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  1. PHILAFORUM.COM Briefmarkenforum
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China-Markenboom

  • kartenhai
  • 11. Januar 2010 um 17:26
  • Christoph 1
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    • 20. Juni 2016 um 15:42
    • #2.161

    Hallo kartenhai,

    die Seite, die Du brauchst ist hier:

    Dort gibt es eine "time stamp gallery", wo man alle möglichen Zeiträume anklicken kann. Die zuerst von Dir gefundene Seite beinhaltet die Marken von 1940-1949, es gibt aber auch alle weiteren Zeiträume zum Anklicken.

    Gruß
    hallerc4, der kein Chinesisch kann, aber den google-Übersetzer nutzt ;)

  • kartenhai
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    • 20. Juni 2016 um 16:00
    • #2.162

    @ hallerc4:

    Danke für den Hinweis. :)

    Gruß kartenhai

  • linos203
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    • 20. Juni 2016 um 21:34
    • #2.163
    Zitat

    Original von kartenhai
    Was mache ich, um Marken vor 1940 und nach 1949 anzuzeigen?

    Um spätere Marken zu zeigen, kannst du die 1 in eine 2 usw. umwandeln.

    Im übrigen ist das eine Seite der taiwanesischen Post.

  • kartenhai
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    • 20. Juni 2016 um 21:56
    • #2.164
    Zitat

    Original von linos203
    Im übrigen ist das eine Seite der taiwanesischen Post.

    Stimmt, das habe ich gar nicht gemerkt. Ab 4.11.1945 sieht man die Marken von Taiwan, vorher noch von China. Eine ähnliche Seite mit den Marken der Volksrepublik China gibt es wohl nicht?

    Gruß kartenhai

  • kartenhai
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    • 29. Juni 2016 um 06:39
    • #2.165

    Bei der Weiser-Auktion "China Spezial" am 9.7.2016 (über Philasearch) kommt ein Bedarfsbrief aus dem Jahre 1964 zur Versteigerung, der einen seltenen Zusammendruck der Ausgabe "15. Jahrestag der Gründung der Volksrepublik China" (Michel-Nr. 824A-826A) trägt.

    Der Satz mit 3 Werten erschien damals als ZD, im Schalterbogen waren auch mindestens 2 Sätze nebeneinander enthalten, so daß man sich eigene Zusammendrucke davon machen konnte, wie hier z. B. die letzte Marke aus dem Dreierstreifen zusammen mit der ersten Marke rechts daneben (Michel-Nr. 826A + 824A). Am Postschalter bekam man wohl damals nur den normalen Dreierstreifen, so daß man für diesen ZD einen ganzen Schalterbogen kaufen mußte.

    Der Katalog-Preis für den Dreierstreifen (ungefaltet) beträgt (2011/12) 300.- EUR/50,- EUR postfrisch/gestempelt, der damals zusätzlich verausgabte Block mit geschnittenen Marken gar 5.000,- / 2.000,- EUR!

    Der Ausrufpreis für den Brief beträgt satte 4.000,- EUR, aber die Chinesen lieben philatelistisch gesehen auch das Besondere, so daß auch höhere Preise erzielt werden können.


    Gruß kartenhai

    Bilder

    • China-ZD-Bedarfsbrief 1964.jpg
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  • roschc
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    • 29. Juni 2016 um 13:36
    • #2.166

    Meiner Meinung nach ein völlig unrealistischer Ausrufpreis ... aber oftmals findet sich ja ein Dummer! :)

  • usul3
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    • 29. Juni 2016 um 23:17
    • #2.167

    Vieleicht ist der Brief in dieser Form sogar ein Unikat !!
    Die Auflagen der Marken waren bekanntlich ja nicht hoch und zwei zertrennte Dreierstreifen habe ich so auf einem Brief noch nie gesehen....
    Es ist ja sichtlich auch keine phliatelistisch beeinflusste Frankatur.


    Mfg Lars

  • kartenhai
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    • 5. Juli 2016 um 22:03
    • #2.168

    Eine interessante China-Ganzsache von Chungking aus dem Jahre 1895 steht gerade in der Bucht zum Verkauf, auf dem Stempel steht: Chungking L. P. O. Shanghai, Nennwert: 2 Candarins, zum Ausruf von 40,- EUR. L. P. O. heisst wohl Local Post Office, also Lokalpost, weiß jemand, warum Chungking und Shanghai zusammen auf dem Stempel stehen? Liegen die nah beieinander oder gehörten die früher einmal zusammen?

