte - Altstadt von Würzburg zeigt.
    Hoffe, dass mein Beitrag nicht zu sehr vom Thema abgekommen ist ?(, hier die Links:

    - mit Forum!

    - Sammlungsbeispiel von mehreren

    Allzeit Gute Fahrt!
    Luitpold


    PS

    Das erinnert an "Deutsch Chinesische Freundschaft". Kann zwar nix lesen, aber die Briefe und Karten kommen mir bekannt vor :D

    Bilder

    • Zeppelin 1.jpg
      • 178,97 kB
      • 800 × 1.243
      • 416
    • Zeppelin 2.jpg
      • 99,54 kB
      • 800 × 512
      • 409

    Einmal editiert, zuletzt von Luitpold (1. Juni 2010 um 17:06)

  • balf_de
    erfahrenes Mitglied
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    26. August 1943 (82)
    • 1. Juni 2010 um 18:05
    • #16
    Zitat

    Original von Kontrollratjunkie
    leider kann ich inhaltlich zu dem Thema nichts beitragen


    Lieber Kontrollratjunkie!

    Natürlich hast Du etwas beigetragen – danke für die Links! Für Dich brauche ich vermutlich nicht mehr ausstellen – bis ich soweit bin, kennst Du vermutlich schon meine ganze Sammlung ...

    Zitat

    Original von Magdeburger
    Unabhängig davon würde ich erstmal alles auf A4 gestalten, selbst wenn Belege auf 70% verkleinert dargestellt werden müssen. Schon alleine deswegen, um andere Meinungen zu hören.


    Hallo Ulf !
    Genau so wird es gemacht! Ich kann die Seiten zusammenstellen und an der Beschriftung feilen, ohne mich letztlich auf ein bestimmtes Format festzulegen. Und es macht Spaß ...

    Zitat

    Original von bayern klassisch
    Es bietet sich an, in Sindelfingen Ende Oktober hinsichtlich des Ausstellens mal genauer hinzuschauen - ich bin sicher, dass dir dort mehrere Aussteller Tipps in natura geben werden, die dir weiter helfen.
    Ich würde mich sehr freuen, deine Schätze einmal aufgezogen zu sehen. :)


    Lieber bayern klassisch !
    Und ich freue mich auf Sindelfingen: ich bin sicher, zusammen mit Dir werde ich dort Nägel mit Köpfen machen! Schade, dass es noch ein paar Monate dauert ...

    Zitat

    Original von nitram
    Wie gesagt, DIN A3 quer wäre vielleicht ein Kompromiß, auch weil ein Laserdrucker, der dieses Format auszudrucken in der Lage ist, von den Kosten her noch überschaubar ist.


    Hallo nitram!
    Danke für Deine Hilfe – nach London wäre ich auch gerne mitgekommen ...
    DIN A3 Blätter sind sicher auch eine akzeptable Variante – auf 42 cm Breite sollte man eigentlich schon zwei Belege nebeneinander unterbringen können, ohne zu viel schieben zu müssen. Ich denke, ich sollte mir das einmal „live“ anschauen.

    Zitat

    Original von Luitpold
    Das erinnert an "Deutsch Chinesische Freundschaft". Kann zwar nix lesen, aber die Briefe und Karten kommen mir bekannt vor :D


    Hallo Luitpold!
    Du hast Recht, die Zeppelinpost-Sammler waren und sind fleißige Leute. Zumal ja Anfang der 1930er Jahre der hoch defizitäre Betrieb der Zeppelingesellschaft von den Philatelisten maßgeblich mitfinanziert werden musste.
    Nein, Du trägst keine Eulen nach Athen: eZEPtalk kenne ich zwar schon, bin in diesem Forum auch ab und zu aktiv, aber die chinesische Ausstellungssammlung kannte ich noch nicht. 17 Rahmen – WOW! Und nicht gerade sparsam gefüllt ...
    Vielleicht sollte ich meine bisher nicht geschriebenen Begleittexte zuerst einmal nach Mandarin übersetzen lassen ... Jedenfalls: danke fürs Zeigen!

    Nochmal: Danke an alle, die mir hier helfen – mit einem „Trockentraining“ kann ich schon immerhin schon anfangen - es gibt noch ein paar XXL-Briefe ...

    Viele Grüße
    balf_de

  • balf_de
    erfahrenes Mitglied
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    26. August 1943 (82)
    • 1. Juni 2010 um 20:19
    • #17

    Hallo zusammen !

    Das "Trockentraining" macht ja richtig Spaß!
    Bis jetzt schaue ich zwar nur auf die "Übergrößen", aber mir fallen auf Anhieb noch ein paar andere schöne Beleg-Paare ein, die sich wirkungsvoll präsentieren lassen.
    Ich sehe nur die Gefahr, dass vor lauter "idealen Paaren" der rote Faden verloren gehen könnte. Vermutlich sollte ich wohl doch zuerst ein Konzept machen, das nicht nur ästhetischen Gesichtspunkten Rechnung trägt.

