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China-Markenboom

  • kartenhai
  • 11. Januar 2010 um 17:26
  • kartenhai
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    • 6. Februar 2017 um 10:01
    • #2.281

    Diese wunderschöne Postkarte, eine chinesische Ganzsache mit vielen Zusatz-Frankatur-Marken, versandt 1903 als Einschreiben von Kaomi über Tsingtau nach Dresden von einem Vater an seinen Sohn (nachzulesen auf der Rückseite!), war mal wieder zu gierig vom Verkäufer eingestellt. Zu einem Euro Startpreis hätte sie sicher einen reellen Preis erzielt, vielleicht sogar den überhöhten Sofortkauf-Preis in Höhe von 1.100,- EUR, aber ein Startpreis von 780,- EUR ist für jeden Sammler erst mal abschreckend. :O_O:

    Den Ort Kaomi konnte ich nirgends finden, liegt der ebenfalls auf der Insel Tsingtau oder ist der in China, und die Karte lief dann über Tsingtau mit dem Schiff nach Dresden?

    Oder ist es Gaomi in der Provinz Shandong?


    Gruß kartenhai

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    Einmal editiert, zuletzt von kartenhai (6. Februar 2017 um 10:03)

  • saeckingen
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    • 6. Februar 2017 um 10:49
    • #2.282
    Zitat

    Original von kartenhai
    Den Ort Kaomi konnte ich nirgends finden, liegt der ebenfalls auf der Insel Tsingtau oder ist der in China, und die Karte lief dann über Tsingtau mit dem Schiff nach Dresden?

    Oder ist es Gaomi in der Provinz Shandong?


    Gruß kartenhai

    Der Ort wird auf Deutsch Kaumi geschrieben und lag in der neutralen Zone - gehörte also nicht zu Kiautschou. Es gab dort aber im Rahmen des Bahnbaus auch zeitweise ein deutsches Postamt, welches die Marken von Kiautschou verwendete.

    Meine Sammelgebiete:
    Deutsch Ostafrika, Britisch Ostafrika, Britisch Ostafrika & Uganda, Ostafrikanische Gemeinschaft, Kenia, Tanganjika, Tansania, Uganda, Kionga, Zanzibar, Deutsches Auslandspostamt Lamu

  • linos203
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    • 6. Februar 2017 um 10:59
    • #2.283
    Zitat

    Original von kartenhai
    Den Ort Kaomi konnte ich nirgends finden, liegt der ebenfalls auf der Insel Tsingtau oder ist der in China, und die Karte lief dann über Tsingtau mit dem Schiff nach Dresden?

    Gaomi liegt nicht im eigentlichen Teil der Kolonie / Pachtgebiet, sondern in der sogenannten Neutralen Zone von 50 km darum, die auch unter deutschem Einfluss stand.


    Okay, zu spät!

    2 Mal editiert, zuletzt von linos203 (6. Februar 2017 um 11:01)

  • kartenhai
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    • 13. Februar 2017 um 17:27
    • #2.284

    Die von roschc vorgestellte China-Sammlung, die ihm ein wenig komisch vorkam, und die insgesamt 5 Rote Affen enthielt sowie einige Große und Kleine Drachen, wurde vom Verkäufer vorzeitig beendet, da sie einen Fehler enthielt.

    Welcher Fehler das war, das teilt uns Ebay oder der Verkäufer natürlich nicht mit. Ob es jetzt gefälschte Rote Affen waren oder falsche Drachenmarken, wird uns für ewig verborgen bleiben. Aber vielleicht stellt der Verkäufer die Marken wieder ein, wenn Gras über die Sache gewachsen ist?


    Gruß kartenhai

    Einmal editiert, zuletzt von kartenhai (13. Februar 2017 um 17:27)

  • ligneN
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    243
    • 14. Februar 2017 um 08:35
    • #2.285
    Zitat

    Original von kartenhai
    Diese wunderschöne Postkarte, eine chinesische Ganzsache mit vielen Zusatz-Frankatur-Marken, versandt 1903 als Einschreiben von Kaomi über Tsingtau nach Dresden von einem Vater an seinen Sohn (nachzulesen auf der Rückseite!), war mal wieder zu gierig vom Verkäufer eingestellt. Zu einem Euro Startpreis hätte sie sicher einen reellen Preis erzielt, vielleicht sogar den überhöhten Sofortkauf-Preis in Höhe von 1.100,- EUR, aber ein Startpreis von 780,- EUR ist für jeden Sammler erst mal abschreckend. :O_O:

    Den Ort Kaomi konnte ich nirgends finden, liegt der ebenfalls auf der Insel Tsingtau oder ist der in China, und die Karte lief dann über Tsingtau mit dem Schiff nach Dresden?

    Oder ist es Gaomi in der Provinz Shandong?


    Gruß kartenhai

    Die Karte ist chinesischerseits mit 20 1/2 C. frankiert, dh. Brief-Reco und 1/2 C. als Souvenir dazu. 14 C. wären portogerecht. 500.- netto wären also schon gut bezahlt.
    Vk. will aber das Doppelte. "Die Zeit bringt jeden auf sein Niveau."

    Das amtliche "postal reading" in Lateinschrift war damals KAOMI (siehe --> Stempel). Für Stempel im Auslandsverkehr (zweisprachig oder nur Lateinschrift) hat man das für große Orte meist bis heute beibehalten.
    Man tut sich daher keinen Gefallen, Orts- oder Provinznamen auf chinesischen Belegen von 1900dings mit ihren pinyin Lesungen von 2017 (und möglicherweise noch Mandarinzwangslesungen für Orte in Südchina) wiederzugeben. Trägt nicht wirklich zur Identifizierung bei.