    Der Verkäufer bezeichnet sie als RRR und als selten, mal sehen, was die bringt. Seltsam auch, daß die Rückseite keine übliche Beschriftung als Postkarte hat, kann man das dann überhaupt als Ganzsache sehen, der Werteindruck auf der Rückseite fehlt ja oben rechts, ist aber dafür auf der Bildseite, Raum für die Beschriftung findet sich auch in der Mitte der Karte. Solche Ganzsachen kenne ich gar nicht von anderen Ländern.


    Gruß kartenhai

    Bilder

    • Chungking Ganzsache.jpg
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    Einmal editiert, zuletzt von kartenhai (5. Juli 2016 um 22:08)

  • soborg
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    • 6. Juli 2016 um 09:00
    • #2.169

    Hallo,
    wie schon vermutet steht die Abkürzung L.P.O. für Local Post Office. Chungking (Chongqing) liegt eher im Südwesten Chinas, ziemlich weit von Shanghai entfernt. Das Chungking L.P.O. hatte aber wohl Vertretungen in Ichang (Yichang) und Shanghai. Und auf dem Stempel steht unten "Chungking L.P.O. Shanghai Agency.", bei den Schriftzeichen im oberen Teil kommt Shanghai nicht vor. Ich nehme an, dass eine Vertretung in Shanghai für die Anbindung an den internationalen Postverkehr wichtig war. Vielleicht wissen da andere mehr.

    Gruß aus Hongkong
    Guido

  • kartenhai
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    • 6. Juli 2016 um 14:39
    • #2.170

    Hallo Guido,

    danke für die Hinweise, das mit der Agentur gibt auch Sinn. Konnte im Stempel das Wort "Agency" nicht gut lesen.

    Gibt es von der Lokalpost in China noch mehr Ganzsachen, weiß jemand eine Webseite mit Abbildungen?

    Gruß kartenhai

  • kartenhai
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    • 6. Juli 2016 um 14:51
    • #2.171

    Eine ähnliche Ganzsache wie die vorige gibt es auch von Shanghai Lokalpost mit Werteindruck 1 Cent, die Rückseite ist auch hier ohne Eindruck, Sofortkauf zu 69,99 USD:


    Gruß kartenhai

    Bilder

    • Shanghai Lokalpost Ganzsache.jpg
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  • kartenhai
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    • 7. Juli 2016 um 07:10
    • #2.172

    2 Briefmarken postfrisch der Ausgabe "Roter Affe" werden hier unter einer ganz belanglosen Überschrift "Briefmarken China 1980" angeboten. Unter Echtheit liest man dann "Reproduktion", und in der Beschreibung steht noch "99,9 % sicher sind dieser nicht echt!! Gut wie spacefiller (Lückenbüßer) weiter nichts".


    Es besteht also noch eine winzige Wahrscheinlichkeit von 0,01 %, daß die beiden Marken im Wert von normalerweise ca. über 1.000,- EUR (wenn sie denn echt sein sollten) pro Stück doch noch echt sind? :D

    Nach 7 Geboten steht der Preis für diesen Schrott auf 12,00 EUR, Laufzeit noch 3 Tage.

    Die Marke wird wohl später einmal als Blickfang in einer Sammlung von China-Marken wieder auftauchen und den Wert dadurch in die Höhe treiben ?(

    Die Zähnung wenigstens sieht einwandfrei aus! :D

    Gruß kartenhai

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    3 Mal editiert, zuletzt von kartenhai (9. Juli 2016 um 08:34)

  • kartenhai
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    • 7. Juli 2016 um 07:22
    • #2.173

    Natürlich gibt es auch von den Militärpostmarken Chinas Fälschungen, die Marke in orange/blau/rot für die Marine ist im Katalog (China 2011/12) postfrisch mit 180.000,- EUR notiert. Anscheinend hat der Anbieter gleich mehrere vom Fälscher gekauft, denn der begehrte Satz wird gleich als Unterrand-Viererblock angeboten, Michelwert in echt 739.200,- EUR. Und das alles für zur Zeit nur 2,25 USD und läuft noch 4 Tage.