    Gibt es eigentlich allgemeine Regeln, wieviele Rahmen zur Verfügung gestellt werden? Was macht man eigentlich, wenn man ein Exponat kürzen muss? Ist es da nicht sinnvoll, die "wichtigsten" Belege auf möglichst wenige Blätter zu verteilen und den "Rest" als schmückendes Beiwerk darum herum? "Einflicken" kann man ja wohl nur ganze Blätter - mit einzelnen Belegen finge die Arbeit ja von vorne an.

    Das scheint mir auch ein deutlicher Nachteil der DIN A3-Lösung - und über die von @bayern klassisch beschriebene Variante kann ich frühestens dann nachdenken, wenn ich wirklich ALLES habe ...

    Viele Grüße
    balf_de

  • bayern klassisch
    Gast
    • 1. Juni 2010 um 20:42
    • #18

    Lieber balf_de,

    eine Ausstellungssammlung macht ab 4 Rahmen Sinn. Zeigte man unterfrankierte Ortseinschreiben Heidelbergs der Jahre 1860 und 1861, dann reichten auch 2 oder 3 Rahmen. :D

    Spaß beiseite: Du sprachst es ja schon an - man sollte schon einen roten Faden erkennen können. Bei deinem (zukünftigen) Exponat wären m. E. 6 - 8 Rahmen pefekt, weil mehr manchmal ermüdet und weniger von einem frühen sammlerischen Stadium zeugen könnte, was bei dir natürlich nicht der Fall wäre.

    Eine Limitierung nach oben gibt es eigentlich nicht, aber ich hatte mal 2 Sammlungen mit 23 Rahmen ausgestellt (alles aus der Vormarkenzeit), und das war schon sehr ansstrengend. Lieber einen Rahmen weniger zeigen, aber das, was man hat perfekt präsentieren, als durch Masse versuchen zu beeindrucken.

    Zum Umgestalten: Eine Sammlung ist ein lebender Organismus. Du wirst alle paar Wochen Seiten zerreißen und neue zusammen stellen, weil dadurch die Sammlung besser werden wird (nil satis, nisi optimum).

    Und wenn du mal im Aussteller - Fieber bist, dann machst du das sogar gerne. :)

    Kleiner Tipp am Rande: Wenn du mehrere Möglichkeiten hast, die primär formatbedingt sind, dann mach einfach mit Farbkopien eine Sammlung A, B und von mir aus C.

    Dann breitest du sie in einem großen Zimmer parallel aus und entscheidest dann, was dir am meisten zusagt. Du wirst schon das Richtige machen. :jaok:

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

    Einmal editiert, zuletzt von bayern klassisch (1. Juni 2010 um 20:44)

  • Michael D
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    • 1. Juni 2010 um 21:58
    • #19

    Hallo balf_de,

    Glückwunsch zu deinem Entschluß, für eine Ausstellungssammlung !

    Wenn Du jetzt hier deine Seiten probeweise aufziehst: Willst du es dann nicht doch mal mit einer alternativen Schriftart probieren ? Deine Idee, das Flair der 30iger Jahre auch optisch zu unterstützen, gefällt mir sehr.
    Es muß ja nicht gerade Fraktur sein - das wäre für Besucher und Juroren schon eine Herausforderung.
    Aber es gibt doch Schriftarten, die z.B. den Typen von alten Schreibmaschinen ähneln. Wäre das nicht eine Möglichkeit ? Lesbar und trotzdem ein Hauch von früher ?

    Viele Grüße
    Michael

    Preußen und Transite

  • Yogananda
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    • 2. Juni 2010 um 16:47
    • #20
    Zitat

    Original von balf_de
    Hallo zusammen!

    Nachdem meine Zeppelinpostsammlung "Südamerikafahrt 1930" inzwischen nicht mehr in zwei dicke Lindner-Alben passt - über 250 Belege - denke ich intensiver über die Aufbereitung der Sammlung in ein ausstellungsfähiges Format nach.

    Angeregt wurde ich übrigens auch durch einen sehr schönen Thread bei StampsX "Die schönsten Paare", wo einige auch hier wohlbekannte Sammler attraktive Albumseiten zeigen.

    Viele Grüße
    balf_de

    Hallo, in welcher Klasse möchtest du denn ausstellen?

    Wenn du dort ausstellen möchtest, wo Preisrichter (selbstverständlich die bestimmten des BDPh, Bund Deutscher Philatelisten) deine Sammlung beurteilen (was sehr interessant ist), dann fängt man bei einer sog. Rang III - Ausstellung an. Voraussetzung: Man ist Mitglied im BDPh und hat für sein Exponat einen Ausstellerpass beantragt und danach erhalten.

    Wo es Rang III - Ausstellungen gibt, erfährt man z. B. im monatlichen Magazin "philatelie", das im Jahresmitgliedsbeitrag beim BDPh mit dabei ist.

    Suche wegen der 'Mondlandungslüge' Belege: "Die bemannte Mondlandung". :)

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