    "Schlitzaugenbelege"

  • kartenhai
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    • 14. Februar 2017 um 15:58
    • #2.286

    Der schon am 17.10.2016 hier vorgestellte Brief vom Kriegsministerium Nanking an die Chinesische Botschaft in Berlin wurde, weil ihn keiner für den überhöhten Preis von 1.500,- EUR haben wollte, um 40 % auf "nur noch" 900,- herabgesetzt, man spart somit 600,- EUR. :O_O:

    Vorher hat der Verkäufer den Preis schon einmal auf 750,- EUR gleich halbiert, weil auch da keiner angebissen hat, hat er vor lauter Wut wieder auf 900,- EUR erhöht, kostet ja alles auch Zinsen! :D

    Nicht mal ein Inhalt ist mit dabei für so viel Geld, mal sehen, ob jetzt jemand anbeisst ?


    Mein Tip an den Anbieter: Einfach mal für 1,- € Startpreis reinstellen, dann ist er sicher weg! :jaok:

    Gruß kartenhai

    Einmal editiert, zuletzt von kartenhai (14. Februar 2017 um 16:02)

  • kartenhai
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    • 14. Februar 2017 um 16:32
    • #2.287

    An die 200 verschiedene alte China-Marken, alle mit Aufdruck, sind hier ab einem Startpreis von 1,- EUR zu haben. Ich bräuchte wohl Stunden, um die alle zu identifizieren und festzustellen, ob da was Besseres dabei ist.

    Bin gespannt, was jemand am Ende bereit ist, dafür zu bezahlen.


    Gruß kartenhai

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  • kartenhai
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    • 14. Februar 2017 um 16:43
    • #2.288

    Hier bietet jemand China-Blocks en masse an, alle einzeln, über 200 verschiedene, viele ab 1,- EUR Startpreis, muß wohl alles raus, und das auch noch in den nächsten 20 Stunden.

    Raritäten sind wohl nicht darunter?


    Gruß kartenhai

  • roschc
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    • 14. Februar 2017 um 17:04
    • #2.289

    "Bin gespannt, was jemand am Ende bereit ist, dafür zu bezahlen."

    bei 20.- EUR kann der Verkäufer zufrieden sein.

  • kartenhai
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    • 17. Februar 2017 um 17:17
    • #2.290

    Mal was aus der Neuzeit. Weiß jemand, was dieser seltsame rote Stempel von 1991 mit der Zahl 00,00 bedeutet?


    Gruß kartenhai

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  • asperge_de
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    • 17. Februar 2017 um 20:07
    • #2.291

    Hallo,
    das ist ein Freistempler, so wie es ihn auch in Deutschland gibt, man stellt ein paar Nullen ein und lässt den Brief durchlaufen. Das ist leider nicht besonderes außer man ist auf der Suche nach dem gewöhnlichen.
    Viele Grüße
    asperge_de

  • kartenhai
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    • 17. Februar 2017 um 21:08
    • #2.292

    Danke für die Auflösung der Frage, asperge_de. :)

    Gruß kartenhai

  • kartenhai
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    • 18. Februar 2017 um 11:48
    • #2.293

    Hier ist ein kostenloser englischer China-Online-Katalog, allerdings nicht mit Michel-, sonder mit Scott-Nummern. Die Preise sind in US-Dollar, ob das jetzt aktuelle Marktpreise sind oder Katalog-Preise wie beim Michel, kann ich nicht sagen:


    Gruß kartenhai

  • olli0816
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    • 18. Februar 2017 um 12:08
    • #2.294

    Hallo Kartenhai.

    das ist eine Preisliste eines Händlers. Kannst Du gut an den "sold out"-Artikeln erkennen.

    Grüße
    Oliver

  • roschc
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    • 27. Februar 2017 um 12:38
    • #2.295

    Jetzt wieder da, nun wurde aber Deutschland ausgeschlossen vom Bieten ;)

  • kartenhai
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    • 27. Februar 2017 um 13:11
    • #2.296

    Da waren wohl einige lästige Fragensteller aus Deutschland, die einige Marken nicht für echt hielten?

    Gruß kartenhai

  • kartenhai
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    • 27. Februar 2017 um 13:19
    • #2.297

    Die vor einigen Postings gemeldeten ca. 200 Überdruck-Marken brachten am Ende 31,50 EUR, das wird der Verkäufer ganz zufrieden sein. Muß mal in meinen uralten Jugend-Beständen herumkramen, da sind ähnliche Allerweltsmarken dabei, früher waren die mal nichts wert, aber jetzt reissen sich die Chinesen darum. :)


    Gruß kartenhai

  • kartenhai
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    • 1. März 2017 um 09:58
    • #2.298

    Militärpost aus China, ein Soldatenbrief mit einem nur sehr schwach abgeschlagenen roten Dreiecks-Stempel, wird hier bei Ebay für 150 EUR im Sofortkauf angeboten. Geschmückt ist dieser an einer Ecke beschädigte Brief auch noch mit einigen Affen.


    Ist dieses Stempelfragment wirklich so viel wert?

    Gruß kartenhai

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    Einmal editiert, zuletzt von kartenhai (1. März 2017 um 09:59)

  • roschc
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    • 1. März 2017 um 12:17
    • #2.299

    Ich kann meine gebrauchten Socken auch für 150.- EUR Sofortkauf anbieten! :D

  • DKKW
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    • 1. März 2017 um 19:57
    • #2.300

    Prima Idee, da bin ich sofort dabei. Immerhin "echt gelaufen."

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