    Auch wieder angeboten von wilmar1000, der auch den Roten Affen vom vorigen Posting verkauft, hat sich wohl auch wie schon so viele andere Anbieter auf den lukrativen Verkauf von China-Fälschungen spezialisiert? X(

    Gruß kartenhai

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    • China Militärpostmarken.jpg
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  • kartenhai
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    • 7. Juli 2016 um 14:28
    • #2.174

    Ein Roter Affe zwischen 3 anderen China-Marken auf einer Postkarte in die DDR vom 22.4.1980 auf einer Bedarfs-Karte in die DDR ist noch billig zu haben: zur Zeit 5,50 EUR. Das frühe Datum läßt darauf schließen, daß es sich noch um eine Originalmarke und keine der zahlreichen Fälschungen handelt, das Ausgabedatum war der 15.2.1980, und damals war diese Marke wohl noch billig zu haben und vielleicht noch bei den Postämtern vorrätig? Und 2 Monate nach der Ausgabe wurde diese Marke wohl noch nicht gefälscht oder es lohnte sich damals noch nicht.


    Gruß kartenhai

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    Einmal editiert, zuletzt von kartenhai (7. Juli 2016 um 14:30)

  • Zackenzaehler
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    • 8. Juli 2016 um 23:03
    • #2.175

    Der Affe ist gut - also keine Fälschung. Man kann es schon an der Druckstruktur der schwarzen Farbe sehen.

    Die Bieter sind sozusagen schon "am Ball":
    Aktuelles Gebot: EUR 111,51

    MVG Z

  • Zackenzaehler
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    • 9. Juli 2016 um 23:21
    • #2.176

    1980 gab es in China nur wenige Sammler. Bis zu den Reformen war Briefmarkensammeln eher verpönt (individualistisches Hobby).
    Ein verstorbener Sammlerfreund hatte damals in China gearbeitet.
    Mangels anderer Möglichkeiten der Freizeitgestaltung hat er damals die Postämter der Umgebung abgeklappert und konnte speziell bei den kleinen ländlichen Postämtern noch diverse Marken aus den 1960ern, der Kulturrevolution und aus den frühen 1970ern zum Postpreis erstehen.

    Daher ist die Postkarte mit dem "Roten Affen" auch ein Bedarfsbeleg, der diese Aussagen bekräftigt - auf der Karte befindet sich nämlich auch noch eine ältere Marke (Turnen von 1974).

    Der "Run" auf die Affenmarke entwickelte sich erst in den späten 1980ern.
    Ich persönlich dachte, daß die damaligen Bewertungen ein Witz wären (zwei- und dreistellige DM-Beträge), aber die Marke ist immer teurer geworden.

    Vor einigen Jahren konnte ich die Marke auf einem WIPA-Beleg (Wiener Postwertzeichenausstellung) von 1981 relativ günstig erstehen - bin aber nicht recht damit zufrieden: Ein schönes gestempeltes Exemplar wäre mir da lieber...

    MVG Z

    Einmal editiert, zuletzt von Zackenzaehler (9. Juli 2016 um 23:51)

  • kartenhai
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    • 10. Juli 2016 um 10:09
    • #2.177

    13,50 erzielten 2 Rote Affen postfrisch als Reproduktionen. Würde mich mal interessieren, was ein Händler für diese Fälschungen bezahlt und wie hoch da die Gewinnspannen sind. Lohnt sich das überhaupt?


    Gruß kartenhai

  • roschc
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    • 10. Juli 2016 um 15:10
    • #2.178

    13,50 EUR für wertlosen Dreck. Besser geht nicht...

  • Zackenzaehler
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    • 10. Juli 2016 um 20:26
    • #2.179

    Also wenn man denn unbedingt sein Geld für Repros ausgeben will, dann besser hier:

    Bei pfleglicher Behandlung hat man u.U. jahrzehntelang etwas davon.
    Hoffentlich auch spülmaschinenfest...

    MVG Z

  • kartenhai
    Stamm Mitglied
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    • 13. Juli 2016 um 08:49
    • #2.180

    Für die falschen Militärpostmarken wurden nur 7,50 $ bei Ebay erzielt, weniger als für die Roter-Affe-Repros, die immerhin 13,50 $ errreichten. Im Original kosten die Militärpostmarken erheblich mehr als die Roten Affen, aber bei wertlosen Repros gelten wohl andere Gesetze?


    Gruß kartenhai

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